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Die Verdammten des Krieges [VHS]
 
 

Die Verdammten des Krieges [VHS]

Michael J. Fox , Sean Penn , Brian de Palma    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Michael J. Fox, Sean Penn, Don Harvey, John C. Reilly, John Leguizamo
  • Regisseur(e): Brian de Palma
  • Format: Dolby, HiFi Sound
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RLHW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.695 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Ein authentischer Fall: Gerade drei Wochen ist Eriksson (Michael J. Fox) an der Front, als er von seinem kaltschnäuzigen Sergeant Meserve (Sean Penn) aus einer Falle des Vietcong gerettet wird. Pausenlose Feindeinsätze im vietnamesischen Dschungel strapazieren die GI's bis zum Äussersten. Wenig später, auf einem langen Erkundungsmarsch, befiehlt Meserve schier Unglaubliches: "Zur besseren Unterhaltung" der Truppe soll eine junge Vietnamesin gekidnappt, mitgenommen und vergewaltigt werden. Meserves Männer sind von der Idee begeistert. Eriksson ist schockiert und weigert sich mitzumachen, doch bald muss er sich mehr vor seinen Kameraden fürchten als vor dem Gegner."

VideoMarkt

Vietnam, 1969: Vom Ausgangsverbot frustriert und zermürbt, überfällt eine Aufklärungspatrouille unter Führung des knallharten Meserve ein Dorf und entführt eine junge Vietnamesin. Der Neuling Eriksson, dem Meserve bereits das Leben gerettet hat, ist entsetzt, als seine Kameraden das Mädchen vergewaltigen und aus Angst vor Entdeckung schließlich töten. Eriksson meldet den Vorfall, läuft aber gegen eine Mauer des Unverständnisses und sieht fortan sein eigenes Leben bedroht. Letztendlich erreicht er eine offizielle Untersuchung des Falls, die allen Beteiligten lange Haftstrafen einbringt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Politisch brisant 5. Februar 2002
Von Jochen
Format:DVD
Im Sommer 1970 wurde die Berlinale wegen der politischen Sprengkraft eines deutschen Films vorzeitig abgebrochen: Michael Verhoevens "O.K.". Die Internationalen Filmfestspiele steckten in einer Krise. Wovon aber handelt "O.K."? Der 80minütige Schwarzweißfilm erzählt von der Entführung und Vergewaltigung eines vietnamesischen Mädchens durch amerikanische Soldaten. Inspiriert wurde Verhoeven durch einen Zeitungsartikel von David Lang. Die Schilderungen des Films basieren also auf wahren Begebenheiten. Im geteilten Berlin ein US-kritischer Film im Wettbewerb? Die damaligen Reaktionen sind leicht nachvollziehbar, man vergegenwärtige sich wie momentan in den USA mit Leuten umgegangen wird, die sich öffentlich gegen Bushs Kriegspolitik äußern.

19 Jahre später kam ein Film weltweit in die Kinos, der die gleiche Geschichte erzählt. In den Hauptrollen Michael J. Fox und Sean Penn: "Casualties of War" (deutscher Titel: "Die Verdammten des Krieges"). Hinter der Kamera: Brian De Palma. Das Drehbuch schrieb der Vietnam-Veteran David Rabe.

Sean Penn spielt den 20jährigen Sgt. Meserve. Er kämpft für seine Kameraden mit großem Einsatz und glaubt an die Richtigkeit dieses Krieges. Nachdem sein bester Freund durch einen hinterhältigen Angriff des Vietcong stirbt, kidnappt er mit seinem Platoon ein junges Mädchen nachts aus einem kleinen Dorf. Die Männer vergehen sich an ihr und bringen sie schließlich um. Der einzige, der sich gegen diesen Akt der Barbarei auflehnt, ist Erikkson (Michael J. Fox). Als er nach beendeter Mission gegen die Tat Anklage erheben will, versucht das Militär, die Angelegenheit unter den Teppich zu kehren.

"Casualties of War" bekam aus einem einzigen Grund grünes Licht: Wegen des Erfolgs von Oliver Stones "Platoon". Außerdem traute man De Palma zu diesem Zeitpunkt einiges zu, schließlich hatte er mit "The Untouchables" gerade erst den erfolgreichsten Sommerblockbuster des Jahres 1987 abgeliefert. Man hatte - wie es früher der Fall gewesen war - wegen seiner Person keine Bedenken mehr. Er war mainstreamtauglich geworden.

"Casualties of War" ist jedoch alles andere als ein Mainstreamfilm. Die Misshandlung des jungen Mädchens (beängstigend authentisch: Thuy Thu Le) ist nicht leicht mitanzusehen. Rabe und De Palma wollen im Gegensatz zu Oliver Stones oder Michael Ciminos Filmen kein allgemeingültiges Bild über das Grauen des Krieges, über die Sinnlosigkeit des Vietnamkrieges oder über die fehlgeleitete US-Politik zeichnen. "Casualties of War" ist vielmehr am Individuum interessiert, das in einen Konflikt zwischen Militärhierarchie, dem code of conduct, und ethischen Grundwerten gerät.

ZUR DVD

Das BILD ist hervorragend. Das Breitwandformat kommt mit dem neuen anamorphen Bild richtig zur Geltung. Die Farben sind kräftig, es gibt kein Rotbluten, das Schwarz ist stets sehr tief. Die Bildqualität ist meines Erachtens sogar besser als bei manch aktuellem Film.

Der TON kann nicht so hoch punkten. Zwar schlüsselt der neue englische 5.1-Mix die Junglegeräusche gut auf und vermittelt einem zeitweise das Gefühl selbst inmitten der Flora und Fauna Vietnams gefangen zu sein, aber die Dialoge sind unterschiedlich laut abgemischt. Manchmal musste ich deshalb sogar die Lautstärke neu regulieren. Etwas mehr Bass wäre auch nicht schlecht gewesen. Das beste am Audiotrack ist jedoch Ennio Morricones Score: Seine Panflöte ist sauber über die beiden Frontboxen verteilt und durchfließt den Klangraum gleichmäßig. Den ebenfalls auf der DVD befindlichen englischen 2.0-Mix habe ich nicht auf Herz und Nieren getestet. Ferner befinden sich noch ein französischer, spanischer und portugiesischer 2.0-Track auf der Platte. Untertitel gibt es englische (zusätzlich für Schwerhörige), französische, portugiesische, spanische, chinesische, koreanische und thailändische.

Und wieder einmal kann man Laurent Bouzereau dafür danken, dass er einen De Palma Film, der voraussichtlich äußerst abgespeckt auf DVD erschienen wäre, mit einer ordentlichen Portion SPECIAL FEATURES ausgestattet hat.

In einem etwa 18minütigen Michael J. Fox-Interview mit dem Titel "Erikkson's War", erzählt dieser unter anderem wie er mit dem ganzen Projekt in Berührung kam, wie sich die Zusammenarbeit mit Sean Penn und Brian De Palma gestaltete und was er über die zwiespältige Reaktion der US-Presse denkt.

Eine zusätzliche halbstündige Dokumentation mit dem tollen Titel "The Making of Casualties of War" lässt auch andere Beteiligte zu Wort kommen. Insbesondere Regisseur und Produzent dürfen ihre Gedanken zum Film loswerden. Beide Dokus wurden von Bouzereau extra für diese DVD angefertigt. Es handelt sich hierbei nicht um grässliche Standard Making Ofs wie sie im Nachtprogramm von Vox laufen, sondern um liebevoll gemachte Informationsfilmchen.

Außerdem gibt es noch fünf Deleted Scenes in unbearbeiteter Qualität. Die meisten davon sind Verhörszenen, die am Ende des Films ihren Platz gefunden hätten. Die wohl beste hiervon ist "Erikkson's Interrogation": Hier wird Erikkson von zwei unabhängigen Ermittlern in die Mangel genommen. Die etwa anderthalb minütige Schwarzweiß-Szene wartet mit einer wundervollen Kreis-Kamerafahrt um den auf einem Schemel sitzenden Erikkson auf und hätte meines Erachtens gut in den Film gepasst, während die anderen vier Szenen nichts wirklich neues vermitteln und ihr Wegfall deshalb nicht als tragisch angesehen werden muss.

Hinzu kommen drei Kinotrailer ("Casualties of War", "Birdy", "Bridge on the River Kwai") und Biographien zu Filmemachern und Schauspielern.

FAZIT

Wer diesen Film kennt und mag, der sollte zugreifen, wenn am 5. Februar in Deutschland die DVD erscheinen wird, die die gleichen Ausstattungsmerkmale haben wird wie die von mir rezensierte US-DVD. Wer sich nur noch dunkel an den Film erinnern kann, der sollte einen zweiten Anlauf nehmen. Viele Leute, das konstatiert auch Michael J. Fox im Interview, haben "Casualties of War" beim zweiten Mal mit ganz anderen Augen gesehen.

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schockierend! 10. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Als ich den Film gesehen habe,kamen mir die Tränen. Nach strapazierenden Einsätzen im Dschungel und dem Verlust eines Freundes,befiehlt der verbitterte Sergeant Meserve (dargestellt von Sean Penn) ein junges Mädchen während eines Einsatzes zu kidnappen.Die Männer sind bis auf den "Grünschnabel" Private Erikkson (Michael J. Fox) von der Idee begeistert.Der allerdings hält es für einen Scherz, bis am Morgengrauen wirklich ein Mädchen aus einem Dorf einfach ihrer Mutter und ihrer Schwester entrissen wird.Erikkson sieht hilflos zu und kann auch nicht verhindern,dass sie von dem 5-köpfigen Trupp verschleppt, vergewaltigt und ermordet wird.Als er den Vorfall melden will sieht er sich von Resonanz der Militärs umgeben. Dieser Vorfall ereignete sich tatsächlich 1966 während des Vietnamkrieges. Daniel Lang berichtet zum ersten Mal in der "Times" darüber. Meiner Meinung nach ist es eines der besten Filme zum Thema Vietnamkrieg überhaupt. Die Darsteller, ganz besonders Sean Penn, sind grandios. Wie sich der Krieg auf das Verhalten der Soldaten auswirkt wird hier realistisch und schonungslos dargestellt.Allzu sensible Menschen sollten sich diesen Film nicht ansehen...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Handlung:

---------

Während des Vietnam Krieges hat Sgt. Tony Meserve (Sean Penn) eine abscheuliche Idee. Um die Moral seiner Kameraden zu steigern soll eine Dorfbewohnerin von den Soldaten entführt und vergewaltigt werden. Eriksson (Michael J. Fox), ein Soldat dieser Gruppe hat sich jedoch dem Ganzen wiedersetzt und will seine Kameraden wegen dieser Tat vor Gericht bringen. Der Truppe gefällt dies allerdings weniger und sie versuchen nun dies zu verhindern.

Kritik:

------

In diesem 1989 entstandenen Kriegsdrama zeigt Brian De Palma in harten Bildern einen Film der auf wahren Begebenheiten beruht.

Er zeigt auf brilliante Art und Weise den Kampf für Gerechtigkeit des jungen Eriksson und den Hindernissen die er dabei begegnet.

Michael J. Fox in der Rollen von Eriksson ist wie für diese Rolle geschaffen. Durch sein jünglisches und unschuldiges Aussehen verleiht er der Figur dieses Soldaten die nötige Glaubwürdigkeit.

Obschon ich jetzt nicht unbedingt ein großer Fan dieses Schauspielers bin muß ich schon sagen, daß er durch diese Rolle meinen Respekt gewonnen hat. Fox agiert wunderbar in diesem Film und zeigt daß er schauspielerisch mehr drauf hat wie somancher glaubt (ich gehörte auch dazu).

Der absolute Highlight war aber Sean Penn. Er spielt den kaltblütigen Sgt. Tony Meserve einfach Meisterhaft. Im Verlauf des Filmes entwickelt man regelrecht einen Hass gegen Penn obschon er ja "nur" seine Rolle spielt und das ist für mich ein Zeichen dafür, daß hier ein Genie am Werk ist. Jede Sekunde seiner Präsenz ist mit viel Feingefühl und Talent gespielt und obschon man die Figur von Meserve hasst, ist man von dem damals 29 jährigen Sean Penn einfach nur fasziniert.

Der Rest des Casts konnte auch Gefallen jedoch muß ich sagen, daß sie wegen Fox und Penn ein wenig in den Hintergrund gelangen da es für jeden der Nebendarsteller unmöglich war aber auch nur in der geringsten Weise an die beiden heranzukommen.

An dieser Stelle möchte ich aber Thuy Thu Le hervorheben, die die Rolle des jungen vietnamesischen Mädchen spielt. Man merkt es ihr nicht an, daß dies ihre erste Rolle war (info imdb), stattdessen sieht man eine gute Schauspielerin die sich in ihrer Rolle wohlzufühlen scheint.

DVD:

---

Ausstattung:

Die Ausstattung ist durchaus OK und bietet einige interessante Features.

Folgende Extras sind enthalten:

- Making of

- Trailer

- Kapitelanwahl

- Szeneanwahl

- Deleted Scenes

- Interview mit Michael J. Fox

- Filmographien

Bild

Das Bild war für ich ganz in Ordnung und zeigte keine Verschmutzungen.

Ton

Bei dem englischen O-Ton fehlte es ein wenig an Dynamik und Räumlichkeit die gerade bei dieser Sorte Film wichtig ist (Schußwechsel, Bombeneinschläge, etc). Die Dialoge waren allerdings perfekt

Meine Wertung:

-------------

Film: 7.5/ 10

DVD: 7/ 10

Fazit:

-----

Wer den Film noch nicht gesehen hat sollte dies so schnell wie möglich nachholen und sich den Film schnappen. Allerdings würde ich die Extended Version empfehlen da hier ca. 6 Minuten mehr zu sehen sind.
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Brutal!
Ein Kriegsfilm der den Schrecken des Krieges von einer anderen Seite zeigt. Die schlimmste Szene in diesem Film ist als Ein Soldat gespielt von Michael J- Fox mit ansehen muss wie... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Polzer veröffentlicht
Keine Glaubwürdigkeit, schlechte Dialoge
Ich bin ein großer Michael J. Fox Fan, sehe ihn auch gerne in ernsthaften Rollen. Unabhängig davon ist dieser Film lächerlich und verdient das Prädikat "Beser... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Hilarious veröffentlicht
Spannende Story schlecht umgesetözt
Eine schockierende, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte des Vietnemkriegs wurde mit Fox in der Hauptrolle absolut fehlbesetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von mm
Gut kommt aber nicht an Platoon dran..
Der Film ist gut und auch sehr brutal, die Schauspieler zeigen ebenfalls eine grundsolide Leistung. Weiterhin kann man sagen, dass dieser Film wahrlich ein ANTI- Kriegsfilm ist, er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2009 von D. Thomas
Die Opfer des Krieges.
Der Vietnamkrieg tobt 1969 in vollen Zügen. Eriksson ist neu in dem Patoon, das in einen Hinterhalt gerät. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2008 von Lothar Hitzges
Hart aber sehenswert
Es ist schwer diesen Film zu beschreiben, weil die Bilder und die Dramatik einen nicht kalt lassen.
Zum Thema wurde alles gesagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von Sven
Erstaunlich gut, aber Michal J. Fox etwas unpassend.
Ich weiß es noch, als ob es gestern war: Ich war fast allein im Kino. Schon damals hat mich der Film berührt, beschreibt er doch ein Verbrechen, aber auch die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2007 von Frank Huebner
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Veröffentlicht am 6. März 2006 von Simon Lenker
schockierend, aber wahr!
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Veröffentlicht am 5. Juli 2005 von Gudrun Willms
Nicht durchgängig gelungen - Morricone übertreibt
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Veröffentlicht am 18. April 2005 von Riyad Salhi
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