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Die Wächter von Astaria 01: Der letzte Paladin
 
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Die Wächter von Astaria 01: Der letzte Paladin [Gebundene Ausgabe]

Thomas Finn
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 347335287X
  • ISBN-13: 978-3473352876
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 252.432 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Finn
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rückkehr eines gefallenen Engels

Unheilvolle Zeichen erschüttern die Bewohner von Astaria. Gestirne erlöschen und Sternenvampire gelangen auf die Erde. Diese Zeichen sind jedoch nur Vorboten des Meisters Astronos, einem gefallenen, ehemals sehr mächtigen Schöpfergeist, der droht die Welt zu vernichten. Nur der 17-jährige Knappe Fabio aus dem Paladin-Orden kann ihn noch aufhalten. Aber schafft er es rechtzeitig den gefährlichen Auftrag zu erfüllen?

Im ersten Band der Ravensburger Trilogie „Die Wächter von Astaria“ schafft der bekannte Fantasy-Autor Thomas Finn eine außergewöhnliche Welt voller mystischer Gestalten für seine Fans.

Bei einer Reise mit seinem Herrn Ludovico begegnet Fabio auf einer Burg der Sternendeuterin Celeste, die schon bald zu seiner wertvollsten Verbündeten wird. Als dort ein Unbekannter versucht, eine antike Uhr zu entwenden, beginnt die unheilvolle Geschichte. Der Dieb scheitert, doch kurz darauf wird die Burg von der Goblinarmee des Astronos angegriffen. Fabio und Celeste müssen fliehen, die Uhr nehmen sie mit sich. Schon bald wird klar, dass die Uhr Teil eines Rätsels ist, dessen Lösung den Freunden zum Sieg über Astronos verhelfen könnte. Doch um das Rätsel zu lösen, benötigen sie vier weitere Uhren. Fabio und Celeste machen sich auf die gefahrenvolle Suche durch Astaria, bei der sie nicht nur gegen die Kreaturen der dunklen Mächte, sondern auch gegen die Zeit kämpfen müssen.

Der Verlag über das Buch

Auftakt der neuen Fantasy-Trilogie


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Atemberaubend spannende Fantasy, 1. Oktober 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Wächter von Astaria 01: Der letzte Paladin (Gebundene Ausgabe)
Der Knappe Fabio ist mit seinem Herrn Ludovico unterwegs zum Anwesen der de Vontafeis. Celeste, die Tochter des Barons, soll von ihnen nach Venezia zu den Sternenmystikerinnen eskortiert werden. Sie selbst ist erst Novizin, doch macht sie ihren Schwestern bereits alle Ehre. Sie kann den seltenen Sternentau sammeln und ist generell eine eher kämpferische Natur, die sich nichts sagen lässt. Das muss auch Fabio feststellen, als er von Baron de Vontafei dazu beauftragt wird, ihr eine Art Leibwächter zu sein.

Leider wird dieser Auftrag nur allzu schnell zu bitterem Ernst, als Goblins das Anwesen angreifen. Fabios Herr Ludovico, ein Paladin aus dem Orden der Morgenröte, hat mit einigen anderen Männern ihre Spuren verfolgt, doch den Angreifern ist es trotzdem gelungen, bis dorthin vorzudringen. Nur mit Mühe gelingt es Fabio und Celeste zu flüchten. Sie machen sich auf den Weg nach Venezia, um dort um Hilfe zu bitten und die Sternenmystikerinnen und den Dogen über das Grauen aufzuklären, das sich nach so langer Zeit wieder im Land herumtreibt. Begleitet werden sie von einer Gnomenfamilie, die ihnen ebenso misstrauisch begegnet, wie sie ihnen und einer wilden Frau namens Sylvana. Doch wie lange halten Bündnisse mit denen, die den beiden Reisenden einfach viel zu unvertraut sind?

In Venezia angekommen, merkt Fabio, dass sich die Gefahr bereits bis hierher bewegt hat und dass sie viel größer ist, als er sich das bisher vorzustellen getraute. Es ist Astronos selbst, der versucht, aus seinem Sternengefängnis auszubrechen. Noch hindern ihn die Stellare daran, doch wie lange können sie ihm stand halten? Und wie weit sind seine Diener schon in der Welt zerstreut? Das Unheil greift immer weiter um sich und plötzlich sieht Fabio alle Hoffnung allein auf sich liegen. Wird er die schwierige Aufgabe, die ihm zuteil wurde, meistern können?

--

Der Autor Thomas Finn hat bereits mit seiner Trilogie um das "Unendliche Licht" aufsehen erregt. Auch seine aktuelle Jugendbuch-Reihe "Die Wächter von Astaria", von der hier der erste Band "Der letzte Paladin" vorliegt, beschreitet die Wege, die er dort schon gegangen ist. Wieder spielt seine Geschichte in einer Welt, die eigentlich der unseren entspricht. Auf der Karte, die sich im Buch befindet, erkennt man sofort Italien und seine großen Städte. Doch heißen sie alle ein wenig anders, als wir es kennen. Auch gibt es dort Sternbilder und die Sonne umkreisende Planeten, allerdings sind die Stellare dort weit realer und vermenschlichter, als sie es bei uns jemals sein könnten. Die Welt Astaria ist die unsere; und doch ist sie es nicht, denn hier gibt es unzählige fantastische Wesen und Mythen, die uns völlig unbekannt sind. Trotzdem stellt sich durch die Ähnlichkeiten eine gewisse Vertrautheit ein.

Man kommt allerdings nicht umhin, Parallelen zu anderen Autoren zu ziehen. So hat auch Kai Meyer eine Trilogie in einem fantastischen Venedig spielen lassen (und zu allem Überfluss gibt es in beiden Romanen einen "Meister Arcimboldo"). Bei dem Weg, den Fabio verfolgt, stößt er immer wieder auf Rätsel, die es zu lösen gilt und Dinge, die er finden muss, um weitergehen zu können. Dieses Puzzle-Spiel erinnert ein wenig an die Thriller von Dan Brown. Doch trotzdem gelingt es Thomas Finn eine völlig eigenständige Welt zu erschaffen. Das Rad muss schließlich nicht neu erfunden werden, um eine gute Geschichte erzählen zu können. Des Weiteren kommen sowohl Vampire als auch Wehrwölfe in dem Roman vor, was zur Zeit schwer in Mode zu sein scheint. Finns Fantasiegestalten heben sich allerdings wohltuend vom Einheitsbrei der modernen Literatur ab und er gibt ihnen ein komplett individuelles Erscheinungsbild.

Das atemberaubende an diesem Buch ist die Geschwindigkeit, in der die Geschichte sich entwickelt. Von der ersten Seite an wird man in ein Abenteuer gestürzt und kann sich kaum mehr von den Seiten trennen, so spannend ist das, was passiert. Man hat den Roman innerhalb kürzester Zeit verschlungen, auch wenn er mehrere hundert Seiten stark ist. Außerdem sind die einzelnen Charaktere wunderbar ausgearbeitet. Man kann sich sofort mit Fabio und Celeste anfreunden und fiebert mit jedem ihrer Erlebnisse mit.

Fazit: Wer bereits "Das unendliche Licht" und seine Nachfolger mochte, dem wird auch Thomas Finns neue Trilogie "Die Wächter von Astaria" gefallen. Das Buch ist unglaublich spannend und bis zur letzten Seite angefüllt mit einer blühenden Fantasie. Man darf gespannt auf die Fortsetzungen sein.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Originell, überraschend und spannend geschrieben, 25. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Wächter von Astaria 01: Der letzte Paladin (Gebundene Ausgabe)
Ähnlich wie in Thomas Finns Trilogie "Die Chroniken der Nebelkriege", weist das Land Astaria, in dem "Der letzte Paladin" spielt, einige Parallelen zu unserer eigenen Welt auf. Die Konturen auf der Landkarte sind gleich, die Städtenamen haben einen vertrauten Klang, und doch ist Astaria ganz anders. Mit Hilfe der Macht der Sterne können dort die Sternenmystikerinnen wundersame Dinge bewirken und die Himmelsmechaniker sind in der Lage arkanomechanische Geräte zu erschaffen. Das Ergebnis wirkt wie Zauberei, aber die Macht der Stellare, jener göttlichen Kreaturen, die über Astaria wachen, verwischt die Grenze zum Wunderbaren.

Doch trotz der wundersamen Mächte der Stellare wird Astaria durch einen schrecklichen Feind bedroht, und nicht zuletzt die Zwistigkeiten unter den Menschen, Gnomen und Goblins und die ewige Gier nach Macht und Reichtum öffnen diesem Feind Tür und Tor.

Einzelne Bewohner Astarias haben inzwischen erkannt, dass nicht nur dem Land, sondern der ganzen Welt große Gefahr droht. Doch indem sie einzeln handeln und sich gegenseitig misstrauen, schaffen sie es trotz ihres guten Willens nicht der Bedrohung Herr zu werden.

Erst Fabio, ein junger Knappe des Ordens der Paladine, scheint den Mut und die nötige Entschlossenheit aufzubringen, die einzelnen Streiter für das Gute zu einen. Aber jeder der Gefährten scheint seine eigenen Beweggründe zu haben, um gegen den Feind zu kämpfen. Kann Fabio seinen Gefährten am Ende wirklich trauen?

"Der letzte Paladin" ist spannend und rasant erzählt, und die Geschichte hat einige herrlich überraschende Wendungen. Die besondere Stärke dieses Romans liegt für mich in der einfallsreichen und überaus liebevollen Ausarbeitung der Welt Astaria, die manchmal seltsam vertraut und dann wiederum so phantastisch anders erscheint.

Alles in allem ist "Der letzte Paladin" ein überaus empfehlenswerter und origineller Roman, und obwohl er in den Buchhandlungen bei den Jugendromanen steht, sollte man sich davon als "Erwachsener" nicht vom Lesen abhalten lassen.

Ich bin gespannt auf den zweiten Teil!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gnome, Himmelsmechaniker und Magie - besser wird's kaum, 18. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Wächter von Astaria 01: Der letzte Paladin (Gebundene Ausgabe)
Wer Paladine im Fantasy für langweilige Pfadfinder hält, findet hier ein Paradebeispiel für eine spannende Geschichte um einen vorbildlichen Jungpaladin, der kein bisschen dem Klischee des eindimensionalen Samariter in Rüstung entspricht ohne gleich zu einem verbitterten Antihelden zu werden. Nach den "Nebelkriegen", die in stark in der heimischen Mythologie verwurzelt waren, eröffnet Thomas Finn dem Leser hier eine Welt in der die Sterne göttliche, aber gleichzeitig unendlich ferne Wesen sind und Magie fast ausschließlich in den Händen der geheimnisvollen Sternenmystikerinnen und geschmähten Himmelsmechaniker liegt. Das ganze findet vor einer mystisch-venezianischen Kulisse statt, die an ein Renaissance-Italien erinnert, aber doch eine eigenständige Fantasy-Welt mit ihren ganz eigenen Gesetzen ist.

Hintergrundwelten sind ohnehin Thomas Finns Stärke, wie man schon in der "Nebelkriege"-Trilogie sehen konnte. Da jedes Element dieser fantastischen Welt gut durchdacht und stimmig ist, wirkt die Umgebung des "Paladins" plausibel und zieht den Leser in eine faszinierende Welt aus Ritterlichkeit, Magie und finsteren Mächten, die - natürlich - die Schöpfung und alles was dem Helden lieb und teuer ist bedrohen. Gewürzt mit einer guten Prise Humor und reicher Action kommt auf keiner Seite Langeweile auf. Zumindest ich habe den Ausflug in das exotische Astaria sehr genossen. Überhaupt hat mir der schnelle und flüssige Einstieg in die Handlung sehr gefallen - beim "letzten Paladin" muss man sich nicht durch eine endlos scheinende und träge Vorgeschichte arbeiten. Das Buch erreicht schnell ein Tempo, dass es im Rest der Handlung problemlos durchhält.

Als Fan von Gnomen in neuerer Fantasy-Literatur freue ich mich außerdem, dass dieses oft übersehene Fantasy-Volk endlich eine würdige Rolle in einem spannenden Roman bekommen hat. Neben den Menschen gibt es tatsächlich auf der Welt Astaria nur noch die Gnome als nicht-menschliches Volk, das unter den Menschen lebt. Auf der Gegenseite haben wir Goblins und andere Kreaturen, die ich an dieser Stelle aus Spoiler-Gründen nicht erwähnen möchte. Elfen, Zwerge und andere "Standards" des klassischen Fantasy haben (bis jetzt jedenfalls) keinen Einzug gehalten. Ausgerechnet Gnome dieser exotischen Welt aus celestischen Sternengöttern, Himmelsmechanik und kryptischen Sternenprophezeiungen hinzuzufügen, kann ich nur als atmosphärischen Volltreffer bezeichnen. Die oft als technisch versiert dargestellten Gnome sind in dieser Umgebung natürlich die offensichtliche Wahl und tragen sehr zum Charme des ganzen Settings bei.

Natürlich erfindet "der Letzte Paladin" das Genre des Fantasy nicht neu. Als Fantasy-Fan würde ich das von einem Buch aber auch weder verlangen noch erwarten. Statt dessen liefert das Buch so ziemlich alles, was Fantasy spannend macht und hat mir mit seiner frischen Hintergrundwelt als alten Freund des Genres ein Gefühl des Staunens gegeben, das ich auf den ausgetretenen Pfaden der Drachenhöhlen und Elfenwälder so schon lange nicht mehr hatte. Bin außerdem gespannt, ob wir in Zukunft andere Teile der Welt Astaria zu sehen bekommen. Tolles Buch also, sollte auf keinem Fantasy-Regal fehlen. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass ich den zweiten Teil noch nicht habe, um umgehend weiterlesen zu können. ;)
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