newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch Siemens Shop Kindle Shop Kindle Autorip

Kundenrezensionen

178
4,5 von 5 Sternen
Die Verratenen: Band 1
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Preis:18,95 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2014
So sehr mich die Krimis der Autorin nicht überzeugen konnten, so sehr gefiel mir im Gegensatz dazu dieser Auftakt zu einer interessanten dystopischen Trilogie!

Die Idee, dass nach einer langen Nacht, nach Ausbruch eines Vulkans, die Erde aus dem Gleichgewicht geriet und zweigeteilt wurde, gefällt mir sehr. Es gab für dieses Ereignis bereits Anzeichen, weshalb der eine Teil der Menschen, die daran geglaubt haben, weltweit Kuppeln erbaut haben, die den Menschen ein Leben in Sicherheit, Wärme, Vollversorgung, moderner Technologie und ausreichend medizinischer Versorgung, trotz der Umweltkatastrophe, gewährleisten sollten.
Der andere Teil der Menschen, der keine Sicherheit in den Kuppeln der jeweiligen Sphären gesucht hat, lebt heute in der Außenwelt, abgeschottet von der Moderne, zusammengerottet in Clans und kämpft ums Überleben. Die Umweltkatastrophe führte zu Jahrzehnten mit Schnee, Eis und Kälte. Die Außenbewohner, Prims genannt, kämpfen täglich ums Überleben. Bis auf die Freiheit in der Natur zu sein ist ihr Leben primitiv und schwer, da sie nur die einfachsten Mittel zur Verfügung haben.

In diesem Szenario wird eine Gruppe von Sphärenbewohnern des Verrats bezichtigt. Durch Zufall erfährt Ria, dass sie und weitere 5 aus ihrer Sphäre, wegen Verrats getötet werden sollen. Der ursprüngliche Unglaube, dass das wahr sein könnte verflüchtigt sich, als genau diese sechs Personen gemeinsam auf eine Reise geschickt werden. Wieso sollen sie getötet werden, denn sie sind sich keiner Schuld bewusst. Wer hat das angezettelt? Hat der Sphärenbund etwas damit zu tun? Ist es eine Intrige? Was ist der Plan des großen Ganzen?

Die Autorin konnte mich mit diesem ersten Teil überzeugen. Die Idee finde ich besonders, die Charaktere gut ausgearbeitet, die Welt, in der die Geschichte spielt ist gut ausgedacht und erscheint mir schlüssig. Ich war die ganze Zeit gespannt, was die "Verräter" erleben mussten und welche Geheimnisse sich langsam offenbarten. Ich habe die Protagonisten auf ihrer Flucht durch ihre Hochs und Tiefs sehr gerne begleitet.

Das Ende ist sehr interessant und macht große Lust auf den nächsten Teil! Dieses Buch war mir volle 5 Sterne wert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Über den Inhalt wurde hier schon an anderer Stelle genug geschrieben, ich will auch nicht zu viel verraten. Ich selber unterrichte Deutsch an einer Schule in Niedersachsen und wir haben im letzten Jahr "Erebos" im Unterricht gelesen. Dieses Jahr hatte ich dann blind "Die Verratenen" auf eine klasseninterne Leseliste gesetzt, weil den Schülern "Erebos" so gut gefallen hatte.

Ich selber wurde dann wahrlich umgehauen. Nachdem ich nämlich am Beginn der Herbstferien Zeit für "Die Verratenen" erübrigen konnte, habe ich keine drei Tage gebraucht, bis ich es durch hatte. Die Geschichte wird toll erzählt und hat viele ungeahnte Wendungen. Auch die Andeutungen rund um die Naturkatastrophe machen es einem quasi unerträglich, das Buch wegzulegen und etwas anderes zu machen. Man will einfach immer weiterlesen und erfahren, was es damit auf sich hat und wie es mit Ria weitergeht.

Jedenfalls war ich knapp vor dem letzten Wochenende mit "Die Verratenen" fertig und musste dann bis Dienstag warten, ehe ich "Die Verschworenen" und "Die Vernichteten" endlich zu Hause hatte. "Die Verschworenen" hatte ich dann Mittwochmorgen durch und "Die Vernichteten" habe ich soeben fertig weggelegt. Immerhin fast 1000 Seiten in drei Tagen! Man kommt wirklich kaum noch zu etwas anderem, Fernsehen oder Internet werden zur Nebensache, ich habe wirklich von morgens bis spät in die Nacht gelesen.

So ein tolles Leseerlebnis hatte ich bislang selten und dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken! Diese Trilogie ist der Wahnsinn! Und was bin ich froh, dass ich nicht schon vor einem oder zwei Jahren darauf aufmerksam geworden bin! Ich wäre verrückt geworden, wenn ich auf die jeweiligen Nachfolger hätte warten müssen...
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2013
Zitat: Es sollte mich interessieren, was sie erzählt, aber ich bin zu beschäftigt, den kleinen heißen Klumpen Wut zu bändigen, der in meinem Inneren glüht. Erschöpfung schwächt meine Emotionskontrolle, das war schon immer so. Wie schön, dass Tomma so guter Laune ist. Wenn ich nicht aufpasse, werde ich sie von Tychos Rücken zerren und sie mit dem Kopf voran in den nächsten Schneehaufen stecken.
⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣
Inhalt: Deutschland in einer Zeit nach der großen Klimakatastrophe: Rias wohlbehütetes Leben innerhalb der Sphäre Neu-Berlin besteht aus den alltäglichen Sorgen der reagenzglasgezeugten Akademiestudenten, bis sie eines Tages ein vertrauliches Gespräch belauscht und so von einer Verschwörung erfährt, die es gar nicht geben dürfte. Sie selbst und fünf andere Elitestudenten werden beschuldigt gegen das System zu arbeiten und sollen eliminiert werden. Für Ria bricht eine vermeintlich heile Welt zusammen, doch es gelingt ihr zusammen mit den anderen aus der Sphäre zu fliehen. Ein bitterer Kampf um's Überleben beginnt, bei dem sich die sechs Jugendlichen gegen Schnee, Hunger, Wölfe, Exekutoren und sogenannte primitive Clans durchsetzen müssen, die die Welt außerhalb der Sphären bevölkern...
⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣
Bewertung: Ursula Poznanski verzichtet auch in ihrem neuen Roman auf lange Einleitungen. Der Leser findet sich sofort in der künstlichen Lebenswelt der zukünftigen Menschheit wieder. Hintergrundinformationen werden nach und nach gestreut, so dass sich mit der Zeit ein stimmiges Bild der Welt von Morgen ergibt. Die strenge Konzentration auf die Haupthandlung und nicht zuletzt die Ich-Perspektive der Protagonistin Ria lassen zu keiner Zeit Leerläufe aufkommen. Dabei ist der Alltag der Borwin-Akademie ebenso interessant geschildert, wie die Entwicklung der Verschwörungsgeschichte. Die Autorin scheut nicht vor rasanten Schauplatz- und Stimmungswechseln zurück. Eine besondere Aufmerksamkeit hat sie der Charakterisierung der Figuren gewidmet. Da wären das selbstbewusste Rhetoriktalent, die naive Biologin, der hyperaktive Techniker, der verschlossene Arzt, der ehrgeizige Führer, der sensible Künstler und jede Menge leibevoll ausgestaltete Nebenfiguren. Von Bösewichten über väterliche Freunde hin zu Identifikationsfiguren muss der Leser nichts missen.
Gelungen ist auch die Beschreibung der dystopischen Lebenswelt. Nach Panem, Cassia&Ky, Delirium, Brave New World, 1984, Der goldene Kompass und vielen anderen Vorgängern ist es nahezu unmöglich eine bahnbrechend neue Erfindung zu konzipieren. Umso erfrischender ist, dass es der Autorin gelungen ist, sich keiner wesentlicher Bestandteile anderer Vorlagen zu bedienen, sondern eine eigenständige, schlüssige Geschichte zu erschaffen, die den Leser ins seinen Bann zieht und die Protagonisten ans Herz wachsen lässt. Besonders die Mischung aus hypermoderner Sphären-Technik und mittelalterlichem Lebensstil der Außenbereiche vor dem Hintergrund der verfallenen Ruinen der Neuzeit ist äußerst gelungen.
Aber Ursula Poznanski wäre nicht Ursula Poznanski wenn das schon alles wäre. Zu der dystopischen Lebenswelt von Morgen, der Verschwörungs- und Fluchtgeschichte, der Selbstfindung der Protagonistin (und damit stellvertretend der Menschheit) kommt eine nervenaufreibende „whodunnit“-Ermittlung, die den Leser in Atem hält. Denn unter den sechs Elitestudenten befindet sich ein Verräter, den es ausfindig zu machen gilt während die Zeit läuft...
Der Roman bleibt dabei zu jeder Zeit erfreulich nüchtern. Wo Panem mit Pathos und Gutmenschentum um sich schleudert kommt Poznanski ohne patriotische Donnerschläge aus. Die Protagonistin erfreut den Leser mit großer Reflexionsfähigkeit und Selbstironie, was die vorherrschend beängstigende Odyssee teilweise zu einem humoristischen Vergnügen werden lässt.
Lediglich das große Finale lässt den Leser etwas gedämpft zurück. Die plötzliche Auflösung bleibt ohne Aufklärung und das gelüftete Geheimnis flach und zu willkürlich. In Anbetracht der folgenden Bände ist sicher, dass das nicht alles war, aber auf Seiten des Lesers besteht einiger Aufklärungsbedarf, der mit dem vorläufigen Ende nicht hinreichend gedeckt wird.
⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣⬣
Fazit: Die Grundidee ist nicht überraschend, aber erfreulich individuell umgesetzt. Die Handlung ist rasant, der Schreibstil flüssig und die Detailfreude bemerkenswert. Trotz einiger Ungereimtheiten bleibt der Auftakt dieser atmosphärisch dichtenTrilogie ein großes Lesevergnügen. Ursula Poznanski lässt sich nach wie vor auf kein Genre festnageln und stellt mit diesem Jugendroman ihre Wandlungsfähigkeit einmal mehr unter Beweis. Wer Erebos, Fünf oder Saeculum mochte, der wird Die Verratenen lieben → denn hier werden alle Merkmale zu einem fulminanten Epos vereint. Suchtpotential für Groß und Klein garantiert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2012
Ria ist Teil des durchorganisierten und behüteten Leben innerhalb der Sphären, Glaskuppeln, die zu Beginn einer Klimakatastrophe (die „Lange Nacht“) errichtet wurden. Sie besucht die Akademie, wo die Elite ausgebildet wird und ist Spezialistin für das Lesen von Körpersignalen und die Überzeugung des Gesprächspartners von ihrem Standpunkt. Eines Tages belauscht sie zufällig ein Gespräch, das alles für sie verändert; sie selbst, ihr fester Freund und einige andere Studenten sollen wegen eines angeblich begangenen Verrats ermordet werden. Niemand glaubt ihr und zudem ist es extrem schwierig in der überwachten Welt der Sphären, in der man ständig überwacht wird, über die drohende Gefahr überhaupt zu sprechen. Sie beginnt am System zu zweifeln. Und dann werden genau die 6 Studenten, die „auf der Abschussliste“ stehen, ausgewählt, um den Präsidenten in einer entfernten Sphäre zu treffen.

Der Auftakt zu einer Trilogie wird spannend und schnell erzählt, Rias skeptische Art hat mir gut gefallen. Auch wenn es permanent spannend bleibt, fehlt mir ein wenig ein Spannungsbogen, vielleicht wird er deutlicher, wenn alle 3 Bände vorliegen. Das Ende bildet zwar einen gewissen Schnitt und ein paar Fragen werden aufgeklärt, aber es ist der typische Auftaktband einer Trilogie, ohne Abschluss. Mir hat auch die Spannung in Rias Liebesleben gefehlt. Zwischen ihr und ihrem Freund fehlte jedes Knistern und ein „potentieller neuer Kandidat“ bleibt doch sehr im Hintergrund in diesem Band.
Sehr gut hat mir gefallen, wie die dystopische Welt dargestellt wurde, interessante Fragen werden aufgeworfen und dass die Geschichte in Deutschland bzw. Österreich spielt emfand ich als zusätzlichen Pluspunkt.
Die erste Hälfte fand ich vom Spannungsaufbau interessanter, weniger „konstant spannend“ als den zweiten Teil, sondern alternierend, mit stetig ansteigender Spannungskurve (sozusagen ;-) ).
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2012
Ria gehört zu der Elite des Sphärenbundes. Zusammen mit anderen Jugedlichen besucht die beste Akademie im Bund. Sie ist auf der Rangliste auf Platz sieben, ihre Zukunftsaussichten sind also glänzend. Alles scheint perfekt.
Doch was ist wenn der Schein trügt?
Durch Zufall belauscht Ria ein Gespräch der obersten Mentoren. Jemand will den Sphärenbund verraten. Eine Verschwörung in den eigenen Reihen. Und die Anstifter sollen nun so schnell es geht leise und heimlich verschwinden. Aber wer würde einen solchen Verrat wagen?
Plötzlich ist nichts mehr so wie es Mal war, denn die Zahlen die genannt werden sind ihr nicht unbekannt, schlimmer noch, die Nummer sieben ist eine von ihnen!
Jemand will ihren Tod, aber wer?
Ria weiß, dass sie und die anderen Studenten unschuldig sind, aber warum sollte ihnen dann jemand so etwas anhängen? Sie kann niemandem mehr vertrauen und ist ganz auf sich alleine gestellt.
Die Lage spitzt sich zu als augerechnet sie und die anderen genannten Studenten auf eine Reise geschickt werden. Eine Reise in den Tod, davon ist Ria mittlerweile fest überzeugt! Und fast endet es wirklich so, doch in lezter Sekunde gelingt ihr und den anderen die Flucht.
Doch wohin sollen sie, in einer verweisten und von Eis und Schnee überzogenen Landschaft?
Ausgerechnet die verhassten Prims, scheinen nun die einzig mögliche Hilfe für die ehemals so priviligierten Sphärenbewohner. Doch Ria muss schnell erkennen, dass sie nirgendswo mehr sicher sind.
Denn einer aus der Gruppe ist wirklich ein Verräter, nur wer?

Meine Meinung:

"Die Verratenen" war das erste Buch, dass ich von Ursula Poznanski gelesen habe, denn hierbei handelt es sich nicht ausschließlich um einen Thriller, sondern vielmehr um eine Dystopie mit einem wirklich spannenden Plot, der durchaus auch Thrillerelemente beinhaltet.

Die Welt der Zukunft, die von der Autorin geschaffen worden ist, habe ich als sehr gelungen und stimmig empfunden und selbst nach dem Lesen so einiger anderer Dystopien, findet man als Leser hier noch neue und spannende Ansätze. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass man auch durchaus einen Bezug zu Heute erkennen kann und bestimmte Entwicklungen so nachvollziehbarer sind.
Auch der Schreibstil ist super. Hat man erst einmal angefangen, mag man gar nicht mehr aufhören.

Aber der größte Pluspunkt ist für mich Ria als Hauptprotagonisten. Ich konnte mich von Anfang super mit ihr indentifizieren und das ganze Buch über fiebert man mit ihr mit. Rias große Stärke ist ihr Umgang mit Wörtern. Sie hat gelernt andere Menschen zu durchschauen und weiß umgekehrt genau, wie sie andere auf ihre Seite ziehen kann. Ich finde es unheimlich toll, das die Autorin ihrer Hauptprotagonisten gerade dieses „Talent“ hat zukommen lassen. Denn zum Einen bin ich selbst sehr an diesen Dingen interessiert und zum anderen ist Ria dadurch eine sehr starke und intelligente junge Frau mit einer scharfen Beobachtungsgabe. Dieser Umstand macht sie zu einer tollen Ich-Erzählerin.

Aber auch die anderen Charaktäre sind gut ausgearbeitet und entsprechen nicht einfach irgendwelchen Stereotypen. Besonders gelungen fand ich da z.B. noch Sandor, der stellvertretende Anführer der Prims.

Der Roman ist unglaublich fesselnd und entwickelt schnell eine Art Sogwirkung. Als Leser fragt man sich die ganze Zeit genau wie Ria auch, wer sie als Verräter ausgesucht hat und warum. Und wer von den Studenten weiß vielleicht mehr, als er zugibt? Bis zu den lezten Seiten bleibt es spannend und immer wieder wartet das Buch mit unvorhersehbaren Überraschungen auf.

Liebe spielt insofern eine Rolle, als das Ria mit einem der verratenen Studenten von Anfang an zusammen ist, das spielt aber nur eine sehr untergeordnete Rolle und mich persönlich konnte diese Liebe auch nicht wirklich überzeugen. Da allerdings Hoffnung besteht, das sich da in der Fortsetzung eventuell noch etwas tut(der ein oder andere bereits fertige Leser, wird vielleicht wissen in welche Richtung ich da denke^^), ist das für mich aber kein Minuspunkt.
Lobend erwähnen möchte ich auch noch das gelungene Cover, welches sich in seiner Schlichtheit von der Masse abhebt.

Fazit:
"Die Verratenen" hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Ein sehr, sehr spannender Plot, viele tolle Ideen und eine intelligente und wortgewandte Hauptprotagonistin. Was will man mehr?
Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung und ich warte nun schon ganz sehnsüchtig auf die Fortsetzung die im Oktober 2013 erscheinen wird! :)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2014
Es ist eine Zeit in einer fernen Zukunft. Die Menschen leben gut geschützt und geborgen unter Kuppeln, in den sogenannten Spähren. Ria, Aureljo und ihre Freunde sind an der Elite-Akademie die besten Studenten. Jeder bekommt die ihm individuell angepasste, ideale Ausbildung. Im Reagenzglas gezeugt, ohne die "überflüssige" Verhätschelung echter Familien, nach bedeutenden Forschern und Persönlichkeiten benannt ist ihr Weg fast von Anfang an geschrieben.
In der Akademie gibt es ein Ranking, je höher die Stellung des Studenten ist, desto höher seine Karrierechancen. Aureljo, auf Charisma und Überzeugung geschult ist die Nummer 1 der Akademie, ein angehender Präsident.
Die Spähren bieten Schutz, sie sorgen sich um alle Bewohner innerhalb und außerhalb. Außerhalb, das sind die Prims - die Primitiven. Die Spähren versorgen sie und versuchen ihnen, das Leben so erträglich wie möglich zu machen.
So viel erstmal zu dieser Welt.
Doch was ist die Story? Ria, die 7 und eine begnadete Rhetorikerin belauscht zufällig ein Gespräch. In dem hört sie den Präsidenten der Akademie mit mysteriösen Personen sprechen, die dem Präsidenten anvertrauen, dass sich Verräter unter ihnen befinden. Der Verrat und die damit verbundende Gefahr sind so enorm groß, dass es gilt die Verräter sofort und ohne viel Aufheben zu töten. Die Verräter seien die Nummer 1, die 7 sowie vier andere.
Ria ist schockiert und versucht Aureljo und die anderen vorzuwarnen. So recht will ihr keiner glauben, keiner will das perfekt funktionierende System der Sphären anzweifeln.
Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse, Ria und ihre Freunde werden zu Gejagten. Und auch ihr Weltbild fängt an Risse zu bekommen. Waren die Sphären ihnen immer gute Eltern? Ist wirklich alles so friedlich wie es scheint?

Die Figuren erschließen sich einem erst nach und nach, vor allem die anderen Gejagten. Doch schon bald versteht man, warum jeder von ihnen in seiner Diszplin unersetzbar und gut ist. Man fängt sogar an, die Beweggründe der Figuren zu verstehen.

Ja, es ist schon wieder eine Dystopie. Und so wahnsinnig neu erfindet Ursula Poznanski das Rad auch nicht neu. Dennoch, sobald die Geschichte in Fahrt gekommen ist (und das dauert leider ein paar Seiten zu lange für meinen Geschmack), kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ergeben sich Wendungen, Abenteuer und auch Charaktereigenschaften, die das Buch ab dem 2. Drittel richtig rasant und spannend werden lassen.

Der Schreibstil ist überragend gut. Dies ist nun mein drittes Poznanski Buch in kurzer Zeit und ich bin nach wie vor angetan. Poznanski versteht es, mit ihren Worten den Leser zu Packen und bis zur letzten Seite nicht mehr los zu lassen. Deshalb verzeihe ich ihr auch den etwas faden Anfang. Schließlich habe ich noch nie etwas eher Unspektakuläres mit so viel Begeisterung gelesen. Ich behaupte, Poznanski hat hier eine Gabe, die man nicht lernen kann.

Die wenigen angesprochenen Kritikpunkte kosten das Buch leider den 5. Stern, was aber keinesfalls eine Abwertung ist.

Den zweiten Teil der Trilogie werde ich sicherlich auch sehr bald lesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2013
Erster Satz:
Ich weiß, dass etwas Furchbares passiert sein muss, als Tomma den Raum betritt.
Zum Inhalt:

Zum Buch:

Cover & Titel:
Das Cover von „Die Verratenen“ ist auf eine sehr einfache Weise wirklich gut gestaltet wurden. Auf der oberen Hälfte ist der Querschnitt eines Blattes zu sehen, auf der unteren sieht man den Autorennamen mitsamt Titel des Buches. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das Cover etwas mit der Geschichte gemeinsam hat - vielleicht die Anspielung auf Natur und Freiheit? -, aber der Titel passt auf jeden Fall und wird auch von einem der Charaktere ab und an verwendet.

Meine Meinung:
„Die Verratenen“ ist das erste Buch von Ursula Poznanski, an das ich mich getraut habe. Warum? Ich bin nicht unbedingt ein Thriller-Fan und die Leser unter euch, die diese Autorin kennen, wissen, dass „Erebos“ und „Saeculum“ Einzelbänder sind, die sich genau in diesem Genre herumtreiben. Bei diesem Buch hier ist es allerdings anders: „Die Verratenen“ ist eine mehrteilige Dystopie, deren Klappentext mich von Anfang an unheimlich neugierig gemacht hat. Es stand auch länger auf meiner Wunschliste, bis ich mich dann endlich gewagt habe und es mir in der Buchhandlung habe einpacken lassen.

Zugegeben, mit den vielen begeisterten Rezensionen waren meine Ansprüche ziemlich hoch und ich bin mir auch nach Beenden des Buches noch nicht ganz sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits gibt es an Idee und Umsetzung der Geschichte nichts zu meckern. Die Charaktere sind alle auf ihre Weise einzigartig und auch tiefgründig, der Schreibstil ist weder zu niveaulos, noch zu hoch angesetzt und die allgemeine Stimmung stimmt auch. Aber - und hier kommt das Andererseits - ich muss sagen, dass mir etwas gefehlt hat. Ria, die Protagonistin, war mir an einigen Stellen einfach zu unsympathisch. Kann sein, dass es nur mir so ging, aber durch einzelne Gedanken machte sie auf mich manchmal einen naiven oder egoistischen Eindruck.

Schneewittchen hieß die Geschichte, und so vertraut mir Schnee von klein auf war, so merkwürdig, erschien mir das Wort Wittchen. Jahrelang habe ich mich gefragt, was es wohl bedeuten mochte. Als ich begann, Fremdsprachen zu lernen, fiel mir die Ähnlichkeit zum englischen witch, also Hexe, auf. Eine Schneehexe, vergiftet von denen, die es aufzog. [S. 106]

Um bei den Gedanken zu bleiben: Die sind auch so ein Thema für sich. In „Die Verratenen“ werden die Gedanken der Protagonistin nämlich bis aufs Kleinste durchgekaut und irgendwie findet sich trotzdem keine schlüssige Antwort. Ohne genauere Informationen ist das natürlich logisch, aber man hätte hier statt häufigen Wiederholungen meiner Meinung nach zum Beispiel mehr Spannung einbauen können. Manchmal hat genau die mir nämlich wirklich gefehlt.

Ab dem Punkt, an dem die Verratenen dann zu den Prims - also den Menschen außerhalb der Glaskuppeln - stoßen, stieg bei mir das Interesse an dem Buch mit einem Ruck an. Ihre Lebensweise unterscheidet sich drastisch von den Glaskuppelbewohnern: Sie müssen jeden Tag aufs Neue jagen, sammeln und in gewisser Weise auch immer um ihr Leben kämpfen. Jeder arbeitet und wird mit gleichen Anteilen wertgeschätzt.

Jeder Muskel schmerzt, als ich den rutschigen Hang nach oben gehe. Schnee liegt dünn hier und er muss frisch sein. Da, wo unsere Füße ihn niedertreten, zeigen sich die harten, dunklen Halme einer zähen Pflanze. [S. 229]

Das Ende ist mehr oder weniger vorhersehbar und lässt einen doch auf den zweiten Band wartend zurück. Viele Fragen sind noch offen. Manchen Charakteren fehlen bisher noch die passenden Motive für ihre Taten. Die Neugier wird somit bis zum letzten Satz auf einem hohen Level gehalten.

Fazit:
„Die Verratenen“ ist nicht unbedingt ein Lese-Highlight - dafür hat es mich nicht genügend überzeugen können. Trotzdem kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen, weil Potenzial dahinter steckt, das hoffentlich im zweiten Teil ausgeschöpft werden kann.

6,5 / 10 Punkten
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2013
Inhalt

Ria ist die Nummer 7 und somit begabt, priviligiert und beliebt. Sie fühlt sich wohl in dem System. Ein System, welches sie beschützt, zumindest glaubt sie das.
Doch eines Tages kommt alles ganz anders. Auf einmal wird sie zusammen mit 5 anderen Studenten beschuldigt das System verraten zu haben. Von einen auf den anderen Moment verändert sich ihr Leben. Gerade so mit ihrem Leben kann sie mit den fünf anderen aus ihrer Sphäre entkommen und sieht sich schon dem nächsten Feind gegenüber: Der Außenwelt, deren Bewohner und der scheinbar ewigen Kälte.
Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass einer ihrer Verbündeten ein falsches Spiel spielt. Wem kann Ria vertrauen?
Und was hat es mit dem System wirklich auf sich?

Cover/Aufmachung

So düster wie das Cover ist auch die Geschichte. Es spiegelt sehr gut die Stimmung des Buches wieder.
Zunächst hat mich das Cover gar nicht angesprochen, doch mittlerweile und vor allem nachdem ich das Buch kenne, gefällt es mir recht gut.

Schreibstil

Ursula Poznanski schreibt, wie immer, mehr als spannend. Ihr Schreibstil ist einfach und flüssig, aber trotzdem nicht primitiv.
Von der ersten bis zur letzten Seite schafft sie es die Atmosphäre so zu beschreiben, dass es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Ria geschrieben, was es sehr leicht macht, sich in sie hineinzuversetzen. Auch wenn mir als Leser natürlich sehr viel eher Zweifel an dem System kamen als ihr und somit nicht alle Handlungen von Anfang an nachzubvollziehen waren.

Charaktere

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Egal ob Lehrer, Mensch der Außenwelt oder Student. Keiner der Charaktere bleibt blass. Über manche erfährt man hoffentlich in den Folgebänden noch etwas mehr.
Ria selbst war mir von Anfang an sympathisch, wenn auch zunächst etwas zu naiv. An ihrem Freund Aurelijo habe ich immer wieder gezweifelt, da seine Handlungen oft sehr seltsam erscheinen,was aber im Laufe der Geschichte aufgeklärt wird.
Ursula Poznanski hat es geschafft, dass man nach und nach fast jeden der geflohenen Studenten mindestens einmal für den Verräter hält, was das Ganze sehr spannend macht.
Auch die Menschen der Außenwelt, den sogenannten Prims sind gut dargestellt. Auch wenn sie auf den ersten Blick zum Teil grausam erscheinen, steckt doch einiges mehr dahinter.

Umgebung

Ursula Poznanski hat die Handlung ihrer Dystopie in Deutschland angesiedelt. Natürlich ist das Deutschland in der Zukunft nicht mehr das, welches wir kennen.
Die Städte befinden sich unter riesigen Kuppeln, die Sphären genannt werden. Diese Kuppeln schützen die Bewohner vor der Kälte, die außerhalb herrscht. Die Sonne kennen die meisten Bewohner gar nicht, da Eiszeit herrscht.
Die Bewohner der Außenwelt haben sich in Ruinen zusammengefunden und Clans gebildet. Mit Fellen etc. versuchen sie sich zu schützen.
Beide Welten, welche sich natürlich nicht wohlgesonnen sind, werden sehr atmosphärisch beschrieben.
Die Autorin schafft es diese trotz weniger Worte sehr lebendig zu machen.

Fazit

Eigentlich ist Ursulas Poznanskis Werk "Die Verratenen", welches der Auftakt einer Trilogie ist, gar keine reine Dystopie. Ich würde es eher als Thriller mit dystopischen Elementen bezeichnen.
Die Liebesgeschichte ist auf ein Minimum reduziert, da Ria und Aurelijo schon zu Beginn des Buches ein Paar sind und auch kein Drama zwischen ihnen entsteht.
Eventuell wird ihre Beziehung in den nächsten Teilen noch vertieft, aber hier stehen andere Dinge im Vordergrund.
Definitiv steht die Spannung an erster Stelle. Die Bedrohung, die sich durch die ganze Geschichte zieht ist spürbar und es gibt kaum Längen in diesem Buch.
Mich hat der Auftakt mehr als überzeugt. Langsam aber sicher wird Ursula Poznanski zu einer meiner Lieblingsautorinnen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 1. Januar 2013
Europa in der Zukunft: Auf dem gesamten Kontinent herrscht eisige Kälte. Daher wurden Sphären gebaut, in welchen die Bewohner wohlbehütet aufwachsen. Auch Ria ist eine von ihnen. Als „Vitro“ in einer künstlichen Gebärmutter herangezogen, wird sie schon ihr ganzes Leben lang darauf vorbereitet, bald eine wichtige Position innerhalb der Sphären einzunehmen. Doch nicht alle Menschen können von den Sphären aufgenommen werden: In der eisigen Kälte leben die sogenannten „Prims“, die immer wieder Transporte der Sphärenbewohner überfallen.

Ria befindet sich inzwischen im letzten Jahr der Akademie und hat in der Reihung einen beeindruckenden 7. Platz inne. Doch das Leben, das sie kannte, endet abrupt, als sie ein streng vertrauliches Gespräch zwischen den Leitern der Gilde und einem Unbekannten mithört: Es soll eine Verschwörung geben, an der Studenten beteiligt sind. Die Beteiligten sollen möglichst schnell eliminiert werden. Es wird die 7 genannt, Rias eigene Zahl, außerdem die Ziffern von fünf weiteren Studenten. Warum werden sie beschuldigt? Wer soll sie verraten haben? Und wird man es tatsächlich wagen, einige der besten Studenten ohne Prozess zu töten?

Die dystopische Welt, die Ursula Poznanski in diesem Jugendthriller erschaffen hat, konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Der Aufbau der Sphären und der Akademie ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Vor allem das Konzept der Reihung der Studenten, welche zu Leistungsdruck und der Jagd nach Privilegien durch höhere Plätze führt, hat mir zu denken gegeben.

Im Zentrum der Geschichte steht Ria, durch die der Leser erst den Alltag in den Sphären und die Sicht der Sphärenbewohner auf die Welt kennen lernt. Durch die Verschwörung erhält Rias Weltbild jedoch Risse. Warum sollen sie ohne Prozess getötet werden? Angesichts der drohenden Abhörung sämtlicher Gespräche sind Ria jedoch lange Zeit die Hände gebunden, sie verharrt in bangem Abwarten. Dann jedoch überschlagen sich die Ereignisse, und spannende, actionreiche Szenen jagen einander.

Sobald Ria die Ziffern ihrer angeblichen fünf Verbündeten kennt, rücken auch diese mehr ins Zentrum der Geschichte. Ursula Poznanski hat hier eine gelungene Auswahl verschiedenster Charaktere getroffen, die sich in ihren Fähigkeiten ergänzen, oft kommt es aufgrund verschiedener Meinungen und Ziele aber auch zu verdeckten und offenen Konflikten.

Von den Sphären verfolgt harmonieren die Charaktere gelungen als Gruppe beim Versuch, zu überleben. Schließlich jedoch ist die Gruppe vorerst in Sicherheit, und hier liegt mein einziger größerer Kritikpunkt: Für mich ging die Geschichte ab diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr recht voran. Natürlich bleibt die Bedrohung bestehen, und die Versuche der Gruppe, sich zu organisieren und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen, sind interessant zu verfolgen. Die entscheidende Richtung fehlte mir jedoch lange Zeit und wurde für mich erst wieder zum Ende des Buches her offenbar, indem Ursula Poznanski die Überleitung zum zweiten Teil schafft. Hier wurden die drängendsten Fragen beantwortet, aber natürlich auch einige Fragen für den nächsten Teil offen gelassen.

„Die Verratenen“ ist der gelungene Auftakt eines dreiteiligen dystopischen Jugendthrillers, der mit abwechslungsreichen Charakteren, einer gut durchdachten Welt und spannenden Szenen überzeugen konnte. Lediglich die mangelnde Zielstrebigkeit der Handlung in der zweiten Buchhälfte kann ich kritisieren. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Dezember 2012
“Die lange Nacht“ hat die Menschheit geteilt, die einen leben seitdem in Sphären geschützt vor Wetter und Kälte, die anderen sind den Naturgewalten unbarmherzig ausgeliefert und führen einen steten Überlebenskampf.

Ria, in vitro gezeugt und in einer Sphäre aufgewachsen, wird an einer Eliteuniversität ausgebildet und wie ihre Mitstudenten auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorbereitet. Dabei wetteifern die jungen Leute in einem Ranking um die besten Positionen. Ria und ihr Partner Aureljo stehen hier weit oben und sehen ihren zukünftigen Aufgaben mit freudiger Erwartung entgegen, doch der Tod einer Freundin, die im Außendienst von Prims ermordet wurde, erschüttert ihre heile Welt.

Als wäre dies nicht schon genug, erfährt Ria zufällig, dass sie und fünf andere Studenten angeblich eine Verschwörung angezettelt hätten. Ria ist fassungslos, kann jedoch nicht verhindern, dass man sie und die anderen loswerden will. Die eben noch so erfolgversprechenden Hoffnungsträger der Sphäre werden nun zu Verfolgten und Gejagten und erfahren, wie das Leben der Prims außerhalb der Sphären wirklich ist – stets auf der Hut vor den unbarmherzigen Verfolgern.

„Die Verratenen“ ist der Auftakt zu einer Trilogie, die die Genre-Bezeichnung Dystopie und Thriller gleichermaßen verdient hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Rias, einer jungen Frau, die sich besonders durch ihre Fähigkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation auszeichnet. Die Einführung in die Welt Jahrzehnte nach einer unbekannten Katastrophe gelingt gut, ohne den Leser mit Informationen zu überschütten. Man findet sich schnell in dem System der Sphären zurecht. Interessant ist auch die Gegend außerhalb der Sphären, hier begegnet man Bekanntem, wie Windrädern, die wiederum den Protagonisten wiederum ein Rätsel sind. Der Umgang mit unserer Gegenwart als Vergangenheit ist auf jeden Fall gelungen. Erschreckend bleibt dabei für mich, wie sehr vorstellbar und glaubwürdig dieses Zukunftsszenario ist.

Die Charaktere sind sehr lebendig und authentisch, und doch ist man immer wieder hin- und hergerissen, wenn es um ihre Vertrauenswürdigkeit geht. Nicht zuletzt dadurch wird eine unheimlich Spannung aufgebaut, denn es bleibt bis zuletzt unklar, wer die Studenten zu „Verratenen“ gemacht hat.

„Die Verratenen“ ist ein absoluter Pageturner und ich konnte vor Spannung kaum nachdenken, wer hier wen verrät und wer sich wie verhält. Ich musste einfach weiter lesen und erwarte nun sehnsüchtig den nächsten Teil.

Ich freue mich, dass es Ursula Poznanski gelungen ist, ein Ende zu schaffen, dass einerseits Fragen beantwortet und auch das Wort „Ende“ verdient hat und andererseits ein Anfang geschaffen wurde, der mit Neugier, Spannung und großer Erwartung auf den nächsten Band blicken lässt.

(c) Tintenelfe aus dem "Tintenhain"
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Erebos
Erebos von Ursula Poznanski (Broschiert - 6. Juni 2011)
EUR 9,95

Saeculum
Saeculum von Ursula Poznanski (Broschiert - 2. November 2011)
EUR 14,95

Die Verschworenen: Band 2
Die Verschworenen: Band 2 von Ursula Poznanski (Broschiert - 9. März 2015)
EUR 9,95