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Die Wahrheit meines Vaters: Roman
 
 

Die Wahrheit meines Vaters: Roman [Kindle Edition]

Jodi Picoult , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jodi Picoult lesen heißt, die Welt um sich herum vergessen. Fabelhaft eindringlich erzählt die amerikanische Bestsellerautorin von den dunklen Seiten des Lebens.« Buchjournal • »Picoult webt aus geheimen Gefühlen und verdrängten Erinnerungen ein Netz fragwürdiger Entscheidungen – und schafft es, sie durch Perspektivenwechsel bei jeder ihrer Figuren konsequent erscheinen zu lassen.« Buchmarkt

Kurzbeschreibung

Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit, daran bestand bisher nie ein Zweifel. Doch als eines Tages die Polizei ein schreckliches Geheimnis über ihre Familie offenbart, holt eine Vergangenheit Delia ein, von der sie nicht einmal wusste, dass es sie gab … Jodi Picoult erzählt die zutiefst berührende Geschichte einer Frau, und es gelingt ihr, den Wert der Erinnerung und der Liebe fühlbar zu machen.

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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Eigentlich fand ich dieses Buch ein wenig enttäuschend. Es war mein erstes Buch von Jodi Picoult, und ich habe recht lange gezögert, da mir die Klappentexte schon immer ein wenig "kitschig" vorkamen. Der Klappentext macht neugierig, und die Geschichte an sich hat mir auch wirklich sehr gut gefallen. Allein der Schreibtsil von Frau Picoult ist für meinen Geschmack, wie schon befürchtet/vermutet, einfach etwas zu schwülstig und zu triefend. Ein bisschen mehr Sachlichkeit, ein bisschen weniger Druck auf die Tränendrüse der Leser hätte dem Roman sicherlich gut getan.

'"Wenn du plötzlich nicht mehr die bist, die du zu sein glaubst"' - wer Delia wirklich ist und warum sie glaubte, jemand anderes zu sein, das erfährt man schon auf den ersten 50 Seiten. Die restlichen knapp 500 sind dann die Beleuchtung der Vergangenheit und der Gründe für diese Identitätskrise. Und zwar aus jedem nur erdenlichen Blickwinkel, wobei leider einige einfach zu breit getreten werden und einige dagegen einfach zu kurz kommen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus fünf (!) verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich deutlich zu viel finde. Schon deswegen, weil ich, wenn ich das Buch mal mitten im Kapitel weggelegt hatte, am nächsten Tag immer erst nachschauen musste, wer da eigentlich gerade erzählt. Aber auch deswegen, weil ich es für die Geschichte nicht für notwendig halte, dass es so viele Erzähler gibt. 2-3 Sichtweisen sind interessant und hätten vollauf genügt. Die restlichen beiden sind in meinen Augen Nebenfiguren, so dass ich auch deren Sichtweise nicht wirklich interessant oder wichtig fand. Man findet auf diese Weise auch schwer Zugang zu den einzelnen Personen, durch das Ständige Springen geht viel an Geradlinigkeit verloren, was der Geschichte sehr gut getan hätte.

Als 'Nebenhandlung' wird noch eine rührselige kleine Liebesgeschichte eingeflochten, was mir ebenfalls sauer aufgestoßen ist. Erstens weil dadurch der Erzählfluss noch träger wird und zweitens, weil ich es für die Geschichte für absolut unwichtig halte. Frau Picoult kann ohne Zweifel spannend erzählen, aber sie kann sich offenbar weder kurz fassen, noch sich entscheiden, welche Geschichte sie nun eigentlich erzählen will. Man hätte gut und gerne 3 Romane aus den ganzen Stories machen können: Ein bisschen Gerichtskrimi, ein bisschen Familienstory, ein bisschen Ethno à la Barbara Wood, ein bisschen Geschnulze um die große unerfüllte Liebe... für einen einzigen Roman ist das zu viel des Guten.

Ich würde das Buch insgesamt dennoch als 'gut' bewerten (3 von 5 Sternen, also Durchschnitt), bin mir aber nicht sicher, ob ich noch mehr Bücher von Picoult lesen werde. Leichte Kost, einfach zu lesen und durchaus kurzweilig und unterhaltsam - aber in der Gesamtheit für meinen Geschmack einen Tick zu amerikanisch-rührselig und auch leider zu flach, gemessen an der Brisanz des Themas, aus dem man deutlich mehr hätte machen können.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überfrachtet 20. November 2007
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Delia Hopkins hatte eine glückliche Kindheit, obwohl sie ohne Mutter aufgewachsen ist - ihr Vater hat sie nach deren Tod mit Liebe überhäuft und den Verlust mehr als wettgemacht. Heute hat Delia selbst eine vierjährige Tochter und steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Jugendfreund Eric, einem Rechtsanwalt. Auch beruflich ist sie sehr erfolgreich: mit ihrer Hündin Greta ist sie Expertin darin, verschwundene Personen aufzuspüren, insbesondere Kinder.

Ein Besuch der Polizei legt ihre heile Welt in Scherben. Ihr Vater hat sie angeblich nach der Scheidung von ihrer Mutter als vierjähriges Kind entführt und mit ihr unter neuen Namen ans andere Ende der USA gebracht. Andrew Hopkins wird verhaftet und nach Arizona überführt, wo sich die Tat damals ereignet haben soll.

Delia kann es kaum glauben, dass ihr Vater sie so lange belogen haben soll und vor allem, dass ihre Mutter, nach der sie sich immer so gesehnt hat, am Leben ist. Mit ihrer ganzen Familie reist sie ihrem Vater nach. Eric fungiert auf Andrews Bitte hin als sein Verteidiger, und als Journalist ist auch Fitz, der dritte im Freundschaftsbunde neben Eric und Delia, mit von der Partie.

Andrew muss sich im harten Gefängnisalltag zurechtfinden, Eric hat Angst, mangels Erfahrung den Prozess in den Sand zu setzen, Fitz ein schlechtes Gewissen, weil er für seine Zeitung über das Verfahren berichten soll, und Delia selbst weiß nicht, wem sie noch vertrauen kann und wie sie ihrer Mutter gegenübertreten soll.

Spannend ist das Buch, keine Frage. Auch die bei Picoult bewährte Erzählweise aus den Blickwinkeln verschiedener Hauptpersonen lässt ein farbiges, vielschichtiges Gesamtbild entstehen, und die Hauptfrage des Buches, ob es moralisch vertretbar ist, das Gesetz zum Wohle eines anderen Menschen, eines Kindes, zu übertreten, hat mich während des Lesens genauso beschäftigt wie Delia und ihr Umfeld.

Allerdings fand ich das Buch gerade zum Ende hin etwas überfrachtet. Die übersinnliche Geschichte um die Hopi-Indianerin Ruthann, die Delia in Arizona kennenlernt, die Schilderungen des brutalen Gefängnisalltages und Andrews Anpassungsversuche, die Alkoholikerproblematik und ein weiteres Tabuthema, das ich hier nicht erwähnen möchte, um nicht zu spoilern, war mir ein bisschen zuviel für ein Buch. Möglicherweise hätte in diesem Fall etwas "weniger" gutgetan.
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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Kuss des Skorpions 18. April 2007
Von Jean Ignace Isidore Gérard TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch soeben beendet. Wow. Es fängt harmlos an und bis man bei der letzten Seite angelangt ist, muss man so manche Überraschung verdauen. Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und man folgt den Personen durch ihre Seite der Geschichte.

Delia, Mutter einer 4jährigen Tochter und Verlobt mit einem Anwalt, hat immer wieder dieselbe Erinnerung: ein Zitronenbaum und ein Mann der Grilla zu ihr sagt und sie dann durch die Luft wirbelt. Sie erzählt einem Freund davon und von heute auf morgen ist ihr Leben nicht mehr dasselbe. Sie muss erfahren, das ihr Vater sie entführt hat und ihre Mutter gar nicht tot ist, wie er sie 28 Jahre hat glauben lassen. Wem kann sie noch trauen? Was ist Erinnerung und was nicht?

Ein spannendes Buch, bis zur letzten Seite. Allerdings ist hier Spannung anders gemeint: es ist kein blutiger Thriller oder skandaleifernd. Ein Familiendrama in ruhigen Tönen mit interessanten Charakteren, das interessant und fesselnd bis zum Schluß ist. Kann ich jedem empfehlen.

Übrigens kann ich nur hoffen, das ich nie ein Gefängnis von innen sehen werde.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Enttäuschend
Jodi Picoult hat wie immer ein Gespür für eine interessante Story, die Zerrissenheit der Protagonistin, ihres Ehemanns und ihrer Eltern ist spannend und gut... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Katrin Karnatz veröffentlicht
Ein typischer Jodi Picoult-Roman
Als absoluter Picoult-Fan habe ich mir auch dieses Buch gekauft und voller Erwartungen gelesen. Es geht wieder einmal um einen Schicksalsschlag, den es zu verarbeiten gilt und am... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von FadingOchid veröffentlicht
Sehr schöne Familiengeschichte
Mir hat die Geschichte um Delia und ihren Vater sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es immer wieder gut die Gefühle der einzelnen Personen durch die wechselnden... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Verena veröffentlicht
Verschiedene Perspektiven, verschiedene Leben - viele Gefühle
Habe das Buch sehr gern gelesen.
Die Szenen im Gefängnis fand ich so berührend geschildert, dass mir hier die Lektüre teilweise sehr schwer fiel und ich das... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Maria Conlan veröffentlicht
Nicht Picoults bester Roman
Habe schon vieles der Autorin gelesen, aber begeistert hat mich das Buch nicht. Stellenweise extrem langatmig und langweilig, was mich negativ überrascht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sarah H. veröffentlicht
fesselnde Handlung
Das Buch hat mir eine Freundin geliehen und als ich anfing, es zu lesen, war ich eher skeptisch, weil ich die Handlung sowie die Zeitsprünge verwirrend fand. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Sebastian Krueger veröffentlicht
Eine nervenaufreibende Suche nach dem eigenen Ich...
Kurzbeschreibung:
Delia Hopkins verbrachte eine glückliche Kindheit, daran bestand bisher nie ein Zweifel. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Ramona Nicklaus veröffentlicht
Interessantes Thema, aber leider zu oberflächlich behandelt
Die Handlung des Romans wurde hier schon ausgiebig erläutert, daher spare ich mir weitere Ausführungen dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Büchermaus veröffentlicht
Sehr bewegend!
Ich habe dieses Buch nun schon vor einiger Zeit gelesen, doch genau wie viele andere Bücher von Jodi Picoult, geht es einem nach dem Lesen nicht direkt aus dem Kopf. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Anke Knappe veröffentlicht
Leichtfüßiger, berührender Schmöker
Mein erstes Buch von Jodi Picoult und es ist einer dieser herrlichen, leichtfüßigen, zeitgenössischen Romane, die ans Herz gehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2010 von Karin
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