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Die Verschollenen: Roman
 
 
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Die Verschollenen: Roman [Taschenbuch]

Brian Keene , Charlotte Lungstrass
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453527429
  • ISBN-13: 978-3453527423
  • Originaltitel: Castaways
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,7 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 98.386 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Brian Keene
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

So packend wie LOST – nur ohne Happy End

Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen…

Für alle, denen Richard Laymons "Die Insel" und der TV-Schlager "LOST" noch zu nett sind, hält Brian Keene einen Horrorschocker der Extraklasse bereit.

Über den Autor

Brian Keene, geboren 1967, hat bereits zahlreiche Horrorromane veröffentlicht und dafür zweimal den begehrten Bram Stoker Award gewonnen. Zurzeit sind zwei Verfilmungen seiner Romane in Arbeit. Er lebt in Pennsylvania.

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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jajuma
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe Totes Meer von Herr Keene gelesen und fand es einfach überragend. Mit großer Vorfreude habe ich mich nun auf die Verschollenen gefreut und habe es sogleich gelesen. Nun, meine Erwartungen wurden etwas enttäuscht.
Es handelt von Protagonisten die bei einer Reality - Show (ähnlich Big Brother) auf einer Insel leben. Sie werden von einem Hurrikan überrascht und sind nun mehr als abgeschnitten von der restlichen Welt. Desweiteren leben auf der Insel noch ein altes Volk - eine Mischung zwischen Mensch und Affe - die plötzlich Hunger haben und sich die lieben Menschen schnappen und essen wollen.
Soviel zum Plot.
Da es ein Horrorbuch ist möchte ich mal nicht über die wirklichen oberflächlichen Charakteren schimpfen, dies war zu erwarten. Auch ist mir bewußt, dass ein Buch dieses Genre nicht unbedingt vor Logik strotzen muß, aber hier ging es mir zu weit.
Die Show ging jetzt wohl in die 10. Staffel, immer auf dieser Insel. Warum schlugen die Monster erst jetzt zu? Wie konnten sie eine so große Population erringen, wenn sie sich immer nur von Früchten ernähren konnten?
Man kann mich jetzt kleinlich nennen, aber das sind so Kleinigkeiten, die mir dann schon aufstoßen. Ich habe auch weiß Gott nichts gegen Brutalität, aber die Szenen wo beschrieben wurde wie die Monster die Menschen aßen empfand ich schon als sehr ekelig.
Um meine Rezension auf den Punkt zu bringen: Es ist schlechter als Totes Meer. Eine Leseempfehlung gebe ich aber aufjedenfall. Der Stil von Bran Keene ist wirklich gut und es macht Spaß seine Bücher zu lesen. Das Buch wäre besser gewesen, wenn die Monster anders gewesen wären. Die Geschichte - Menschen abgeschnitten von der Welt - Monster die diese Menschen jagen- ist nicht wirklich neu und wurde auch schon mal besser umgesetzt. Deswegen gibt es von mir nur 3 Sterne...ist eben kein wirklich neues Buch.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Auf einer abgelegenen Südseeinsel dreht ein amerikanischer Fernsehsender eine Reality-Show, in der die Kandidaten um eine Million Dollar Preisgeld gegeneinander antreten. Angeblich ist die Insel bis auf einige Vögel und Kriechtiere unbewohnt. Niemand ahnt, was sich im Inneren des unerforschten Eilandes verbirgt. Ein Stamm degenerierter, affenähnlicher Kreaturen lauert auf neue Opfer. Ausgehungert nehmen sie die Witterung auf, und der Mensch ist eine leichte Beute. Nachdem ein mörderischer Hurrikan das Lager der Kandidaten verwüstet und sie von dem Schiff des Senders abgeschnitten hat, beginnt ein mörderischer Kampf ums Überleben ...

Sind seine Werke zunächst nur über den Independent-Verlag Otherworld erhältlich gewesen, so avancierte Brian Keene quasi über Nacht zum neuen Stern am Horror-Himmel. Vom Verlag wird er gar als der neue Richard Laymon gefeiert, logisch, denn der im Jahr 2001 verstorbene Schriftsteller kann schließlich keine neuen Bestseller abliefern, so dass ein neuer Name dringend gepusht werden muss. Wer ist da besser geeignet als Brian Keene, der nicht nur die nötigen Ideen mitbringt, sondern darüber hinaus auch über jenen unvergleichlich minimalistischen Stil verfügt, den die Laymon-Leser so schätzen? Allerdings wäre es unfair Keene als reinen Plagiatoren zu verunglimpfen, denn seine stärksten Romane sind die apokalyptischen Zombie-Szenarien, von denen 'Totes Meer' zu den besten des gesamten Genres gezählt werden muss. Dem vorliegenden Roman liegt eine Kurzgeschichte zugrunde, die als Hommage an Richard Laymon gedacht war und sich mit den Ursprüngen jener Kreaturen beschäftigte, die dem Leser in dem Horror-Epos 'Der Keller' das Fürchten lehrten. Schließlich forderten die Leser einen komplexen Roman über dieses Thema und Laymons Erben verlangten darüber hinaus, dass Keene seinen Plot etwas abänderte. Herausgekommen ist eine kurzweilige, äußerst brutale und gesellschaftskritische Horror-Geschichte, die in ihren Grundzügen an Jack Ketchums 'Beutezeit' erinnert, insbesondere während der Szenen in den Höhlen der kannibalisch veranlagten Ungetüme. Dialoge und Setting wirken sehr realitätsnah, nur bei der Charakterisierung bedient sich der Autor einiger Klischees, was allerdings auch daran liegen mag, dass Fernsehsender bei ihrer Kandidaten-Auswahl für Reality-Shows tatsächlich nach bestimmten Typen Ausschau halten. Nichtsdestotrotz weiß man ziemlich schnell, wer in diesem Spiel das Rennen machen wird, was dem Unterhaltungswert des Buches jedoch nicht schadet. Horror-Fans kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten und es wird nicht mit Blut und Innereien gegeizt. Dabei lässt sich Keene auch nicht lange bitten und kommt nach einer kurzen Vorstellung der Protagonisten gleich zur Sache. Ironischerweise sind es nicht nur die Monster allein, die für die Kandidaten zur lebensbedrohenden Gefahr werden, denn einer von ihnen treibt ein doppeltes Spiel und will als Mitglied einer radikalen Organisation, die sich die Söhne der Verfassung (Sons of the Constitution) nennt, ein Exempel statuieren. Auch hier werden die Einflüsse von Laymon und Ketchum deutlich. Wer möchte darf auch gerne die Botschaft hineininterpretieren, dass nur diejenigen letztlich weiterkommen werden, die zusammenarbeiten und nicht zu egoistischen Einzelkämpfern verkommen, denen zum Erreichen ihrer Ziele jedes Mittel recht ist. 'Die Verschollenen' ist gewiss kein literarisches Meisterwerk; wer allerdings von Dschungel-Peep-Shows mit nervigen Moderatoren die Schnauze voll hat und von Splatter-Romanen im Stil von 'Beutezeit' nicht genug kriegen kann ist hier goldrichtig.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
So, bin durch. Und war ich zu Beginn des Romans - also ungefähr die ersten 100 Seiten - noch recht begeistert, hat sich dies bis zum Ende etwas relativiert.

Als Positiv werte ich die Tatsache, dass "Die Verschollenen" ein richtiger Pageturner ist. Langeweile kommt da wirklich nie auf. Und auch das von Brian Keene gewählte Inselsetting und die darin verarbeitete Idee mit einer Reality-TV-Show, die dort stattfindet, gefällt mir ausgezeichnet - immerhin kann man das auch als herrlich ironische Kritik an diesem ganzen TV-Irrsinn sehen.

Allerdings haben sich einige Logiklöcher in der Story eingeschlichen, die so gross sind, dass ein Jumbo durchfliegen könnte: Von dem Moment an, als klar wird, dass die Teilnehmer der Show nicht alleine auf der Insel sind, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl der Grund sein mag, dass die gefrässigen und offensichtlich massiv unterernährten, also wahnsinnig hungrigen, affenähnlichen Kreaturen (öfters als möglicher Missing Link in der Evolution bezeichnet) die Teilnehmer der letzten 10 oder 12 Staffeln nicht gejagt und verspiesen haben. Die Insel - so, wie Keene sie schildert - ist ja nicht besonders gross, also hätten Menschen und Monster ziemlich schnell aufeinandertreffen müssen. Einige weitere richtig dämliche Moment sind die, als die Kreaturen - die wohlverstanden mehrmals im Buch als nicht grösser als 1.20 Meter beschrieben werden - mit den Menschen kämpfen. Da wird z.B. einer der Teilnehmer (normale Grösse, also irgendwo zwischen 1.70 und 1.80 Meter) von einem Vieh von hinten festgehalten. Und wie entledigt er sich dieses Feindes? Na? Er wirft seinen Kopf zurück und hämmert der Kreatur (1.20 Meter) den Hinterkopf ins Gesicht. Der gute Junge könnte mit dieser Nummer glatt in einem Zirkus auftreten und würde damit mehr als die Million verdienen, als er als Sieger von der Show heimtragen könnte. Solche unfreiwillig komischen Momente finden sich leider zuhauf - und da frage ich mich dann doch, wofür es eigentlich ein Lektorat gibt. Als weiterhin negativ werte ich die Tatsache, dass Keenes Phantasie in Bezug auf die Beschreibung blutiger Details recht einseitig ist. Gute 10 Mal wird jemandem die Haut aus dem Gesicht gerissen. Geschätze 4 mal beisst eine Kreatur in ein Herz, als wäre es ein Apfel. Gut und gerne 5 Mal werden Arme ausgerissen und herumgeschwungen. Nichts gegen beschriebene blutige Details, aber ein wenig mehr sprachliche Abwechslung und Ideenreichtum sollte man von jemandem erwarten können, der schon einige Romane veröffentlicht hat.

Fazit: Trotz meiner persönlichen Kritiken, was die Umsetzung der Geschichte betrifft, ist und bleibt "Die Verschollenen" doch ein sehr unterhaltsames Buch. Man kann es lesen, aber zwingend notwendig ist es nicht.
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