INTRO
"There is no competition 'cause we are the best!" cuttet Funky Chris - a.k.a. der DJ Premier des Ruhrgebiets - inthronisierend auf dem neuesten Werk der drei Rap-Veteranen aus Dortmund, deren Szene-interner Stellenwert in Sachen HipHop wohl auf ewig unangetastet bleiben wird. Und tatsächlich präsentiert sich das Album - trotz manch laut gewordener Befürchtung bezüglich des Wechsels vom Indie, mit dem Pure Doze und Der Lange auf "King Size" massiv verbal abrechnen, zum Major - als 100% HipHop. Beats, Cuts und Raps on Point wie nie zuvor. Maximalen Output erreicht der Longplayer allerdings vor allem da, wo sich die Jungs Freunde und Bekannte des mittlerweile perfekt vernetzten Ruhrpott-HipHop-Kollektivs mit ins Studio nahmen. Der "Einzelkämpfer"-Track feat. RAG Crew oder der "Gegensätze"-Joint, in dem die Jungs aus Wesel, Mr. Ercan und Short, im Vorbeigehen zeigen, was es in puncto Nachwuchs zu erwarten gibt, sollten bezüglich Anspieltip als Pflichtkauf-Referenz genügen. "Trotz Lügen wie im Märchen, Pure Doze und Der Lange sind immer noch das Traumpärchen."
Mirko Krause / © Intro - Musik & so
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DE:BUG
Auch hier stroemt uns wieder der obligatorische Kampf gegen eine schlechte Hip Hop Welt entgegen: sie erheben die Klage gegen den Mainstream und Rapper, die nichts zu sagen haben. Too Strong haben natuerlich etwas zu sagen, z.B. dass andere Rapper nichts zu sagen haben. Aber ich will nicht unfair sein: ihr Repertoire ist schon weniger beschraenkt, als bei manch einem anderen. Musikalisch gibt's ein paar Ausrutscher (z.B. ein 'Sweet Dreams'-Hook, schnarch) und einige Sachen sind schon ziemlich peinlich kitschig. Trotzdem sind da ein paar richtig okaye Stuecke drauf, und mit 16 oder 17 haette ich dass vielleicht richtig gut gefunden.
© DE:BUG - Zeitschrift fr elektronische Lebensaspekte.
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