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Die Vipern von Montesecco
 
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Die Vipern von Montesecco [Gebundene Ausgabe]

Bernhard Jaumann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 275 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer; Auflage: 2., Aufl. (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3378006633
  • ISBN-13: 978-3378006638
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 221.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bernhard Jaumann
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Bewohner eines italienischen Bergdorfes suchen einen Mörder in ihren Reihen. Der Bauer Giorgio Lucarelli starb an den Folgen eines Schlangenbisses, wurde aber offenbar daran gehindert, sich rechtzeitig mit Serum zu versorgen. Die Vipern von Montesecco sollen den Täter in Bernhard Jaumanns originellem Krimi aus der Reserve locken.

Immer wieder haben Autoren wie Magdalen Nabb, Michael Dibdin oder Veit Heinichen die Schauplätze ihrer erfolgreichen Kriminalromane in italienischen Landschaften gefunden. Der deutsche Krimiautor Bernhard Jaumann, der einen Teil des Jahres in Italien lebt und für seinen Roman Saltimbocca mit dem „Glauser“ ausgezeichnet wurde, tut es ihnen mit Erfolg nach.

Der Olivenbauer Giorgio Lucarelli wird außerhalb des Dorfes Montesecco tot aufgefunden. Todesursache: der Biss einer Viper. Doch warum hat sich Lucarelli nicht im Krankenhaus der nahe gelegenen Stadt mit Serum impfen lassen? Zeit genug musste er gehabt haben. Der Vater des Toten glaubt an Mord. Warum sollte nicht der Heimkehrer Matteo Vannoni Rache geübt haben an dem Mann, mit dem ihn einst seine Frau betrogen hatte? Aber auch andere hatten Grund, Lucarelli den Tod zu wünschen. Die Dorfgemeinschaft fasst den unausgesprochenen Entschluss, den Täter zur Strecke zu bringen. Als die Spannung und das gegenseitige Misstrauen unerträglich werden, entschließt man sich zu einem gefährlichen Tribunal, bei dem die Vipern eine entscheidende Rolle spielen sollen.

Jaumanns Roman beschreibt eine dörfliche Gemeinschaft im Konflikt mit staatlichen Institutionen, ihr Misstrauen gegenüber dem Fremden, die hierarchische Struktur und ihre festen Rituale. Montesecco wehrt sich allerdings nicht nur gegen äußere Feinde, sondern gegen einen Einheimischen, der gegen die Regeln verstoßen hat. Beunruhigend und bedrohlich, aber auch mit viel Sinn für Komik beschreibt Jaumann eine dörfliche Tragödie als tödliche Farce, die schließlich alle Beteiligten zu Schuldigen macht. --Ulrich Deurer

Kurzbeschreibung

Ein Dorf sucht seinen Mörder

Gluthitze über den Mauern von Montesecco. Abends treffen sich die Familien in der Bar. Sie reden. Über die Schlangen. Und über einen Mord. – Ein Kriminalroman der Extraklasse von italienischem Blut.

Touristen verirren sich nicht in das verschlafene Dorf Montesecco. Nur ein paar Dutzend Menschen leben hier, im Hinterland der Adria. Es ist ein ungewöhnlich heißer Juli. Gewitter liegen in der Luft, denn einer aus ihrer Mitte ist tot: Eine giftige Viper hat Giorgio Lucarelli gebissen. Was wie ein Unfall aussieht, scheint ein wohlgeplanter Akt der Rache gewesen zu sein. Carlo, der Vater des Toten, untersagt die Beerdigung, bevor der Täter nicht gefaßt ist, und verunglückt kurz darauf selber tödlich. Ganz Montesecco sucht den Mörder – und nahezu jeder im Ort ist verdächtig. Und während in der Hitze des Sommers zwei Leichen ihrer Beisetzung harren, verbreitet sich das Gift der Vipern wie im Flug. »Jaumann schmückt seine Bilder üppig und farbenprächtig aus. Nach dieser Ode hat der Leser nur noch einen Wunsch: Nachschlag!« Nürnberger Nachrichten

»Montesecco war nichts für Fremde. Montesecco war etwas für Leute, die sich jahrzehntelang Tag für Tag auf der Bank am Dorfeingang trafen. Die mit zugekniffenen Augen über die Felder schauten, bevor sie den Grappa hervorholten und sich ein Gläschen genehmigten.«


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Shodown" in der Dorfkirche 30. August 2007
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Unheimlich heiß ist es in diesem Sommer in Montesecco in den Marken. Bei einer solchen Hitze wären die Vipern, von denen es in der Gegend genug gibt, besonders giftig, sagt der Volksmund. Und am Biss einer solchen Viper stirbt Giorgio Lucarelli. Nur: Irgendjemand, der Lucarelli daran hinderte, ins Krankenhaus um das rettende Serum zu fahren, muss nachgeholfen haben.
Als dann auch noch Giorgios Vater tödlich verunglückt, ist die Welt in Montesecco mit seinen knapp drei Dutzend Einwohnern völlig aus den Fugen...
Berhard Jaumann hat mit diesem Buch einen unheimlich dichten Krimi über ein trostloses "Kaff" in den Bergen der Marken geschrieben:"..Montesecco war nichts für Fremde, Montesecco war etwas für die, die hier geboren und aufgewachsen waren. Die mit jedem Pflasterstein auf der Piazza Erinnerungen verbanden, die jeden kümmerlichen Schattenfleck zur Mittagszeit kannten, die von jedem Hof in der Umgebung wussten, wann da wer eingeheiratet hatte. Montesecco war etwas für Leute, die sich jahrzehntelang Tag für Tag auf der Bank am Dorfeingang trafen. Die dort neben der Aleppo-Kiefer saßen und mit verkniffenen Augen über die gleißenden Felder schauten, bevor sie den Grappa hervorholten und sich ein Gläschen genehmigten..."
Man spürt förmlich, wie im Dorf jeder jeden verdächtigt; wie jeder dem anderen den Mord zutraut - bevor es dann zum "Showdown" kommt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist wie geschaffen als Urlaubslektüre - nicht nur wenn man nach Italien fährt. Verpackt in eine spannende Geschichte kommt hier gleichzeitig viel italienisches Lebensgefühl rüber.

Die Story ist stimmig, denn wenn man sich hineinversetzt in die verwinkelten Gassen eines typischen italienischen Bergdorfes, das wie an einen Hang geklebt scheint, aus dem die jungen Leute in die Städte flüchten und nur noch die Alten zurückbleiben, die hier nicht weg wollen und fast genauso betagt wie ihre Häuser zu sein scheinen sagt man sich unwillkürlich: genau so hätte es sich hier abspielen können!
Der Autor versteht es (wohl weil er selbst teilweise in Italien lebt) die Charaktäre der Personen detailreich und teilweise miteinem Augenzwinkern nachzuzeichnen. Man fühlt sich hineinversetzt in die Mitte der Bewohner, die sich in der drückenden Hitze auf der Piazza versammeln um einen Mörder in ihren Reihen zu suchen - während der Tod andererseits auch von außen ins Dorf einzudringen scheint, in Form der giftigen Vipern, die sich in diesem ungewöhnlich heißen Sommer bis in den Ort vorwagen...
Klasse Literatur, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. So sollten Krimis sein!

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Als ich mich anfänglich mit all den italienischen Eigennamen zurecht gefunden hatte, war ich auch schon mitten drin im Geschehen...

Außerhalb des italienischen Dorfes Montesecco wird der Olivenbauer Lucarelli tot aufgefunden. Die Todesursache war auf den ersten Blick der Biss einer Viper. Doch schnell stellt sich heraus, daß es neben all den Schlangen in den eigenen Reihen auch einen Mörder geben muß. Denn warum hat Lucarelli es nicht in das nahe gelegene Krankenhaus geschafft, um sich mit Serum impfen zu lassen? Und so kommt es, daß ein ganzes Dorf versucht, den vermeindlichen Mörder zu stellen, und ein Geständnis zu erzwingen.

Mit "Die Vipern von Montesecco" ist Bernhard Jaumann eine stimmige Geschichte gelungen, die geprägt ist von einer blumigen Ausdrucksweise und einem dennoch präzisen Erzählstil. Der eigenwillige Kriminalroman ist nicht maßgeblich spannend, aber er schafft es, Italien in all seinen Facetten lebendig werden zu lassen.

Ein wunderbares Buch, voll von atmosphärischer Stimmung und italienischer Mentalität, angereichert mit einigen Toten und jeder Menge Vipern.

Für alle Italien-Liebhaber ein Muß und für alle sonstigen Leser eine etwas andere Kriminalgeschichte, die auf alle Fälle für kurzweilige Unterhaltung sorgt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Etwas langatmig
Ich fand den Krimi nicht wirklich spannend, viel zu langatmig.
Wer aber die italienische Lebensart liebt, könnte hier auf seine Kosten kommen, die wird hier... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Andreas veröffentlicht
Die Vipern von Montesecco
Der Autor, Bernhard Jaumann, hat dieses Buch durchaus spannend geschrieben, wenngleich es manchmal "Längen" aufweist. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ilnseher veröffentlicht
Zum Schmunzeln gut!
Die Vorgeschichte dieses Buches ist,das eine Frau ihren Mann betrügt und daraufhin von ihm erschossen wird. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von S. G. veröffentlicht
Viperidae und Dorfgeheimnisse
Inhalt:
Fünfzehn Jahre nach dem Mord an seiner treulosen Ehefrau taucht Matteo Vannoni in Montesecco auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2010 von sabatayn76
Schockierendes Ende
Der Roman zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann, denn die Personen werden schnell lebendig. Man fühlt sich wohl im Montesecco, läuft mit den Hauptfiguren durch die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. November 2009 von Nivea06
Trockenes, giftiges Dorf in Italien
erster teil der Montesecco-Reihe, und ein super einstand, man hört förmlich die vipern zischen und nimmt an den intrigen in der örtlichen cafebar teil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2009 von foxbooks
Wunderschöner-Italien-Krimi
Ein Buch zum Genießen.
Wunderschön geschrieben mit vielen liebevollen Details vermittelt das Buch italienisches Flair in einem netten Krimi, der ohne Kommissar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2008 von G. Wiesmann
270 Seiten Italien
Wie schön, wenn man ein solches Buch ausgerechnet im Urlaub in Italien lesen darf. Wenn man auf der Piazza sitzt, Wein oder Cafe trinkt, sich umschaut und meint, all die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2006 von Elis Abeth
Italienische Mentalität
Das Werk dreht sich um die Suche nach einem Mörder, der sich einer Viper bediente und zusätzlich noch einen tödlichen Unfall verursachte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2005 von "usilvester"
DIE VIPERN VON MONTESECCO
LeserInnen, die Italien lieben, werden an diesem Krimi ihre helle Freude haben. Denn so ist es mir auch ergangen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Mai 2005 von Patricia Ahrend
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