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Die Unfehlbaren: Wie Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kämpften, das Finanzsystem zu retten - und sich selbst. - Ein SPIEGEL-Buch [Gebundene Ausgabe]

Andrew Ross Sorkin , Gabor Steingart , Ursel Schäfer , Enrico Heinemann , Helmut Dierlamm
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

16. August 2010
Als die Finanzwelt am Abgrund stand

Als die Investmentbank Lehman Brothers über Nacht zusammenbrach, löste das Schockwellen um den ganzen Erdball aus. Die Bank war eigentlich zu groß und wichtig gewesen, um sie pleitegehen zu lassen. In einer brillanten Erzählung, die den Leser direkt in die Büros der Mächtigen führt, rekonstruiert der Journalist Andrew R. Sorkin den dramatischen Ausbruch der Finanzkrise von 2008/2009 und die verzweifelten Bemühungen von Bankern und Politikern, den völligen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Auf der Grundlage von ausführlichen Interviews, firmeninternen E-Mails und Protokollen liefert Sorkin die definitive Darstellung der Krise, die viele bisher unbekannte Details verrät.


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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch ist fesselnd, so fesselnd wie ein fiktiver Wirtschaftskrimi. Doch manchmal ist die Wirklichkeit dramatischer als die Fiktion. Andrew Ross Sorkin ist es gelungen, die größte Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren ausführlich nachzuzeichnen.« (NZZ)

»Das Buch "Too big to fail" des Journalisten Andrew Ross Sorkin gehört zu den besten und detailliertesten Analysen über den tiefen Fall der US-Bank Lehman Brothers.« (Welt am Sonntag)

»Packend und schonungslos detailliert schildert Sorkin den Höhepunkt der Krise.« (Handelsblatt)

Über den Autor

Andrew Ross Sorkin, geboren 1977, arbeitet für die Wirtschafts- und Finanzseiten der New York Times und ist Herausgeber von Dealbook, einer Finanzwebsite der New York Times. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er bereits mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet.

Gabor Steingart, 50, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt und Herausgeber von Deutschlands größter Wirtschaftszeitung. Der ehemalige Chef der Spiegel-Büros in Berlin und Washington ist einer der profiliertesten Sachbuchautoren unseres Landes. Seine Stimme zählt, wenn es um Wirtschaft, Finanzen und Arbeitsplätze geht. Er hat unter anderem die Bestseller „Deutschland – Der Abstieg eines Superstars“, „Weltkrieg um Wohlstand“ und zuletzt „Das Ende der Normalität“ geschrieben. Der mehrfach ausgezeichnete Journalist (u.a. Wirtschaftsjournalist des Jahres, Helmut Schmidt Journalistenpreis, Deutscher Fernsehpreis, Medienmann des Jahres) lebt mit seiner Familie in Düsseldorf.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einblick in die Finanzkrise 15. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Der Jahrestag der Pleite von Lehman Brothers jährt sich am heutigen Tag zum zweiten Mal. Nun ist mit 'Die Unfehlbaren' von Andrew Ross Sorkin ein Buch erschienen das einen umfassenden Blick der Finanzkrise aufzeigt und hinter die Kulissen blicken lässt.

Als am 15. September 2008 der Konkurs von Lehmann Brothers bekannt gegeben wurde, war das Finanzsystem der Welt vor einem Totalzusammenbruch. Banken vertrauten sich nicht mehr und liehen sich daher auch nicht mehr untereinander Geld. Die Notenbanken mussten einspringen und Rettungslösungen unternehmen wie sie zuvor nicht vorstellbar waren.

Andrew Ross Sorkin versucht nun die Ereignisse chronologisch zu sortieren und einzuordnen. Hierbei ist aber kein Sachbuch herausgekommen mit viel trockener Theorie und jede Menge Zahlen sondern ein gut lesbares Buch. Dies liegt vor allem daran, dass Sorkin die Aussagen und Quellen die er gesammelt hat in einer Art Romanform wieder gibt. So beschreibt er wie sich die Manager und Politiker in den Tagen gefühlt haben und man hat als Leser das Gefühl mit dabei zu sein. Durch diese Form ist das Buch leicht lesbar und man denkt an manchen Stellen dass man es mit einem Thriller zu tun hat, da es so spannend ist wie eben in diesen.

Anders wie bei dem Buch 'Dead Bank Walking' ' das auch in diesem Blog vorgestellt wurde ' beschränkt sich Sorkin nicht nur auf die Pleite von Lehman. Wurde bei 'Dead Bank Walking' vor allem aus der Perspektive eines ehemaligen Mitarbeiters von Lehman Brothers über die Pleite berichtet so versucht Sorkin den Fokus auf die komplette Finanzkrise in Amerika zu legen.

Dies gelingt ihm auch sehr gut und man bekommt so auch die Informationen über die Probleme anderer Investmentbanken mit, aber auch wie der damalige Finanzminister Hank Paulson versucht die Finanzkrise einzudämmen. So bekommt der Leser einen umfassenden Blick über die Geschehnisse der Finanz- und Wirtschaftskrise in Amerika.

Wenn man das Buch liest staunt man immer wieder über die Methoden und Strategien die die Banker umsetzten. Für den Otto-Normalverbraucher sind nicht nur die Summe unvorstellbar sondern auch die Derivate die gehandelt wurden. Leider zeigt sich aber in diesem Buch auch, dass es wohl nie möglich ist einen solchen Crash zu verhindern. Denn es wird immer wieder Menschen geben die ein noch höheres Risiko eingehen werden um einen Gewinn für ihre Firma oder sich selbst herauszuholen.

Die deutsche Ausgabe des Buches endet mit einem Nachtwort des Verfassers zur aktuellen Lagen. In diesem schreibt er auch, dass die Pläne der amerikanischen Regierung zur Regulierung des Finanzmarktes aus seiner Sicht nur teilweise Erfolg haben werden. Daher kann man nur hoffen das die Politik auch zukünftig sich stärker gegenüber Spekulanten zur Wehr setzt.

Alle die sich für wirtschaftliche Themen interessieren und vor allem für die Finanzkrise im Jahr 2008 in Amerika, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Schon etliche Autoren, nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland, haben in den vergangenen Monaten in Sachbüchern versucht, die nach der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers ausgelöste schwerste Wirtschaftskrise, die die Welt seit 1929 gesehen hat, in ihrer Entstehung, ihrem Verlauf und ihren Auswirkungen zu beschrieben.

Einer der ersten in Deutschland war der FAZ- Redakteur Rainer Hank mit seinem Buch "Der amerikanische Virus" in Februar 2009.
Gegen den übereinstimmenden Konsens aller am Diskurs Beteiligten, dass es die Gier der Investmentbanker und der Hedgefonds war, die die Weltwirtschaft in den Abgrund getrieben hat, formulierte Rainer Hank damals schon eine überfällige Gegenstimme zu jener auf allen Kanälen formulierten Empörungsrhetorik, die immer außer acht lässt, dass es eben auch die sogenannten kleinen Leute waren, die sich mit billigen Krediten gerne verführen ließen, und mit dem Run auf die große Rendite für ihre Spareinlagen zu der Gesamtgier nicht unwesentlich beigetragen haben.

Hank nutzte damals die Krise, um sich und seinen Lesern einmal Klarheit zu vermitteln über die grundlegenden Mechanismen unseres Wirtschaftssystems. Aus der neuen Wissenschaft der Behavioral Finance" bezog er Erkenntnisse ein und reflektierte die ganze Geschichte auch philosophisch. Puritanismus u n d Gier, Arbeitsethos
u n d Spekulationslust, so Hank, waren von Anfang in der US-amerikanischen Version des Kapitalismus vereint. Und auch heute gebe es eine Vielzahl unterschiedlicher Kapitalismussysteme, bis hin zu dem neuen Protektionismus des Barack Obama.

Hank nannte die Tatsache, dass der Markt ohne spekulative Zyklen nicht zu haben sei, die große Kränkung unserer Tage. Dieses Auf und Ab von "lustvoller Gier und paniktreibender Angst", an dem sich auch die kleinen Leute beim nächsten Mal wieder beteiligen werden, sei vielen unerträglich.
Diese Angst fordere moderierendes, regulierendes und kontrollierendes staatliches Handeln heraus, wie wir es seit Anfang 2009 staunend erleben. Doch so Hank, all das könne bestenfalls die Wiederholung alter Krisen verhindern, denn die möglichen von morgen sind uns noch unbekannt.

Zu ähnlichen Schlüssen kommt auch der amerikanische Journalist Andrew Roos Sorkin im vorliegenden Buch über "die Unfehlbaren". Geschrieben wie ein Thriller, zeichnet er aus bisher unbekannten Quellen nach "wie Banker und Politiker nach der Lehman-Pleite darum kämpften, das Finanzsystem zu retten - und sich selbst".

Das Buch liest sich spannend, ist auch für Laien gut verständlich und stellt die ganze Geschichte dar wie ein Roman. In einem für die deutsche Aufgabe im Juni 2010 geschriebenen Nachwort, zeigt er sich mit den in der Zwischenzeit getroffenen Entscheidungen vor allem der amerikanischen Politik nur zur Hälfte zufrieden. Noch mehr staatliches Eingreifen könne aber nicht verhindern, dass "immer jemand bereit (ist), ein noch etwas höheres Risiko einzugehen als der andere."

Das bedeutet nichts anderes, als das der nächste Crash kommen wird und die Steuerzahler wieder die Zeche zahlen werden.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Englischsprachiges Original empfehlenswert 15. Oktober 2010
Von Helly
Format:Gebundene Ausgabe
Sehr gutes, spannendes Buch, jedoch ist die Originalausgabe noch einen Tick besser(obwohl ich zugegebenermaßen die deutsche Ausgabe nicht nochmals komplett gelesen habe) und günstiger. Man muss zwar eventuell, je nach beruflicher Ausbildung/ Tätigkeit (oder Interessenschwerpunkt) und Englischkenntnissen, ein Wirtschaftsenglischwörterbuch parat haben, um alle Fachtermini zu verstehen, dies ist meiner Ansicht nach jedoch lohnenswert, da man hierdurch alle sprachlichen Nuancen aufnehmen kann, welche durch die Übersetzung evtl. verloren gehen (dies ist ein grundsätzliches Problem von Übersetzungen, welches bei amerikan. Filmproduktionen und Serien vielleicht in noch stärkerem Maße auftritt, da m.E. die Qualität und Kompetenz der Übersetzer hier stärker zu wünschen übrig lässt).
Das Buch gibt spannende Einblicke in die Verflechtungen der US Finanzindustrie, Wirtschaft und Politik. Bspw. wäre hier u.a. die auffällige Dichte an ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeitern, welche sich nach ihrer Beschäftigung bei GS entweder selbständig machen und mit ihrem erworbenen (Insider-)Wissen und der gesammelten Erfahrung Hedgefonds gründen oder bei anderen Finanzinstituten bzw. der Politik (s. Hank Paulson, US Treasury unter der Bush Administration) oder Notenbanken anheuern.
Am unterhaltsamsten finde ich jedoch die persönlichen Animositäten bzw. Feindschaften der Akteure, die teilweise ihre Handlungen beeinflussen und somit nicht immer zu wirtschaftlich rationalen und wohlfahrtssteigernden Entscheidungen führen. Man kann sich dem Eindruck nicht verwehren, dass hier Alphamännchen aufeinander treffen, bei denen die Profilierung/ Außendarstellung Vorrang hat.

Im Gegensatz zu einem meiner Vorkommentatoren, finde ich dieses Buch nicht nur für "Historiker" interessant, sondern auch für Menschen, die sich ganz allgemein, egal wie platt dies klingt, für politisches und wirtschaftliches Zeitgeschehen interessieren, welche dieses nicht nur durch die deutsche Brille, anhand von Periodika, betrachten möchten. Wenn man dies nicht möchte, kann man ja Belletristik lesen oder man schaut sich die Bestsellerlisten an und greift zu etwas populärem (wie bspw. R.D. Precht und Konsorten).

Anyways, kann man festhalten, dass es sich bei Andrew Ross Sorkins "Die Unfehlbaren" um ein sehr lesenwertes Buch handelt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Sehr gute und akribische Recherche - mangelhaft in der Umsetzung
Der Inhalt des Buches ist wirklich zum Staunen. Mit akribischer, fast schon besessener Genauigkeit hat der Autor viele Fakten zusammengtregane. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Skillseeker veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wie ein Teller Spaghetti...
...gehen die Handlungsstränge durcheinander. Das Buch ist sehr gut und ausführlich recherchiert, leider ist es schwierig, angesichts der zahlreichen Dramatis Personae und... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von florenzi veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buch
Habe mir nicht viel erwartet aber das Buch ist gut geschrieben sehr kurzweilig und wirklich spannend,es liest sich wie ein Roman
Vor 19 Monaten von Wenger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Frage...
Hallo leider habe ich keine Rezession abzugeben, sondern eher eine Frage...ist die "unfehlbaren" die Deutsche Version zu "too big to fail" ?? Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Julia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nailbiting
Dieses Buch muesste Pflichtlektuere fuer unsere Politiker werden !!! Spannender und erhellender als all das Gequatsche in Talkshows etc. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Angelika Graf veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Telefonbuch
Nach den Beurteilungen bei amazon hatte ich mich auf dieses Buch gefreut, um etwas mehr über die Hintergründe der Finanzkrise zu erfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von H. -J Buschmann
3.0 von 5 Sternen Ein Buch mit Licht und Schatten
Beeindruckend ist, mit welcher Akribie der NYT-Journalist Andrew Ross Sorkin die schier erschlagende Masse an Details, Akteuren und Verzahnungen derselben recherchiert hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2011 von W. Hillers
4.0 von 5 Sternen Chronik des Untergangs
Dank Andrew Ross Sorkin braucht man weder ein Vorstandsvorsitzender einer US-Investmentbank noch ein US-Regierungsmitglied zu sein, um genau nachvollziehen zu können, wie die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2010 von Rolf Dobelli
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Übersetzung!
Nach echtem Genuß des angelsächsischen Originals (siehe auch meine Bewertung dort) ersehnte ich sehr lang diese Übersetzung: Sie ist überaus gelungen!
Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 von Techno-krat
2.0 von 5 Sternen die Unfehlbaren
Hier ist ein Romanschreibstyl mit Tatsachen verbunden worden. Da ich aber kein Romanleser bin, ist das Buch für mich wertlos. Ich hatte einen Tatsachenbericht erwartet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2010 von heinz0205
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