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Die Waldgräfin [Gebundene Ausgabe]

Dagmar Trodler
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 9,90  
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Kurzbeschreibung

2001
Man schreibt das Jahr des Herrn 1066: Eigenwillig, hoch gewachsen und von unbändigem Freiheitsdrang, hadert Alienor, die Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel, mit ihrem eintönigen Schicksal als Burgherrin. Ausgerechnet der weihnachtliche Almosengang in den Kerker verändert ihr Leben.
Sie findet heraus, dass der angeblich stumme, rätselhafte Gefangene Normannisch spricht, die Sprache ihrer Mutter. Alienor erhält den »Barbaren« von ihrem Vater als Reitknecht zum Geschenk. Doch erst als der Fremde beinahe mörderischen Intrigen zum Opfer fällt und sein Leben in ihren Händen liegt, weiß Alienor, was sie will. Und ergreift ihre Chance zur Unabhängigkeit...


-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Blanvalet (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764501251
  • ISBN-13: 978-3764501259
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.719 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Titel klingt verlockend und süß. Doch die Waldgräfin ist keine zarte, willenlose Elfe im romantischen Kleid. Alienor ist eine eigenwillige junge Frau, die mit ihrem Vater, dem Freigrafen zu Sassenberg, als Burgherrin in der Eifel lebt. Wir schreiben das Jahr 1066. Ein zerlumpter Wilderer wird von den Jägern des Freigrafen gefangen genommen. Der Fremde spricht auf Normannisch und scheint ein Geheimnis in sich zu bergen, welches der alte Vater unbedingt und mit allen Mitteln herausfinden will.

Alienor findet Gefallen an dem rothaarigen Erik, den ihr Vater grausam foltern lässt. Die Wunden dieser Folter pflegt die tapfere Waldgräfin sorgsam mit Kräuterauflagen. Sie ist eine Mischung aus Jeanne d'Arc und Krankenschwester zugleich. Ungewöhnlich emanzipiert für eine Zeit, in der Frauen keinerlei Rechte besaßen und dem Manne untertan waren. Endgültig miteinander verwoben werden Alienor und Erik, als der Vater ihr den dahinsiechenden Erik zum Geschenk macht. Die beiden vereiteln einen feindlichen Überfall, was sie noch näher bringt. Doch statt einer romantischen Liebesgeschichte erhält der Leser blutrünstige Angriffe, Verschwörungen und reichlich gruselige Details.

Wie für das Mittelalter nicht anders zu erwarten, ist Hygiene ein Fremdwort, auch Manieren im heutigen Sinne gibt es nicht. Wer Geschichte nicht studieren, aber erleben will, ist mit dem Erstlingsroman von Dagmar Trodler gut bedient. Auch Mystisches von heidnischen Göttern, Opfergaben und seltsame Riten sind lebhaft beschrieben. Die Autorin studierte Geschichte und skandinavische Philologie. Ihre Recherchen hat sie sehr lebendig und naturgetreu in einen abenteuerlichen Roman verpackt. Ein weiteres Buch ist bereits in Arbeit. --Corinna S. Heyn

Pressestimmen

"Dagmar Trodler wagt in ihren Romanen den Spagat zwischen der Wirklichkeit des Mittelalters und dem, was der Leser lesen will." (Aachener Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Liebesgeschichte im Mittelalter 17. November 2007
Von liebesromanforum TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Inhalt:
Eine Burg in der Eifel im Jahre 1066: Burgherrin und Grafentochter Alienor lernt beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker einen rätselhaften Gefangenen kennen, der sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befindet, eher tot als lebendig, von ihrem Vater und seinen Schergen schwer gefoltert, um ihn zum Reden zu bringen.
Später macht ihn der Graf seiner Tochter als Reitknecht zum Geschenk, eine demütigende Aufgabe für den stolzen Fremden, die er nur widerwillig übernimmt.

Auch Alienor ist zunächst von dem unfreundlichen und harschen Mann alles andere als begeistert, aber nach und nach findet sie Gefallen an dem faszinierenden Mann. Aber ihrer Liebe steht so gut wie alles im Weg, ist der Fremde doch in den Augen der Kirche und ihres Vaters ein Ungläubiger und hat der Graf mit Alienor doch ganz andere Pläne...

Meine Meinung:
Selten habe ich einen so fesselnden historischen Roman gelesen. Die Liebesgeschichte ist wirklich zum Mitfiebern und Mitfühlen, und Erik ist ein faszinierender Held, der Unmenschliches erleiden muss. (Obwohl ich es bei dem Ausmaß seiner Verletzungen erstaunlich fand, dass der Gute überhaupt bis zum Ende des Buches überlebt hat.)

Abschreckend-schaurig auch die Schilderungen vom Leben auf der Burg: Es gibt jede Menge Dreck, Schmutz, Schweiß, Blut, Ungeziefer, Kälte, ausgefallene Zähne, Narben,... Aber so stelle ich mir das Mittelalter eben viel eher vor als in vielen historischen Liebesromanen, in denen die Heldin täglich in den Genuss eines warmen Bades kommt.

Etwas gestört haben mich übrigens die vielen nordischen Sätze und Ausdrücke, die Erik gebraucht und deren Übersetzung erst hinten im Buch zu finden ist. Vielleicht wollte die Autorin damit klarstellen, dass Alienor (die übrigens auch als Ich-Erzählerin fungiert) ja schließlich auch nicht alles verstehen kann, was Erik ihr so zuraunt.

Meine Wertung:
Für so ein tolles Buch kann es nur eine geben: 5 Sterne. Eine absolute Leseempfehlung!

Die Reihenfolge der Trilogie:
1. Die Waldgräfin
2. Freyas Töchter
3. Tage des Raben
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Wald- und Wiesenroman 9. Juli 2002
Von "moniem"
Format:Gebundene Ausgabe
Was sich im ersten Moment wie ein Wald- und Wiesenroman der gängigsten bayrischen Heimatromanautoren anhört, entpuppt sich nach dem Lesen der ersten Seiten als ein perfekt recherchierter, spannend geschriebener historischer Roman.
Endlich mal ein historischer Roman, der in Deutschland spielt, nicht wie viele seiner Art in Schottland, Irland, England oder den USA.
Mit der „Waldgräfin" ist Alienor, die Tochter des Freigrafen zu Sassenberg in der Eifel gemeint. Die Geschichte spielt im Jahre des Herrn 1066 und beginnt mit der Schilderung des Lebens der Grafentochter Alienor. Allerdings wird das harte Leben einer Burgbewohnerin hier alles andere als verherrlicht, wie in so vielen Romanen dieses Genres. Beim Lesen glaubt man, die klammen, kalten Burgmauern zu spüren, unter denen die Burgbewohner im Winter leiden.
Von der Autorin wird sehr detailgenau geschildert, wie viel Umsicht und Organisationstalent nötig sind, um einen großen Haushalt auf einer mittelalterlichen Burg zu führen.

Alienor ist die älteste Tochter des Freigrafen, sie hat noch eine jüngere, bettlägerige Schwester, die anderen acht Geschwister sind gestorben, genau wie Alienors Mutter bei der letzten Geburt. Dadurch hat Alienor jetzt den Rang der Hausherrin zu erfüllen, sie muss die Vorratskammern kontrollieren und füllen, damit im Winter kein Burgbewohner hungern muss, sie hat die Aufgabe, sich um das Gesinde zu kümmern.
Während des Lesens wird immer klarer, wie hart das Leben zur damaligen Zeit, im dunklen Mittelalter, doch war und wie abhängig die Frauen von den Entscheidungen der Männer waren.
Aber Alienor meistert alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und geht auch einem Streit mit ihrem Vater nicht aus dem Wege.
Eines Tages bringt ihr Vater von der Jagd einen seltsamen Wilderer mit, zerlumpt, von edler Statur, der deutschen Sprache nicht mächtig.
Nach einiger Zeit stellt Alienor fest, dass der Fremde normannisch spricht, die Sprache ihrer verstorbenen Mutter.
Da der Fremde dem Grafen trotz Folterungen seine Herkunft nicht preisgeben will, schenkt der Graf den gebrandmarkten und in Halseisen gelegten Fremden seiner Tochter als Sklave und Reitknecht.
Zuerst fürchtet sich Alienor vor der Wildheit des Fremden, dessen Name Erik lautet, doch nach und nach freundet sie sich mit ihm an.
Als Erik bei einem Kampf lebensgefährlich verletzt wird und glaubt, sterben zu müssen, vertraut er sich Alienor an und erzählt von seiner edlen Herkunft und seinem heidnischen Glauben.

Hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und wachsender Zuneigung, ihrem christlichen Glauben und seinen heidnischen Göttern nimmt Alienor den Kampf gegen Religion, Wundbrand und ihren Vater auf.
Heimlich bringt sie Erik zu dem jüdischen Medicus, der auch im Burggelände lebt und sich mit orientalischen Heilmitteln und Heilkräutern bestens auskennt und bringt sich und alle Beteiligten dadurch in tödliche Gefahr.
Wer den "Medicus" verschlungen und wem "Die Päpstin" gefallen hat, der wird diese Buch lieben und nicht eher aufhören zu lesen, bis die letzte Seite umgeschlagen ist, denn dieses Buch hat alles, was zu einem guten historischen Roman gehört.
Und meiner Meinung nach schreit das Buch nach einer Fortsetzung.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht geeignet zum Einschlafen ;-)) 8. Juli 2009
Von Danny
Format:Taschenbuch
Seit Jahren (j Jahrzehnt um genau zu sein) hatte ich keinen Roman mehr gelesen. Ich bin eher der Lese-und-bilde-Dich-Fan. Mein Freund hatte dieses Buch bei mir vergessen und ich wollte mir einige Seiten zu Gemüte führen um besser einschlafen zu können. Tja denkste....mit schlafen war nicht mehr viel..mit Essen, Trinken und Haushalt im Übrigen auch nicht in den darauffolgenden Tagen. Ich war in einer anderen Welt!
Ich finde die schreibweise der Autorin überwältigend, sofort hatte ich Bilder vor Augen und war live dabei.
Normalerweise bin ich auch ein Typ der sofort mit Gedanken abschweift und garnicht recht bei der Geschichte bleiben kann, sobald es anfängt langatmig zu werden - aber das war bei diesem Buch NIE der Fall, was mich selbst wirklich sehr überrascht hat. Es blieb immer spannend, aufregend und die Liebesgeschichte ging mir richtig richtig unter die Haut!
Etwas traurig war ich als ich das Buch zu Ende hatte und umso mehr freute ich mich dass es Fortsetzungen gibt (die ich mittlerweile auch schon verschlang!!!)
Besonders hervorzuheben bei diesem Buch ist dass man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt fühlt!
Ich lese seitdem sehr sehr viele Historische Romane (ich hole gerade das Jahrzehnt nach ;-)) )allerdings fühlte ich mich bei keinem anderen Buch bisher (leider) so in diese Zeit versetzt und nahm so sehr an einer Liebesgeschichte Teil.
Meinen grössten Respekt!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Es war mal wieder ein großartiges Lese-Erlebnis. Kann ich nur empfehlen. Super Schriftstellerin und es hat wieder mal Spaß gemacht...
Vor 9 Tagen von ykoll veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bitte nicht von der Inhaltsangabe täuschen lassen!
Ich habe das Buch geliehen bekommen. Die ersten Seiten sind äußerst vielversprechend, das muß ich sagen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rivendell778899 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Fremder ohne Namen
Die Eifel im Jahr 1066. Hier lebt die Grafentochter Alienor auf der Burg ihres Vaters und führt ein recht zufriedenes Leben. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Belle's Leseinsel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geniales Buch
Ich habe mir dieses Buch bereits 2002 gekauft und lese es seitdem mindestens einmal im Jahr. Dieses Buch fesselt mich nach wie vor von der ersten bis zur letzten Seite. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfühlsam, bunt und spannend
Die Waldgräfin, fiel mir durch Zufall in die Hände. Dagmar Trodler erzählt die Geschichte von Alienor und Eric farbig und mit einer Liebe zum Detail, wie es nciht... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Helga-Maria veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ganz nett
Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit dem Roman. Irgendwie wollte nicht so recht der Einstieg gelingen. Aber dann fesselte mich die Geschichte von Alienor und Hans/Eric doch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2011 von Alexa Morningstar
5.0 von 5 Sternen Ein Schmöker für dunkle Winterabende
Ich lese gerade "Die Waldgräfin" von Dagmar Trodler.
Und ich bin schwer begeistert! Ein Liebesroman im mittelalterlichen Gewand unter dem Motto "Was sich liebt, das neckt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2010 von Snjóflygsa
1.0 von 5 Sternen verflucht dicker Groschenroman
Um einen historischen Roman handelt es sich bei der Waldgräfin sicher nicht. Groschenroman trifft es da doch um einiges besser. Worum gehts? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2010 von Alathariel
2.0 von 5 Sternen Gute Idee...klischeehafte Ausführung
Zuerst muss ich sagen, dass ich den Ansatz des Buchs ziemlich gelungen finde, nämlich wirklich einmal den von Religiosität geprägten Alltag darzustellen, und dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 von lesegern
5.0 von 5 Sternen Dunkelstes Mittelalter und eine Liebe die nicht sein darf....
'Die Waldgräfin' ist mein erstes Buch von Dagmar Trodler. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf die Folgebände. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von schildkröte
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