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Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos.
 
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Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos. [Taschenbuch]

Robert von Ranke-Graves
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 639 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 7., Aufl. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349955416X
  • ISBN-13: 978-3499554162
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 384.094 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Robert von Ranke-Graves folgt den mannigfachen Spuren und Verwandlungen des Mythos der Weißen Göttin über einen Zeitraum von circa 4000 Jahren vom Mittelmeerraum bis nach Nordwesteuropa. Als Wissenschaftler und Erzähler schlägt er einen kühnen Bogen von den archaischen Mutter-Idolen und den matriarchalen Religionen über deren Integrationsversuche durch das Christentum bis zum "unterdrückten Verlangen der westlichen Kultur, das einer praktischen Form des Kults der Göttin gilt". An die Stelle des Mythos mit seiner magisch-dichterischen Sprache trat die neue "Religion der Logik" mit ihrer rational-poetischen Sprache im Geiste der Aufklärung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen die Bibel der europäischen Mythologie, 24. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos. (Taschenbuch)
Für die einen ist die weiße Göttin ein Buch, das die eigene Sicht der Welt nachhaltig verändert, für die anderen ist es esoterischer Humbug. Querdenker Robert Ranke-Graves hatte schon immer glühende Verehrer und auf der anderen Seite Kritiker, Hasser etc..
Ich zähle mich zu der ersten Sorte und für mich ist es ein Buch, das ich mit Begeisterung gelesen habe und dessen Ideen und Anregungen einen immer wieder beschäftigen.
Natürlich wird kein Wissenschaftler an einer Universität Robert Graves in seinen Literaturlisten anführen, dazu ist er viel zu umstritten. Viele seiner Ideen und Vorstellungen befinden sich in Konkurrenz zu der landläufigen Lehrmeinung der Keltologen, Historiker, Archäologen etc.. Einige Kleinigkeiten in diesem Buch würde Robert Graves sicher heutzutage auch anders formulieren, die Forschung blieb ja nicht stehen (oder doch?) und einige Ergänzungen oder Korrekturen wären heute erforderlich. Auch seine größten Kritiker müssen jedoch zugeben, dass seine Methode anhand von Schriften der walisischen Mythologie aus dem Mittelalter Rückschlüsse auf religiöse Vorstellungen in der Vor- und Frühgeschichte zu ziehen meisterhaft ist.
Beschrieben wird in die weiße Göttin die Veränderung religiöser Strukturen auf den britischen Inseln. Dabei werden zahlreiche Parallen zu Mythen von unterschiedlichen Völkern aus dem europäischen, kleinasiatischen und nordafrikanischen Raum gezogen. Die Grundidee von Robert Ranke-Graves ist dabei die Beschreibung des (matriarchalen) Kults der (Mond-)Göttin, die meistens in drei Erscheinungsformen auftrat, und in der Vorgeschichte im gesamten beschriebenen Raum verehrt wurde und deren Kult durch spätere Einflüsse verändert, verfälscht oder zerstört wurde, deren Spuren aber auch heutzutage noch überall in unserer heutigen Kultur, in einigen Märchen, in der christlichen Religion etc. zu finden sind.
Dieses Buch ist absolut nicht leicht zu lesen. Die einzelnen Kapitel bauen zwar ungefähr aufeinander auf, es gibt aber viele Einschübe und Sprünge. Kritischen Menschen, denen es zu einfach ist, die Vorstellungen anerkannter Wissenschaftler nachzuplappern, und die gerne eine alternative Sichtweise der keltischen Mythologie kennen lernen möchten und dazu bereit sind, sich intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen, denen sei dieses Buch innigst empfohlen.
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Eines der wichtigsten Quellen der heidnischen Theologie, 5. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos. (Taschenbuch)
Als das Buch 1940 das erste mal auf dem Markt kam machte es Furore. Seit dem ist es schnell zu einer der Hauptquellen der modernen heidnischen Theologie avanciert. Tatsächlich kann die Interpretation der dreifachen Göttin als Jungfrau/Mutter/Alte auf die Weiße Göttin zurückverfolgt werden. Das Buch wurde von einem Dichter verfasst, welcher die Meinung vertritt, dass alle Dichtkunst von den Musen inspiriert und somit von der weißen Göttin inspiriert sein sollte. Sein Werk kann auch als eine Liebeserklärung an die weiße Göttin verstanden werden.
Graves geht davon aus, dass die "Tuatha De Danann" aus Griechenland kamen und mit sich ein magisches Aphabeth, das Ogham, nach Britannien brachten. Um seine Ausführungen zu beweisen nimmt er den Leser auf eine Reise kreuz und quer durch die Mythologien der Alten Welt und oft ist es schwer seiner Beweisführung zu folgen. Aus frühmittelalterlichen Gedichttexten zieht er Rückschlüsse auf die Vor- und Frühgeschichtliche Mythologie der Kelten. Wie er allerdings die Gedichte auseinanderpflückt und darin Rätsel findet und diese löst ist genial.

Das Buch ist definitiv nicht leicht zu lesen, denn Graves gallopiert durch die Mythologie und Zeitalter, und scheut dabei nicht sich ähnelnde Gottheiten gleichzustellen, manchmal ohne darauf hinzuweisen wie er darauf kommt. Es ist nützlich wenn man schon einige Kenntnisse aus diversen Mythenkreise mitbringt, um mit seinen schnellen Sprüngen mithalten zu können. Seine Interpretationen verkauft er als Fakten und leider ist es schwer seine Quellen zu überprüfen, da er sie nicht immer nennt.

Viele Autoren aus dem Bereich der heidnischen Theologie berufen sich auf seine Ideen und wurden von diesem Buch zu ebenso wundervollen Werken inspiriert. Die meisten Ogham-Aphabete basieren auf seiner Interpretation. Hier ist besonders interessant, wie er mit den verschiedenen Alphabeten umgeht, so dass ich jedem der sich tiefer mit dem Ogham befassen möchte ans Herz lege sich mit einer seiner modernen Hauptquellen auseinander zu setzen.

Viele seiner Interpretationen und Vermutungen wurden von der Wissenschaft widerlegt. Trotz seiner leidenschaftlichen Liebe zur Weißen Göttin hat er doch als Kind seiner Zeit recht patriachalische Züge, so dass keine Frau ein wahrer Dichter sein könne, da Frauen keine Muse hätten an die sie sich wenden könnten. Graves ist ein umstrittener Autor. Seine "Fakten" sind teils eher als Interpretationen zu sehen. Dennoch bringt er einige sehr interessanten Ideen, die zu verfolgen es sich lohnt. Vor allem für Leute, die schon viel in der heidnischen Literatur gelesen haben lohnt es sich eines der Hauptquellen zu lesen. Wer noch nicht viel Erfahrung aus dem Mythologischen Bereich hat, dem empfehle ich das Buch später zu lesen. Zwischendurch etwas anstrengend zu lesen bin ich doch froh, es gelesen zu haben und werde es sicherlich nochmals lesen. Einige seiner Ansätze möchte ich auch gerne durch andere Literatur überprüfen. Trotzdem ein sehr gutes Werk

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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Buch, in dem ich die meisten Informationen fand, 8. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Die Weiße Göttin. Sprache des Mythos. (Taschenbuch)
In vielen Bücher über Wicca, Hexentum etc. hatte ich dieses Buch als Quelle gefunden. Nun ist es meine Quelle für alles, was mit der Grossen Göttin zu tun hat. Wer sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt möchte und über den eigenen Hexenkesselrand hinausschauen möchte, sollte dieses Buch als Nachschlagewerk auf jeden Fall haben.
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