Kurzbeschreibung
Nun beginnt wieder die Zeit, in der viele Menschen ihre Wohnungen weihnachtlich schmücken. Geht man durch die Straßen so entdeckt man überall herrlich beleuchtete Fenster. Aber auch die Geschäfte sind geschmückt und von überall her hört man weihnachtliche Klänge. Für manch einen Menschen bedeutet diese Zeit aber auch Stress und Hektik, da sie gerade in diesen Tagen viel zu tun haben. Andere wiederum genießen die stimmungsvolle Umgebung oder besuchen Weihnachtsmärkte. Jeder Mensch feiert auf ganz unterschiedliche Weise Weihnachten.
So sind die acht kleinen Geschichten für all jene gedacht, die besinnliche, ein wenig nachdenkliche Geschichten lieben. Sie führen den Leser zu unterschiedlichen Menschen, die die Weihnachtszeit auf ganz verschiedene Weise verbringen.
So geht in der ersten Geschichte Lena der Frage nach, warum die Weihnachtsgeschenke bei ihrer Oma an einer alten Eiche hängen, und nicht unterm Weihnachtsbaum liegen. Sie findet ein Buch, aus dem ihnen Oma Ela die Geschichte von der Wunschfee am Heiligabend vorliest.
Weiter geht es mit Felix, der einmal ein Weihnachtsbaum werden will, als er die Warnung einer großen Tanne, die eines Abends bei ihm vorbeischaut nicht ernst nimmt, muss er auf schmerzliche Weise erfahren, dass es doch nicht so erstrebenswert ist geschmückt in einer Wohnung zu stehen.
Warum der kleine Max sich so gar nicht auf Weihnachten freut in diesem Jahr, erfährt der Leser in der dritten Geschichte. Erst die Begegnung mit einem Kaufhaus-Weihnachtsmann bringt für den Jungen eine glückliche Wendung.
Welches Kind wünscht sich nicht einen Hund. Gerade zu Weihnachten wird dieser Wunsch oft ganz groß, und oft hartnäckig vorgetragen. So ergeht es auch Anna, die sich in einen kleinen weißen Hund verliebt hat. Aber ihre Mutter hält so gar nichts von Tieren als Weihnachtsgeschenk. Als Anna in einem Park einen kleinen herrenlosen Hund findet, nimmt sie den frierenden kleinen Kerl mit nach Hause. Ob sie doch noch zu ihrem Hund kommt, zeigt die vierte Geschichte.
Was tut man nicht alles dafür, damit wieder Ruhe und Frieden in ein Haus einkehrt. Nelly, Neele und Nina haben jedenfalls die ewigen Streitereien der beiden alten Leute satt. Wie gut das Nina eine Idee hat! Ob sie wohl zum Erfolg führt?
Ein im Zug vergessener Korb bringt für Karin und Kerstin, die sich nicht kennen eine riesige Überraschung, und plötzlich wird alles anders…
Manuel, der keine Rolle mehr beim Theaterstück für die Schul Weihnachtsfeier bekommen hat, ist traurig, wie gerne hätte er einen Engel gespielt. Ob es dennoch klappt, erfährt der Leser in der siebten Geschichte.
Der Abschied von ihrem Freund Tim vermiest Cassandra gründlich die Weihnachtszeit. Wie gerne würde sie die Zeit noch einmal zurückdrehen. Aber nun ist Tim fort und alles erscheint ihr grau und trostlos. Was es mit dem riesigen Karton auf sich hat, der am Heiligabend geliefert wird, erfährt man in der letzten Geschichte.
All diese Geschichten sind aus dem Alltag heraus entstanden, aber dennoch so nie geschehen. Aber die ein oder andere könnte sicherlich so gewesen sein. Aber diese Erzählungen haben eines gemeinsam, sie sollen vom Stress und der Hektik der Weihnachtszeit ablenken, die uns alle so manches Mal gerade in dieser Zeit befällt.
