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Die Vielfalt religiöser Erfahrung: Eine Studie über die menschliche Natur (insel taschenbuch) Taschenbuch – 4. August 1997


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 584 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 3 (4. August 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345833484X
  • ISBN-13: 978-3458334842
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 3,3 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 363.669 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Proust am 12. Februar 2008
Format: Taschenbuch
William James hat in seiner umfangreichen Studie über die religiösen Erfahrungen einzelner Menschen etwas geschafft, was nicht sehr oft passiert: Er hat mir aus dem Herzen gesprochen, so das ich hier frei und offen bekennen kann, dass ich dieses Buch liebe.
Der Psychologe und Philosoph des Pragmatismus hielt Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Harvard Universität 20 Vorlesungen, in denen sich alles um das Thema Religion und religiöse Erfahrungen dreht. Dabei nimmt er das umfangreiche Material und die Zeugnisse von Menschen, die religiöse Erfahrungen erlebt und gemacht haben ernst, statt sie ein einfach "wegzuerklären" oder in diffamierender Weise als Phantasieprodukte von Spinnern und Scharlatanen zu bezeichnen. Um die religiösen Erfahrungen von Menschen zu untersuchen und darzustellen, unterscheidet William James jedoch zwischen zwei Formen von Religion: Auf der einen Seite steht die institutionalisierte Religion, deren wesentliche Merkmale Gottesdienste, Opferhandlungen, Theologie, Zeremonie und kirchliche Organisation sind. "Würden wir unsere Betrachtung auf sie beschränken, so müßten wir Religion als eine Kunstfertigkeit definieren, als die Kunst, die Gunst der Götter zu gewinnen." Auf der anderen Seite steht die persönliche Religion, in deren Bereich die "geistigen Dispositionen des Menschen im Zentrum des Interesses, sein Gewissen, seine Verdienste, seine Hilflosigkeit, seine Unvollkommenheit" stehen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KalyanaMitrah am 24. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Eine wirklich großangelegte Untersuchung des Vaters des (religions)philosophischen Pragmatismus, und doch streift er nach eigener Aussage nur am Rand des Phänomens "Religion". Es hat sich gelohnt, das Buch aufmerksam bis zum Ende zu lesen, weil dort, am Ende der zahlreichen Zitate, die uns von außergewöhnlich intensiven Erfahrungen berichten und vor denen das Buch nur so strotzt - sie sind es auch, die in meinen Augen das Werk so wertvoll machen, dass es mehr als ein Jahrhundert nach dem Erscheinen nichts an Aktualität eingebüßt hat -, legt der Autor seinen eigenen Über-Glauben dar und beschreibt, welche Bedeutung Gott, Leben und Universum für ihn haben. Im Großen und Ganzen gefällt mir das Buch deshalb so gut, weil William James in bescheidener Form und mit großer Toleranz die verschiedenen, teils pathologisch bewerteten Charaktere wie ein Naturforscher untersucht und sie auf ihren pragmatischen Gehalt hin überprüft.

In zwanzig Vorlesungen zeigt William James seine Klasse, was empirisch angelegtes und unvoreingenommenes Denken betrifft. Wie hängen Religion, Wertfragen und Neurologie zusammen? Was ist göttlich, was Religion und auf welche Arten kann die Philosophie der Religion nützlich sein? Was ist das Wesen der religiösen Erfahrung bzw. welchen gemeinsamen Kern haben alle Religionen? Was ist der Nutzen für die Gläubigen? Welche Auswirkungen zeitigen die Einheitserfahrungen mit Gott als dem übergeordneten Prinzip des gesamten Universums? Was zeichnet den gesunden Geist, was den kranken aus? Worin besteht die Spaltung des Selbst und was hatten Tolstoy, Bunyan u.a. zum Vereinigungsprozess zu sagen? Wie beschreiben verschiedene Menschen ihre Bekehrung?
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 23. Februar 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine Schande, dass von James, im englischsprachigen Raum einer der einflussreichsten Philosophen der Neuzeit und Mitbegründer der wissenschaftlichen Psychologie, nur dieses Buch auf Deutsch vorliegt! James untersucht darin die verschiedenen psychologischen Variablen, die bei religiösen Erfahrungen immer wieder auftauchen. Daraus extrahiert er, allerdings nur skizzenhaft, die wesentlichen Parameter religiöser Erfahrung (z.B. „1.) mystische Zustände haben für den Betroffenen Autoritätscharkater 2.) Aber für niemanden sonst“ u.ä....). Bedauerlich, dass James sich zu Anfang des letzten Jahrhunderts praktisch nur auf christliche Quellen stützen konnte. Dennoch ist das Buch ein Standartwerk für alle, die sich a.) Für Religionsphilosophie b.) Religionspsychologie c.) Veräderte Wachbewusstseinszustände interessieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Knöppler, Andreas am 4. Januar 2014
Format: Taschenbuch
Bei diesem Werk handelt es sich um eine Sammlung von zwanzig Vorträgen, die William James 1901/1902 im Rahmen der Gifford Lectures in Edinburgh gehalten hat. Es gilt als Klassiker der Religionspsychologie.

Obwohl James in seiner Definition einen Bezug auf "das Göttliche" einbringt, neigt er doch eher einer funktionalistischen Religionsauffassung zu: Mit "göttlich" sollen alle Letztbegründungen und Überzeugungen gemeint sein. Spezifisch religiöse Emotionen, Akte, Objekte gibt es für ihn nicht. Religion ist die Gesamtreaktion eines Menschen auf das Leben, vor allem eine Reaktion auf unsere Ohnmachtserfahrung sowie eine Antwort auf real vorhandene Bedürfnisse. Wichtige religiöse Funktionen wie Psychointegration, Kontingenzbewältigungspraxis und Komplexitätsreduktion thematisiert er ausdrücklich.

James geht in seiner Analyse von "religiösen Genies" aus, bei denen der religiöse Geist unverkennbar extrem auftritt, ein Ansatz, der heute als veraltet gilt. Sein methodologisches Instrumentarium: (1) unsere philosophischen Vorurteile, (2) unsere Instinkte, (3) unser gesunder Menschenverstand. Er unterscheidet einleitend zwischen Existenzurteilen (deskriptiv, z.B.: "Welches sind die religiösen Neigungen?") und Werturteilen (normativ, z.B.: "Was ist ihre philosophische Bedeutung?"). Beide Urteile können auseinander nicht deduziert werden. Im merkwürdigen Widerspruch zu dieser Einsicht weist er der "Wissenschaft der Religion" absurde Eingriffskompetenzen in die gelebte Religion zu. Beispielsweise glaubt er, sie könne dem Dogma und dem Kult die historischen Verkrustungen fortnehmen!

Der Autor steht in der Tradition des Pragmatismus von Charles Sanders Peirce.
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