Inhalt:
Nach einem Konzert in Madrid wird die gefeierte Geigerin Ane Larrazábal im Chorraum des Konzerthauses ermordet aufgefunden. Sie wurde erwürgt und anschließend wurde ihr mit Blut das Wort 'Satan' in arabischer Schrift auf die Brust geschrieben.
Doch das ist nicht der einzige Schock, denn außerdem ist Larrazábals Stradivari mit dem Teufelskopf als Schnecke unauffindbar, welcher nachgesagt wird, dass sie Paganini höchstpersönlich gehört haben soll.
Kommissario Perdomo, selbst von persönlichen Schicksalen gezeichnet, übernimmt den Fall und stellt sich der Frage, ob hinter dem Mord mehr steckte als ein Raubmord.
Meine Meinung:
Das Thema hat mich sofort interessiert, denn eher untypisch für mein Alter habe ich eine Schwäche für klassische Musik und dabei haben es mir vor allem das Klavier und die Geige angetan.
Zusätzlich ist Paganini ein spannendes Thema und als dann auch noch der Kommissar gleich von Anfang an sympathisch war, hatte ich das Buch im Nu durchgelesen.
Die Einleitung bis zur tatsächlichen Ermittlung ist etwas lang, jedoch an keiner Stelle langatmig. Als dann die eigentlichen Ermittlungen beginnen ist der Spannungsbogen stets angespannt, denn jeder Befragte bringt immer wieder neue, unerwartete Wendungen in die Geschichte.
Die immer wieder erwähnten Musikstücke habe ich stets nachdem ich das Buch weggelegt habe gleich angehört, was der Geschichte noch mehr Tiefe gab.
Alle Charaktere sind glaubwürdig und der Kommissar wird durch die stetigen Einblicke in sein Privatleben sofort nahbar und sympathisch.
Auch die Auflösung war letztendlich wirklich spannend und keineswegs enttäuschend oder zu früh vorhersehbar.
Fazit:
Ein wirklich spannender Thriller, der nicht nur Musikbegeisterte fesseln wird.