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Die Verklärung des Gewöhnlichen: Eine Philosophie der Kunst (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 29. Januar 1991

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 8 (29. Januar 1991)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518285572
  • ISBN-13: 978-3518285572
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,7 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.975 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arthur C. Danto, geboren 1924 in Ann Arbor, Michigan, war Philosoph und Kunstkritiker. Danto lehrte seit 1951 bis zu seiner Emeritierung an der Columbia University in New York. Er ist am 25. Oktober 2013 im Alter von 89 Jahren gestorben.

Geboren am 5. Januar 1927 in Marburg, studierte Dieter Henrich von 1946 bis 1950 in Marburg, Frankfurt und Heidelberg  (u.a. bei Hans-Georg Gadamer) Philosophie. 1950 Dissertation: Die Grundlagen der Wissenschaftslehre Max Webers. Nach der Habilitation 1955/56 Lehrtätigkeiten als ordentlicher Professor in Berlin (ab 1960) und Heidelberg (ab 1965),  Gastprofessuren  in den USA ( Harvard, Columbia, University of Michigan, Yale);  1981  Berufung an die Ludwig-Maximilians-Universität in München, Ordinarius für Philosophie bis zur Emeritierung 1994. Seit 1997 Honorarprofessor an der Berliner Humboldt-Universität.

 

Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch Funktionen und Folgen formaler Organisation. 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden Funktionen und Folgen formaler Organisation sowie Recht und Automation in der öffentlichen Verwaltung als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: Die Gesellschaft der Gesellschaft.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. November 1999
Was unterscheidet Kunst von Nichtkunst? Nach welchen Kriterien können wir entscheiden, ob wir einem Objekt Kunstcharakter zu- oder absprechen dürfen? Wenn ein Künstler "einfach" einen Stuhl in die Ecke stellt und dies dann als Kunstwerk bezeichnet, unterscheidet sich dann dieser Stuhl von anderen auf identische Weise gefertigte Stühle? Wenn drei Bilder nur aus jeweils einer ganz rot gemalten Leinwand bestehen, das eine aber ein minimalistisches Beispiel geometrischer Kunst ist, das zweite ein metaphysisches Gemälde namens "Nirvana" und das dritte ein realistisches Stilleben namens "Rotes Tischtuch", welche Attribute besitzen dann die jeweiligen Bilder, die die anderen nicht haben, und inwieweit unterscheiden sich die drei Kunstwerke von einer Leinwand, die ein Nichtkünstler getreu dem Motto "Das kann ich auch!" rot angemalt hat? In welchem Verhältnis stehen überhaupt die Kunstwerke zu den realen Dingen, die sie unter Umständen darstellen?
Um all diese Fragen geht in Dantos Buch. Es stellt den ambitionierten Versuch dar, eine umfassende Theorie der Kunst zu formulieren. Es ist damit einer der wenigen wirklich wichtigen Fixpunkte in der zeitgenössischen philosophischen Ästhetik-Debatte. Jeder, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, kommt an Dantos überaus elegant geschriebenem Buch kaum vorbei. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf
In diesem Werk geht Danto der Frage nach, was Kunst ist und was nicht.
Jeder der sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, bleibt irgendwann man verwundert vor einem Werk stehen und denkt sich "Das hätte ich auch machen können und dann wäre es noch lange keine Kunst!"
Um der Frage nachzugehen widmet Danto sich allen bekannten Positionen, wie Wittgenstein, der Logik, Kant... und behandelt sie sehr detailiert in den Kapiteln, u.a. mittels Gedankenexperimenten.
Zu einer eindeutigen Antwort gelangt Danto zwar nicht, doch dies zu erwarten wäre bei der Aufgabenstellung illusorisch. Als Leser erhält man jedoch das Rüstzeug sich diese Frage "wann und warum wir jenes als Kunst sehen" selbst beantworten zu können.

Um dieses große Werk zu verstehen, reicht keineswegs ein einmaliges Lesen, Selbst bei einer intensiven Auseinandersetzung hat man manchmal Mühe Dantos komplexen Gedankengängen zu folgen und nicht häufig beendet man ein Kapitel mehr frustriert als erleichtert.
Aber es ist nun mal keine Unterhaltungsliteratur.

Empfehlen kann ich es jedem, der sich zumindest etwas auf dem Feld der Philosphie und/oder Ästhetik auskennt. Es ist definitv kein Einführungswerk, obgleich man früher oder später nicht an Danto vorbei kommt.
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Verifizierter Kauf
Mit den An- und Abführungen in der Headline wäre schon einmal das erste „Kunst-Zeichen“ im Sinne des Zitierens, des Ausstellens, der Anspielung, der Absicht oder auch des Verweisens gesetzt. Jedoch darf Stil (oder englisch: style) in diesem Zusammenhange nicht als Mode, Trend oder gar Manier begriffen werden. Denn in all diesen Begriffsassoziationen begegnen uns die Dinge, im Gegensatz zur Kunst, nur als nachgeahmt. Was unterscheidet nun aber die Realität vom Kunstwerk, das Ding von seiner Nachahmung? Brauchen wir die Mimesis, das Abbild, den Abklatsch, die Verdoppelung der Wirklichkeit? „Eins der verdammten Dinger reicht doch!“ Hat die Kunst einen Mehrwert und wie wird dieser bestimmt?

In Dantos Sinne wäre es sicherlich die Eigenart des Künstlers, so wie er uns das Fenster auf die Welt, in der er lebt, öffnet und uns seine Welt in Aussicht stellt. Man nehme Vincent van Gogh oder Claude Monet als Vertreter des Impressionismus und ziehe den allgemeinen Kunst-Stil (also den Impressionismus) von beiden ab: übrig bliebe beider Eigenart, oder ihr divergenter Ausdruck, – die ihnen typisch obliegende Sichtweise, der eigene Stil.
Für das Kunstwerk sind nicht nur Sinn und Bedeutung als Darbietung des Inhaltes von Welt (Stilkanon, kultureller Ausdruck) wichtig, sondern ebenso seine mitgeführte „Rhetorik“, die in der Selbstdarstellung des Künstlers zum Ausdruck kommt: seiner Identität, seinem Abarbeiten an der äußeren Welt, der Entdeckung seiner inneren, einzigartigen Sichtweise, der Materialisierung seiner subjektiven Gedanken in Form des Kunstobjektes; seine Immanenz, seine Zeichensetzung. („Eine mechanische Arbeit gilt als stillos, wenn die menschliche Formel zu seiner Erzeugung fehlt.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Podschwadek am 12. März 2013
Hallo,
in der Uni hatte einer meiner Dozenten dieses Buch mal erwähnt und meinte es wäre sehr gut. Hatte es dann einfach mal auf meinen Wunschzettel und dann zum Geburtstag bekommen.
Ich kann folgendes sagen: das Buch erklärt die Kunst auf eine Art und Weise wie ich selber an mancher Stelle gekommen wäre. Zudem ist es für ein Fachbuch recht günstig.
Leider ist es an mancher Stelle doch etwas umständlich geschrieben, so dass ich manche Passagen mehrmals lesen musste um ihren Inhalt zu erschließen.

Fazit: Jeder der an Kunst Interesse hat, sollte sich dieses Buch mal durch lesen. Bestimmt sieht man dann viele Sachen anders.
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