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Die Waldgräfin
 
 
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Die Waldgräfin [Gebundene Ausgabe]

Dagmar Trodler
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: Ungekürzte Lizenzausgabe (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764501251
  • ISBN-13: 978-3764501259
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (103 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 628.776 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dagmar Trodler
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Titel klingt verlockend und süß. Doch die Waldgräfin ist keine zarte, willenlose Elfe im romantischen Kleid. Alienor ist eine eigenwillige junge Frau, die mit ihrem Vater, dem Freigrafen zu Sassenberg, als Burgherrin in der Eifel lebt. Wir schreiben das Jahr 1066. Ein zerlumpter Wilderer wird von den Jägern des Freigrafen gefangen genommen. Der Fremde spricht auf Normannisch und scheint ein Geheimnis in sich zu bergen, welches der alte Vater unbedingt und mit allen Mitteln herausfinden will.

Alienor findet Gefallen an dem rothaarigen Erik, den ihr Vater grausam foltern lässt. Die Wunden dieser Folter pflegt die tapfere Waldgräfin sorgsam mit Kräuterauflagen. Sie ist eine Mischung aus Jeanne d'Arc und Krankenschwester zugleich. Ungewöhnlich emanzipiert für eine Zeit, in der Frauen keinerlei Rechte besaßen und dem Manne untertan waren. Endgültig miteinander verwoben werden Alienor und Erik, als der Vater ihr den dahinsiechenden Erik zum Geschenk macht. Die beiden vereiteln einen feindlichen Überfall, was sie noch näher bringt. Doch statt einer romantischen Liebesgeschichte erhält der Leser blutrünstige Angriffe, Verschwörungen und reichlich gruselige Details.

Wie für das Mittelalter nicht anders zu erwarten, ist Hygiene ein Fremdwort, auch Manieren im heutigen Sinne gibt es nicht. Wer Geschichte nicht studieren, aber erleben will, ist mit dem Erstlingsroman von Dagmar Trodler gut bedient. Auch Mystisches von heidnischen Göttern, Opfergaben und seltsame Riten sind lebhaft beschrieben. Die Autorin studierte Geschichte und skandinavische Philologie. Ihre Recherchen hat sie sehr lebendig und naturgetreu in einen abenteuerlichen Roman verpackt. Ein weiteres Buch ist bereits in Arbeit. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

In der Eifel, um das Jahr 1060. Alienor, die rebellische Tochter des Freigrafen zu Sassenberg, ist nach dem Tod ihrer normannischen Mutter gezwungen, die Pflichten der Burgherrin zu übernehmen. Als ihr Reitknecht Erik, ein gefangen genommener "Barbar", sich als der letzte Sohn eines alten nordischen Herrschergeschlechts erweist, liegt sein Leben in Alienors Hand. Da ergreift sie die Chance, nicht nur ihn, sondern auch sich selbst aus der Abhängigkeit zu befreien.Alienor, die Tochter des Freigrafen, lebt mit ihrem Vater und ihrer kranken Schwester Emilia auf der Burg Sassenberg in der Eifel. Seit dem Tod ihrer Mutter ist sie gezwungen, den Aufgaben einer Burgherrin nachzukommen, was ihr schwer fällt, da sie - eigenwillig, hochgewachsen und mit dunklem, widerspenstigem Haar - lieber in Männerkleidung reiten und jagen gehen würde, als Schleier zu sticken, zu weben und die Hausarbeiten zu überwachen. Darüber hinaus genießt sie, die mütterlicherseits normannischer Abstammung ist, nicht unbedingt den Respekt der Gefolgschaft.
Eines Tages im Herbst bringt ihr Vater nach der Jagd einen verletzten Wilderer in die Burg, dem ein hartes Los droht: Auf Wilderei in den gräflichen Wäldern stehen empfindliche Strafen.Der Mann wird sofort in den Kerker geworfen, so dass Alienor kaum mit ihm in Berührung kommt. Nur seine entsetzlichen Schreie dringen gelegentlich an ihr Ohr. Erst an Weihnachten, sich auf ihre christlichen Pflichten der Nächstenlieb e und des Erbarmens besinnend, erinnert sie sich seiner wieder. Sie sucht ihn im Kerker auf, um ihm Essen und einen Umhang zu bringen - und ist erschüttert von seinem Anblick. Von den Folterungen übel zugerichtet, dankt er ihr auf Französisch, der geliebten Sprache ihrer normannischen Mutter. Als Alienor dies ihren Vater wisssen läßt, beschließt er sofort, ihr den Gefangenen zu schenken. Er läßt ihn von seinem jüdischen Arzt Naphtali versorgen und präsentiert ihn seiner Tochter geschoren, mit dem Freigrafenwappen auf der Brust gebrandmarkt und mit einem Eisenring um den Hals. Allerdings stellt er die Bedingung, dass Alienor durch weibliche List in Erfahrung bringen möge, wer der geheimnisvolle "Barbar" in Wirklichkeit ist. Denn man weiß man nur, dass er Heide undoffenbar guter Abstammung ist, doch seinen Namen wollte er selbst unter Folterqualen nicht verraten. Alienor ist dieser Mann unheimlich, doch sie überwindet ihr anfängliches Unbehagen...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von liebesromanforum TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn der Graf seiner Tochter als Reitknecht zum Geschenk, eine demütigende Aufgabe für den stolzen Fremden, die er nur widerwillig übernimmt.

Auch Alienor ist zunächst von dem unfreundlichen und harschen Mann alles andere als begeistert, aber nach und nach findet sie Gefallen an dem faszinierenden Mann. Aber ihrer Liebe steht so gut wie alles im Weg, ist der Fremde doch in den Augen der Kirche und ihres Vaters ein Ungläubiger und hat der Graf mit Alienor doch ganz andere Pläne...

Meine Meinung:
Selten habe ich einen so fesselnden historischen Roman gelesen. Die Liebesgeschichte ist wirklich zum Mitfiebern und Mitfühlen, und Erik ist ein faszinierender Held, der Unmenschliches erleiden muss. (Obwohl ich es bei dem Ausmaß seiner Verletzungen erstaunlich fand, dass der Gute überhaupt bis zum Ende des Buches überlebt hat.)

Abschreckend-schaurig auch die Schilderungen vom Leben auf der Burg: Es gibt jede Menge Dreck, Schmutz, Schweiß, Blut, Ungeziefer, Kälte, ausgefallene Zähne, Narben,... Aber so stelle ich mir das Mittelalter eben viel eher vor als in vielen historischen Liebesromanen, in denen die Heldin täglich in den Genuss eines warmen Bades kommt.

Etwas gestört haben mich übrigens die vielen nordischen Sätze und Ausdrücke, die Erik gebraucht und deren Übersetzung erst hinten im Buch zu finden ist. Vielleicht wollte die Autorin damit klarstellen, dass Alienor (die übrigens auch als Ich-Erzählerin fungiert) ja schließlich auch nicht alles verstehen kann, was Erik ihr so zuraunt.

Meine Wertung:
Für so ein tolles Buch kann es nur eine geben: 5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung!

Die Reihenfolge der Trilogie:
1. Die Waldgräfin
2. Freyas Töchter
3. Tage des Raben
War diese Rezension für Sie hilfreich?
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "moniem"
Format:Gebundene Ausgabe
Was sich im ersten Moment wie ein Wald- und Wiesenroman der gängigsten bayrischen Heimatromanautoren anhört, entpuppt sich nach dem Lesen der ersten Seiten als ein perfekt recherchierter, spannend geschriebener historischer Roman.
Endlich mal ein historischer Roman, der in Deutschland spielt, nicht wie viele seiner Art in Schottland, Irland, England oder den USA.
Mit der „Waldgräfin" ist Alienor, die Tochter des Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel gemeint. Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1066 und beginnt mit der Schilderung des Lebens der Grafentochter Alienor. Allerdings wird das harte Leben einer Burgbewohnerin hier alles andere als verherrlicht, wie in so vielen Romanen dieses Genres. Beim Lesen glaubt man, die klammen, kalten Burgmauern zu spüren, unter denen die Burgbewohner im Winter leiden.
Von der Autorin wird sehr detailgenau geschildert, wie viel Umsicht und Organisationstalent nötig sind, um einen großen Haushalt auf einer mittelalterlichen Burg zu führen.

Alienor ist die älteste Tochter des Freigrafen, sie hat noch eine jüngere, bettlägerige Schwester, die anderen acht Geschwister sind gestorben, genau wie Alienors Mutter bei der letzten Geburt. Dadurch hat Alienor jetzt den Rang der Hausherrin zu erfüllen, sie muss die Vorratskammern kontrollieren und füllen, damit im Winter kein Burgbewohner hungern muss, sie hat die Aufgabe, sich um das Gesinde zu kümmern.
Während des Lesens wird immer klarer, wie hart das Leben zur damaligen Zeit, im dunklen Mittelalter, doch war und wie abhängig die Frauen von den Entscheidungen der Männer waren.
Aber Alienor meistert alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und geht auch einem Streit mit ihrem Vater nicht aus dem Wege.
Eines Tages bringt ihr Vater von der Jagd einen seltsamen Wilderer mit, zerlumpt, von edler Statur, der deutschen Sprache nicht mächtig.
Nach einiger Zeit stellt Alienor fest, dass der Fremde normannisch spricht, die Sprache ihrer verstorbenen Mutter.
Da der Fremde dem Grafen trotz Folterungen seine Herkunft nicht preisgeben will, schenkt der Graf den gebrandmarkten und in Halseisen gelegten Fremden seiner Tochter als Sklave und Reitknecht.
Zuerst fürchtet sich Alienor vor der Wildheit des Fremden, dessen Name Erik lautet, doch nach und nach freundet sie sich mit ihm an.
Als Erik bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt wird und glaubt, sterben zu müssen, vertraut er sich Alienor an und erzählt von seiner edlen Herkunft und seinem heidnischen Glauben.

Hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und wachsender Zuneigung, ihrem christlichen Glauben und seinen heidnischen Göttern nimmt Alienor den Kampf gegen Religion, Wundbrand und ihren Vater auf.
Heimlich bringt sie Erik zu dem jüdischen Medicus, der auch im Burggelände lebt und sich mit orientalischen Heilmitteln und Heilkräutern bestens auskennt und bringt sich und alle Beteiligten dadurch in tödliche Gefahr.
Wer den "Medicus" verschlungen und wem "Die Päpstin" gefallen hat, der wird diese Buch lieben und nicht eher aufhören zu lesen, bis die letzte Seite umgeschlagen ist, denn dieses Buch hat alles, was zu einem guten historischen Roman gehört.
Und meiner Meinung nach schreit das Buch nach einer Fortsetzung.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Danny
Format:Taschenbuch
Seit Jahren (j Jahrzehnt um genau zu sein) hatte ich keinen Roman mehr gelesen. Ich bin eher der Lese-und-bilde-Dich-Fan. Mein Freund hatte dieses Buch bei mir vergessen und ich wollte mir einige Seiten zu Gemüte führen um besser einschlafen zu können. Tja denkste....mit schlafen war nicht mehr viel..mit Essen, Trinken und Haushalt im Übrigen auch nicht in den darauffolgenden Tagen. Ich war in einer anderen Welt!
Ich finde die schreibweise der Autorin überwältigend, sofort hatte ich Bilder vor Augen und war live dabei.
Normalerweise bin ich auch ein Typ der sofort mit Gedanken abschweift und garnicht recht bei der Geschichte bleiben kann, sobald es anfängt langatmig zu werden - aber das war bei diesem Buch NIE der Fall, was mich selbst wirklich sehr überrascht hat. Es blieb immer spannend, aufregend und die Liebesgeschichte ging mir richtig richtig unter die Haut!
Etwas traurig war ich als ich das Buch zu Ende hatte und umso mehr freute ich mich dass es Fortsetzungen gibt (die ich mittlerweile auch schon verschlang!!!)
Besonders hervorzuheben bei diesem Buch ist dass man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt fühlt!
Ich lese seitdem sehr sehr viele Historische Romane (ich hole gerade das Jahrzehnt nach ;-)) )allerdings fühlte ich mich bei keinem anderen Buch bisher (leider) so in diese Zeit versetzt und nahm so sehr an einer Liebesgeschichte Teil.
Meinen grössten Respekt!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
einfühlsam, bunt und spannend
Die Waldgräfin, fiel mir durch Zufall in die Hände. Dagmar Trodler erzählt die Geschichte von Alienor und Eric farbig und mit einer Liebe zum Detail, wie es nciht... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Helga-Maria veröffentlicht
Ganz nett
Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit dem Roman. Irgendwie wollte nicht so recht der Einstieg gelingen. Aber dann fesselte mich die Geschichte von Alienor und Hans/Eric doch. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Alexa Morningstar veröffentlicht
Ein Schmöker für dunkle Winterabende
Ich lese gerade "Die Waldgräfin" von Dagmar Trodler.
Und ich bin schwer begeistert! Ein Liebesroman im mittelalterlichen Gewand unter dem Motto "Was sich liebt, das neckt... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Snjóflygsa veröffentlicht
verflucht dicker Groschenroman
Um einen historischen Roman handelt es sich bei der Waldgräfin sicher nicht. Groschenroman trifft es da doch um einiges besser. Worum gehts? Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Alathariel veröffentlicht
Gute Idee...klischeehafte Ausführung
Zuerst muss ich sagen, dass ich den Ansatz des Buchs ziemlich gelungen finde, nämlich wirklich einmal den von Religiosität geprägten Alltag darzustellen, und dass... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von lesegern veröffentlicht
Dunkelstes Mittelalter und eine Liebe die nicht sein darf....
'Die Waldgräfin' ist mein erstes Buch von Dagmar Trodler. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf die Folgebände. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von schildkröte
Schön
Alienor lebt mit ihrem Vater dem Freigrafen zu Sassenburg und ihrer Schwester Emilia auf einer Burg in der Eifel. Die Mutter und die anderen Geschwister sind verstorben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Birgit
Weglegen? Weiterlesen? Gar nicht erst anfangen!
Selten war ich bei einem Buch so oft so nah dran, es beiseite zu legen.
Die ersten ca. 200 Seiten habe ich mich durchgequält, in der Hoffnung auf Besserung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2009 von Nicole
wunderbar
Ich habe dieses Buch durch Zufall gefunden und bin jetzt überglücklich darüber, da es eines der Besten historischen Bücher ist, das ich je gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von Mars
In erster Linie Liebesgeschichte
Alienor ist eine eigenwillige junge Frau, die mit ihrem Vater, dem Freigrafen zu Sassenberg, als Burgherrin in der Eifel lebt. Wir schreiben das Jahr 1066. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2009 von Heike Moshe
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