Der dreißigste von 36 Bänden der legendären Fischer Weltgeschichte beschäftigt sich mit den Vereinigten Staaten von Amerika, jenem Land, das im 20. Jahrhundert einen rasanten Aufschwung zur Weltmacht genommen hat und heute an der Spitze der Ersten Welt steht. Dabei geht dieses Buch weg von einer faktenüberladenen Gesamtdarstellung und beschäftigt sich statt dessen mit zentralen Problemen in der Entwicklung der USA. Deutlich wird dieses insbesondere an der Gliederung des Buches in 9 Kapitel: „Revolution und Nationalstaatsgründung, 1763-1815", „Regionalismus, Sklaverei, Bürgerkrieg und die Wiedereingliederung des Südens, 1815-1877", „Die industrielle Revolution in den Vereinigten Staaten", „Die Einwanderung nach Amerika im 19. und 20. Jahrhundert", „Soziale Folgen der Industrialisierung, Imperialismus und der Erste Weltkrieg, 1890-1920", „Die Vereinigten Staaten zwischen den Weltkriegen, 1919-1941", „Vom Weltkrieg zur Wohlstandsgesellschaft, 1941-1961", „Die 1960er Jahre" und „Die Republik nach 200 Jahren: Die USA unter Nixon und Ford". Alle diese Kapitel sind jeweils nochmal untergliedert und wissenschaftlich fundiert geschrieben, was der Lesbarkeit aber nicht abträglich ist. Alles in Allem ein Buch, das sowohl den interessierten Laien anspricht als auch für wissenschaftliche Zwecke interessant ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)