Pressestimmen
"...Angesichts der Schwemme sogenannter spiritueller Literatur, die leichtfertig stets "positives" Denken empfiehlt, ist solch ein Lesebuch wohltuend ernüchternd. Auch allen kirchlichen und theologischen Schönrednern ist solch ein Buch als "Gegenmittel" dringend zu empfehlen." --Christ in der Gegenwart, Heft 36, 4. September 2011, von Gotthard Fuchs
Kurzbeschreibung
Ulrich Horstmann stellt die Klassiker der neuzeitlichen Melancholie-Literatur von Petrarca und Montaigne über Burton und Schopenhauer bis zu Pessoa und Földényi vor. Es handelt sich bei allen Autoren um Advokaten der Schwermut, die aus der Sicht von Betroffenen schreiben. Die Anthologie ergreift also Partei für die ›Schwarzgalligen‹ und ihre radikal hellsichtige Weltanschauung.