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Die Verabredung: Roman
 
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Die Verabredung: Roman [Taschenbuch]

Margriet de Moor , Helga van Beuningen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423129581
  • ISBN-13: 978-3423129589
  • Originaltitel: Zee - Binnen
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,1 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 478.746 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Margriet de Moor
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine merkwürdige, baumbestandene Straße, die von Zee nach Binnen führt und auf der häufig unerklärliche Unfälle geschehen. Ein Mann, der nachts auf der Straße das Notizbüchlein einer Unbekannten findet, in dem geheimnisvollerweise sein eigener Name und das Datum eines bevorstehenden Treffens mit ihm vermerkt sind. Das sind die Bestandteile, aus denen Margriet de Moor ihre holländische Traumnovelle Die Verabredung zusammenwebt.

Zee - Binnen, so der treffendere Titel der holländischen Originalausgabe, ist hier als Metapher, als Reise aus der äußeren Welt in die innersten Traumwinkel aller Beteiligten zu verstehen. Im Leben von Vincent, dem Tierarzt, ist nach seinem nächtlichen Fund nichts mehr, wie es war. Obschon mit der schönen Noor glücklich verheiratet, spürt er die Schicksalhaftigkeit des bevorstehenden Treffens mit der fremden Frau und fiebert dem Tag entgegen, an dem sie schließlich in seiner Tierpraxis auftaucht. Zwischen Vincent und Gemma entsteht ein "Liebesverhältnis mit viel Phantasie und wenig Text".

Auf einer magischen Bühne aus Nebelfetzen und gleißender holländischer Wintersonne fügt Margriet de Moor langsam Personen und Ereignisse zusammen zu einem betörend verwirrenden Spiel auf verschiedenen Ebenen, das in seiner Stimmung zuweilen an Hitchcocks traumwandlerisch verschleierten Film Vertigo denken lässt. Was ist das tragische Geheimnis von Gemma, die als junges Mädchen fast ihre gesamte Familie verlor? Welche Rolle hat Vincent in diesem Drama, in dem Jenseitiges, Vorahnungen und Realität nahtlos ineinander fließen?

Ein Spiel der Sinnestäuschungen und Andeutungen. Die Autorin erzählt, ohne Erklärungen zu liefern. Das ist schön, manchmal anstrengend. Leider treibt Madame de Moor ihr Verwirrspiel oft auch in sprachlicher Hinsicht -- eine Überanstrengung des Lesers, der es nicht bedurft hätte. Dennoch, eine atemberaubende Geschichte bis hin zum Schlussakkord, wenn schließlich die Fäden zusammenlaufen und wir uns noch einmal auf die Straße von Zee nach Binnen begeben. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Geköpfte Hyazinthen

Margriet de Moors Roman «Die Verabredung»

Man könne es, so der erste Satz, die «Geschichte einer Strasse» nennen. Im Norden Hollands, in einer Gartenlandschaft der Frühlingsblumen, führt die «Oude Zeestraat» vom Dorf «Binnen» zum Meer. «Zee – Binnen» war auch der Originaltitel des im letzten Jahr bei Querido in Amsterdam erschienenen neuesten Buches von Margriet de Moor. Der deutsche Titel «Die Verabredung» verwischt leider das lokale Signal und legt den Akzent ortlos auf die Liebesgeschichte. Die aber bleibt saisonal, kurz und ohne Bodenhaftung wie die in voller Blüte geköpften Hyazinthen.

Kreisverkehr

De Moors schicksalhafte Strasse, an der die Geschichten des Romans liegen, ist gefährlich. Ein Kreisverkehr, eine S-Kurve und häufige Sandverwehungen provozieren jeden zweiten Tag einen Unfall unter den sehr unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern: im Tempo irritieren sich die umständlichen Blumenlaster und die blumen- und meersüchtigen Touristen oder Ausflügler.

Wie die Strasse durch den Kreisverkehr zweigeteilt ist, ist der Roman in zwei Teile gegliedert durch ein Datum, an dem die Handlung sich dreht: Vincent Lukas, Tierarzt, 40 Jahre, verheiratet, weiss, dass am 7. Mai eine ihm unbekannte Frau in seine Praxis kommen wird. Mitte April hat er ihr Notizbuch von der regennassen Strasse aufgelesen; dort ist der Termin eingetragen. Nun wäre das Finden eines fremden Notizbuchs eigentlich nichts Aufregendes, selbst dann nicht, wenn der eigene Name, wie hier, aus beruflichen Gründen darin steht. Die Katze muss zum Arzt. Ja und?

Die spannungsvolle Erwartung, in die Vincents Alltag nun taucht, ist ganz allein durch seine Imagination begründet. Der Mann in der Lebensmitte ist sich sicher, jetzt noch einmal der einzigen und wahren Frau seines Lebens zu begegnen.

Und Gemma Meeuvenoord, Tochter aus der alten Blumenzüchterdynastie der Gebrüder Rijn, reagiert milde auf die fraglose Liebeserwartung des Tierarztes. Für beide beginnt eine beglückende verborgene Zeit. Gemma wohnt zwischen Hyazinthenfeldern, wo «der kalkreiche Boden hinter dem Meer und der Torf der trockengelegten Sümpfe sich vermischen»; Vincent in Binnen, wo er einige Tage der Woche zusammen mit seiner Frau Noor eine Tierarztpraxis betreibt, wenn er nicht in der Klinik des Ortes operiert.

Zwischen Vincent und Gemma liegt die Strasse, flankiert von alten Wassergräben, auf denen Gemma einst mit der geliebten übermächtigen Schwester Quirine auf Schlittschuhen davonlief, dahinter alte Trockenscheunen, wo, wie Gemma sich erinnert, die prächtige Quirine als Zwiebelschälerin die Blumenzwiebelvertreter schwindlig machte: «ein Baumwollkleid, im tiefen Ausschnitt lagen zwei makellos weisse Brüste exakt in Männeraugenhöhe». Vincent erreicht Gemma bei gestohlenen Zwischenterminen («postoperative Versorgung eines Ara»), später auch nachts. Während Ehefrau Noor im Tiefschlaf liegt, rast er über die gefährliche Strasse. «Fast acht Monate lang studieren sie sich gegenseitig mit viel Phantasie, aber wenig Text.» Die Liebenden problematisieren keine Dreier- oder Vierecksgeschichte; sie treffen sich zu Umarmungen, die absehbar sind. Die Liebe kommt wie das Wetter vom Meer; wer diskutiert schon den Platzregen.

Noor, Vincents Frau, wird nichts bemerken, und auch der Mann von Gemma hat keine Ahnung. Er lebt in New York, wohin ihm Gemma im Dezember nachreisen wird.

Aber so folgenlos der faktische Ehebruch ist, so folgenschwer war die Lüge. Eine Parallelgeschichte führt zurück zu Noors wahrer Verstörung. Am Anfang ihrer Ehe hatte ein Onkel behauptet, ihr Mann betrüge sie. Das stimmte nicht und wurde auch vom Onkel widerrufen; die falsche Geschichte aber sollte ihr Leben für Jahre eintrüben.

Bilderstrom

Das, was ist, so ein immer wiederkehrendes Thema von Margriet de Moor, ist immer das, was wir uns vorstellen, was wir erinnern können, was unsere Sehnsucht inszeniert. Wirklich sind die Bilder, die in uns aufsteigen wie Blüten. Oft sind sie intensiver als der tatsächlich gelebte Moment.

So geschieht in dem Buch am meisten, wenn nichts geschieht: eine Frau sitzt hinter dem Steuer und fährt zwischen Zee und Binnen durch eine doppelte Landschaft der Hyazinthen und des Traums. Die Oude Zeestraat wird zum Bilderstrom vor dem Meer. Die Stärke des Buches liegt in seiner Komposition und in den schönen vergangenen und gegenwärtigen Impressionen vom Blumenland hinter den Dünen oder vom Alltag in holländischen Häusern. Leider mischt sich in das Erzählen manchmal eine didaktische Sicherheit, die dem Text unvermittelt den Ton eines Jugendbuchs geben kann. – Immer wieder zeigen Blicke in den Spiegel, dass der, der schaut, ein Bild des Augenblicks erst schafft. Die ungeheure Gleichzeitigkeit, die in einem Moment zusammenstürzen kann, provoziert de Moor durch ständige Überblendungen; systematisch schreibt sie an gegen das Diktat der Chronologie. «Jetzt», da Gemma von der Arztpraxis zurückfährt, erfahren wir, wie es sein wird, wenn sie am Abend einen Anruf von Vincent bekommen haben wird und dann, den Hörer auflegend, begreift, dass ein Fremder im Begriff ist, ihr Leben zu ändern. Sie verharrt vor dem Fenster und:

Die Augen, mit denen sie die Windstille studiert, als hinge diese eingerahmt im Museum, werden einen sehr viel aufmerksameren Ausdruck haben als jetzt.

Wo sie den Kater streichelt. Und mit der anderen Hand am Lenkrad dreht. Ein paar Sekunden lang ist hinter dem Seitenfenster ein Frauenprofil zu sehen, so leer und flach, dass man geneigt ist, eine Münze daraus zu schlagen.

Der Roman begann mit der «Saison» im April, der «Hyazinthengeometrie», wenn die Strasse ein «Nerv aus flimmerndem Asphalt» ist «zwischen Kilometern und Kilometern Weiss-Blau-Rosa». Und er endet (nach der Trennung von Vincent und Gemma im Dezember) mit einem Epilog im darauffolgenden April.

Wieder mischt sich Hyazinthenduft mit der Seeluft, die «Saison» wird anfangen: in «einer gewaltigen Hektik von Treckern, Harken, Jauchefässern, Lohnarbeitern und Autobussen voller Touristen (die eines unverstandenen, tausendfachen Glücks wegen die Augen ein wenig zukneifen)». Noor begegnet am Strand traumhaft real dem vor fast dreissig Jahren auf der Oude Zeestraat gestorbenen älteren Bruder von Gemma; es scheint das Zeichen für ihren kommenden Unfalltod zu sein. Sie steigt ins Auto und verschwindet, ohne dass sie ihre Geschichte, die für sie die Geschichte einer Ehe, des Lebens mit einem treuen Mann war, verstanden hätte, «zwischen den Feldern, die im letzten Sonnenlicht sehr grell aufflammen».

Angelika Overath -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Bleis VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Sehr sehr schön. Leicht wie Gedanken werden zwei Geschichten (Ehe des Vincent und Leben von Gemma) um ein Liebespaar (Vincent und Gemma), das sich ausgesprochen zufällig findet, ineinander verwoben, wobei sich de Moor nicht an eine klare Struktur oder zeitliche Reihenfolge hält. Die Erzählstränge werden nicht direkt und zeitlich und inhaltlich aufbauend präsentiert, sondern immer wieder sprunghaft und vor allem indirekt über Beobachtungen anderer. Mitunter gibt es sogar Szenen, in denen sich zwei Menschen aus unterschiedlichen Zeitebenen "quasi" treffen.

De Moor ist bekannt durch "Erst grau, dann weiß, dann blau" ihren ersten Welterfolg oder auch durch das ausgesprochen ergreifende "Sturmflut". Das vorliegende fast 200 Seiten umfassende Büchlein stellt ein feinsinniges Tasten nach der Natur der Liebe und ganz allgemein nach dem, was den Menschen im Leben treibt, dar.

Erwarten Sie keinen abgeschlossenen Roman, sondern ein Eintauchen in eine (Beziehungs-)Welt zweier Protagonisten, deren wahres Ich niemand wirklich beschreiben, das man nur erahnen kann. Wie im wirklichen Leben. Dies einzufangen und darzustellen in einer wunderbar mit leichter Hand geschriebenen Form ist Margriet de Moor ausgesprochen gut gelungen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Im Zustand der Betörung 1. Januar 2010
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Bereits mit ihrem ersten Roman "Erst grau dann weiß dann blau" (1993) hat die niederländische Autorin Margriet de Moor eine literarische Visitenkarten abgegeben, die vom Feinsten war. Und sie hat alle die Leser, die ihr auch weiterhin große Literatur zugetraut haben, nicht enttäuscht. Beleg dafür ist auch der Roman "Die Verabredung", ein kunstvoll konstruierte Text mit einer tiefenpsychologische interessanten Dimension und einer außergewöhnlichen Story.

Vincent, erfolgreicher Tierarzt, findet bei einem spätabendlichen Spaziergang einen Taschenkalender einer ihm unbekannten Frau, in dem auch sein Name notiert ist. Gemma, so heißt die Unbekannte, plant einen Praxisbesuch mit ihrer Katze. Vincent, mit seiner Frau Noor und seiner Tochter in geordneten häuslichen Verhältnissen lebend, gerät plötzlich in einen "Zustand der Betörung", von dem er eigentlich nichts weiß, geschweige denn wissen will. Zwar gilt zwischen ihm und Noor ein ungeschriebenes Gesetz, dass er sie nie betrügen wird. Dennoch beginnt er, ohne dass er die Unbekannte überhaupt erst einmal kennen gelernt hat, ein ungewöhnliches Liebensverhältnis. "Kannst du dir vorstellen, dass man von einer Frau besessen ist, die man noch nie gesehen hat, deren täglichem Tun und Treiben man aber durch einen Zufall auf die Spur gekommen ist?", fragt Vincent sich und andere.

Spätestens nach dem Praxisbesuch der Blumenzüchterin Gemma und nach der ersten Verabredung ist die Frage mit einem klaren Ja beantwortet. "Die beiden haben ein Liebesverhältnis. Fast acht Monate lang studieren sie sich gegenseitig mit viel Phantasie, aber wenig Text. Lebensgeschichten beginnen zusammenzufließen. Wer hat - in den Atempausen gewisser Umarmungen - nicht einmal gemerkt, dass ein paar sehr weit auseinanderliegender Punkte doch zusammen gekommen sind? Wie über eine Hängebrücke?" So weiß Gemma, die schon mit siebzehn Jahren unter tragischen Umständen ihre ganze Familie verlor, nicht, was sie zu diesem Mann zieht. Und Vincent, der so gut wie nichts von ihrer Vergangenheit weiß, rätselt vergeblich, was ihn dazu bringt, sie bei Nacht und Nebel und in aller Heimlichkeit über eine gefährliche Straße (die in diesem Buch einen sehr symbolträchtigen Charakter hat) zwischen Dorf und Meer zu erreichen; auf eine Straße, auf der schon so sehr viele tödliche Unfälle passiert sind.

Margriet de Moor deutet die rätselhaften psychologischen Vorgänge nur an und überlässt es geschickt dem Leser, die Fäden selbst zu entwirren. Das gilt auch für die andere Seite des Dreiecksverhältnisses, in das sie die drei Protagonisten gestellt hat. Denn auch in Vincents Familie, bei seiner Frau Noor, bleibt das zwanghafte Verhalten Vincents nicht ohne Wirkung. Denn sein Versuch, sich der unbekannten Anderen zu nähern, verletzt das Prinzip seiner Ehe, ist Täuschung und Sinnestäuschung gleichermaßen. Aber auch Noor verliert vielleicht (?) ihre "Unschuld" hinsichtlich möglicher, angedeuteter Verfehlungen mit Laurens. Und wieder ist es die Straße zwischen Dorf und Meer, die als Metapher für Weg und Ziel, für Anfang und Ende eine wichtige Rolle in diesem verwirrenden und rätselhaften Spiel spielt.

Margriet de Moor kann und will nicht alles erklären, was sich in dieser schicksalhaften Geschichte ereignet, die äußeren Dinge nicht und nicht die inneren. Stattdessen führt sie den Leser geschickt durch ein Labyrinth von Andeutungen und Verweisen. Dafür stehen rein formal die achtundvierzig "Kapitel" dieses kleinen Romans, die eher Text-Collagen sind, Vexierbilder, die sich am Ende, so sich der Leser darauf einlässt, zu einer sehr feinsinnigen, Liebesgeschichte zusammenfügen. Die stilistische Raffinesse und die sprachliche Disziplin der Autorin und der fesselnde Erzählduktus sind zudem ausdrücklich hervorzuheben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Raimund Hug-Biegelmann VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Das Geheimnis und die Kraft des Romans liegen in der 'Sinnestäuschung', in dem feinsinnigen Tasten de Moors nach der Natur der Liebe oder - weiter blickend - nach dem, was den Menschen im Leben treibt", schrieb laut Klappentext Onno Blom in De Trouw. Dies Tasten ist nicht "feinsinnig", sondern bleibt grobmotorisch, die Figuren werden nicht zu Charakteren, sondern bleiben blass, die Sprache ist nicht "poetisch", sondern wirkt aufgesetzt. Geht es um Liebe? Ich konnte nichts Liebevolles bemerken; um den Sinn des Lebens? Keine Ahnung, nach der Lektüre eher weniger als vorher; um Ehebruch? Schon, aber ziemlich technokratisch. Als ob sich ein Seitenssprung schicksalhaft vollziehen würde. Und die Straße mit den vielen Unfällen? Tja, da liegt wohl auch irgendwo das Manuskript im Graben...
Schade, dass ich die angeblich besseren vorherigen Romane der Autorin verpasst habe, jetzt kann ich mich nicht mehr überwinden. Diesen Roman habe ich leider nicht verstanden. Einen zweiten Stern gibts für wenigstens einen interessanten Satz: "Das Elende am Abschiednehmen ist, daß man alles, was noch lebendig da ist, vorzeitig in seiner Erinnerung begraben muß."
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So schlecht nicht!
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Veröffentlicht am 30. April 2008 von Lena Sontheimer
bitterer Nachgeschmack
ja und, das war's jetzt? Dachte ich am Ende des Buches. Es las sich gut, flüssig erzählt, auch die Zeitsprünge sind gut nachvollziehbar, doch es fehlt mir was. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2008 von Maria Conlan
Zwischen Hyacinthenfeldern
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Am Ende ist man etwas enttäuscht. Nach dem hervorragenden Erstlingswerk der Autorin hätte man mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
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Am Anfang des Buches macht Margriet de Moor einen kleinen, romatischen Ausflug in die männliche Seitensprung-Gedankenwelt "was wäre, wenn...?!? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. November 2000 von Jaycee
Unausgegoren
Margriet deMoor hat einige hervorragende Bücher geschrieben und zählt neben Cees Nooteboom und Harry Mulisch sicherlich zu den besten holländischen Autoren. Lesen Sie weiter...
Am 22. Mai 2000 veröffentlicht
Ein Fragment
Die Verabredung. Das Buch war noch nicht reif zur Veröffentlichung. Da hätte die MdM mehr draus machen können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2000 von j.puffaldt@gmx.net
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Margriet de Moor hat einen Roman über eine Straße geschrieben, auf der viele Menschen in tödliche Unfälle verwickelt werden. Lesen Sie weiter...
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