Aus der Amazon.de-Redaktion
Für Roy Neary (Richard Dreyfuss) verändert sich das Leben dramatisch, als er eines Tages eine
Unheimliche Begegnung der dritten Art erlebt, also einen Kontakt mit Außerirdischen. Von seiner Umwelt für verrückt erklärt versucht Roy alles daran zu setzen, die Hintergründe des Geschehens zu erforschen und trifft so schließlich auf den französischen Astronom Claude Lacombe (François Truffaud), der viele seiner Fragen zu beantworten weiß.
Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art gehört zu jenen Filmen, die das Kinometier kräftig durcheinanderwirbelten. Er erschien 1978, kurz nach dem Erfolg von George Lucas' Krieg der Sterne, auf den Kinoleinwänden. Wo Lucas sich jedoch martialischen Raumschlachten und einem an sich simplen Aktions/Reaktions-Muster widmete, ging Spielberg einen anderen Weg. Sein Film steht in der Tradition typischer 70er Jahre SciFi-Filme, die oft als Allegorie der Wirklichkeit angelegt waren. Eine Wirklichkeit, die den Filmemachern nicht gerade hoffnungsfroh erschien. Der SciFi-Film der 70er Jahre war düster und geprägt von einem zynischen Nihilismus. Allzu weit bewegt sich Spielberg nicht von diesem Weltbild fort. Auch die Welt, die er zeigt, ist äußerst fehlerhaft. Roy Nearys Leben mag auf den ersten Blick glücklich erscheinen, doch es ist auch leer.
Statt jedoch auf den Zynismus seiner Zeit zu setzen, ging Spielberg einen anderen Weg. Die Besucher aus der Fremde sind in seinem Film keine Invasoren, die Übles im Sinn haben. Sie sind messianische Friedensboten, die vor allem Menschen wie Roy Neary neuen Lebensmut vermitteln. Spielberg beendete mit dieser positiven Utopie die Zeit des 70er-Jahre-SciFi-Films. Da schwang die Hoffnung auf eine bessere Welt mit. So ganz scheint er den Menschen allerdings nicht vertraut zu haben. Sonst wären seine Friedensboten kaum aus den Weiten des Universums erschienen.
Eine ähnliche Geschichte erzählte Spielberg auch 1981 in seinem Film E.T. - Der Außerirdische. Während der jedoch auf vorhersehbare Emotionen und die Tränendrüse setzte, erlaubte Spielberg seinen Zuschauern in Unheimliche Begegnung der dritten Art mitzudenken und eigene Schlüsse aus dem Geschehen zu ziehen. Dies kann man nicht von allen Spielberg-Filmen behaupten. --Christian Lukas
Video Jakob Kurzinhalt
Die neue Version mit nie gezeigten Szenen incl. Making of" (Digitally Mastered für exzellente Ton- und Bildqualität). Ein Jagdgeschwader der US-Airforce taucht unversehrt in der Sonora-Wüste wieder auf. Es war seit 1945 verschollen. Ein alter Mann gibt an, er habe nachts die Sonne aufgehen sehen. UFOs und andere rätselhafte Ereignisse sorgen überall in den USA für Verwirrung bei Militärs und Bevölkerung. Auch der Kraftwerksingenieur Roy Neary (Richard Dreyfuss) hat eine unheimliche Begegnung, die sein Leben verändert. Wie viele andere seiner Landsleute wird er seitdem von einer Vision getrieben, die ihn schließlich zum Teufelsberg nach Wyoming führt. Hier trifft die Menschheit erstmals auf außerirdisches Leben. Steven Spielbergs legendärer Welterfolg jetzt in einer neuen Fassung. Der achtfach nominierte Science Fiction-Klassiker (Oscar für Kameramann Vilmos Zsigmond 1978) erlebte in der vorliegenden Fassung, die wieder an die Originalversion von 1977 anschließt, seine Weltpremiere im Januar 1999 in The Academy of Motion Pictures Arts and Sciences Samuel Goldwyn Theater und wurde mit Hilfe des Sony Pictures Film Restoration Department geschaffen. Ein Meilenstein des Kinos. Ein Meisterwerk von dem erfolgreichsten Regisseur und Produzenten der Filmgeschichte: Steven Spielberg!"
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Special Edition zeigt Spielbergs besten Film in einer erneut variierten Schnittversion, die viele Szenen enthält, die in der Kinoversion "Special Edition" nicht enthalten waren, und wird so dem Film endlich gerecht. Die 110-minütige Dokumentation allein lohnt schon den Kauf des Disc-Sets, offenbahrt sie doch soviel mehr interesannte und teil tiefsinnige Hintergründe als so manches Werbe-Making Of. Feine Sammlerstücke sind auch die beiden Trailer und die Featurette (die eigentlich nur ein längerer Trailer ist). Wäre jetzt noch die Musik separiert worden, wären alle glücklich...Filmhistorisch ist "Close Encounters" der erste Science Fiction Film, der Ausserirdischen keine ageressive Grundhaltung zuschreibt und somit ein kultureller Wendepunkt. Inszenatorisch von Meisterschaft auf allen Gebieten geprägt (Set Design, Musik, Regie, Darstellung, Besetzung etc.) verzaubert dieses wunderbare Stück Kino mehr denn je. Gerade, da einem im Kino heute so viel Unerträgliches zugemutet wird. Allerbeste Unterhaltung aus Hollywood.
Bild: Der Film ist fast 25 Jahre alt und entstand zu einer Zeit, da das Schachtelkinosyndrom auch in den USA um sich griff. Welche Zusammenhänge auch immer zur Qualität des Filmmaterials bestehen mögen, es wirkt einfach ein wenig grobkörnig. So läßt sich ein sanftes Bildrauschen bei der Disc, die ansonsten durch hervorragendes Mastering einen stabilen und plastischen Bildeindruck schafft, nicht übersehen (00.15.15, in der Wohnung). Artefakte lassen großflächige Bildveränderungen wie den durch das Bild fahrenden Laster bei 00.58.40 ein ganz klein wenig ruckeln und die Schärfe besitzt keine hundertprozentige Detailtiefe, sondern bildet Feinheiten oftmals leicht verwaschen ab (00.59.20, Halbnah, Armbanduhr). Der prächtige Kontrast und der Mangel weiterer Artefaktstörungen - außer der erwähnten - schaffen aber durchaus soliden Bildgenuß.
Ton: Die 5.1-Remaster beider Sprachversionen in DD und DTS unterscheiden sich ein wenig: Die englische Fassung ist hörbar weiträumiger und erreicht dadurch mehr Tiefe. DTS und DD unterscheiden sich kaum, außer vielleicht durch den leicht samtigeren Bassansatz des DTS-Tons. Generell bleibt das Klangbild der Disc ein wenig blaß - gemessen an heutigen Standards. Die Dynamik und Transparenz sind ein wenig schwach, allerdings sind einzelne direktionale Effekte wunderbar gestaltet, etwa, wenn Richard Dreyfus die Modellok von den Schienen nimmt und anderswo wieder aufsetzt (00.14.34). Ein weiterer Prüfstein für die Eindringlichkeit eines Tondesigns sind immer Hubschrauber und gerade diese bleiben vorliegend tonal etwas dünn und kaum tiefgehend. John Williams´ meisterhafter Score, der einerseits mit tonal-romantisierenden Elementen, andererseits mit atonalen Intervalen spielt, wird in relativ großsymphonischer Pracht dargeboten, abermals weiträumiger und griffiger allerdings in der englischen Fassung. --movieman.de
VideoMarkt
In der amerikanischen Provinz geht Merkwürdiges vor: Elektronische Geräte machen sich selbständig, mehrere Menschen werden unabhängig voneinander Augenzeugen unnatürlicher Himmelsphänomene, und einige von ihnen fühlen fortan die Neigung, seltsame Dinge zu tun und einen mysteriösen Tafelberg im Mittelwesten aufzusuchen. Dort stellen sich auch bald jede Menge Militär und Wissenschaftler ein, denn Großes steht bevor: Eine außerirdische Zivilisation besucht Mutter Erde, um Kontakt mit der Menschheit aufzunehmen.
Video.de
Die cineastische Rarität einer außerirdischen Invasion unter friedlichen Vorzeichen steht im Mittelpunkt dieses spannenden Fantasy-Abenteuers, mit dem Steven Spielberg im Anschluß an "Der Weiße Hai" seinen Ruf als Kassenmagnet ersten Ranges untermauerte und gleichzeitig allen Hobby-Ufologen und zivilisationsmüden Tagträumern (im Film bestens vertreten durch Richard Dreyfuss) den ultimativen Kultfilm bescherte. 1980 legte Spielberg eine überarbeitete Version nach, in er der einige Szenen hinzugefügt, noch mehr aber weggelassen hat, so daß sich am Ende eine drei Minuten kürzere Spieldauer ergab, die nicht nur gradliniger, sondern auch etwas ernster als das Original wirkt.
Blickpunkt: Film
UFO's kündigen ihre Landung auf der Erde an. Auf einem Tafelberg in den USA kommt es zur Begegnung zwischen den Menschen und außerirdischen Lichtwesen.
Kurzbeschreibung
Laufzeit Kinoversion: 135 Min.
Laufzeit Special Edition: 132 Min.
Laufzeit Director's Cut: 137 Min.
Roy Neary (Richard Dreyfuss) wird Zeuge der Ankunft von fliegenden Untertassen aus einer fremden Welt. Damit beginnt eine unglaubliche Serie von Ereignissen, die ihren Höhepunkt in der Begegnung mit dem Wesen aus der anderen Welt finden. Neary wird an Bord des unheimlichen Mutterschiffs geführt - Menschen und die fremden Wesen treffen friedlich zusammen.
Regisseur Steven Spielberg hat mit diesem Film eine neue Dimension eröffnet. Seine bahnbrechenden Spezialeffekte vermitteln völlig neue Eindrücke. Die Zuschauer erleben die atemberaubende Spannung im Innern des Mutterschiffs in beklemmender Echtheit bis an die Grenzen des Vorstellbaren.
Produktbeschreibungen
Der Elektriker Roy Neary erlebt gemeinsam mit mehreren anderen entgeisterten Augenzeugen eine unheimliche Begegnung der ersten Art: UFOs flitzen durch die Luft. Nach diesem markerschütternden Ereignis peinigt ihn die rätselhafte Vision eines seltsamen, bergähnlichen Gebildes. Zum Leidwesen seiner ganzen Familie arbeitet er wie besessen daran, ihre Bedeutung zu ergründen. Inzwischen kommt es überall auf der Welt zu bizarren Erscheinungen. Regierungsbeamte erleben unheimliche Begegnungen der zweiten Art: die Entdeckung handfester Beweise außerirdischer Besucher in Form einer verschollenen Flugstaffel aus dem Zweiten Weltkrieg und eines gestrandeten Militärschiffes, die allesamt Jahrhunderte zuvor verschwunden waren, um nun mit einem Male an ungewöhnlichen Orten wieder aufzutauchen. Roy folgt seiner Vision zu einem abgelegenen Gelände, wo er und die Beamten den Hinweisen folgen, die sie an eine Stelle führen, an der sie eine unheimliche Begegnung der dritten Art