Foster und Little schildern in diesem Buch eine nordamerikanisch-indianische Betrachtungsweise der Seele, die auf den westlichen Verstand sehr erfrischend und befruchtend wirkt. Sie besteht aus vier sogenannten "Schilden", die im Wesentlichen Zustandsformen der eigenen Seele und Persönlichkeit sind. Unser Handeln wird demzufolge davon beeinflusst, welche dieser vier Modalitäten gerade in uns vorherrscht, welche wir als persönlichen Bezugsrahmen gewählt haben. So betrachtet das innere verletzte Kind die Welt unter ganz anderen Voraussetzungen als der innere reife Erwachsene. Dieses Buch schildert, wie man mit Hilfe der Mittel der Naturtherapie und Visionssuche eine Heilung dieser inneren Schilde herbeiführen kann.
Das Konzept der Schilde mag für den europäischen Verstand zunächst verwirrend sein, wird jedoch - auch dank der hervorragenden Übersetzung - klar und eindrücklich dargestellt, so dass es leicht fällt, sich darin einzufinden. Ab diesem Zeitpunkt stellt es eine unerwartete Hilfe zum Verständnis verschiedenster menschlicher Problematiken dar. Die umfassende und detaillierte Beschreibung der Anwendung von naturtherapeutischen Elementen zur Ausbalancierung dieser Schilde - vor allem der Visionssuche - biete Hinweise und Details, die in anderen Büchern zum Thema "Visionssuche" nicht zu finden sind (mit Ausnahme des vorangegangenen Buches dieses Autorenpaares namens "Visionssuche. Das Raunen des heiligen Flusses"). Ein Muss für jeden an der Visionssuche interessierten Menschen!