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Die Wälder am Fluss Broschiert – 17. Februar 2011


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Produktinformation

  • Broschiert: 366 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 3 (17. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383216152X
  • ISBN-13: 978-3832161521
  • Originaltitel: The Bottoms
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 3,2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Joe R. Lansdale gilt mit seinen über 20 Romanen in den USA und anderen Ländern schon lange als Kultautor, wobei er hierzulande immer noch das triste Dasein eines Geheimtipps fristet, der leider seit Jahren von Verlag zu Verlag weitergereicht wird. -- Verkehrte Welt.

Die Wälder am Fluss ist die Geschichte des zwölfjährigen Jungen Harry Crane, der 1934 während der Depressionszeit zusammen mit seiner kleinen Schwester „Tom“ in den osttexanischen Sumpfgebieten aufwächst. Die beiden Kinder finden eines Tages, als sie sich in der anbrechenden Dunkelheit in den Sumpfwäldern verirrt haben, die grausam zugerichtete Leiche einer schwarzen Frau. Voller Panik flüchten sie nach Hause, die Angst vor dem mysteriösen „Ziegenmann“ im Nacken, der in ihren Augen allein für die bestialische Tat verantwortlich sein kann.

Doch ihr Vater, der in ihrem kleinen Heimatort Marvel Creek nicht nur Hilfssheriff, sondern auch Frisör ist, schenkt der Mär vom Sumpfmonster zuerst keinen Glauben. Doch dann findet er anhand der Beschreibung der Kinder tatsächlich die Tote. Schon bald ahnt er, dass er es offenbar mit einem verrückten Serienmörder zu tun hat, da kurze Zeit später weitere Leichen (nun auch weißer Frauen) gefunden werden. Im aufgeheizten Klima voller Verdächtigungen beginnt in der kleinen Südstaatengemeinde Hass und Rassismus zu entflammen.

Über Die Wälder am Fluss mag man viele Vergleiche anstellen, ob man darin nun die Stimmung in Harper Lees Wer die Nachtigall stört ... wieder finden oder sich mit dem Südstaatendrama an Faulkners Romane erinnert fühlen will. Lansdale erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Harry Crane rückblickend aus der Gegenwart des inzwischen achtzigjährigen. Der amerikanische Autor, der schon in verschiedensten Genres glänzte und dabei Herausragendes leistete, gelingt mit diesem ebenso poetischen wie tragischen Familienroman ein genauso ungewöhnliches wie beeindruckendes Werk.

Gerade wegen ihrer historischen Verankerung in der Zeit der Großen Depression atmet diese Geschichte teilweise mehr Aktualität und Humanität als das beflissenste Sozialdrama oder Sittengemälde der Gegenwart. Die Wälder am Fluss ist nicht nur ein verdammt gutes Buch, das sich atmosphärisch und voller Poesie über den Mainstream der Spannungsliteratur erhebt, sondern auch eine jener sehr seltenen Perlen, die der Kriminalliteratur zu fortwährendem Glanz verhilft. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Für so etwas braucht es eine seltene Begabung - Lansdale hat körbeweise davon." (New York Times Book Review)
"Ein erschreckend begnadeter Erzähler." (Washington Post Book Review)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aquarius am 10. Juni 2011
Format: Broschiert
"Die Wälder am Fluss" hat mir insbesondere wegen der großartigen Beschreibungen von Menschen und Landschaft ausgezeichnet gefallen.
Obwohl der mittlerweile greise Harry Crane die Geschehnisse um eine Mordserie an jungen Frauen Revue passieren lässt, lebt die Erzählung von der intensiven und phantasievollen Erlebniswelt des heranwachsenden Harry.
Und so zeigt sich in der Rückblende, dass nicht nur das Böse und Grausame sondern auch das Schöne der Zeit zum Opfer fällt.
Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen. Obwohl mir die Guten ein wenig zu gut, die Bösen zu böse waren und ich den wahren Bösewicht zu früh erahnt habe, kann ich dieses spannende Lesevergnügen uneingeschränkt empfehlen.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Wolter am 7. August 2005
Format: Taschenbuch
Ein Kaff im Osten Texas während der Depressionszeit. Der Ku Klux Klan kontrolliert die ländliche Gegend und schafft seine eigenen Gesetze. Als eine schwarze Prostituierte verstümmelt im Wald gefunden wird, meint man den Mörder in einer dürftig zusammen gezimmerten Holzhütte am Fluss entdeckt zu haben und greift zur Selbstjustiz. Natürlich ermordet man den Falschen, während der Mörder noch frei herumläuft. Ist es der Ziegenmann, den der zwölfjährige Harry und seine jüngere Schwester Tom auf ihren Streifzügen durch die Wälder gesehen haben?
DIE WÄLDER AM FLUSS erzählt eine Geschichte über das Ende der Unschuld, die Zeit des Erwachsenwerdens und den Zusammenhalt einer Familie in schlechten Zeiten.
Der Roman ist weder ein Psychothriller, noch ein Horrorroman oder ein Krimi. Von allem gibt es in dosierter Form ein wenig. Aber Joe Lansdale hat sich entschieden, seine dramatischen Szenen mit großer Nüchternheit und ohne Pathos zu erzählen. Seine Sätze sind kurz, die Dialoge realistisch, der Stil manchmal fast dokumentarisch. An den schwachen Stellen sind seine Beschreibungen vielleicht etwas zu kurz. Harrys Schwester Tom ist leider etwas farblos geraten, aber es gibt Charaktere, die trotz der knappen Beschreibungen lebhaft in Erinnerung bleiben werden.
Überraschend für Lansdale Fans mag sein, dass Lansdale in diesem Roman auf seinen gewohnt zynischen Ton verzichtet hat. Stattdessen dürfen wir noch einmal Kinder werden und auf den Streifzügen durch die Wälder und beim Klettern über morsche Brücken die Geheimnisse des Lebens neu entdecken.
Im Vergleich zu Harper Lees WER DIE NACHTIGALL STÖRT stört und Twains TOM SAWYER nicht ganz so meisterhaft erzählt, aber trotzdem sehr lesenswert.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von tabula_rasa2605 am 6. Juli 2011
Format: Broschiert
Anfang der 30er Jahre stecken die USA mitten in einer tiefen Depression, die Rassentrennung ist allgegenwärtig, die Hautfarbe das alles Entscheidende, der Mob beherrscht die Straßen. In einem kleinen Ort im Osten Texas entdecken der 11jährige Harry und seine jüngere Schwester die übel zugerichtete Leiche einer Schwarzen. Ein zur damaligen Zeit unbedeutendes Opfer also, das vorerst noch keinen großen Aufruhr verursacht.

Ein alter Mann sitzt im Seniorenheim und erzählt vor dem Hintergrund seines langsam näher rückenden Endes die aufregendste und spannendste Geschichte seines Lebens. Und dies ausgerechnet aus einer Zeit, die wie keine andere jeden Menschen prägt, der Phase zwischen dem Ende der Kindheit und den ersten Einblicken in die Welt der Erwachsenen. Wie so oft geht es auch hier um das Ende der Unschuld, der Konfrontation mit dem Bösen, um Ohnmacht und Ungerechtigkeit.
Die Erzählungen sind dementsprechend kindlich-detailliert geraten, mit einer Mischung aus Enthusiasmus und Melancholie gewürzt und vermitteln eine tiefe, ursprüngliche Liebe zu Land und Leuten, die trotz aller düsteren Umstände und Hintergründe ansteckend wirkt.
Joe R. Lansdale hat sich bislang unter Horrorfans vorwiegend durch spartanische, harte Kost einen Namen gemacht. "Die Wälder am Fluss" ist auf gänzlich andere Lesergruppen ausgerichtet. Es gibt gewisse Parallelen zu Kings "Die Leiche" (= "Stand by me"), in beiden Fällen haben sich die Kindheitserinnerungen alternder Männer als absoluter Glücksfall erwiesen. Einige Charaktere mögen in Sachen Herzensgüte ein wenig stilisiert erscheinen, genau das wirkt in dieser emotional verwirrenden Zeit aber nur umso glaubhafter.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 10. September 2005
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Joe R. Landsdale hat einen wunderbaren Adoleszenzroman geschrieben, der - wie das offensichtliche Vorbild von Harper Lees: "Wer die Nachtigall stört" (ebenfalls wunderbar) in den Südstaaten der USA in den Jahren 1933 und 1934 spielt, also zu jener Zeit der großen Depression, bevor die Reformmaßnahmen des neu ins Amt gekommenen Präsidenten Franklin D. Roosevelt mit seinem "New Deal" anfingen, zu wirken.
Protagonist ist der zu jener Zeit elfjährige Harry, der - nun im Altersheim - in einer Art Rückblick die Ereignisse jener Zeit erzählt. Am Ufer macht er zusammen mit seiner Schwester Tom(alia) eine furchtbare Entdeckung: er findet eine mit Stacheldraht an einen Baum gefesselte Leiche einer Schwarzen. Verdächtig ist der sogenannte Ziegenmann, eine unheimliche mythische Figur, die im Wald ihr Unwesen zu treiben scheint. Schritt für Schritt müssen die Kinder die Lösung finden, die sie schließlich - zusammen mit ihrem Vater auch finden.
Doch dieses Buch ist zwar ein Kriminalroman, aber - wie bei großer Literatur immer - er ist auch genre-übergreifend. Wie das hervorragende Nachwort von Volker Neuhaus zu recht konstatiert, lässt sich das Buch, welches der Welt von Mark Twain und Huckleberry Finn näher ist als unserer heutigen, auf vier Ebenen lesen: Die "Wälder am Fluss" sind zum einen Adoleszenzroman, also die Geschichte eines heranwachsenden Jungen, die von ihm selber erzählt wird. Insofern steht sie in der Tradition von Tom Sawyer, aber auch Harper Lees oben erwähntem Meisterwerk. In dem Roman geht es um das Ende der Kindheit - die Welt der Erwachsenen wird erreicht - die frühere unbeschwerte Zeit ist mit der Entdeckung des Mordes unwiederbringlich verloren.
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