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Die Verschmelzung.
 
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Die Verschmelzung. [Taschenbuch]

Justina Robson , Dietmar Schmidt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 412 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243358
  • ISBN-13: 978-3404243358
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 677.279 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In einer gar nicht so fernen Zukunft wird ein Großteil der Menschheit mit den Mitteln der Gentechnik umgestaltet, um die Probleme zu meistern, die die interstellare Raumfahrt und das weitere Überleben auf der Erde aufwerfen. Lebende und denkende Raumschiffe werden auf jahrzehntelange, einsame Missionen ausgesandt. Eines dieser Schiffe ist Isol. Auf ihrer Reise kollidiert sie mit einer außerirdischen Substanz, die nicht nur die Möglichkeit nahezu unbegrenzten interstellaren Reisens eröffnet, sondern auch der Schlüssel zu einer weiteren Transformation der Menschheit zu sein scheint. Als Isol ins irdische Sonnensystem zurückkehrt, wird ihr Fund für eine ganze Reihe politischer Fraktionen zum Objekt des Begehrens.

Ein ideen- und spannungsgeladener Roman über die Zukunft der Menschheit, die Verschmelzung von Technologie und Biologie zu wahnwitzigen neuen Existenzformen und die Begegnung mit dem wahrhaft Fremden -- also alles, was man von einem guten Science-Fiction-Roman erwartet. Darüber hinaus wirft Justina Robson Fragen auf, die Die Verschmelzung als erstklassige Ideenliteratur kennzeichnen: In welchem Maße kann die Menschheit sich körperlich und geistig verändern und dabei trotzdem noch “menschlich” bleiben -- und ist ab einem gewissen Punkt der Exodus aus dem Mensch-Sein, wie wir es kennen, vielleicht die vernünftigste Alternative?

Robson wird der Komplexität ihrer Fragestellungen voll und ganz gerecht. Durch die Augen ihrer vier Hauptfiguren betrachtet sie eine Welt, in der die Menschheit sich in zahlreiche Arten aufgespalten hat, die sich nicht nur physisch voneinander unterscheiden. Den zukunftsweisenden Modellen wie Isol stehen die veralteten und deklassierten Menschenwesen gegenüber, die von der Gesellschaft nicht mehr gebraucht oder für niedere Arbeiten missbraucht werden. Die gesellschaftlichen Beziehungen zwischen den “alten” und den “neuen” Menschen sind entsprechend gespannt. Die Veränderung der Menschheit erscheint hier nicht als mythisch überhöhte Evolutionssaga, sondern als hochbrisanter politischer Prozess.

Robsons Kombination ontologischer und politischer Themen hat ihr bereits zwei mehr als verdiente Nominierungen für den Arthur-C.-Clarke-Award eingebracht. Spätestens seit Die Verschmelzung darf man die englische Schriftstellerin zu den großen Namen einer neuen Generation von Science-Fiction-Autoren rechnen. --Jakob Schmidt

Kurzbeschreibung

Perfekte Körper, perfekte Technik: Das glaubt die Menschheit zu besitzen. Aber sie irrt sich gewaltig! In ferner Zukunft: Die Menschen haben sich neue Körper erschaffen, mit denen sie zum Raumflug fähig sind, zur Terraformung fremder Planeten und zur Erforschung der tiefsten Ozeane. Die Evolution hat einen neuen Gipfelpunkt erreicht, und es scheint, als gäbe es keine Umwelt, die sich der Mensch nicht Untertan machen könnte. Doch da stößt ein interstellarer Reisender auf ein fremdartiges Artefakt, aus dem eindeutig hervorgeht, dass sich vor der Menschheit schon eine andere Spezies mit ihren Maschinen verschmolzen hat ... eine Spezies, die eine weit fortschrittlichere Technik besitzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigentlich war ich nach den ersten 30 Seiten beinahe soweit, das Buch beiseite zu legen. Zum Glück habe ich es nicht getan. Der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich sehr schwierig. Ohne vorab näher darauf einzugehen, werden Details und Charaktere dieses Universums ins Spiel gebracht und man kämpft damit, sich zurechtzufinden. Hierbei wären einige erläuternde Erklärungen und Beschreibungen im Anhang sicherlich angebracht gewesen. Leider suchte ich vergeblich danach.
Je länger ich allerdings gelesen habe, desto stärker faszinierte mich die Geschichte und am Schluß konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Die Grundideen sind schlüssig und reizen den Leser zum nachdenken. Die Autorin spinnt den Handlungsfaden kontinuierlich weiter und baut bis zum Ende des Buches eine immer stärker werdende Spannung auf, indem sie um die Ausserirdische Substanz, den "Stoff", ein Geheimnis aufbaut, welches am Ende des Buches schließlich gelüftet wird.
Im Großen und Ganzen ein interessantes und gutes Buch, welches ich allen empfehlen kann, die keine Angst vor ein paar physikalischen und fantastischen Extremen haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "nunumi2"
Ich kann den anderen Rezensenten nur zustimmen: Die ersten 30, 40 Seiten sind zäh wie Kaugummi, man landet unvermittelt mitten in der Story, kennt keinen der Handelnden, ein langsames Heranführen an die Geschichte und ihre Protagonisten ist also nicht. Zwischendurch war ich dermaßen verwirrt, daß ich die Seiten nur überfolgen habe, um endlich eine Erklärung zu finden! Aber es lohnt sich. Sobald man ein wenig den Einstieg gefunden hat, findet man sich mitten in einer Geschichte, die so geschickt aufgebaut und phantasievoll illustriert ist, daß man einfach nicht anders kann als weiterzulesen. Ich war sehr enttäuscht als das Buch zu Ende war, war wie fieberhaft dabei beim Ende, das alles offenläßt und doch so vieles erklärt...ein Buch zum Lesen-in-einer-Nach, aber nichts für Leute, die schnell aufgeben. Absolut empfehlenswert für fortgeschrittene SF-Leser, die Lust auf etwas ganz Neues haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mehr als erwartet 22. Juli 2005
Von atomino4
Endlich mal ein Werk, auf dem nicht auf der Rückseite Hinz und Kunz dazu sagt, wie großartig es ist oder daß es ein Meilenstein der SF ist. Eher unspektakulär aufgemacht findet sich hier jedoch moderne Space Opera im Stil von Ian Banks. Ähnliche Ideen, wie z.B. die intelligenten Schiffe, hat die Autorin geschickt weiterentwickelt zu genetisch manipulierten Menschen, die als Raumschiffe gigantsiche Ausmaße annehmen. Absolut spannend geschrieben erschweren eventuell viele unerklärte Begriffe den Lesespaß. Aber im Gegensatz zu Banks erklärt die Autorin ihre Welt Stück für Stück. Versprochen
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