Die 5 jährige Julie wird in ihrem Bett ermordet, während draussen ein Hurrikan tobt. Der Täter bleibt unauffindbar. Das Ganze ist jetzt 30 Jahre her und seither hängt über der, inzwischen verzogenen Familie ein Trauerflor. Als Julies jüngere Schwester Anna nach New York zieht, die Stadt in der der Mord geschah, taucht plötzlich Julies Armband wieder auf. Jeder der kleinen Würfel einzeln...
So weit so gut! Das klingt spannend, allerdings hat das Buch meiner Meinung nach nicht gehalten, was es versprochen hat. Die Handlung wird mal aus der "Ich-Perspektive" von Anna erzählt und dann wieder aus der "Erzähl-Perspektive", bei der die Ermittlungen des Mordes an Julie, als nicht aufgeklärtes Verbrechen, aufgegriffen werden. Das an sich fand ich schon etwas irritierend. Daran gewöhnt, habe ich die Spannung vergeblich gesucht und nicht gefunden. Lauter Ereignisse, die man nicht mit der eigentlichen Handlung in Zusammenhang bringt (zumindest nicht sofort) und die auch viel zu gehäuft vorkommen und dabei noch irgendwie "lau" sind. Der Täter ist, meiner Meinung nach für einen Krimileser zu leicht zu enttarnen, auch wenn die Auflösung im Ganzen doch noch, wenigstens ein bißchen überraschend ist.Fazit: Wer gerne spannende Krimis leist und dabei mitraten möchte, der wird hier enttäuscht werden, da Spannung und Rätsel einfach fehlen.