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Die Wölfe
 
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Die Wölfe [Gebundene Ausgabe]

Jordan Vause
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Motorbuch Verlag (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3613020025
  • ISBN-13: 978-3613020023
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 17,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.002.478 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Über die deutschen U-Boot-Kommandanten kursieren auch heute noch jede Menge Vorurteile. Den meisten Amerikanern zum Beispiel gelten sie als Personifizierung des Bösen - grausame Wölfe, die sich an Unschuldige heranpirschen. Ein ganz anderes Bild zeichnen dagegen viele Historiker: Den in seinen Aufgaben gefangenen Seemann, der große Gefahren durchsteht und fair kämpft.

Jordan Vause verfolgt in diesem Buch die Lebenswege zahlreicher Offiziere von ihrer Jugend über ihre Kriegserfahrungen bis in die oft bittere Friedenszeit hinein. Dazu wertete er eine Fülle von Primärquellen, unveröffentlichter Manuskripte und Korrespondenzen mit U-Bootkommandanten aus. Wann immer es möglich war, interviewte er auch die Kommandanten selbst. Seine akribischen Recherchen entlarven das Bild, das viele heute noch von diesen Männern haben, als Klischee. Die Wirklichkeit sah nämlich bei den meisten ganz anders aus.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch beschreibt in hervorragender Art und Weise die Geschichte und Charaktere einzelner U-Boot-Kommandanten. Besonders interessant ist dabei die Beschreibung der Kommandantenausbildung in der Kriegsmarine. Das Buch enthält auch zahlreiche Photos, die jedoch teils eine schlechte Qualität aufweisen. Im Ganzen jedoch ein lesenswertes Buch
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Von birddog
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auf den amerikanischen Publizisten Jordan Vause bin ich durch seinen Aufsatz "Verzweifelte Entscheidungen. Der Verlust von U 505 aus deutscher Sicht" (vgl. Theodore P. Savas (Hg.), Die Jagd auf U 505 und der U-Boot-Krieg im Atlantik, Berlin 2008), S. 219ff.) aufmerksam geworden. Beeindruckt von der überzeugenden Beweisführung des Verfassers entschloss ich mich zum Kauf seines Buches über deutsche U-Boot-Kommandanten im Zweiten Weltkrieg. Der Band - soviel vorweg - ragt zweifelsohne aus der Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema U-Boot-Krieg heraus. Ziel von Vause Buch ist es, das "Bild, das oft klischeehaft in Büchern und Filmen von den deutschen U-Bootkommandanten des Zweiten Weltkrieges gezeichnet wird" (vgl. Einband), zurecht zu rücken. Die Gründe dieser Männer für ihren Eintritt in die U-Boot-Waffe waren zwar "ähnlich" (vgl. S. 33), hält der Verfasser fest. "Keiner der in diesem Buch beschriebenen Männer glich" jedoch "den anderen", lautet Vauses These. Diese Behauptung kann der Marinehistoriker durch das Nachzeichnen der Lebenswege und die Durchleuchtung der Persönlichkeitsstrukturen ausgewählter Kommandanten wie Günther Prien, Wolfgang Lüth, Karl-Friedrich Merten, Jürgen Oesten oder Victor Oehrn plausibel machen. Auch Karl Dönitz, der langjährige Oberbefehlshaber der U-Boot-Waffe, entgeht Vauses Sezierblick nicht (vgl. S. 171ff). "Die von Dönitz in seiner Eigenschaft als B.D.U. getroffenen Entscheidungen", urteilt der Autor kritisch, "waren größtenteils von Vernunft geprägt. Bei jenen, die er als Ob.d.M. traf, war dies weniger der Fall" (S. 181). Auch die Kontroverse zwischen Lothar-Günther Buchheim und einer Fraktion von Mitgliedern der Gemeinschaft der U-Bootveteranen, personifiziert in Karl-Friedrich Merten, rekonstruiert und kommentiert Vause auf einfühlsame Weise (vgl. S. 104ff.) Methodisch kam ihm bei seinem Werk zugute, daß zum Zeitpunkt seiner Recherchen Leute wie Oesten, Oehrn und Merten noch lebten und er diese befragen konnte. Zudem konnte der Historiker zusätzlich zu umfangreicher Dokumentenauswertung in bisher unveröffentlichte Manuskripte seiner Protagonisten Einblick nehmen. Neben der Charakterisierung der einzelnen Kommandanten gelingt Vause so quasi im Vorbeigehen noch eine Chronik der Schlacht im Atlantik, geschildert aus der unterschiedlichen Sichtweise der einzelnen U-Boot-Kommandanten. Schließlich zeigt der Amerikaner auch Sinn für Humor oder besser Zynismus. So schreibt er auf S. 28: "Bis 1935 war das einzige, was die Reichsmarine noch am Versailler Vertrag festhalten ließ, ein Mangel an Nieten." Zum U-Boot-Kapitän Fritz Julius Lemp (ATHENIA-Fall) heißt es, er sei ein Offizier gewesen, "der zum Verlust der Schlacht im Atlantik so sicher beitragen sollte, als ob Karl Dönitz selbst mit einem 2-t-Lastwagen übergelaufen wäre" (S. 88). Freilich gibt es da und dort auch sprachliche Ausrutscher. Zu den "Erinnerungen" von Erich Topp meint Vause, durch sie würden "sich seine übrigen Gefühle wie zuviel verschüttete Tinte patschend ihren Weg bahnen" (S. 96). Oder was soll man von folgendem Satz halten: "Wieder zeigte sich die Leistung von Oesten in dieser Lage hinsichtlich seines Erfolges als Führungspersönlichkeit von entscheidender Bedeutung" (S. 80). Und was sind "Gewissensbisse des Bedauerns" (S. 116)? An solchen Übersetzungsmängeln trägt der Verfasser allerdings keine Schuld. Jordan Vauses Verdienst ist es, den "Riß, der durch die ehemalige U-Boot-Waffe geht" (S. 203), anhand der Biographien deutscher U-Bootkommandanten mehr als deutlich herausgearbeitet zu haben. Man würde vielen anderen Publikationen zur Geschichte der deutschen U-Boot-Waffe wünschen, das Thema genauso vorurteilsfrei und scharfsinnig zu behandeln.
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Von JS
Format:Gebundene Ausgabe
Auf interessante Art, wird über verschiedene (teils auch nicht so bekannte) U-Bookommandanten berichtet. Es wird auch ausführlich über das Leben der einzelnen Kommandanten nach dem Krieg eingegangen. Insbesondere, wie Sie in den Nachkriegsjahren zu Dönitz und zur U-Bootwaffe standen. Auch dem Streitthema zwischen der U-Bootkameradschaft und L.G. Buchheim (Buch/Film: Das Boot) wird ein Platz eingeräumt.
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