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Die Wahrheit und ihr Preis: Meinung, Macht und Medien
 
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Die Wahrheit und ihr Preis: Meinung, Macht und Medien [Audiobook] [Audio CD]

Eva Herman
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Kopp, Rottenburg; Auflage: 1 (31. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394201629X
  • ISBN-13: 978-3942016292
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eva Herman
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie viel Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden gibt es in den deutschen Medien?

Eva Herman, beliebte Moderatorin und langjährige Nachrichtensprecherin der Tagesschau, vertritt öffentlich eine politisch unkorrekte Familienpolitik. Ihre Betrachtungsweise stimmt mit dem klassischen Feminismus nicht überein. Im Gegenteil: An vielen Stellen übt sie scharfe und fundierte Kritik an der feministischen Ideologie. Damit bricht sie ein Tabu und bringt die linksfeministische Szene gegen sich auf. Eva Herman soll aus der Tagesschau entfernt werden. Chef-Feministin Alice Schwarzer startet eine Denunziationskampagne gegen sie, die in den politisch korrekten Medien und bei Eva Hermans Arbeitgeber, dem NDR, ihre Wirkung nicht verfehlt. Es kommt zum Aufstand der Gutmenschen und zu einer regelrechten öffentlichen Hexenjagd gegen Eva Herman, bei der sie mit ungerechtfertigten Nazi-Vorwürfen konfrontiert wird. Eva Herman verliert daraufhin ihren Job als Nachrichtensprecherin der Tagesschau.

In der inzwischen schon beinahe legendären Johannes-B.-Kerner-Sendung kommt es vor laufenden Kameras und unter den Augen eines Millionenpublikums zu einer Art "Inquisitionstribunal" gegen Eva Herman, das mit ihrem "Hinauswurf" durch Kerner endet - und erneut ein vernichtendes Medienecho findet. Ihr berufliches Leben ist zerstört, als Mensch wird sie zur "Persona non grata".

In diesem Buch gibt Eva Herman tiefe und sehr persönliche Einblicke in die schwerste Zeit ihres Lebens. Sie spricht offen über ihre Gefühle. Sie schildert die enttäuschenden und intoleranten Reaktionen sogenannter Freunde und Kollegen, und sie zeigt die rücksichtslosen Mechanismen einer fast unmenschlichen Medienwelt auf, die Züge einer Meinungsdiktatur offenbaren. Ein ungeahntes Maß an mangelnder journalistischer Sorgfalt, vor allem bei den sogenannten Leitmedien, lässt den Leser nicht unberührt. Eva Herman gewährt hier einen erhellenden Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und der deutschen Medienwelt. Wie war das damals wirklich in der berühmten Kerner-Sendung? Was dachte Eva Herman während der Sendung? Wie erlebte sie Johannes B. Kerner, Senta Berger, Margarethe Schreinemakers und Mario Barth? Wie empfand sie den Aufstand der "Gerechten", als sie etwas Unerhörtes tat: Sie vertrat ihre Meinung! Welches Medium verbreitete welche Unwahrheiten und wie wurde bewusst manipuliert? Wie kam es zu dieser rasanten Hexenjagd und was darf man in Deutschland heute eigentlich noch gefahrlos sagen?

Über den Autor

Eva Herman ist als ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Talkshow-Moderatorin einem Millionen-Publikum bekannt. Ihr Buch 'Das Eva-Prinzip' sorgte für kontroverse Diskussionen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
233 von 250 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Belcanto
Format:Gebundene Ausgabe
Empfehelnswert, emfehlenswert, empfehlensert!

Als ich vor 3 Jahren die besagte Sendung bei Kerner ansah, war ich fassungslos. Wie konnte man eine Frau im 21. Jahrhundert dermaßen an den Pranger stellen? Sie hatte 5 Gegner in dieser Sendung, keinen einzigen Fürsprecher. Es wurde über 1/2 Stunde mithilfe eines "angeblichem" Experten massiv versucht, ihre Worte und Inhalte zu verdrehen.
Dabei handelt es sich um einen einzigen Satz den sie in einer Pressekonferenz abgegeben hatte. Dieser Satz wurde verdreht und entstellt im Hamburger Tageblatt veröffentlicht und führte im Lande und der weiteren Presse zu Empörung.
Und jetzt, einen Monat später lag das Originalzitat vor, aber anstatt sich zu entschuldigen und Eva Herman zu rehabilitieren, wurde erneut versucht, dank Johannes B Kerner, Senta Berger und Schreinemarkers diesen Satz zu entstellen und erneut, wie ursprünglich von Alice Schwarzer schon, Eva Herman in die braune Ecke zu stellen. Das Tribunal bei Kerner, es war eine Machenschaft sondersgleichen, aber für viele Menschen in unserem Land schon damals dilletantisch und durchschaubar. So verfolgte ich dieses Thema bis jetzt.
(Im Buch nimmt diese Sendung etwa 1/4 ein).

Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch-CD gekauft, da ich viel mit dem Auto unterwegs bin. So angenehm und einfach spulte ich noch nie meine Autobahn-km ab. Muss mich bei der Ankunft dann zusammen nehmen, nach 3 Stunden Autofahrt nicht noch weiter im Auto sitzen zu bleiben und weiter zu lauschen. Nach insgesamt etwa 1500km bei normaler bis flotter Fahrweise ist dieses Hörbuch-CD gehört.

Es ist so empfehlenswert, da es so spannend wie ein Krimi ist, nein noch spannender aber auch erschreckend, da es die Realität in unserem Lande wiederspiegelt.

Man könnte meinen, es ist eine persönliche Abrechnung der Frau Herman. Das ist es zuweilen sicher auch, aber es ist viel mehr, denn man kann dieser Veröffentlichung dankbar sein, weil es einem die Augen öffnet, was in unserem Lande vor sich geht. Wie unsere Gesellschaft tickt und funktioniert, wie Menschen übelst weggekickt und in die Versenkung getrieben werden, wenn sie nicht dem Mainstream huldigen. Von wegen Denk- und Redefreiheit! Hier wehrt sich endlich einmal eine öffentliche Person dagegen.

Auch ihre Thesen sehe ich jetzt klarer. Was gibt es denn dagegen einzuwenden, wenn sie dafür eintritt, dass Kinder die ersten 3 Jahre, weil sehr prägend, bei ihrer Mutter bleiben können und wirkliche Liebe erfahren, anstatt in Kinderkrippen abgeschoben zu werden? Denn 'Liebe' ist es was Kinder brauchen und diese bekommen sie nicht in der Kindergrippe, sondern in der eigenen Familie. Ich habe selbst einmal ein Praktikum in einer Kinderkrippe geleistet und weiß, dass sie recht hat.
In diesem Buch nennt Herman viele sehr interessante Unersuchungen, die sehr deutlich für diese Thesen sprechen, aber in unserer Gesellschaft bewusst vom diktatorischen Mainstream ausgeklammert werden. Auch macht sie deutlich, wie feministischen Streiterinnen wie Alice Schwarzer und Dorn selbst nie diese Mutterliebe in Kindertagen kennen lernen und erfahren durften.

Vorgestern feierte die ARD ihren 60. Geburtstag. Es wurden alle verdienten Tagesschausprecher genannt, aber Frau Herman, die annähernd 20 Jahre dort arbeitete und sich verdient machte, ausgespart. '
Erst verleumdet, dann gemobbt und nun verleugnet. Eine hinterhältige Schlacht auf unterstem Niveau.

Meinen Dank an diese starke Frau, die sich nicht hat brechen lassen und uns diesen Missstand, der in unserer Gesellschaft täglich statt findet, so bewusst vor Augen führt.
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290 von 312 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Arne Hoffmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich Ende 2007 meine eigene Analyse des Medienskandals veröffentlichte, dessen Opfer Eva Herman geworden war, hatte ich mich dagegen entschieden, für meine Recherche mit Herman selbst Kontakt aufzunehmen. Der Vorteil bei diesem Vorgehen bestand darin, dass man sich nicht mit dem "Objekt" seiner Berichterstattung sozusagen verbrüdert und das Thema infolgedessen subjektiv verzerrt wahrzunehmen beginnt. Der Nachteil dabei war allerdings, dass eben jener Mensch, den die Medien zuvor geradezu gewaltsam zum Schweigen gebracht hatten, erneut keine Gelegenheit zur Darstellung seiner eigenen Sicht erhielt. Insofern freut es mich sehr, dass Eva Herman den damaligen Geschehnissen jetzt ein ein eigenes Buch gewidmet hat.

Im Verlaufe dieses Buches streut sie immer wieder noch einmal ihre Thesen ein, für die sie vor einigen Jahren unter Beschuss geraten war. Diese Thesen kann man folgendermaßen zusammenfassen: Die feministische Ideologie muss in vielerlei Hinsicht kritisiert werden. Sie ist erstens latent frauenfeindlich, indem sie den Frauen eben nicht eine breite Palette von Wahlmöglichkeiten anbietet, sondern einseitig die persönlichen Lebensentwürfe von Feministinnen wie Alice Schwarzer propagiert, jedoch die Rolle der Hausfrau und Mutter als "fantasielos", "untätig" und "beschränkt" massiv abwertet. (Oder um mit Johannes B. Kerner zu sprechen: "Die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist es doch nicht, zu Hause zu sitzen und die Kinder großzuziehen. Sondern die wahre Bestimmung der Weiblichkeit ist doch, ein voll anerkanntes Mitglied einer Gesellschaft zu sein.") Vom Feminismus umschwärmt werden zweitens Frauen, die ohnehin bereits der (Medien-)Elite angehören (wie beispielsweise die von Herman als Beispiel herangezogene Senta Berger), vernachlässigt werden Frauen wie die typische Verkäuferin bei Aldi. Drittens führt diese Ideologie mit ihrer Glorifizierung der alleinerziehenden Mutter und mit der massenhaften Einrichtung von staatlichen Kinderkrippen, in die der Nachwuchs so frühzeitig wie möglich weggegeben werden soll, zu einer wachsenden Bindungslosigkeit und damit zu einem steigenden Narzissmus in unserer Gesellschaft. Und die feministische Propaganda hat viertens mit ihren männerfeindlichen Aspekten massiv zu einer Diffamierung und Diskriminierung von Männern (Stichwort "Jungenkrise") beigetragen.

Über all diese Thesen hätte man wunderbar kontrovers diskutieren können. Stattdessen geschah das, wovon Eva Herman in ihrem Buch berichtet: Zunächst wurde sie mit persönlichen Beschimpfungen und Herabsetzungen angefeindet, wobei ihre Gegner mehrfach so weit gingen, Hermans geistige Gesundheit in Zweifel zu ziehen. Alice Schwarzer lancierte in einer internen "Emma"-Rundmail gar eine Kampagne, die Herman ihren Job als "Tagesschau"-Sprecherin und damit ihre berufliche Existenz rauben sollte. In der nächsten Phase wurde Herman schrittweise in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt: Alice Schwarzer erklärte in einem SPIEGEL-Interview zu Hermans Thesen, man müsse doch heute dem Führer kein Kind mehr schenken. Die unter dem Pseudonym "Thea Dorn" schreibende Publizistin Christiane Scherer versuchte in der Berliner "taz", einzelne Sätze Hermans mit den Äußerungen nationalsozialistischer Ideologen in Übereinkunft zu bringen. (Die daraufhin folgende juristischen Auseinandersetzung, so Herman, "endete für Thea Dorn mit dem klaren Verbot, Derartiges noch einmal zu schreiben". Bezeichnenderweise berichteten die Massenmedien über dieses Urteil lieber nicht. Obwohl ich mich mit den fragwürfigen Praktiken Thea Dorns in diesen und anderen Fällen selbst schon gründlich beschäftigt habe, habe auch ich erst durch Hermans Buch von diesem Gerichtsentscheid erfahren. Immerhin erklärt dieses Verbot aber, warum ich den inkriminierten Artikel auf der Website der "taz" sowie der Autorin selbst später nicht mehr gefunden habe.) Und schließlich zitierte Barbara Möller vom "Hamburger Abendblatt" Eva Hermans Äußerungen bei einer Pressekonferenz dermaßen sinnentstellend, dass daraus der Eindruck entstand, Herman habe bestimmte Elemente des Dritten Reichs gelobt. Dass Möller die einzige von etwa 30 Journalisten war, die das Zitat so gehört haben wollte, strickte das NDR-Medienmagazin "Zapp" in einem Beitrag so zurecht, dass daraus ein großes Lob Möllers und ein impliziter Tadel für die anderen anwesenden Journalisten zu entnehmen war. Tatsächlich aber gibt es auch hierzu inzwischen ein eindeutiges Gerichtsurteil: Was Herman von Möller in den Mund gelegt worden war, sei falsch und entspreche nicht Hermans tatsächlichen Äußerungen auf der Pressekonferenz. Anderslautende Behauptungen sind ehrenrührig und dürfen deshalb nicht mehr weiterverbreitet werden.

Bis zum Vorliegen dieser und mehrerer ähnlich lautender Gerichtsurteile war die Rufschädigung indes bereits erfolgreich gewesen, weil sich zahllose Journalisten von einer Handvoll wohl stark ideologisierter Publizistinnen dazu anstiften ließen, Eva Herman wie eine Verbrecherin medial durchs Land zu jagen. Klarstellende und mit einigem finanziellen Aufwand erstellte Pressemitteilungen, in denen Herman den Medien eigens mitteilte, was sie tatsächlich gesagt hatte, wurden durchgehend ignoriert. Als Folge dieses ebenso brutalen wie öffentlichen Massenmobbings verlor Eva Herman ihre Anstellung beim NDR. Auch ihre Einladungen zu Lesungen, Vorträge, Firmenmoderationnen und andere Veranstaltungen wurden reihenweise abgesagt.

Das von Eva Herman in ihrem Buch Berichtete illustriert, wie sich mit dem Feminismus in unserer Gesellschaft eine quasitotalitäre Kultur etabliert hat. Meinungsfreiheit ist hier nicht mehr vorgesehen: Eine einzelne Person, die der feministischen Ideologie widerspricht, und sei es eine allseits bekannte und beliebte TV-Moderatorin, muss die soziale Vernichtung ebenso befürchten wie die Vernichtung ihrer beruflichen Existenz. Nachdem die erwähnten Gerichtsurteile ebenso wie ein von Herman in ihrem Buch vorgestelltes sprachwissenschaftliches Gutachten klarstellten, dass Herman mit keiner Silbe Aspekte des Dritten Reichs gelobt hatte, hätte sie vom NDR in Gestalt von Volker Herres, der für ihren Rauswurf offenbar verantwortlich war, eigentlich mit einer öffentlichen Entschuldigung wieder eingestellt werden müssen. Dass genau dies nicht geschah zeigt nicht nur, wie sehr sich weite Teile unserer Medienlandschaft inzwischen von Fragen der Moral und des Anstands entfernt haben, sondern auch, dass die Verfemung Eva Hermans eben nur zum Schein mit vermeintlich rechtsradikalen Äußerungen zu tun hatte, und es in Wahrheit darum ging, Hermans Kritik an der feministischen Ideologie konsequent zu unterbinden. In diesem Zusammenhang berichtet Herman, dass es von ihrem damaligen Arbeitgeber entsprechende Maulkörbe bereits vor ihren bewusst oder versehentlich missverstandenen Äußerungen gegeben hatte.

Hermans neues Buch wirft wie die Vorgängerbände eine ganze Reihe unangenehmer Fragen auf: Wie ist es möglich, dass in einer nach außen scheinbar freien und offenen Gesellschaft eine Handvoll von Ideologinnen darüber entscheiden dürfen, was gesagt werden darf und was nicht? Wie kommt es, dass trotz den unsäglichen Erfahrungen, die unser Land mit totalitären Systemen gemacht hat, etliche Menschen ohne Not, sondern sogar mit sichtlicher Lust, an der massiven Ausgrenzung von Abweichlern teilnehmen? "Sie beleidigen und demütigen mich", berichtet Herman über ihre Widersacher, "werden zum Teil unflätig, ausfallend. Zumeist handelt es sich bei dieser Spezies übrigens um Leute, die mir vor dem Eklat buchstäblich in den Hintern gekrochen sind." Herman zitiert hier einige Äußerungen, die für die Betreffenden rückblickend eigentlich totpeinlich sein müssten - Äußerungen von Medienplappermäulern wie Susanne Fröhlich und Hernyk M. Broder ebenso wie von dem inzwischen hochumstrittenen Historiker Wolfgang Wippermann, der in der Johannes-B.-Kerner-Sendung, in der Herman öffentlich abgeurteilt werden sollte, eine besonders unrühmliche Rolle einnahm. Zuletzt verweist Herman auf den renommierten Totalitarismus-Forscher Prof. Dr. Ronald Grossarth-Maticek vom Europäischen Zentrum für Frieden und Entwicklung in Heidelberg, der in einer Analyse von Kerners Talkshow zu dem Ergebnis gelangte, dass der Moderator und die anderen Gäste der Sendung für ihr Gesprächsverhalten einen Wert erreichten, der knapp unter dem Durchschnitt von Altnazis liege, während Herman selbst sogar noch besser abschnitt als der Durchschnitt der Demokraten. Dass dem unbenommen etwa SPIEGEL, STERN und die "Süddeutsche Zeitung", also Medien, die gerne als besonders liberal auftreten, sich nicht mit Eva Herman sondern mit ihren Widersachern verbündeten, war ein höchstem Maße erschreckender Offenbarungseid für unsere Medien.

Dabei stellt Eva Herman das ihr Widerfahrene in einen größeren Zusammenhang. So berichtet sie, dass schon in den siebziger Jahren die jüdische Feminismuskritikerin Esther Vilar von Alice Schwarzer als "Faschistin" angefeindet wurde, woraufhin Vilar sogar Morddrohungen erhielt und von radikalen Feministinnen zusammengeschlagen wurde, bis sie schließlich aus Deutschland fliehen musste. Trotz solcher Erfahrungen lebt dieser Ungeist noch immer. Lesen Sie weiter... ›
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69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Platinum
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist grandios. Es liest sich wie ein wahnsinnig guter Krimi. Daraus könnte man einen herrlichen Kinofilm machen. Es gibt Verschwörungen, Intrigen, Lügner und Leugner, Gutmenschen und die dumpfe Masse, die jeden Sch.nd der Leitmedien Stern, Spiegel, Focus und den Strassenblättern glaubt.

Eva Herman, eine landesweit bekannte TV-Moderatorin und Nachrichtensprecherin, ist die Protagonistin, und sie hat den festen Willen, über ein Tabuthema zu sprechen: die Rolle der Frau.
Da sie aus eigener Erfahrung weiss, wie wichtig die Frau als "Mutter" ist, tritt sie rigoros dafür ein, dass Mütter auch wieder Mütter sein sollten. Zum Wohle des Kindes, zum Wohle des Partners.

Diese Ansicht gilt als "konservativ", verstaubt, ungehörig und nicht zeitgemäß. Feministinnen, Kollegionnen, Vorgesetzte und weitere Medienvertreter drängen die Protagonistin zuerst, dieses Thema nicht zu benennen. Sie habe keine Ahnung, wovon sie rede, und überhaupt würde es nur ihrer selbst schaden, wenn sie sich mit solchen Dingen öffentlich auseinandersetzt.

Als diese "guten Ratschläge" nicht fruchten, wird die Eva als "blond und blöd" dargestellt. Doch die politisch aktiven Feministinnen gehen weiter. Sie organisieren nicht nur eine Mailaktion gegen Eva Herman, sie betiteln sie zusätzlich als "braun"und "F.hrers Gebährmaschine". Und eins ist klar: diese Eva muss weg. Mit allen Mitteln.

Dann ein Interview mit Eva, und eine Hamburger Journalistin schreibt mit. Man redet über Gott und die Welt, übers "Mutter sein" und politische Dinge. Irgendwann wird das Gespräch auf das Dritte Reich gelenkt. Und da Journalisten nie "Feierabend" haben, konstruiert die Dame aus Hamburg im abendlichem Stübchen ein paar nette Eva-"Zitate". Eva soll gesagt haben, im Dritten Reich wär ja gar nicht alles so schlimm gewesen und den Müttern wäre es verdammt gut gegangen......
( Selbst wenn das eine erwiesene Tatsache sein sollte, so verbietet sich jede lobenswerte Äußerung über diese Zeit. Punkt. Aus. Ende. )

Endlich hatte man eine Aussage, auf die man sich stürzen konnte. Also doch: Eva isn N@zi. Wenn man eine traditionelle Mutterrolle auslobt, kann man gar nichts anderes sein. Damit war Evas Reputation zerstört. Damit konnte man sie Mundt@t machen. Hurra. Die "M@ral.keule A..WITZ" zieht immer!!!

Es folgte noch eine öffentliche Inquisition in einer Talkshow, und dann war Eva endlich weg vom Fenster.

Aber Eva hat sich gewehrt. Die Journalistin aus Hamburg nebst allen Zeitschriften/ Verlagen, die diese - niemals getätigten - Zitate abgedruckt haben, wurden verdonnert, sämtliche Artikel zu entfernen, Eva Entschädigungen zu zahlen und dürfen diese gefälschten Zitate nie wieder rezitieren. Klar, das wir davon nie etwas erfahren hätten....

Ihren Job hat Eva nicht zurück bekommen. Ihre Reputation auch nicht. Aber ein paar gescheite Menschen haben gemerkt, wie die öffentliche Meinung manipuliert wurde und wie man mit rechtschaffenden, netten und führsorglichen Menschen bzw. Müttern umgeht.

Soviel zum Inhalt des Buches. Namen werden genannt. Rechtskräftige Urteile auch. Das ist unbequem, deshalb liegt das Buch in keiner der tollen, bunten, großen Bücherläden aus.

------------------

Das Schlimme ist, dass diese Geschichte nicht erfunden wurde. Es ist kein Tarantino-Spielberg-Cameron-Drehbuch, welches irgendwann mit Frau Bullock oder Frau Thurman verfilmt wird. Es ist die Realität.
So kann es jedem ergehen, der vielleicht nicht zu den großen Konformisten unserer "Leitkultur" gehört.

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass unsere gemeinsame Vergangenheit jederzeit als T@tschl.ger herhalten muss. Wir sind nicht nur dahin erzogen, dass wir auf GAR NICHTS stolz sein können. Nein, wir müssen tagtäglich damit leben, wie wir unter mehr als willkürlichen, verdrehten Argumenten zum Stillschweigen verd.mmt werden.

Soviel zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland.

Die Chinesen sind da ehrlicher. Wenn dort jmd falsch aufmuckt, verschwindet er für lange Zeit in einer beaufsichtigten Einzelbehausung. Oder "Schlimmeres". Hier wird man als Mensch zerstört und öffentlich gebrandmarkt, geschän.det und verliert Job, Familie, Kollegen und sogar die hochgeschätzte "Menschenwürde".

Aber die ist doch eigentlich "unantastbar"?

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