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Die Wanderhure [Taschenbuch]

Iny Lorentz
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (455 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

April 2005
»Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück.« Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf …

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Die Wanderhure + Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB) + Die Rache der Wanderhure: Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 607 Seiten
  • Verlag: Knaur; Auflage: 16 (April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426629348
  • ISBN-13: 978-3426629345
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (455 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.095 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht.

Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat.

Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Ingesamt ist der Roman eine leichte, unterhaltsame und fesselnde Lektüre, perfekt als Urlaubsentspannung unter Palmen, jedoch ohne größeren historischen Anspruch und Informationswert. -- historische-romane.de, Oktober 2006

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
85 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das tut weh. Sprachlich, inhaltlich, charakterlich. 31. August 2011
Format:Audio CD
Au weia.
Selten habe ich eine hanebüchenere Geschichte gelesen, plattere Charaktere gesehen und haarsträubendere Klischees bedient gesehen.
Tenor: Alle Frauen sind entweder madonnenhaft gut oder gnadenlos geldgierig, alle Männer entweder andauernd notgeil, strudelblöd oder tot (wobei sich diese Eigenschaften gegenseitig nicht ausschließen).
Selbst Freunde und Helfer können sich nicht beherrschen und machen sich über die dauernd bestiegenen Frauen her. Zum Glück lässt einen die Geschichte durch ihre vorhersehbare Handlung und die zutiefst billige Sprache dermaßen kalt, dass selbst die zahlreichen und ausgedehnten Vergewaltigungsphantasien nur einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen.
Erfreulicherweise haben die Mädels ein paar Tinkturen, da sind sie schnell wieder flott und können wieder seitenweise Freier bedienen und Geld zählen. Nachhaltige seelische Schäden scheinen die zahlreichen Vergewaltigungen nicht zu hinterlassen, schwanger wird man in dem Gewerbe wohl auch nicht.
Die Ausführlichkeit und dauernde Wiederholung gewalttätiger oder im besten Fall gleichgültiger Sexszenen legt die Vermutung nahe, den Autoren bereite dies eine gewisse Freude. Hätten sie lieber mal ein paar Zeilen für die Charaktere verwendet, die völlig entwicklungsfrei zu einem schematischen, klischeehaften Leben verdonnert wurden.
Fazit: Eine Beleidigung für jeden normalen Mann, eine Unverschämtheit gegenüber jedem Menschen, dem tatsächlich einmal Gewalt angetan wurde und eine Zumutung für jeden Leser mit einem Minimum an Anspruch und Niveau.
NICHT kaufen! Wenn zu spät, Schiffchen draus falten.
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385 von 450 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlecht, schlechter, Wanderhure 22. März 2008
Von Happy Day
Format:Taschenbuch
Als Historiker wundere ich mich (mittlerweile) nicht (mehr) über schlecht recherchierte Mittelalter-Romane, in denen Protagonisten agieren, die neuzeitlich denken und handeln, dies aber vor einem mittelalterlichen Hintergrund tun. Solche ahistorischen Darstellungen sind der Regelfall, weil den meisten Autoren einfach der Einblick fehlt, mittelalterliches Denken und Fühlen darzustellen. So auch im vorliegenden Fall. Sämtliche Protagonisten der "Wanderhure" sind modern denkende Menschen, die in ein mittelalterlich aussehendes Sujet eingebunden wurden, in ihrem Denken und Handeln findet sich praktisch nichts "typisch spätmittelalterliches." Wäre dies der einzige echte Fehler, den dieser Roman enthielt, befände er sich in bester Gesellschaft und könnte immer noch zu einer insgesamt positiven Bewertung gelangen.

Doch ein positives Gesamturteil ist nicht möglich, denn das Produkt von Frau Lorentz gelangt nie über das Niveau billigster Groschenromane hinaus:

Die klischeehafte Darstellung fast sämtlicher Protagonisten ist schon beinahe übelerregend. Alle Schurken sind durch und durch böse (und fast immer männlich), alle Guten sind durch und durch gut (und sehr häufig weiblich); es gibt nur Schwarz oder Weiss, aber keinerlei Grautöne. Es fehlt den Protagonisten fast jeder charakterliche Tiefgang, Einblicke in das Seelenleben - zum Verständnis mittelalterlichen Denkens absolut unverzichtbar - gibt es nicht. Protagonisten verkommen hier zu zweidimensionalen Karikaturen ihrer selbst.
... Lesen Sie weiter... ›
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langatmig 1. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Beim lesen dieses Buches ist mir sehr oft aufgefallen wie modern die Silhuetten der Charackter agieren , denken und handeln . Die Atmosphäre einer Mitteralterlichen Umwelt kommt somit gar nicht auf. Ledigliches Schubladendenken rundet diese Sache ab, es gibt nur gut und böse , nichts dazwischen. Die Handlugsstränge hätte ein guter Autor spannender auf 100 Seiten gepackt. Sprachlich war das leider auch nichts, hätte doch etwas anspruchvolleres erwartet. Schade um die schöne Zeit in der ich einen guten Roman hätte lesen können, aber ich kann leider kein Buch weglegen, auch wenn es die Wanderhure von Iny Lorentz ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Ausgestoßene sinnt auf Rache 8. November 2012
Von karin1910 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Am Vorabend ihrer Hochzeit wird Marie Opfer einer Intrige ihres Verlobten. Sie wird unter dem Vorwand der Unzucht in den Kerker geworfen, wo man sie vergewaltigt, und am nächsten Tag aus ihrer Heimatstadt Konstanz vertrieben. Die Wanderhure Hiltrud rettet ihr das Leben, doch fortan muss auch Marie sich als Hübschlerin verdingen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Nur der Gedanke daran, sich eines Tages an ihren Peinigern zu rächen, hält sie aufrecht. Als in Konstanz ein Konzil stattfindet, sieht sie ihre Chance gekommen ...

Die hier erzählte Geschichte ist sicherlich ansprechend und massentauglich - sonst wären dieses Buch und seine Nachfolger wohl auch nicht verfilmt worden.

Der Erzählstil ist allerdings eher schlicht gehalten und die Handlung weist wenig Tiefgang auf. Die Protagonisten sind nicht besonders lebendig ausgearbeitet, auch die Hauptdarsteller wirken oft farblos, und es wird viel Schwarz-Weiß-Malerei betrieben.
Außerdem wirkt einiges unrealistisch und das Leben der Huren wird teilweise zu "idyllisch" dargstellt.

Andererseits kann man es immerhin als durchaus hoffnungsvolle Botschaft empfinden, dass es auch Außenseiterinnen gelingen kann, einen scheinbar übermächtigen Gegner zu Fall zu bringen.

Fazit: Als netter Schmöker für zwischendurch ist dieses Buch sicherlich geeignet und es enthält durchaus auch einige Spannungsmomente, allzu hohe Ansprüche darf man daran aber nicht stellen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Start
Mir wurde vor einigen Jahren schon die Wanderhure geschenkt. Damals war mein interesse an Historischer Lektüre nicht vorhanden und so kam das Buch an einem Sonntag mittag aus... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von HistoFan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Buch der ersten Stunde
Habe etliche Iny Lorentz Bücher gelesen, aber die Wanderhure war definitiv eines der besten! Auf jeden Fall mal durchlesen, wenn einem die grausame Welt des Mittelalters nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Lisa R. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch: Die Wanderhure
Es war alles bestens. Sehr schnelle Lieferung. Habe dieses Buch für meine Frau gekauft, die es mit großen Interesse gelesen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Gottfried Lantsch veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen kurzweilig aber dennoch naiv
Ich habe die Geschichte als Hörbuch konsumiert. Im Nachhinein bin ich auch froh darüber. Es ist zwar eine kurzweilige, spannende Geschichte, mir allerdings zu "weiblich"... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von *******S.B.******* veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen ekom-kumite@hotmail.com
Bei 2 von 6 CDs hängt zeitweise ab und zu die Sprache, aber noch verständlich, bei der 6.ten CD sind die letzten Abschnitte nicht mehr abspielbar. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Keller Elfriede veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dirne heisst also...aha....
Sehr schönes Buch, hatte es in einem Zuge durchgelesen, war sehr spannend und man konnte sich richtig in die Charaktere hineinversetzen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sa Ym veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nur durchschnittlich
Nachdem ich das Buch nun endlich gelesen habe, kann ich den ganzen Hype um die Wanderhure nicht verstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andi1978 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top buch
Dieses Buch ist besser als der Film. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Leider war das Buch auch in 5 Tagen zuende.
Vor 2 Monaten von Tomi1966 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Historische Unterhaltung aus dem Mittelalter - absolut lesenswert.
Der Lebensweg von Marie und Michel - den beiden Hauptpersonen - ergänzt um viele wechselnde Begleiter und Begleiterinnen, die im Lauf der Geschichte positiv und negativ in die... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von SG veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Toll
Das Buch ist super, um Längen besser als der Film da man neben dem lesen die Phantasie spielen lassen kann.
Vor 3 Monaten von Sandra Stiebritz veröffentlicht
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