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Die Vereinigung jiddischer Polizisten: Kriminalroman Taschenbuch – 1. August 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 2 (1. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423137932
  • ISBN-13: 978-3423137935
  • Originaltitel: The Yiddish Policemen's Union
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,8 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Was für ein Bravourstück! Was für ein Triumph der erzählenden Fantasie!«, Die Welt

»Michael Chabon ist einer der herausragenden Autoren der USA, ein Wortmagier, ein Spieler in allen Genres, einer der es versteht, eine gute Geschichte zu erzählen.«, Die Welt

»Die Worte leuchten [...] die Wirklichkeit gerät ins Tanzen. [...] Einen gewissen Eindruck von Chabons fulminanter Fabulierfähigkeit bekommt man, wenn man seinen neuen Roman [...] liest.«, Die Zeit

»[...] Chabon [gelingt es], die Genrekonventionen des Krimis in den Dienst einer hochliterarischen und leichthändigen Erzählung über jüdische Identität und Geschichte zu stellen.«, Der Spiegel

»Chabons Roman, ein witziges, virtuoses und sehr unterhaltsames Produkt amerikanischer Erzählliteratur.«, Süddeutsche Zeitung

»Gibt es eine Kombination von Raymond Chandler und Isaac Bashevis Singer? [...] kann es geben, wenn man so viel Talent und Fantasie hat wie Chabon.«, Stephen King -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Chabon, 1963 geboren in Washington D.C., wuchs in Columbia, Maryland auf. Sein erster Roman (›Die Geheimnisse von Pittsburgh‹) wurde über Nacht zu einem Sensationserfolg und stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Für seinen Roman ›Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay‹ erhielt er 2001 den Pulitzer Preis. Er lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Ayelet Waldman, und den vier Kindern in Berkeley, Kalifornien.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 18. Oktober 2009
Format: Taschenbuch
In Alaska wird die Stadt Sitka als die Hauptstadt der Juden ausgegeben. Auch so könnte man sich also die Gründung eines Judenstaates vorstellen: nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch des Staates Israel 1948 gründen die Juden in Alaska vorübergehend einen neuen Staat. Inzwischen droht auch hier die erneute Ausweisung.
Verrückt mutet das Szenario an und ist doch durchaus vorstellbar: überall in der Welt könnte ein Judenstaat entstehen. Und immer wieder würde das Dasein der Menschen eines Tages durch Vertreibung enden. Visionäre Ausblicke!

Mit erheblichem Aufruhr beginnt der Roman von Michael Chabon, der in diesem fiktiven Staat spielt: in einem Hotel in der Stadt wird ein ehemaliges Schach-Wunderkind ermodert aufgefunden! Und Kriminalkommissar Meyer Landsman rätselt, wer der Mörder sein könnte!

Meyer Landsman und sein Kollege geraten bei der Suche nach dem Mörder an den Vater des Opfers: es ist der angesehene Rabbi Heskel Shpilman, ein feister Koloss von einem Mann.
Die Todesnachricht überrascht ihn nicht. Er hat den Sohn schon vor Jahren für tot erklärt und das Kaddisch über ihn gesprochen, weil er auf die schiefe Bahn geraten war.
Landsman bleibt beharrlich auf seinem Kurs. Ihm scheinen die äußeren Bedingungen für den Mord rätselhaft. So habe der Sohn als kleiner Junge gewisse Anzeichen von sich gegeben, dass er der ersehnte Tzaddik ha-Dor, Gerechter seiner Generation, eine Art Messias, sein könne.

Bei der nachfolgenden Suche nach dem Mörder von Mendel Shpilman verstrickt sich Landsman in weit reichende Schwierigkeiten.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 30. April 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Michael Chabon Die Vereinigung jiddischer Polizisten
Kiepenheur&Witsch ISBN 3462039725

In Alaska wird die Stadt Sitka als die Hauptstadt der Juden ausgegeben. Auch so könnte man sich also die Gründung eines Judenstaates vorstellen: nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch des Staates Israel 1948 gründen die Juden in Alaska vorübergehend einen neuen Staat. Inzwischen droht auch hier die erneute Ausweisung.
Verrückt mutet das Szenario an und ist doch durchaus vorstellbar: überall in der Welt könnte ein Judenstaat entstehen. Und immer wieder würde das Dasein der Menschen eines Tages durch Vertreibung enden. Visionäre Ausblicke!

Mit erheblichem Aufruhr beginnt der Roman von Michael Chabon, der in diesem fiktiven Staat spielt: in einem Hotel in der Stadt wird ein ehemaliges Schach-Wunderkind ermodert aufgefunden! Und Kriminalkommissar Meyer Landsman rätselt, wer der Mörder sein könnte!

Meyer Landsman und sein Kollege geraten bei der Suche nach dem Mörder an den Vater des Opfers: es ist der angesehene Rabbi Heskel Shpilman, ein feister Koloss von einem Mann.
Die Todesnachricht überrascht ihn nicht. Er hat den Sohn schon vor Jahren für tot erklärt und das Kaddisch über ihn gesprochen, weil er auf die schiefe Bahn geraten war.
Landsman bleibt beharrlich auf seinem Kurs. Ihm scheinen die äußeren Bedingungen für den Mord rätselhaft. So habe der Sohn als kleiner Junge gewisse Anzeichen von sich gegeben, dass er der ersehnte Tzaddik ha-Dor, Gerechter seiner Generation, eine Art Messias, sein könne.

Bei der nachfolgenden Suche nach dem Mörder von Mendel Shpilman verstrickt sich Landsman in weit reichende Schwierigkeiten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weiser111 am 6. Oktober 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Mit Sujets geht Michael Chabon fürwahr nicht knausrig um, und das Erzählen kann er auch: Da wäre zunächst der hardboiled-Krimi mit einem Ermittler ganz in der Tradition eines Sam Spade, der eigentlich schon genug zu tun hätte mit seinen eigenen Problemen und seiner eigenen verkorksten Vergangenheit. Meyer Landsman ist ein heruntergekommener Polizist, der seinen Instinkten und Assoziationen folgt. Seine geschiedene Frau ist neuerdings seine Chefin, und natürlich liebt er sie immer noch -- und wie's um ihre Gefühle steht, das wäre auch ein Fall für die Ermittler. Und jetzt gibt's einen Mord an einem zunächst namenlosen Junkie, der kein Mord sein darf und an dessen Vertuschung "man" an höchster Stelle (und zwar wirklich an höchster Stelle!) interessiert ist. Alles ist schmuddelig und verkommen: Der Tote, die Absteige, der Ermittler... Und sie haben noch mehr gemeinsam als nur die Hoffnungen, die einstmals in sie gesetzt worden sind: Die Junkie-Absteige "Hotel Zamenhof", benannt nach dem Esperanto-Erfinder, der zur weltweiten Verständigung der Menschheit beitragen wollte. Das vielversprechende Schach-Talent Meyer Landsman, die Hoffnung seiner Eltern, die den Holocaust und die vereinigten arabischen Armeen überstanden hatten. Und der ermordete Junkie, der womöglich der "Zaddik ha-Dor" hätte sein können, der hoffnungstillende "Gerechte seiner Generation". Kein Wunder, dass Landsman sich den Anordnungen von ganz oben widersetzt und auf eigene Faust ermittelt... und kein Wunder, dass eine improvisierte Schachfigur mehr bedeutet als nur ein Springer, und dass Zugzwang auf vielen Handlungsebenen dieses Romans angesagt ist. Meist handelt sich's um tatsächlichen Zugzwang, manchmal ist der Zugzwang aber auch nur Schein.Lesen Sie weiter... ›
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