Produktinformation
|
Moviemans Kommentar zur DVD: Kinowelt bietet hohe Qualität. Das Bild gefällt und hat eigentlich nur mit ein paar Schärfeschwankungen zu tun. Der Ton ist dezent, aber atmosphärisch. Das Bonusmaterial ist reichhaltig. Highlight ist der deutschsprachige Audiokommentar.
Bild: Interessant an der bildlichen Darstellung dieses Films ist die Schärfe. Sie ist in der Regel ziemlich gut und kann auch mit klar definierten Kanten aufwarten, aber in manchen Einstellungen stellt sich eine gewisse Weichheit ein, was vor allem bei Nahaufnahmen von Sandra Bullock zu bemerken ist, weswegen man fast davon ausgehen kann, dass der Kameramann hier mit einer weichzeichnenden Linse gearbeitet hat, um die Schauspielerin jünger wirken zu lassen. Rauschen ist in leichtem, nicht störendem Maße vorhanden. Der Kontrast ist gut, könnte aber bei schwarzen Flächen wie Haaren noch etwas genauer sein, damit man die Konturen besser erkennen könnte. Die Kompression schlägt sich gut, ganz leichte Blockbildung ist mitunter gegen homogene Flächen erkennbar (01:03:48). Die Vorlage weist keine auffälligen Schäden auf.
Ton: Der Sound wird sehr atmosphärisch dargeboten. Die Effekte erschlagen einen nicht, sind aber dezent und einfühlsam gesetzt, so dass man klanglich von einem guten Ergebnis sprechen kann. Die Dialoge beider Sprachfassungen sind sehr natürlich und klar verständlich, wobei sie sich schön ins Gesamtklangbild einfügen, ohne dass Dialog oder Musik überlagert wird. Die Musik wird sehr dynamisch eingesetzt.
Extras: Neben dem englischsprachigen Audiokommetnar von Mennan Yapo und Sandra Bullock gibt es auch noch einen exklusiv für die deutsche DVD produzierten Audiokommentar, denn Yapo mit seinem deutschen Kameramann bestreitet. Letzterer ist auch deutlich interessanter und enthusiastischer, da der mit Bullock sich sehr oft in Lobhudelei ergeht. Es gibt ein paar irrelevante entfallene Szenen und ein alternatives Ende, das einen interessanten Twist bietet, aber nicht unbedingt zum Film passt. Neben einem Gag-Reel - durchaus amüsant - gibt es ein kurzes Making Of, das jedoch zu sehr Werbecharakter hat und Tiefe vermissen lässt, als dass man es als wirklich gut bezeichnen könnte. Ordnung ins Chaos zu bringen, bedeutet eine Kurzform des Films, die linear mehr Sinn ergeben soll. Abgerundet wird das alles durch den Trailer, eine Fotogalerie, die Setbilder zeigt, und ein paar Interviews, von denen jedoch nur das mit Yapo etwas länger und darum auch interessanter ausfällt. Aufgrund der Masse an Bonusmaterial und dem Umstand, dass man auch exklusive Extras für die deutsche DVD hat, kann man hier aber dennoch eine hohe Wertung geben. --movieman.de
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
nach 50 Minuten weggeschaltet,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Vorahnung (DVD)
Es haben ja schon viele Vorrezensenten geschrieben, darum will ich es hier nicht mehr zu breit austreten (Spoileralarm):Die Grundstory einer wechselnden Zeitlinie ist nicht neu, aber doch immer wieder interessant und man findet auch Potenzial in der Geschichte. Leider ist in dem Film davon nichts übriggeblieben, denn überall tauchen diese schrecklichen Fehler auf, die eine gute Story ruinieren. Beim ersten Anzeichen von "da stimmt etwas nicht" sucht Linda nicht Rat und Gespräch sondern spielt alles herunter. Als die Probleme dann unübersehbar werden, ist sie aber auch schon zu hysterisch um noch irgendwie rational zu handeln. Die anderen Charaktere scheinen nicht aus der gleichen, nur für Linda versetzten Zeitlinie zu stammen sondern aus zwei ähnlichen, aber nicht identischen. Denn immer wieder fragen sie Dinge, machen sie Dinge oder handeln, wie sie es eigentlich nicht tun würden (die Großmutter sollte wissen, wo die Kratzer von der älteren Tochter herkommen, der Psychater dürfte sich daran erinnern, dass Linda ihm zu detailliert von *seiner* Rolle in der Geschichte erzählt hat, um nur tagträumend einen Mord vorbereitet zu haben und solche Dinge). Viele Details sind unplausibel (der Polizist, der die Todesnachricht überbringt, unterstützt den Psychater später bei der Abführung von Linda) oder unrealistisch (als Linda das erste Mal den Psychater aufsucht dreht er ihr meist den Rücken zu und spricht in - zumindest der deutschen Synchro - mit einem "klar, Kleine, hast Recht, bist Du sicher, dass Du deinen Mann nicht umbringen willst?"-Ton zu ihr, was kein professioneller Psychtherapeut machen würde, schon gar nicht in der Erststunde). Und dann gibt es die typischen schlechten "Schockmomente", die nicht wirklich schocken und auch nicht passieren würden (Der Sarg fällt aus dem Auto und der Deckel springt raus oder der tote Vogel im Garten, in den Linda hineinfällt und sich mit Blut einschmiert) oder nicht besseren "Emo-Momente" (natürlich taucht die Geliebte des Mannes bei der Beerdigung hinter einem Baum versteckt auf (doof nur, dass der dicke, silberne Kombi nicht hinter den Baum passt)), die die Story auch nicht voranbringen und nur ein wenig Soap-Opera einfließen lassen. Nach etwa 50 Minuten DVD konnte ich dann nur noch ständig "oah! Dumm!" - "Ja, klar, würd sie bestimmt machen!" - "Das ist jetzt nicht wahr!" - "Dumm, dumm, dumm" kommentieren und habe abgeschaltet. Okay, ist doch nicht ganz schlank geblieben... FAZIT: Die schauspielerischen Qualitäten sind teilweise wirklich überzeugend, das hilft aber nichts, wenn die Charaktere und die Story es nicht sind. Es ginge zwar noch schlechter, so dass ich einen zweiten Stern gebe, aber selbst Genre-Fans würde ich den Film nicht empfehlen. Vielleicht ist der Film als Mix-Genre "Soap-Mystery-Thriller" geeignet oder für eingefleischte Bullock-Fans brauchbar, aber das war es dann auch schon. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Man hat so seine Vorahnung...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Vorahnung (DVD)
Ehrlich, ich mag Sandra Bullock, die hübsche Frau mit dem hässlichen Nachnamen. Ihr Problem ist, dass sie bis jetzt nur in Komödien als Hauptdarstellerin überzeugen konnte. Sobald sie ernsthafte Gefilde beschreitet, wirkt sie als Leading Lady eben nicht überzeugend. Für meinen Geschmack liegt das nicht an ihr selbst. Ich fand ihre Darstellung in "L. A. Crash" einfach großartig. Ich bin auch überzeugt, dass sie es tatsächlich schaffen kann, eine Rolle als Leading Lady in einem ernsthaften Film zu übernehmen und ihn dann auch zu tragen. Entweder hat sie bei der Rollenauswahl hierzu kein sonderliches Talent oder Hollywood hat ihr einfach ein Etikett aufs Gesicht (Marilyn Monroe lässt grüßen) gepappt, das solche Rollen nicht möglich macht.Das Kuriose daran ist, dass mit einer schwächeren Schauspielerin "Die Vorahnung" der totale Murks wäre. Das fängt schon mal bei der typischen Hollywoodfamilie (wenn es auch schließlich nicht ganz so ist) an, die sich so permanent umarmt, dass man sich fragt, ob in deren Familie der Urahn eine Krake gewesen ist. Ansonsten läuft das alles trotz seiner relativ kurzen 92 Minuten ziemlich zäh ab, von ein paar kurzen - nicht wirklichen - Schocksequenzen abgesehen. Man kommt ziemlich schnell hinter das Muster, man fragt sich nur, welches der - ungefähr drei - vorliegenden Muster schließlich das Ende ergeben. Man hat da schon - der Kalauer muss hier sein - seine Vorahnung. Zu diesem Ende möchte ich noch was erwähnen, was weiter unter als Spoilerwarnung auftaucht. Wer sich die Spannung erhalten will, ab da bitte nicht weiter lesen. "Die Vorahnung" ist von der Idee her kein schlechter Film, jedoch macht er sich die Spannung, die er am Anfang aufbaut, gleich wieder selbst durch einige spannungslose Szenen selbst kaputt. Das Ende macht den Rest dann auch noch kaputt. Wie gesagt, ich mag Sandra Bullock. Herr im Himmel, gibt es denn mal einen Film, der Sandra Bullock als Hauptdarstellerin würdig wäre? SPOILERWARNUNG: Irgendwann kommt man auch - zumindest ansatzweise - auf das Ende, nämlich, das Linda den Unfall ihres Mannes selbst verursacht. Muss es aber dann wirklich so blöd sein? Der Ehemann von Linda steht mit seinem Auto auf der falschen Straßenseite, da kommt ein Truck angefahren. Er hat mindestens 200 Meter Zeit zu bremsen und was macht der Truckfahrer? Er hupt und er hupt so lange, bis bremsen nix mehr bringt. Amerika - oder zumindest Hollywood (denn das ist nicht die erste Szene dieser Art) - scheint seine Truckfahrer für äußerst beschränkt zu halten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verwirrende Handlung, enttäuschender Abschluss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Vorahnung (DVD)
Bei dem über weite Strecken raffiniert gestrickten Psycho-Thriller "Die Vorahnung" (Mennan Yapo, 2007) ist es leider nicht geglückt, ein Ende auf gleichem Niveau zu konstruieren.Aber schon, wenn man nur Teile der Geschichte erzählen würde, würde auch noch ein Gutteil der Wirkung des brauchbareren zentralen Geschehens verpuffen. So viel kann man aber ohne Gefahr verraten: Es geht um Linda (Sandra Bullock, 41), die sich nichts mehr wünschen würde, dass ihr Mann Jim (Julian McMahon, 39) sie noch ebenso lieben würde wie er die beiden kleinen Töchter liebt. Aber noch läuft alles den normalen Gang - bis eines Tages ein Polizist klingelt und ihr eine schlimme Mitteilung überbringen muss. Wie der Titel verrät, spielen Vorahnungen eine große Rolle. Es liegt in der Natur von Vorahnungen, vorher da zu sein. Das verstand der Drehbuchautor Bill Kelly offensichtlich nicht konsequent umzusetzen. Der Zuschauer benötigt also eine gewisse Dickfelligkeit nach dem Motto: "Ooops, das stimmt doch irgendwie nicht, aber egal, sie werden es schon richtig gemeint haben." Aber das wesentliche Manko wurde bereits eingang angedeutet. Auch als Zuschauer ist man nicht frei von Vorahnungen, wie das Ganze dann eigentlich ausgehen wird. Leider ist dies einer der wenigen Fälle, in welchen man selten glücklich wird, wenn man Recht behält. Abseits von Spannung und Action bleiben trotz bekannt solider schauspielerischer Leistungen der Hauptdarsteller riesige weiße Flecken in den Persönlichkeiten der Hansons. Wer diesen Film anschaut, weiß hinterher nicht mal so viel über die beiden wie eine "Goldenes Blatt" - Leserin über das Ehepaar Schumacher. Alles in allem: Nett anzusehen, aber ein bisschen dünn und am Ende enttäuschend. Man spürt vorne und hinten, dass dem Regisseur reichlich Steine in den Weg gelegt worden sind. Der Name Sandra Bullock hat immerhin dafür gesorgt, dass die Kosten viermal eingespielt wurden - aber sie war in anderen Filmen ganz sicher nicht schlechter. Ein Mystery-Thriller? Nun ja... Die Freigabe "ab 12" geht in Ordnung, auch gegen "ab 6" wäre sicher nichts einzuwenden - keine Spur von Gänsehaut. jury 3* A0596 7.5.2011e 7 A Sandra Annette Bullock (* 26. Juli 1964 in Arlington, Virginia) --------------------------------------------------------------- 1995 -* R0000 Während Du schliefst ....... R: Jon Turteltaub D: Sandra Bullock, Bill Pullman 1995 -* R0000 Das Netz (Special Edition) ....... R: Irwin Winkler D: Sandra Bullock, Jeremy Northam, Dennis Miller 2000 -* R0000 Miss Undercover [Blu-ray] ....... R: Donald Petrie D: Sandra Bullock, Benjamin Bratt, Michael Caine 2002 -* R0000 Ein Chef zum Verlieben ....... R: Marc Lawrence D: Sandra Bullock, Hugh Grant 2007 3* A0596 Die Vorahnung [Blu-ray] ....... R: Mennan Yapo D: Sandra Bullock, Julian McMahon Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
|
|