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Die Vermessung der Welt, 5 Audio-CDs. [Unbekannter Einband]

Daniel Kehlmann , Ulrich Matthes
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (531 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • ISBN-10: 3829115407
  • ISBN-13: 978-3829115407
  • ASIN: B0018ZDUV2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (531 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.795.166 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Daniel Kehlmann ist einer der Shootingstars der deutschen Literatur. 1997 veröffentlichte der 1975 geborene Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin seinen ersten Roman. Auf "Beerholms Vorstellung" folgten in knappen Abständen weitere Romane, Erzählungen und eine Novelle. 2005 erschien "Die Vermessung der Welt", ein Welterfolg, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Darüber hinaus erhielt Daniel Kehlmann schon in den ersten Jahren seiner Schriftstellerkarriere etliche der renommiertesten deutschen Literaturpreise, häufig gar mehrere in einem Jahr. Darunter befanden sich der "Kleist-Preis" (2006) und der "Thomas-Mann-Preis" (2008). Kehlmann besuchte als Kind eine Jesuitenschule und studierte in Wien Philosophie und Germanistik. Heute ist er freier Autor und Essayist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
318 von 359 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf die Interpretation kommt es an... 5. März 2009
Format:Taschenbuch
Nachdem ich viele der über 300 Rezensionen zu diesem Buch gelesen habe, muss ich feststellen, dass das Buch von vielen Lesern offensichtlich falsch verstanden wurde. Natürlich ist es kein spannendes Buch mit einem klar definierten Plot, der in einem Höhepunkt kumuliert, denn das ist meines Erachtens nach auch nicht der Anspruch dieses Werkes. Vielmehr ist Kehlmanns Roman in erster Linie eine satirische, bisweilen karikierende Darstellung des "Deutschseins", und zwar in zeitlich ungebundenen Kategorien eingebettet. Auch wenn die Handlung bereits vor 200 Jahren stattfand, so sind die meisten Stereotypen doch bis heute erhalten. In zweiter Linie ist es wohl eine philosophische Abhandlung über das Altern, das Kehlmann wie kein Zweiter auf sehr subtile, würdevolle, aber auch lustige Art und Weise betrachtet.

Hervorzuheben ist meiner Meinung nach besonders sein Schreibstil. Als Vielleser von Gegenwartslitaratur (nicht nur deutschsprachiger zwar) war Kehlmanns Roman stilistisch gesehen für mich ein besonderer Genuss. Die oftmals kritisierte, immer anwesende indirekte Rede schafft eine ganz besondere und auch nötige Distanz zu der lange zurückliegenden Handlung, was ich (als Geschichtsstudent) ausschließlich positiv bewerten kann. Historische Romane, in denen die direkte Rede überwiegt, können per se nicht authentisch sein, denn wer will genau wissen können, was wirklich gesagt wurde?!

Über kleinere Ungenauigkeiten bei der biographischen Recherche zu Gauß und Humboldt kann man durchaus hinwegsehen, sie tun der Handlung bzw. vielmehr der Aussage des Buches keinen Abbruch.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Urbarmachung des Konjunktivs 27. März 2009
Format:Taschenbuch
"Man heiratet, wenn man nichts Wesentliches im Leben vorhat." Wer einen solchen Satz von sich gibt, der muss in der Tat noch einiges vorhaben. Und wer als junger Mann furchtlos bei einer der ersten Ballonfahrten Pilâtre de Roziers dabei ist und gar nicht genug davon haben kann, weil man von oben die Krümmung des Raumes erahnt, dürfte buchstäblich zu Höherem berufen sein. Der Frauenverächter ist Alexander von Humboldt, der Ballonfahrer Carl Friedrich Gauß. Mit seinen Reisen quer über den amerikanischen Kontinent hat Humboldt, der kleine Bruder des Hochschulreformers und Politikers, diese Ankündigung dann auch eindrucksvoll wahr gemacht: vom Orinoko hinauf zu den Anden-Höhen von Pichincha und Chimborazo und schließlich zu den Pyramiden von Teotihuacan bei Mexiko-Stadt. In der Schilderung von Humboldts Südamerika-Expedition hat auch Kehlmanns Roman seine Höhepunkte, etwa wenn der Baron und sein Alter Ego Bonpland auf dem Weg zum Gipfel des Chimborazo (galt damals als der höchste Berg der Welt) oder schon vorher im Dschungel nach der Einnahme von Curare halluzinieren.
Parallel zu Humboldts Biografie schildert der Autor das Leben des genialen Mathematikers, Kartografen und Sternenkundlers Gauß. Der Reiz besteht in der antagonistischen Anlage dieser beiden genial begabten Männer: Enthusiastisch, rastlos, von einer unersättlichen Neugier auf unentdeckte Wissensgebiete getrieben und beseelt von einem geradezu naiven Optimismus und Glauben an die Vernunft des Menschen der eine; häuslich, hypochondrisch, notorisch schlecht gelaunt und tyrannisch der andere. Mit einer Begegnung der ungleichen Helden in Berlin, die im letzten Drittel wieder aufgenommen wird, setzt der Roman ein.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen über die Augen des Jaguar und die Reinheit der Zahlen 13. Februar 2009
Format:Taschenbuch
Maßlos, überbewertet, Abklatsch - das sind die Kritiken mit einem Stern. Ehrlich gesagt, hatte ich so was Ähnliches auch erwartet bei diesem Buch, das lange auf der Bestsellerliste ganz oben stand. Deswegen hatte ich es nicht gekauft. Und habe es dann geschenkt bekommen und gelesen. Und war angenehm überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet. An die 1-2 Sterne-Kritiker: ich kann diese Meinungen verstehen.

Doch mir gefallen dieser Stil und diese Erzählweise, sie setzen sich angenehm ab von vielen anderen.Indirekte Rede statt direkter, Phantasie ersetzt Wirklichkeit bzw. ergänzt sie, so dass man nicht weiß, was momentan zutrifft. Dieses Nichtwissen, war's jetzt so oder doch nicht, macht die Erzählung interessant. Ein sehr gutes Stilmittel.

Kurze Sätze, manchmal ironisch gefärbt, manchmal witzig, für Humboldt schien es für Kehlmann einfacher gewesen zu sein, diesen Ton zu treffen, der den Leser schmunzeln lässt. Hier haben wir zwei Genies, die unterschiedlicher kaum sein können, die beide jedoch in ihrem eigenbrötlerischen Gehabe sehr schwierige Typen sind; denen es zu einem großen Maß an Sozialkompetenz fehlt, die jedoch absolut zielgerichtet ihrer Bestimmung folgen und der Welt brillante Erkenntnisse vermitteln.

Ich denke, man sollte das Buch mit dem gebotenen Respekt, aber nicht mit zu viel Ernst lesen. Wer mehr über Gauß und Humboldt wissen und lernen möchte - und diese Erzählung stiftet geradezu an - der kann sich entsprechend informieren und trockene Biografien lesen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen RE: Auf die Interpretation kommt es an...
Natürlich ist das Buch interessant, wenn man den Schreibstil untersucht oder gar noch tiefsinnigere Analysen durchführt, aber mir entzieht sich dieses Buch zu ca. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Peterle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierend
So macht das Spasd. Die Väter der modernen Wissenschaften in all ihrer Menschlichkeit inmitten ihrer Zeit. Ein unterhaltsames wie intelligentes Buch.
Vor 7 Tagen von Knud the Dude veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen interessant
Ein spannendes und geistreiches Buch, das mit Humor und Gefühl geschrieben wurde. Man konnte sich sehr gut in die handelnden Personen und deren Zeit versetzen.
Vor 7 Tagen von Iris veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Vermessung der Welt
Das Buch wurde mir empfohlen und es schien auch recht interessant zu sein; aber andere Lektüre wurde für mich dann doch wichtiger, so dass ich es nicht zu Ende gelesen... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von Dr. Gerda Matthiessen-Garbers veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sollte man gelesen haben.
Ich musste es zumindest lesen. Die Schule zwang mich quasi, aber es hat mich nicht dümmer gemacht. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Tagen von Sarah Rautenhaus veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nicht jedermanns Sache
Da dieser Roman ja hoch angepriesen wurde und immer noch wird, konnte ich als Bücherwurm natürlich nicht widerstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jotah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kindle.
Hat super geklappt mit dem bestellen und man kann sagen es kam direkt auf dem Kindle an Tolle Sache. Empfehlenswert
Vor 1 Monat von Gisela Zenke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Auch für einen "Langsamen" zu fad.
Ich bin jemand, der gern langsam liest. Der gern gelungene Formulierungen noch einmal auf der Zunge zergehen lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Tubbs veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant und kurzweilig
Biographien in Romanform haben oft den Beigeschmack des "zugunsten-des-Lesbarkeit-halbherzig-recherchiert-Seins", Kehlmann jedoch lässt diesen Verdacht durch seine... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Friederike F. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung
Größter Mist den ich gelesen habe. Nie wieder! Da hätte ich lieber eine Seite Harry Potter gelesen und wäre besser bedient gewesen.
Vor 2 Monaten von Mehmet Kocapinar veröffentlicht
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Nachgehakt: Pseudoliteratur 1 03.06.2010
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