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Die Unsichtbaren
 
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Die Unsichtbaren

22. November 2013 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 22. November 2013
  • Label: This Charming Man Records
  • Copyright: (C) 2013 This Charming Man Records
  • Gesamtlänge: 39:46
  • Genres:
  • ASIN: B00GDQ8LKQ
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.381 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schillorius on 16. Februar 2014
Format: Audio CD
Messer kann man im Moment nur schwer ignorieren. Egal von welcher Seite man sich der Band aus Münster nähert, man bekommt sehr schnell den Eindruck es hier nicht nur mit einer äußerst originellen Band zu tun zu haben, sondern auch mit vier Musikern, die eine sehr klare Vorstellung von ihrer Kunst haben. Sänger Hendrik Ottrembar ist zum Beispiel ein richtig guter Maler. Von ihm stammt das impressionistisch angehauchte Portrait, welches das Cover des zweiten Messer-Albums „Die Unsichtbaren“ ziert und eine tief in Gedanken versunkene Romy Schneider zeigt, die in der rechten Hand eine glühende Zigarette hält. Das die erste Single des Album`s „Neonlicht“ dermaßen an Joy Division erinnert, kann man für plump und aufgesetzt- oder eben gerade deswegen so gut finden. Im Post Punk fühlen sich Messer jedenfalls scheinbar wohl. Sogar so wohl, dass sie sich von ihrem Humor sogar dazu verleiten lassen, eine stilechte Kopie vom Coverfoto des Television-Klassikers „Marquee Moon“ knipsen zu lassen. Etwas, was angesichts der Tatsache, dass ihre Musik so überhaupt nichts Humoristisches an sich hat, eigentlich verwirrt. Denn für ihren auf knochentrockene Drums,- pupendem Bass und Gitarrenakkorde, die nur nebulöse Skizzen zeichnen –reduzierten Waverock muss man schon gut ausgeschlafen sein. Sonderlich musikalisch sind die zehn Stücke auf „Die Unsichtbaren“ in ihrem Minimalismus vielleicht nicht geraten, aber abwechslungsreich genug, dass man nichts auf dem zweiten Album der Band verwechseln könnte. Meistens ist man eher sowieso auf Hendrik Ottremba`s Stimme und Texte fokussiert, die er nur singt, wenn er von dem vielem Geschrei kurz vor der Heißekeit steht.Lesen Sie weiter... ›
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mozfather1959 on 24. November 2013
Format: Audio CD
"im Schwindel" war musikalisch schon sehr reif wie ich finde, aber "die Unsichtbaren" ist eine Weiterentwicklung,
welche gleich zwei Schritte nach vorne geht. Was auf diesem Album alleine an ausgezeichnetem Guitarrenspiel
ausgepackt wird, ist Wahnsinn im positiven Sinn. Die Kapelle scheint einen hohen Anspruch an sich selbst zu stellen,
und das finde ich gut, da dies die ganze Qualität des Albums fördert.Auf dem Teil hier ist alles hochwertig.
Texte, Bass, kleine Arrangements hier und da...die Jungs haben viel
Arbeit in dieses Album gesteckt und das zahlt sich aus. Es kommt etwas sphärischer daher als der Vorgänger, und ich persönlich höre
Einflüsse von namenhaften Bands raus, wie: die Zitronen, Joy Division, DAF, Bauhaus, Fehlfarben, Stranglers ,Ultravox,
Wipers, Television, Echo& the bunnymen. Und ein Punkalbum ist es auch, allerdings...nennen wir es mal "Hirn-Punk". "Hirnlos-Punk" gibt es da
draussen auch genug, wie ich finde. Leider zieht mich der Gesang ab und an etwas runter...der Grundton der Kapelle ist halt
nicht besonders "bist-du-fröhlich-klatsch-in-die-Hände"... aber zum Glück ist das subjektiv gefühlt nicht mehr so stark wie auf dem Debutalbum.
Naja,ist aber Kritik auf super hohem Niveau. Und wenn auch: recht haben sie ja mit dem was sie so von sich geben.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pir Sultan Abdal TOP 1000 REZENSENT on 26. November 2013
Format: Audio CD
Musikalisch klingt das vorliegende Album wie Independent der 80'er Jahre. Manche Songs klingen wie The Cure in der Anfangsphase (Faith, Seventeen Seconds ect)

Die Texte sind unnahbar. Sie sind sehr interpretationsbedürftig und sind selten vollständig zu entschlüsseln. Ich finde solche distanziert-kafkaesken Texte sympathischer als leichtverständliche banal-profane Texte, die schnell verglühen und fade Asche zurücklassen. Hinsichtlich des Haltbarkeitsdatums sind sie dem Mainstream überlegen.
Oft werden die Texte dieser Post-Punk-Band in der Fachpresse als philosophisch bezeichnet. Ich finde das trifft nicht zu. Sie sind nicht intellektuell und nachdenklich, sondern obskur-fremdartig-absurd. Sie sind nicht wie im Gothic-Rock (zB wie bei The Cure) defätistisch, depressiv, verzweifelt, sondern (alp)traumhaft, surreal, künstlerisch, mysteriös („Du wirst nicht alles erfahren über mich.“)

Die Presse erhofft sich von den Messern neue Lebensimpulse für die erlahmte Post-Punk-Bewegung. Sie gelten als neue Hoffnungsträger.

Bestimmte Songs als Highlights deklarieren und über schwache / starke Songs schwadronieren habe ich mir längst abgewöhnt. Ästhetische Urteile sind subjektiv / relativ. Letzten Endes muß jeder selbst hineinhören, um sich eine Meinung zu bilden – diese Arbeit kann ihm kein Rezensent abnehmen.

Eine Ehrerbietung kann ich mir dann doch nicht verkneifen: das melancholische „Neonlicht“ ist bestens gelungen; es klingt gelinde nach Joy Division und weckt in mir irgendwie Assoziationen an den Film „Blade Runner"...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nero Thal on 31. Januar 2014
Format: Audio CD
Messer bewegen sich auf der 2. Platte in zwei entgegensetzte Richtungen. EInmal mehr Pop, einmal mehr Experiment. Neben Ja panik, derzeit grossartigste deutschsprachige Band mit weitem, offenem Horizont. Sehr undogmatisch, sehr organisch, sehr radikal. Beeindruckende Veröffentlichung. Ich wünsche alles Gute!
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