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Die Verabredung
  
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Die Verabredung [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Carl Hanser Verlag (2004)
  • ASIN: B0040DH11O
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Margriet de Moor
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Bleis VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Sehr sehr schön. Leicht wie Gedanken werden zwei Geschichten (Ehe des Vincent und Leben von Gemma) um ein Liebespaar (Vincent und Gemma), das sich ausgesprochen zufällig findet, ineinander verwoben, wobei sich de Moor nicht an eine klare Struktur oder zeitliche Reihenfolge hält. Die Erzählstränge werden nicht direkt und zeitlich und inhaltlich aufbauend präsentiert, sondern immer wieder sprunghaft und vor allem indirekt über Beobachtungen anderer. Mitunter gibt es sogar Szenen, in denen sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Zeitebenen "quasi" treffen.

De Moor ist bekannt durch "Erst grau, dann weiß, dann blau" ihren ersten Welterfolg oder auch durch das ausgesprochen ergreifende "Sturmflut". Das vorliegende fast 200 Seiten umfassende Büchlein stellt ein feinsinniges Tasten nach der Natur der Liebe und ganz allgemein nach dem, was den Menschen im Leben treibt, dar.

Erwarten Sie keinen abgeschlossenen Roman, sondern ein Eintauchen in eine (Beziehungs-)Welt zweier Protagonisten, deren wahres Ich niemand wirklich beschreiben, das man nur erahnen kann. Wie im wirklichen Leben. Dies einzufangen und darzustellen in einer wunderbar mit leichter Hand geschriebenen Form ist Margriet de Moor ausgesprochen gut gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Zustand der Betörung 1. Januar 2010
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Bereits mit ihrem ersten Roman "Erst grau dann weiß dann blau" (1993) hat die niederländische Autorin Margriet de Moor eine literarische Visitenkarten abgegeben, die vom Feinsten war. Und sie hat alle die Leser, die ihr auch weiterhin große Literatur zugetraut haben, nicht enttäuscht. Beleg dafür ist auch der Roman "Die Verabredung", ein kunstvoll konstruierte Text mit einer tiefenpsychologische interessanten Dimension und einer außergewöhnlichen Story.

Vincent, erfolgreicher Tierarzt, findet bei einem spätabendlichen Spaziergang einen Taschenkalender einer ihm unbekannten Frau, in dem auch sein Name notiert ist. Gemma, so heißt die Unbekannte, plant einen Praxisbesuch mit ihrer Katze. Vincent, mit seiner Frau Noor und seiner Tochter in geordneten häuslichen Verhältnissen lebend, gerät plötzlich in einen "Zustand der Betörung", von dem er eigentlich nichts weiß, geschweige denn wissen will. Zwar gilt zwischen ihm und Noor ein ungeschriebenes Gesetz, dass er sie nie betrügen wird. Dennoch beginnt er, ohne dass er die Unbekannte überhaupt erst einmal kennen gelernt hat, ein ungewöhnliches Liebensverhältnis. "Kannst du dir vorstellen, dass man von einer Frau besessen ist, die man noch nie gesehen hat, deren täglichem Tun und Treiben man aber durch einen Zufall auf die Spur gekommen ist?", fragt Vincent sich und andere.

Spätestens nach dem Praxisbesuch der Blumenzüchterin Gemma und nach der ersten Verabredung ist die Frage mit einem klaren Ja beantwortet. "Die beiden haben ein Liebesverhältnis. Fast acht Monate lang studieren sie sich gegenseitig mit viel Phantasie, aber wenig Text. Lebensgeschichten beginnen zusammenzufließen. Wer hat - in den Atempausen gewisser Umarmungen - nicht einmal gemerkt, dass ein paar sehr weit auseinanderliegender Punkte doch zusammen gekommen sind? Wie über eine Hängebrücke?" So weiß Gemma, die schon mit siebzehn Jahren unter tragischen Umständen ihre ganze Familie verlor, nicht, was sie zu diesem Mann zieht. Und Vincent, der so gut wie nichts von ihrer Vergangenheit weiß, rätselt vergeblich, was ihn dazu bringt, sie bei Nacht und Nebel und in aller Heimlichkeit über eine gefährliche Straße (die in diesem Buch einen sehr symbolträchtigen Charakter hat) zwischen Dorf und Meer zu erreichen; auf eine Straße, auf der schon so sehr viele tödliche Unfälle passiert sind.

Margriet de Moor deutet die rätselhaften psychologischen Vorgänge nur an und überlässt es geschickt dem Leser, die Fäden selbst zu entwirren. Das gilt auch für die andere Seite des Dreiecksverhältnisses, in das sie die drei Protagonisten gestellt hat. Denn auch in Vincents Familie, bei seiner Frau Noor, bleibt das zwanghafte Verhalten Vincents nicht ohne Wirkung. Denn sein Versuch, sich der unbekannten Anderen zu nähern, verletzt das Prinzip seiner Ehe, ist Täuschung und Sinnestäuschung gleichermaßen. Aber auch Noor verliert vielleicht (?) ihre "Unschuld" hinsichtlich möglicher, angedeuteter Verfehlungen mit Laurens. Und wieder ist es die Straße zwischen Dorf und Meer, die als Metapher für Weg und Ziel, für Anfang und Ende eine wichtige Rolle in diesem verwirrenden und rätselhaften Spiel spielt.

Margriet de Moor kann und will nicht alles erklären, was sich in dieser schicksalhaften Geschichte ereignet, die äußeren Dinge nicht und nicht die inneren. Stattdessen führt sie den Leser geschickt durch ein Labyrinth von Andeutungen und Verweisen. Dafür stehen rein formal die achtundvierzig "Kapitel" dieses kleinen Romans, die eher Text-Collagen sind, Vexierbilder, die sich am Ende, so sich der Leser darauf einlässt, zu einer sehr feinsinnigen, Liebesgeschichte zusammenfügen. Die stilistische Raffinesse und die sprachliche Disziplin der Autorin und der fesselnde Erzählduktus sind zudem ausdrücklich hervorzuheben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Raimund Hug-Biegelmann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Das Geheimnis und die Kraft des Romans liegen in der 'Sinnestäuschung', in dem feinsinnigen Tasten de Moors nach der Natur der Liebe oder - weiter blickend - nach dem, was den Menschen im Leben treibt", schrieb laut Klappentext Onno Blom in De Trouw. Dies Tasten ist nicht "feinsinnig", sondern bleibt grobmotorisch, die Figuren werden nicht zu Charakteren, sondern bleiben blass, die Sprache ist nicht "poetisch", sondern wirkt aufgesetzt. Geht es um Liebe? Ich konnte nichts Liebevolles bemerken; um den Sinn des Lebens? Keine Ahnung, nach der Lektüre eher weniger als vorher; um Ehebruch? Schon, aber ziemlich technokratisch. Als ob sich ein Seitenssprung schicksalhaft vollziehen würde. Und die Straße mit den vielen Unfällen? Tja, da liegt wohl auch irgendwo das Manuskript im Graben...
Schade, dass ich die angeblich besseren vorherigen Romane der Autorin verpasst habe, jetzt kann ich mich nicht mehr überwinden. Diesen Roman habe ich leider nicht verstanden. Einen zweiten Stern gibts für wenigstens einen interessanten Satz: "Das Elende am Abschiednehmen ist, daß man alles, was noch lebendig da ist, vorzeitig in seiner Erinnerung begraben muß."
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So schlecht nicht!
Während seine Frau und seine Tochter schlafen, findet der angesehende und wohl situierte Tierarzt Vincent auf einem nächtlichen Spaziergang einen Terminkalender. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2008 von Lena Sontheimer
bitterer Nachgeschmack
ja und, das war's jetzt? Dachte ich am Ende des Buches. Es las sich gut, flüssig erzählt, auch die Zeitsprünge sind gut nachvollziehbar, doch es fehlt mir was. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2008 von Maria Conlan
Zwischen Hyacinthenfeldern
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Veröffentlicht am 31. Januar 2007 von marielan
Warten auf die leisen Zwischentöne, die nicht kommen wollen
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Veröffentlicht am 27. November 2000 von Jaycee
Unausgegoren
Margriet deMoor hat einige hervorragende Bücher geschrieben und zählt neben Cees Nooteboom und Harry Mulisch sicherlich zu den besten holländischen Autoren. Lesen Sie weiter...
Am 22. Mai 2000 veröffentlicht
Ein Fragment
Die Verabredung. Das Buch war noch nicht reif zur Veröffentlichung. Da hätte die MdM mehr draus machen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2000 von j.puffaldt@gmx.net
Die Geschichte einer Straße
Margriet de Moor hat einen Roman über eine Straße geschrieben, auf der viele Menschen in tödliche Unfälle verwickelt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Februar 2000 von Martin Stauder
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