Im Prinzip gibt es zu Shannara wenig zu sagen. Eines aber sollten Sie wissen, es gibt niemanden in meinem Freundes- und Bekanntenkreis oder unter meinen Verwandten, dem ich diese Buecher empfohlen habe und der sie nicht geliebt hat.
Wer den Herrn der Ringe kennt, der sollte auch Shannara kennen und umgekehrt. Beide Werke (insbesondere aber der inzwischen sehr, sehr umfangreiche Shannara-Zyklus)bedienen sich ähnlicher Elemente und fuehren den Leser in einer zauberhafte Welt von Gut und Boese.
Alte, uns aus Kinderzeiten bekannte Phantasien erstehen vor den Lesern auf's Neue auf und ziehen in ihren Bann.
Es waere unsinnig einen einzelnen Band aus dem Zyklus als besonders gut oder schlecht zu bezeichnen. Erst in ihrer Gesamtheit entsteht die Welt um die alte Druidenfeste Paranor vor uns.
Ich selbst habe tatsächlich auch erst mit der zweiten Trilogie vor vielen Jahren begonnen, nachdem ich die erste, wenig begeistert und 150 Seiten später, beiseite gelegt hatte. Erst die zweite Serie erzeugte sehr schnell die Lust auf mehr und im nächsten Anlauf fand auch die erste Trilogie in mir einen echten Anhänger.
Bedenkt man, daß mittlerweile rund 20 Jahre zwischen den ersten und den aktuellen Buechern der Shannara-Saga liegen, dann versteht man die Komplexität, die nach und nach zunahm wie auch die Weiterentwicklung besser. Zugegeben nicht immer zum Guten aber keinesfalls ein Ausreißer nach unten.
Wer Fantasy mag, wird Shannara lieben! Und fuer alle anderen: Es gibt noch soviele schoene Buecher!