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Die Unberührbare

Hannelore Elsner , Vadim Glowna    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95
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Produktinformation

  • Darsteller: Hannelore Elsner, Vadim Glowna, Jasmin Tabatabai, Lars Rudolph, Michael Gwisdek
  • Komponist: Martin Todsharow
  • Künstler: Tabea Braun, Sibylle Hubatschek-Rahn, Manfred Banach, Isabel Meier, Birgit Kniep, Martin Schlüter, Käte Caspar, Ana Davila, Hagen Bogdanski, Oskar Roehler, Ulrich Caspar
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 17. November 2006
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000J4QR22
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.892 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Wenn ein deutscher Film später einmal im Gedächtnis bleiben wird, dann nicht Marlene und auch nicht Der Krieger und die Kaiserin, sondern Oskar Roehlers Die Unberührbare. Es mussten Jahre seit dem Mauerfall vergehen, bis unser Kino mit dieser Geschichte vom langsamen Sterben einer westdeutschen Schriftstellerin endlich den Erschütterungen der Wiedervereinigung gerecht werden konnte. Gisela Elsner, die hier nun Hanna Flanders heißt und auf geradezu spektakuläre Weise von der nicht mit ihr verwandten Hannelore Elsner verkörpert wird, war in den 60er- und 70er-Jahren ein Star der bundesdeutschen Literaturszene. Ihre geistige Heimat sah sie, eine linke Diva, die Dior-Kleider so sehr liebte, wie sie den kleinbürgerlichen Konservativismus der Bonner Republik verabscheute, allerdings immer in der DDR. Der zweite deutsche Staat gab ihr Hoffnung und Kraft, besonders als sich in den 80er-Jahren der westliche Literaturbetrieb immer weiter von ihr abwandte und die Verrisse zunehmend böser wurden. Mit dem Fall der Mauer verlor sie endgültig den Boden unter den Füßen und stürzte sich schließlich aus dem Fenster einer Klinik in den Tod.

Aus den letzten beiden Jahren vor Gisela Elsners Tod 1992 werden in Die Unberührbare ein paar Tage, eine Reise von München nach Berlin, in den Ostteil der Stadt, und wieder zurück nach München. Oskar Roehler, der Sohn der Schriftstellerin, der mit seinem Film auch versucht, das rätselhafte, zutiefst widersprüchliche Wesen seiner Mutter zu entschlüsseln, kondensiert die Ereignisse, rückt sie viel näher zusammen und gibt ihnen damit eine besondere Kraft. Die Erzählung wird zu einem Taumel in den Tod. Die Stationen auf diesem letzten Weg zeichnen das Bild einer ganz und gar einsamen Frau, die weder bei ihrem Geliebten noch bei ihrem Sohn, weder bei ihren Freunden noch bei ihrem Ex-Mann (Vadim Glowna in einem wirklich grandiosen Zwischenspiel in dieser deutschen Tragödie), weder bei ihren Eltern noch bei Fremden Halt finden kann.

Hannelore Elsner nimmt dem Absturz ihrer Figur dabei nie etwas von seiner Härte. Als Hanna Flanders ist sie bereit, noch die letzten schützenden Fassaden, mit denen sich Schauspieler sonst umgeben, fallen zu lassen, und findet in dieser Offenheit zu einer Größe, wie sie seit Rosel Zech als Veronika Voss in Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss keine andere deutsche Schauspielerin mehr besaß. Überhaupt verbindet Roehlers Meisterwerk viel mit Fassbinders Porträt einer an Deutschland und an sich zugrunde gehenden UFA-Diva. --Sascha Westphal

Produktbeschreibungen

Mit dem Fall der Berliner Mauer bricht fr Hanna Flanders eine Welt zusammen. Von ihrem Mnchner Wohnsitz aus hatte sich die einst gefeierte Schriftstellerin ein idealisiertes Traumbild der DDR geschaffen, das sich nun nicht mehr aufrecht halten lsst. Spontan zieht sie nach Berlin, um einen Neuanfang zu wagen, doch die Kluft zwischen der Realitt und ihrem eigenen Weltbild ist zu gro fr die vereinsamte Literatin. Verbittert erkennt sie, dass die gesellschaftlichen Vernderungen unbemerkt an ihr vorber gezogen sind. Unfhig, ihre Umwelt zu verstehen oder sich anderen zu ffnen, sieht sie nur einen einzigen Ausweg... Regisseur Oskar Roehler erschuf das intensive Psychogramm nach dem wahren Schicksal seiner Mutter Gisela Elsner, die in den 60er Jahren als Schriftstellerin Erfolge feierte und sich 1992 das Leben nahm. Das vielfach ausgezeichnete Meisterwerk berzeugt durch die berragende Hannelore Elsner in der Hauptrolle!

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein nachhaltiges Filmerlebnis! 24. April 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so gepackt hat. Das Schicksal einer egozentrischen Frau, die sich mit ihren Vorstellungen nicht der sich ändernden Zeit anpassen kann und mit ihren Träumen am Leben scheitert, hat mich gedanklich nachhaltig beschäftigt. Die Darsteller, allen voran Hannelore Elsner und auch Vadim Glowna, spielen sensationell und scheinen ihre Rollen wirklich zu leben, und die Schwarz-Weiß-Ästhetik des Films lenkt nicht von der Geschichte und den Charakteren ab, sondern erhöht nur noch deren Wirkung. Dazu kommt noch, dass die Ausstattung der DVD recht vielseitig ist. Die Interviews mit Oskar Röhler und Hannelore Elsner sind interpretatorisch hilfreich und informativ. Rundherum gelungen und wirklich sehenswert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die verloren gegangene Utopie. 31. Januar 2007
Format:DVD
Berlin 1989, die Mauer fällt. Grund zur Freude und zum Feiern. Doch nicht für alle. Hanna Flanders ist Buchautorin und überzeugte Kommunistin. Ihre linke Literatur stieß in den Sechziger Jahren auf große Nachfrage in West- und auch in Ostdeutschland. Doch die Verlage von damals sind mit der Zeit gegangen und Frau Flanders Wohlstand ist am bröckeln.

Wie Don Quichotte bereist sie das Land. Ein neuer Mantel und eine Cleopatra-Perücke zieren den weiblichen Ritter. Zuerst Berlin, das Verlagshaus ihrer erfolgreichen Bücher. Doch ihr Verleger und ehemaliger Geliebter, hat keine Zeit für die alte Zeit. Auch ihr Sohn lebt in einer anderen Welt. In Nürnberg besucht sie ihre Eltern, auch des Geldes wegen. Doch die Chemie zu ihrer Mutter stimmt noch immer nicht und sie verlässt fluchtartig das Haus. Auf dem Bahnhof trifft sie ihren Ex-Mann und folgt ihm nach Darmstadt. Nur um zu erfahren, das er noch immer ein zynischer Trinker ist. Wieder in München muss sie erkennen, das der Tabletten- und Zigarettenkonsum ihrem Körper neue enge Grenzen setzen. In einer geschlossenen Anstalt setzt Frau Flanders ihren verlorenen Illusionen ein Ende.

Der Film schildert die Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, für den die ehemalige DDR ein gutes Beispiel für funktionierenden Kommunismus war. Das Scheitern des Kommunismus wird mit Heimatlosigkeit dargestellt. Die Protagonistin gibt ihr Heim in München auf und geht auf die Suche nach ihrer verlorenen gegangenen Idee von einer besseren Welt. Ein anspruchsvolles Stück mit guten Szenenbilder, tiefgehenden Dialogen und ausgezeichneten Charakteren. Auch von den schauspielerischen Leistungen ein Hochgenus für den anspruchsvollen Filmfreund.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein nachhaltiges Filmerlebnis! 7. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Besonders wenn man Hannelore Elsner und ihre Darstellungskunst mag, sollte man sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen. Die Darstellerin scheint ihre Rolle zu leben und nicht nur zu spielen. Die Geschichte der Gisela Elsner lässt wohl keinen kalt, und die Schwarz-Weiß-Ästhetik des Films unterstreicht noch die nachhaltige Wirkung der Tragödie dieser Frau. Die DVD ist sehr zu empfehlen, da sie zu den Hintergrundinformationen auch Interviews mit O. Roehler und H. Elsner enthält, die dieses eindrucksvolle Filmerlebnis noch abrunden können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios! 28. November 2010
Von Da-Da-Da
Format:DVD
Einer meiner Lieblingsfilme. Die schauspielerische Leistung Hannelore Elsners ist bemerkenswert, völlig verdient wurde sie dafür ausgezeichnet - beeindruckend! Der Film an sich ist tief traurig und überzeugt neben der atmosphärischen Stille auch durch eindrucksvolle Bilder, etwa wenn Hanna Flanders im Dior-Kleid und High Heels und mit ihrer charakteristischen Perücke durch das ostdeutsche Feld irrt oder am Tisch neben "einfachen" Frauen im Mickey-Maus-Pullover doch etwas deplatziert wirkt. Herausragend auch das Zusammenspiel mit Vadim Glowna - eine Szene, die perfekt für die ganze Tragödie und das ganze Drama steht. Das Ende Hanna Flanders kommt dann ganz still und leise und ohne Bombast, jedoch alles andere als überraschend. Ein wirklich beeindruckendes Stück deutscher Filmgeschichte, das man nur empfehlen kann. Note 1.
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