Kurzbeschreibung
Lecco, am Comer See, im 17. Jahrhundert: "Diese Trauung findet nicht statt, weder morgen noch sonst!" Mit diesen Worten verhindern die Schergen Don Rodrigos, eines brutalen Landedelmanns, die Hochzeit von Lucia und Renzo. Als die beiden sich dennoch trauen lassen wollen, müssen sie vor dem Zorn Don Rodrigos fliehen. Lucia findet Zuflucht im Kloster und Renzo zieht gen Mailand. Doch als er dort ankommt, wird er in einen Aufstand verwickelt und auch Lucia ist im Kloster nicht sicher ... "Manzoni überflügelt alles, was wir in dieser Art kennen." Goethe
Klappentext
"Manzoni überflügelt alles, was wir in dieser Art kennen."
Goethe -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Über den Autor
Geboren am 15. März 1785 in Mailand als Sohn des Grafen Pietro Manzoni. Seine Kindheit und Jugend verbringt Alessandro in diversen Ordensinternaten. 1801 kehr er zum inzwischen von der Mutter getrennt lebenden Vater zurück. Manzoni findet Zugang zu den besten Mailänder Kreisen, eignet sich freiheitliches und demokratisches Gedankengut an und schreibt erste Dichtungen. 1805 zieht er zur Mutter nach Paris und kommt mit zahlreichen Geistesgrößen der Stadt in Verbindung. Er und beschäftigt sich mit Geschichte und Literatur. 1808 heiratet er die Bankierstochter Enrichetta Blondl, mit der er neun Kinder haben wird. 1810 kehrt er nach Italien zurück. In den folgenden Jahren schreibt er u. a. geistliche Hymnen und historische Dramen.
1827 erscheint sein Hauptwerk "I promessi sposi" ("Die Verlobten"). 1837, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau Enrichetta, heiratet Manzoni erneut. Nach dem großen Erfolg von "Die Verlobten" zieht er sich mehr und mehr zurück, gibt die Dichtung auf und widmet sich ausschließlich historischen und sprachwissenschaftlichen Studien. Er erfährt mehrere königliche Ehrungen und wird 1862 zum Vorsitzenden der "Kommission zur Vereinheitlichung der Sprache" ernannt. Alessandro Manzoni stirbt am 22. Mai 1873 im Alter von 88 Jahren, ganz Italien trau
1827 erscheint sein Hauptwerk "I promessi sposi" ("Die Verlobten"). 1837, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau Enrichetta, heiratet Manzoni erneut. Nach dem großen Erfolg von "Die Verlobten" zieht er sich mehr und mehr zurück, gibt die Dichtung auf und widmet sich ausschließlich historischen und sprachwissenschaftlichen Studien. Er erfährt mehrere königliche Ehrungen und wird 1862 zum Vorsitzenden der "Kommission zur Vereinheitlichung der Sprache" ernannt. Alessandro Manzoni stirbt am 22. Mai 1873 im Alter von 88 Jahren, ganz Italien trau
Auszug
Der Arm des Comersees, der sich durch zwei ununterbrochene Bergketten, welche bald vorspringen, bald zurückweichen, mit Buchten und Golfen nach Süden wendet, verengt sich, zwischen einem Vorgebirge zur Rechten und einem weiten Ufergelände zur Linken, mit einem Male so sehr, daß er die Gestalt und den Lauf eines Flusses annimmt; und die Brücke, die dort, wo der See endet und die Adda wiederbeginnt, beide Ufer verbindet, macht diese Veränderung noch augenfälliger; dann jedoch rücken die Ufer abermals voneinander fort, und die Wasser beruhigen sich, dehnen sich wiederum aus und ergießen sich von neuem in Busen und Buchten.
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Gebundene Ausgabe
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