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Die Wand: Roman
 
 

Die Wand: Roman [Kindle Edition]

Marlen Haushofer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (400 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wenn mich jemand nach den zehn wichtigsten Büchern in meinem Leben fragen würde, dann gehörte dieses auf jeden Fall dazu." (Elke Heidenreich)

Rezension

Die namenlose Ich-Erzählerin berichtet von ihrer ‚schlimmen Lage’. Sie schreibt diesen Bericht, um mit der quälenden Frage fertig zu werden, warum ein Mann zwei ihrer Tiere getötet hat. Sie tut dies, obwohl sie weiß, dass sie nie eine Antwort bekommen wird, hat sie doch den einzigen, noch lebenden Menschen erschossen. Hinter einer gläsernen Wand, die sie vor einer Umweltkatastrophe geschützt hat, lebt die Frau völlig alleine -- nur mit ihren Tieren. Dieser handlungsarme, etwas Unglaubliches beschreibende Roman von Marlen Haushofer, erstmals 1963 veröffentlicht, dann 1983 neu aufgelegt, fand sich erstaunlicherweise unter den ersten fünfzig Lieblingsbüchern der Deutschen. Marlen Haushofers (1920-1970) bedeutendstes Werk ist Die Wand, das vor allem auch von der Emanzipationsliteratur hoch gelobt wurde. Die Schriftstellerin erhielt 1968 den österreichischen Staatspreis für Literatur.

In glasklarer, kein bisschen manierierter Weise beschreibt die Protagonistin ihr Leben hinter der Wand: Nahrungsbeschaffung und Sorge um ‚ihre Tiere’ bestimmen ihre Existenz. Letztendlich sichert die Verantwortung für die Tiere -- für Lux, den Hund, Bella, die Kuh, für die Katze(n), für eine weiße Krähe -- ihren Überlebenswillen. In der Gemeinschaft mit den Tieren, sie nennt sie Brüder und Schwestern, im Naturgesetz von Sterben und Geburt und im Rhythmus der Jahreszeiten meistert die Frau ihr Alleinsein. Beeindruckend sind die Tierbeschreibungen: Keine Vermenschlichung, sondern Respekt für ebenbürtige Lebewesen mit eigenen Verhaltensregeln, auch zeitweiliges Unverständnis, zeichnen die Sicht der Frau aus. Der Mensch ist für sie zum Verursacher der Katastrophe geworden, die hinter der Wand alles Lebende versteinern hat lassen. Und die Ermordung des Mannes, der Lux und Stier einfach geschlachtet hat, bereitet ihr keine Probleme, ist nur insofern Thema, als sie sein Tun nicht begreifen kann.

Elisabeth Schwarz, Schauspielerin mit Bühnenerfahrung in Stuttgart, Frankfurt, München und am Hamburger Thalia Theater, liest das Schicksal der Frau mit verhaltenem Ton. Mit ihrer zurückhaltenden Stimme trägt sie den unprätentiösen Text und seine leicht verständlichen Sätze stimmig vor. Man könnte sagen, ihre Tonlage hat etwas ‚Demütiges’ in sich, die einzige Stimmung, die in dieser Extremsituation angebracht ist. Denn das Thema der Freiheit, auch für den Freitod, hat die Protagonistin ja bereits ad acta gelegt. Demut, Schicksalsergebenheit oder besser Akzeptieren der Lage schwingen in der Lesung von Anfang an mit. Der Vortrag regt vor allem zum Weiterdenken an!

Fazit: Elisabeth Schwarz liest diese „weibliche Robinsonade“ mit seiner brillanten Sprache als Gleichnis des Alleinseins. Kein Frage: Ihre Interpretation erweckt das Interesse an der ungekürzten Romanfassung, die man als Ergänzung unbedingt zur Hand nehmen sollte.

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 140 Minuten, 2 CDs. -- culture.text


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 308 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 292 Seiten
  • Verlag: Ullstein eBooks (8. September 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0053PWXKC
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (400 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #4.171 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
253 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einsames, leises Buch.... 20. Mai 2007
Von Andrea Koßmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was ich momentan empfinde, nachdem ich das Buch vor ein paar Minuten beendet habe. Ich fühle mich ein Stückchen einsam, aber dennoch erfreue ich mich daran, dieses Leben ohne großartige Grenzen erleben zu dürfen.

In ihrem Buch beschreibt Marlen Haushofer die Geschichte einer Frau im mittleren Alter, die eines Tages eine Wand entdeckt, die ihr Leben komplett verändert und vor allem eines tut: Sie macht sie einsam.

Doch sie klagt nicht, sondern findet ihren eigenen Weg in dieser Einsamkeit. Vielleicht sollte man Tiere mögen, insbesondere Katzen und Hunde, wenn man dieses Buch liest. Ich selber habe eine Katze und konnte mir dieshalb viele Sequenzen dieses Buches lebhaft vorstellen und nachvollziehen.

Ein Buch, welches traurig macht. Nachdenklich. Besinnlich. Still und leise.

Die Tatsache, dass die Autorin bereits 1970 im Alter von 50 Jahren starb, macht dieses Buch für mich umso melancholischer. Es macht mich nachdenklich und läßt mih an Zeiten denken, in denen auch ich mich einsam fühlte. Wer kennt solche Zeiten nicht? Und was würden wir tun, wenn wir morgen aufwachen und um uns herum eine riesige Wand existieren würde? Würden wir weiterleben, ÜBERleben oder aber resignieren?

Ich glaube, um dieses Buch zu lesen, muss man ein wenig Einsamkeit zulassen. Wenn man das geschafft hat, kann man die Weite dieses Lebens besser schätzen. Und man muss Sehnsucht spüren können. Sehnsucht nach dem, was uns Menschen glücklich macht.

Ich habe gesehen, dass viele Rezensenten hier beschreiben, dass sie das Buch als langweilig angesehen haben.
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86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend und verstörend 14. Oktober 2008
Von PepeRoni
Format:Taschenbuch
Mit "Die Wand" ist mir etwas passiert, das mir nur mit wenigen Büchern passiert: ich war so ergriffen, dass ich es kaum weglegen konnte, war teilweise so abgeglitten in diese verstörende eintönige Naturwelt, dass es mir beinahe die Luft zum atmen nahm. Und zudem war ich bisweilen richtig fertig und habe mich dermaßen in die Welt der Protagonistin hineingesteigert, dass ich hin- und hergerissen war zwischen es-jetzt-ganz-schnell-zu-ende-lesen und schnell-weglegen-und-ablenken.

Wie gesagt, so etwas passiert mir nur mit wenigen Büchern. Und es ist ein Zeichen ihrer Qualität, ein Zeichen für die Gabe der Autorin, dass ich mich so habe einsaugen lassen von den Worten, den unfassbaren Vorstellungen und dem Gedanken daran, wie es wohl wäre, als vermutlich letzter Mensch auf der Erde zurückzubleiben.
Viel stärker noch als bei dem Roman über Robinson Crusoe, viel stärker auch als bei dem grandiosen Film "Verschollen" mit Tom Hanks hat mich hier das Schicksal dieser Frau berührt, die sich irgendwann nicht mehr als Mensch gefühlt hat, weil sie einfach nicht mehr wusste, wie das ist. Die mit einigen so liebevoll geschilderten Tieren zusammenlebte, um überhaupt noch irgendeinen Sinn in diesem Leben zu sehen. Mit jedem toten Tier leidet man als Leser mit. Denn so verliert ihr Leben immer mehr an Bedeutung.

Beim Lesen der letzten Seiten hatte ich einen trockenen Hals und das unbändige Verlangen, unter Menschen zu gehen! Und - es mag einigen übertrieben erscheinen - es wurde mir wieder klar, wie sehr Bücher einen verändern können. Zum (um)denken bewegen können. Was für einen starken Einfluss sie haben können.

Faszinierend und verstörend. Aber einfach grandios!
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedrückendes Szenario voller Angst und Zweifel 13. Mai 2005
Format:Audio CD
Die Erzählung „Die Wand" von Marlen Haushofer, erschien 1963, weit vor heutigen Horror-Kammerspielen wie z.B. „Panic Room" von David Fincher oder jüngst „Saw" und „Open Water". Allerdings war es auch nicht die Intension von Marlen Haushofer, Horror im heute landläufigen Begriff zu erzeugen.
1963, das Jahr in dem Kennedy in Dallas erschossen wurde, war die Furcht der Menschen vor einem drohenden Atomkrieg allgegenwärtig. Vielleicht können sich manche noch an die Zuspitzung des kalten Krieges im Oktober 1962 erinnern, als US-Präsident Kennedy damit drohte, Kuba anzugreifen, falls die damalige UdSSR nicht unverzüglich die auf Kuba stationierten Atomsprengköpfe entfernte. 13 bange Tage folgten, in denen der 3. Weltkrieg zum Greifen nahe war bis die UdSSR den Forderungen der USA nachgab.
Soviel geschichtliche Hintergründe und dies auch nur, um ein Gefühl für die damals herrschende Angst und, für die wenigsten von uns heute vorstellbar, die reale Gefahr eines Atomkrieges zu bekommen.
Eine Frau möchte mit Ihrer Cousine und deren Mann ein entspannendes Wochenende in den Bergen verbringen. Das Pärchen möchte sich vor dem Schlafengehen noch im nahe gelegenen Dorf umsehen. Die Frau bleibt gemeinsam mit Ihrem Hund, der auch mit von der Wochenendpartie ist, in der Berghütte zurück und geht früh ins Bett. Als Sie am nächsten Morgen erwacht, ist Sie immer noch allein. Sie will sich auf den Weg ins Dorf machen, um zu erfahren, warum Ihre Cousine nicht in die Hütte zurückgekommen ist. Doch dann stößt Sie auf ein unüberwindliches Hindernis - eine gläserne Wand zieht sich mit etwas Abstand rund um die Hütte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Habe das Buch regelrecht verschlungen. Und es hat mir viel besser gefallen als der Film! Es lässt mehr Spielraum für die eigene Interpretation.
Vor 4 Tagen von Hanka SpitzhÃttl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Roman - Die Wand
schnelle Lieferung, der Zustand "sehr gut erhalten" stimmte. der Preis war auch o. K. - ich hatte mir dieses Buch vor Jahren schon einmal gekauft und nach dem Lesen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Lotti Luedenscheid veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider zu heftig gekürzt
Als Buch ein Lebensbegleiter, absolut. Als Hörbuch in dieser Form viel zu sehr gekürzt, zum Teil muss man fast sagen "verstümmelt", da sehr viel innerer... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Viel-Leserin veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Etwas fehlt hier
Es gibt ja schon zahlreiche Rezensionen, deswegen fällt diese kurz aus. Dieser Roman berührt und ist in wunderbarer Lakonie geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Glabowski veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Skurril
Interessantes Buch, skurrile Idee, lesenswert. Trotzdem für mich irgendwie nicht erfüllend - weder beim Lesen noch danach. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von ikarus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Ein Buch mit sehr viel Nachklang; fesselnd, verstörend, eingesperrt, nüchtern und doch voll Gefühl. Kaum zu beschreiben, was danach bleibt.
Vor 1 Monat von Axelle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen OK
habe das buch gleich gelesen, ist nicht schlecht, aber das ende war etwas komisch, natürlich ist es geschmacksache, sonst zu empfehlen
Vor 1 Monat von Hersing veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Den Film konnte ich leider nicht sehen, dann hörte ich von dem Buch. Ich fand es spannend, sehr einfühlsam und konnte es kaum weglegen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Gabriele Eggers-Nanzig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Wand von Marlen Haushofer
Das Buch "Die Wand" gehört defintiv nun zu einem meiner Lieblingsbücher! Selten hat mich ein Buch so fasziniert und angesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Maritta Breidenbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buchrezension: Die Wand von Marlen Haushofer
Ich habe zufällig von diesem Buch erfahren, als sich zwei Bekannte darüber unterhielten. Ich fand die Grundidee so klasse, dass ich es mir zum Geburtstag wünschte... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Melanie (M3bu - Texte aller Art) veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
Mit diesem verstockten Eigensinn habe ich als Kind gehofft, nie sterben zu müssen. &quote;
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