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Die Wanderhure Taschenbuch – April 2005


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Taschenbuch, April 2005
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Die Wanderhure + Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB) + Die Tochter der Wanderhure: Roman (Knaur TB)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 607 Seiten
  • Verlag: Knaur (April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426629348
  • ISBN-13: 978-3426629345
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (499 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.381 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman "Die Kastratin" die Leser auf Anhieb begeisterte. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Bei Knaur bisher erschienen: "Die Goldhändlerin", "Die Wanderhure", "Die Kastellanin", "Das Vermächtnis der Wanderhure", "Die Pilgerin", "Die Tatarin", "Die Löwin" sowie "Die Feuerbraut", "Die Tochter der Wanderhure", "Die Rose von Asturien" und "Dezembersturm".

Erfahren Sie mehr auf www.inys-und-elmars-romane.de

Produktbeschreibungen

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Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht.

Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat.

Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Klappentext

Marie ist eine brave Bürgerstochter aus Konstanz. Als ein junger Graf um sie freit, ist ihr Vater überglücklich. Doch eine böse Intrige zerstört alle Hoffnungen und Maries Zukunft ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

127 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Krapfenlyra am 31. August 2011
Format: Audio CD
Au weia.
Selten habe ich eine hanebüchenere Geschichte gelesen, plattere Charaktere gesehen und haarsträubendere Klischees bedient gesehen.
Tenor: Alle Frauen sind entweder madonnenhaft gut oder gnadenlos geldgierig, alle Männer entweder andauernd notgeil, strudelblöd oder tot (wobei sich diese Eigenschaften gegenseitig nicht ausschließen).
Selbst Freunde und Helfer können sich nicht beherrschen und machen sich über die dauernd bestiegenen Frauen her. Zum Glück lässt einen die Geschichte durch ihre vorhersehbare Handlung und die zutiefst billige Sprache dermaßen kalt, dass selbst die zahlreichen und ausgedehnten Vergewaltigungsphantasien nur einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen.
Erfreulicherweise haben die Mädels ein paar Tinkturen, da sind sie schnell wieder flott und können wieder seitenweise Freier bedienen und Geld zählen. Nachhaltige seelische Schäden scheinen die zahlreichen Vergewaltigungen nicht zu hinterlassen, schwanger wird man in dem Gewerbe wohl auch nicht.
Die Ausführlichkeit und dauernde Wiederholung gewalttätiger oder im besten Fall gleichgültiger Sexszenen legt die Vermutung nahe, den Autoren bereite dies eine gewisse Freude. Hätten sie lieber mal ein paar Zeilen für die Charaktere verwendet, die völlig entwicklungsfrei zu einem schematischen, klischeehaften Leben verdonnert wurden.
Fazit: Eine Beleidigung für jeden normalen Mann, eine Unverschämtheit gegenüber jedem Menschen, dem tatsächlich einmal Gewalt angetan wurde und eine Zumutung für jeden Leser mit einem Minimum an Anspruch und Niveau.
NICHT kaufen! Wenn zu spät, Schiffchen draus falten.
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422 von 496 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Happy Day am 22. März 2008
Format: Taschenbuch
Als Historiker wundere ich mich (mittlerweile) nicht (mehr) über schlecht recherchierte Mittelalter-Romane, in denen Protagonisten agieren, die neuzeitlich denken und handeln, dies aber vor einem mittelalterlichen Hintergrund tun. Solche ahistorischen Darstellungen sind der Regelfall, weil den meisten Autoren einfach der Einblick fehlt, mittelalterliches Denken und Fühlen darzustellen. So auch im vorliegenden Fall. Sämtliche Protagonisten der "Wanderhure" sind modern denkende Menschen, die in ein mittelalterlich aussehendes Sujet eingebunden wurden, in ihrem Denken und Handeln findet sich praktisch nichts "typisch spätmittelalterliches." Wäre dies der einzige echte Fehler, den dieser Roman enthielt, befände er sich in bester Gesellschaft und könnte immer noch zu einer insgesamt positiven Bewertung gelangen.

Doch ein positives Gesamturteil ist nicht möglich, denn das Produkt von Frau Lorentz gelangt nie über das Niveau billigster Groschenromane hinaus:

Die klischeehafte Darstellung fast sämtlicher Protagonisten ist schon beinahe übelerregend. Alle Schurken sind durch und durch böse (und fast immer männlich), alle Guten sind durch und durch gut (und sehr häufig weiblich); es gibt nur Schwarz oder Weiss, aber keinerlei Grautöne. Es fehlt den Protagonisten fast jeder charakterliche Tiefgang, Einblicke in das Seelenleben - zum Verständnis mittelalterlichen Denkens absolut unverzichtbar - gibt es nicht. Protagonisten verkommen hier zu zweidimensionalen Karikaturen ihrer selbst.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bücherwurm am 14. April 2012
Format: Taschenbuch
Ein bis dato unbescholtenes bildhübsches Mädchen wird vergewaltigt und mich Schmach aus der Stadt verjagt. Sie macht als Hure "Karriere" und kehrt schliesslich zurück um ihre einstige Peiniger zu rächen. Mit Hilfe einflussreicher Gönner gelingt ihr das schliesslich. Sie wird rehablitiert und rettet dabei sogar noch ihre Cousine vor einem ähnlichen Schicksal wie sie es seinerzeit erdulden musste. Zuletzt heiratet sie ihren Jungendfreund, der sie immer noch anbetet. Die Geschichte ist klischeehaft bis an die Schmerzgrenze (und darüber hinaus). Das Lebens auf der Strasse tut der Schönheit der Heldin keinen Abbruch - im Gegenteil. Und obwohl sie sich ständig irgendwelchen Männern hingibt bleibt sie "rein wie ein Engel" und verliert sie nie ihre "innere Unschuld". Die Huren sind natürlich allesamt selbstbewusste unabhängige Frauen, die erfolgreich auf eigene Rechnung arbeiten. Und wie sie da so von Jahrmarkt zu Jahrmarkt ziehen und ihre Zelte aufstellen hat das eher was von einem netten Campingausflug als vom harten Strassenleben. Die meiste Freier verhalten sich auch sehr anständig, manche sind sogar zärtlich und alle zahlen gut. Vom Elend wird zwar viel geredet, aber so wirklich spürbar ist es nicht. Dass man einen gut kalulierten Bestseller in Händen hält, wird von der ersten Seite an deutlich. Die Guten sind durchweg gut und die Bösen sind durchweg schlecht, und am Ende siegt natürlich die Gerechtigkeit. Eine verklärte Welt so prickeln wie ein zwei Tage abgestandener Prosecco. Den realen Lebensumständien geächteter Frauen dieser Zeit wird dieses naive Märchen mit Sicherheit nicht gerecht. Aber das ist wohl auch gar nicht der Anspruch eines Unterhaltungsromans. Dass das Konzept aufgeht zeigen die zahlreichen Fortsetzungsroman der "Wanderhure", die ich mir allerdings ersparen werde.
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