Kurzbeschreibung
Es war ein kalter nasser Herbst im Germanien des Jahres 9 und die römischen Soldaten waren froh, zurück in ihre Wohnquartiere am Rhein zu kommen. Drei Tage waren sie schon auf den Beinen, das Gelände wurde immer unwegsamer, als sich das Unfassbare ereignete: Die eigenen Hilfstruppen, die Cherusker, griffen unter Führung von Arminius die römischen Legionen an und metzelten sie bis auf den letzten Mann nieder. Varus stürzte sich schließlich in sein Schwert. Die Geschichte der Schlacht im Teutoburger Wald ist geprägt von Leidenschaft, Verrat und Hoffnung. Ralf-Peter Märtin erzählt sie basierend auf den Originalquellen wie im Cinescope- Format. Zugleich entfaltet er die Historie der römisch-germanischen Beziehungen von Cäsar bis Tiberius und den Zusammenhang von Innen- und Außenpolitik des römischen Kaiserreichs. Ein Standardwerk.
Über den Autor
Ralf-Peter Märtin, geb. 1951 in Eisenach, hat an der TU Berlin Alte Geschichte und Germanistik studiert. Promotion 1982. Für GEO, ZEIT und National Geographic schreibt er historische Reportagen zu den Themen Geschichte und Archäologie (u.a. über Cäsar, Domitian, Römer und Germanen, das antike Rom), Entdeckungsreisen und Alpingeschichte. Auf seinen Reisen hat er die Grenzen der römischen Welt, vom schottischen Hadrianswall bis zum Euphrat, vom marokkanischen Atlas-Gebirge bis zum obergermanisch-rätischen Limes erkundet. Er lebt in Frankfurt am Main. Seine Bücher über den historischen Dracula, den rumänischen Fürsten Vlad Tepes (7. Aufl. 2008) und seine Kulturgeschichte des Himalaja-Bergsteigens (Nanga Parbat. Wahrheit und Wahn des Alpinismus, 2002) gelten als Standardwerke.