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Produktinformation
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| 1. 1. Allegro (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling") |
| 2. 2. Largo (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling") |
| 3. 3. Allegro (Nr. 1 E-dur RV 269 "Der Frühling") |
| 4. 1. Allegro non molto (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer") |
| 5. 2. Adagio - Presto - Adagio (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer") |
| 6. 3. Tempo impetuoso d'Estate (Nr. 2 g-moll RV 315 "Der Sommer") |
| 7. 1. Allegro (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst") |
| 8. 2. Adagio molto (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst") |
| 9. 3. Allegro (Nr. 3 F-dur RV 293 "Der Herbst") |
| 10. 1. Allegro non molto (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter") |
| 11. 2. Largo (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter") |
| 12. 3. Allegro (Nr. 4 f-moll RV 297 "Der Winter") |
Das Werk, das die Niederländerin hier spielt, ist alles andere als eine Entdeckung: Vivaldis Vier Jahreszeiten, tausendmal gespielt, tausendmal nichts passiert könnte man sagen, wäre da nicht die Besetzungpraxis, die so neuartig in der historischen Aufführungspraxis zwar nicht ist, bei Vivaldi aber seltener in Betracht gezogen wird. Janine Jansen präsentiert nämlich eine Version in Kammerbesetzung, jede Stimme ist im Ensemble mit nur einem einzigen Instrument vertreten. Ganze neun Interpreten kommen da zusammen, unter ihnen Vater und Bruder Jansen, sowie der großartige Julian Rachlin, diesmal an der Bratsche. Das Ergebnis ist frappierend: jede bis dahin ungehörte Nuance, jede Finesse tritt hervor, ein musikalischer Gedankenaustausch entsteht, angeführt von Jansens mitreißendem Spiel auf ihrer Barrere, einer Violine von Antonio Stradivari (Cremona) aus dem Jahr 1727. Dies alles ist so begeisternd, daß man ihr die Bemerkung in einem Interview verzeiht, sie würde Vivaldis Vier Jahreszeiten sogar als Klingelton auf ihr Mobiltelephon speichern. -- Teresa Pieschacón Raphael
Janine Jansen, seit Jahren mit ihren Spectrum-Konzerten in der Berliner Philharmonie ein Garant für Kammermusik vom Feinsten, seziert mit ihrer Version die "Quattro stagioni" in all ihrer Raffinesse, ihren musikalischen Überraschungen und ihrem Melodienreichtum. Im Ergebnis dessen glaubt man über weite Strecken, ein anderes Stück als die bekannten "Vier Jahreszeiten" zu hören - ein schöner Nebeneffekt für eine Aufnahme, die Werktreue und innovatives Musizieren in einem bietet.
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Janine Jansen ist eine neue Entdeckung am Geigenhimmel. Sie ist jung, schön und sehr talentiert. Mit sechs Jahren begann sie Violine zu spielen und später besuchte sie das Konservatorium in Utrecht. 1998 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab. Janine Jansen debütierte 1997 mit dem Hague Residentie Orchester sowie dem Amsterdam Concertgebouw und trat im darauf folgenden Jahr erstmals bei Spectrum Concerts Berlin im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie auf. 1999 wurde sie für die Konzertreihe "Rising Stars" ausgewählt, so konzertierte sie in Athen, Birmingham, Brüssel, Köln, Paris, Wien und in der Carnegie Hall. Sie tritt als Solistin u.a. mit dem Concertgebouw-Kammerorchester, der Weimarer Staatskappelle, dem Santiago de Chile Symphony und sämtlichen BBC-Orchestern auf.
Ihr wird die Ehre zuteil, eine Violine von Antonio Stradivari spielen zu dürfen. Sie spielt die Violine „Barrere" aus dem Jahr 1727, die ihr durch die Stradivari Society of Chicago und den Elise Mathilde Fund zur Verfügung gestellt wird. Und sie spielt sie wunderbar.
Normalerweise werden Vivaldis „Vier Jahreszeiten" mit einem vollen Symphonieorchester gespielt. Aber bei dieser Einspielung ist die Besetzung auf gerade einmal fünf Solostreicher sowie Cembalo, Orgel und Theorbe reduziert. An ihrer Seite spielen unter anderem ihr Vater Jan am Cembalo und ihr Bruder Maarten am Cello, sowie der großartige Julian Rachlin, diesmal an der Bratsche.
Das Ergebnis ist wirklich atemberaubend, es entsteht ein wunderbar transparenter Klang und die Musiker können mit Dynamik und Timing sehr flexibel umgehen. Durch diese einzigartige Besetzung werden dem Hörer die einzelnen Nuancen und Finessen viel zugänglicher und die Gefahr, dass diese im Orchester untergehen ist nicht vorhanden. Es macht einfach Freude dieses Klangerlebnis zu genießen.
Durch diese Einspielung entdeckt man „Die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi noch einmal ganz neu und verliebt sich sofort.
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