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Die Wand (Die Brigitte-Edition, Band 17) [Gebundene Ausgabe]

Marlen Haushofer , Klaus Antes
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (412 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2006 Die Brigitte-Edition (Buch 17)
'Verdutzt streckte ich die Hand aus und berührte etwas Glattes und Kühles: einen glatten, kühlen Widerstand an einer Stelle, an der doch gar nichts sein konnte als Luft. Zögernd versuchte ich es noch einmal, und wieder ruhte meine Hand wie auf der Scheibe eines Fensters. Dann hörte ich lautes Pochen und sah um mich, ehe ich begriff, daß es mein eigener Herzschlag war, der mir in den Ohren dröhnte. Mein Herz hatte sich schon gefürchtet, ehe ich es wußte.'
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 276 Seiten
  • Verlag: Gruner + Jahr (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570195104
  • ISBN-13: 978-3570195109
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (412 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wenn mich jemand nach den zehn wichtigsten Büchern in meinem Leben fragen würde, dann gehörte dieses auf jeden Fall dazu." (Elke Heidenreich) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Die namenlose Ich-Erzählerin berichtet von ihrer ‚schlimmen Lage’. Sie schreibt diesen Bericht, um mit der quälenden Frage fertig zu werden, warum ein Mann zwei ihrer Tiere getötet hat. Sie tut dies, obwohl sie weiß, dass sie nie eine Antwort bekommen wird, hat sie doch den einzigen, noch lebenden Menschen erschossen. Hinter einer gläsernen Wand, die sie vor einer Umweltkatastrophe geschützt hat, lebt die Frau völlig alleine -- nur mit ihren Tieren. Dieser handlungsarme, etwas Unglaubliches beschreibende Roman von Marlen Haushofer, erstmals 1963 veröffentlicht, dann 1983 neu aufgelegt, fand sich erstaunlicherweise unter den ersten fünfzig Lieblingsbüchern der Deutschen. Marlen Haushofers (1920-1970) bedeutendstes Werk ist Die Wand, das vor allem auch von der Emanzipationsliteratur hoch gelobt wurde. Die Schriftstellerin erhielt 1968 den österreichischen Staatspreis für Literatur.

In glasklarer, kein bisschen manierierter Weise beschreibt die Protagonistin ihr Leben hinter der Wand: Nahrungsbeschaffung und Sorge um ‚ihre Tiere’ bestimmen ihre Existenz. Letztendlich sichert die Verantwortung für die Tiere -- für Lux, den Hund, Bella, die Kuh, für die Katze(n), für eine weiße Krähe -- ihren Überlebenswillen. In der Gemeinschaft mit den Tieren, sie nennt sie Brüder und Schwestern, im Naturgesetz von Sterben und Geburt und im Rhythmus der Jahreszeiten meistert die Frau ihr Alleinsein. Beeindruckend sind die Tierbeschreibungen: Keine Vermenschlichung, sondern Respekt für ebenbürtige Lebewesen mit eigenen Verhaltensregeln, auch zeitweiliges Unverständnis, zeichnen die Sicht der Frau aus. Der Mensch ist für sie zum Verursacher der Katastrophe geworden, die hinter der Wand alles Lebende versteinern hat lassen. Und die Ermordung des Mannes, der Lux und Stier einfach geschlachtet hat, bereitet ihr keine Probleme, ist nur insofern Thema, als sie sein Tun nicht begreifen kann.

Elisabeth Schwarz, Schauspielerin mit Bühnenerfahrung in Stuttgart, Frankfurt, München und am Hamburger Thalia Theater, liest das Schicksal der Frau mit verhaltenem Ton. Mit ihrer zurückhaltenden Stimme trägt sie den unprätentiösen Text und seine leicht verständlichen Sätze stimmig vor. Man könnte sagen, ihre Tonlage hat etwas ‚Demütiges’ in sich, die einzige Stimmung, die in dieser Extremsituation angebracht ist. Denn das Thema der Freiheit, auch für den Freitod, hat die Protagonistin ja bereits ad acta gelegt. Demut, Schicksalsergebenheit oder besser Akzeptieren der Lage schwingen in der Lesung von Anfang an mit. Der Vortrag regt vor allem zum Weiterdenken an!

Fazit: Elisabeth Schwarz liest diese „weibliche Robinsonade“ mit seiner brillanten Sprache als Gleichnis des Alleinseins. Kein Frage: Ihre Interpretation erweckt das Interesse an der ungekürzten Romanfassung, die man als Ergänzung unbedingt zur Hand nehmen sollte.

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 140 Minuten, 2 CDs. -- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
259 von 274 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einsames, leises Buch.... 20. Mai 2007
Von Andrea Koßmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was ich momentan empfinde, nachdem ich das Buch vor ein paar Minuten beendet habe. Ich fühle mich ein Stückchen einsam, aber dennoch erfreue ich mich daran, dieses Leben ohne großartige Grenzen erleben zu dürfen.

In ihrem Buch beschreibt Marlen Haushofer die Geschichte einer Frau im mittleren Alter, die eines Tages eine Wand entdeckt, die ihr Leben komplett verändert und vor allem eines tut: Sie macht sie einsam.

Doch sie klagt nicht, sondern findet ihren eigenen Weg in dieser Einsamkeit. Vielleicht sollte man Tiere mögen, insbesondere Katzen und Hunde, wenn man dieses Buch liest. Ich selber habe eine Katze und konnte mir dieshalb viele Sequenzen dieses Buches lebhaft vorstellen und nachvollziehen.

Ein Buch, welches traurig macht. Nachdenklich. Besinnlich. Still und leise.

Die Tatsache, dass die Autorin bereits 1970 im Alter von 50 Jahren starb, macht dieses Buch für mich umso melancholischer. Es macht mich nachdenklich und läßt mih an Zeiten denken, in denen auch ich mich einsam fühlte. Wer kennt solche Zeiten nicht? Und was würden wir tun, wenn wir morgen aufwachen und um uns herum eine riesige Wand existieren würde? Würden wir weiterleben, ÜBERleben oder aber resignieren?

Ich glaube, um dieses Buch zu lesen, muss man ein wenig Einsamkeit zulassen. Wenn man das geschafft hat, kann man die Weite dieses Lebens besser schätzen. Und man muss Sehnsucht spüren können. Sehnsucht nach dem, was uns Menschen glücklich macht.

Ich habe gesehen, dass viele Rezensenten hier beschreiben, dass sie das Buch als langweilig angesehen haben.
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89 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend und verstörend 14. Oktober 2008
Von PepeRoni
Format:Taschenbuch
Mit "Die Wand" ist mir etwas passiert, das mir nur mit wenigen Büchern passiert: ich war so ergriffen, dass ich es kaum weglegen konnte, war teilweise so abgeglitten in diese verstörende eintönige Naturwelt, dass es mir beinahe die Luft zum atmen nahm. Und zudem war ich bisweilen richtig fertig und habe mich dermaßen in die Welt der Protagonistin hineingesteigert, dass ich hin- und hergerissen war zwischen es-jetzt-ganz-schnell-zu-ende-lesen und schnell-weglegen-und-ablenken.

Wie gesagt, so etwas passiert mir nur mit wenigen Büchern. Und es ist ein Zeichen ihrer Qualität, ein Zeichen für die Gabe der Autorin, dass ich mich so habe einsaugen lassen von den Worten, den unfassbaren Vorstellungen und dem Gedanken daran, wie es wohl wäre, als vermutlich letzter Mensch auf der Erde zurückzubleiben.
Viel stärker noch als bei dem Roman über Robinson Crusoe, viel stärker auch als bei dem grandiosen Film "Verschollen" mit Tom Hanks hat mich hier das Schicksal dieser Frau berührt, die sich irgendwann nicht mehr als Mensch gefühlt hat, weil sie einfach nicht mehr wusste, wie das ist. Die mit einigen so liebevoll geschilderten Tieren zusammenlebte, um überhaupt noch irgendeinen Sinn in diesem Leben zu sehen. Mit jedem toten Tier leidet man als Leser mit. Denn so verliert ihr Leben immer mehr an Bedeutung.

Beim Lesen der letzten Seiten hatte ich einen trockenen Hals und das unbändige Verlangen, unter Menschen zu gehen! Und - es mag einigen übertrieben erscheinen - es wurde mir wieder klar, wie sehr Bücher einen verändern können. Zum (um)denken bewegen können. Was für einen starken Einfluss sie haben können.

Faszinierend und verstörend. Aber einfach grandios!
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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas ganz Besonderes 26. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Von diesem Buch kann ich sagen, das es eines der wichtigsten und schönsten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Die Protagonistin findet sich nach einer Umweltkatastrophe (?)- den Grund erfährt der Leser nicht- völlig isoliert hinter einer gläsernen Wand. Sie ist völlig auf sich gestellt, mit sich und ihren Gedanken alleingelassen kämpft sie um's Überleben. Oh Gott wie schrecklich , welch ein Horror...nein, ich habe das Buch als ermutigend empfunden und positiv. Denn wie die Protagonistin dieses Leben meistert , das Alleinsein mit sich aushält, verzweifelte Momente und Rückschläge übersteht, macht Mut und lässt den Leser, der bereit ist, sich auf dieses besondere Buch einzulassen, Mut fassen in seinem eigenen Leben schwierige Situationen zu überstehen. Vor Jahren war ich in einem Literaturkurs, in dem dieses Buch u.a. auch besprochen wurde und die Reaktion war darauf durchweg positiv. Ich habe es seitdem oft verschenkt und dieser Tatsache sehr viele gute und interessante Gespräche zu verdanken.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3
Format:Taschenbuch
... ist dieser Roman, in dem eine Frau sich auf einmal durch eine undurchdringliche Wand von der Außenwelt abgeschnitten findet. Die Jagdhütte, und das Tal in dem sie als einziger Mensch überlebt hat, muß nun ihr Zuhause werden.
Marlen Haushofer hat diese einsame Frau psychologisch stimmig und einfühlsam beschrieben, und in dem Roman gleichzeitig einer österreichischen Landschaft ein Denkmal gesetzt. Man spürt, daß die Autorin alle beschriebenen Gefühle, die in dem Buch vorkommen, selbst durchgemacht hat. Klarheit in der Sprache und unspektakuläre Beschreibung von Alltagsarbeiten verdichten sich in dem Roman zu Spannung und das Buch besitzt eine innere Tiefe, die lange nachwirkt. Die Geschichte vom Überleben einer Frau in der unfreiwilligen Isolation fernab von allen Menschen ist so packend beschrieben, daß ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte und eine Lesenacht einlegte.
Diese anspruchsvolle Lektüre ist etwas für den Leserausch.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
schoene Geschichte in die man sich gut hineinversetzen kann. S e l b e r l e s e n!!! Lohnt sich!
Vor 12 Tagen von Andreas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen In einer Ausnahmesituation
Die Autorin hat eine moderne Robinsonade geschrieben. Eine Frau geht mit Luise und ihren Mann Hugo in die Jagdhütte. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von inge weis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Geschichte
Ein Buch, dass leicht geschrieben ist, aber sehr zum Nachdenken anregt. Eine faszinierende Geschichte, die einen noch sehr lange bewegt.
Vor 28 Tagen von Ira Marxen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Marlen Haushofer. die Wand
Als ich das Buch vor einigen Jahren gelesen habe, war ich hin und weg ! Nun hat es mich etwas weniger begeistert - liegt es an mir ? Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Elisabeth Mueller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Etwas ganz Besonderes
Die Wand ist ein Roman, der anders ist. Es beginnt schon damit, dass ich nach den ersten 40 Seiten stuzte, denn es gibt keine Kapitel. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von naurmel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Wand
Super schnell und gute Ware erhalten
Das Buch ist einfach wer den Film gesehen wird im nachhinein enttäuscht sein
Das Original also Buch ist besser
Vor 2 Monaten von Silvia Grünthal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen faszinierend, irgendwie.
dieses buch sollte man unbedingt lesen, wenn man zeit hat.
obwohl der inhalt erstmal so überhaupt nicht interessant klang, hat mich irgendetwas daran derartig angezogen,... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von siglinde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ganz große Literatur
Das Buch kann man nur annehmen oder ablehnen. Mit Logik kommt man da nicht weiter und das ist sicher auch der falsche Einstieg. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Harald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert!
Das Buch ist absolut lesenswert, sehr beeindruckendes bzw. bedrückendes Szenario. Trotz Martina Gedeck muss man sich den gleichnamigen Film nicht ansehen wenn man das Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Petra Schmalzl veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen schwierig zum Lesen.
Durch den extrem monotonen und nicht lineare Erzählstil fiel es mir schwer das Buch zu Ende zu lesen. Habe es aber dann doch getan, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sandra Wolf veröffentlicht
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