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Die Umarmung des Todes Gebundene Ausgabe – 6. Mai 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (6. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442309174
  • ISBN-13: 978-3442309177
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 14,9 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 602.384 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eine Leiche zu zersägen, ist gar nicht so einfach -- besonders wenn man es noch nie gemacht hat. Aber Masako Katori hat nun mal ihrer Kollegin Yayoi Yamamoto versprochen, den kalten Körper ihres Mannes Kenji unauffällig und fachgerecht zu entsorgen. Yahois Gatte war dem Glücksspiel und einer schönen Bardame verfallen und hatte am Ende das gemeinsame Ersparte der jungen Eheleute einfach versetzt. Vom blinden Zorn gepackt, erwürgte Yahoi ihren Ehemann -- und fühlte dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen.

Die Leichenbeseitigung als etwas ausgefallene Form weiblicher Solidarität macht die beiden Kolleginnen aus der Lunchpaketfabrik am Rande Tokyos zu Komplizinnen, doch sie bleiben nicht allein. Zu ihnen stoßen die alte Yoshï, genannt die Meisterin, weil sie am Band die schnellste ist, und die träge Kuniko, die über ihre Verhältnisse lebt und ständig in Geldschwierigkeiten steckt. Gemeinsam verpackt die Viererbande den zerlegten Gatten in einzelne Müllbeutel, und entsorgt diese dann an verschiedenen Abfallsammelstellen. Ein solider Plan, den die energische Masako sich ausgedacht hat, doch dann macht Kuniko aus schierer Faulheit einen entscheidenden Fehler. Nicht nur die Polizei, auch die Yakuza der japanischen Mafia interessiert sich bald für die Arbeit der vier unterschiedlichen Frauen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Doch die größte Gefahr droht ihnen von einem Mann, der seiner grausamen Vergangenheit nicht entfliehen kann.

In ihrer Heimat ist die japanische Autorin für Die Umarmung des Todes begeistert gefeiert und mit wichtigen Preisen ausgezeichnet worden. Zu Recht, denn Natsuo Kirino bietet Nippon Noir vom Allerfeinsten mit einem Gespür für die Untiefen der menschlichen Psyche, das an Patricia Highsmith erinnert. Auf spektakuläre Effekthascherei verzichtet die Autorin, dafür ziehen ihre psychologisch überzeugenden Porträts und die unbarmherzige Logik des schrecklichen Geschehens die Leser umso mehr in den Bann der Geschichte.

Kirino-san beschreibt aufmerksam und präzise die Unterseiten der japanischen Gesellschaft und die sozialen Verwerfungen, die aus der Spannung zwischen der Strenge traditioneller Hierarchie und der fatalen Dynamik der modernen Konsumgesellschaft entstehen. Am meisten leiden darunter die jungen japanischen Frauen und die Mütter, wie Kirino an vielen Stellen eindringlich darstellt. Gerade in der gelungenen Verbindung von erzählerischer Spannung und sozialkritischer Beobachtung erweist sich Die Umarmung des Todes als eindrucksvoller Roman! --Peter Schneck

Pressestimmen

"Mit diesem Roman hat sich Natsuo Kirino in die vorderste Reihe der zeitgenössischen japanischen Literatur geschrieben!" (Nihon Keizai )

"Dieses Buch schlägt den Leser in einen unglaublichen Bann, dem man vollständig erliegt!" (Asahi )

"...Es empfiehlt sich, die Lektüre des rund sechshundert Seiten starken Romans am Anfang eines langen Wochenendes zu beginnen, denn ist man einmal eingetaucht in die zuweilen komische, oft makabre und letztlich erschütternde Geschichte, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. ... Doch weit über die spezifischen Probleme der Frau am Arbeitsplatz, in der Ehe und in der Gesellschaft hinaus schafft Kirino mit einem bemerkenswerten Erzähltalent ein umfassendes Gemälde der gegenwärtigen sozialen Fehlentwicklungen in Japan... " (Urs Schoettli, NZZ )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Henning Kolf am 27. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Die in tristen Verhältnissen lebende Yayoi bringt im Affekt ihren nichtsnutzigen Gatten um. Ihre drei, ein ebenfalls tristes Dasein fristenden, Kolleginnen helfen bei der Zerstückelung der Leiche und deren Entsorgung per Müllabfuhr. Die Polizei findet Leichenteile und verdächtigt ein Yakuzamitglied. Dem ist zwar nichts nachzuweisen, aufgrund der Untersuchungshaft verliert er aber seinen Amüsierbetrieb und damit seine Geldquelle. Er sinnt auf Rache, während ein Teil des Frauenquartetts einen Leichenentsorgungsbetrieb aufzuziehen versucht...........

Der Plot, der einen amerikanischen Autor vielleicht zur breiten Darstellung eines Gemetzels veranlasst hätte, einem Spanier möglicherweise zur Burleske geraten wäre, wird von der japanischen Autorin zu einem tiefgründigen, fesselnden Psychodrama von hoher Qualität komponiert.

Die Charaktere aller Hauptpersonen werden durch eine ständig wechselnde Erzählperspektive kunstvoll nahe gebracht. Das von Kirino dargestellte Leben der Durchschnittsjapaner ist freudlos. Die handelnden Personen sind nicht gut oder böse - nicht Schwarz oder Weiss werden dargestellt, sondern Abstufungen von tristem Grau.

In dieser Welt taugt jeder zum Verbrecher, das Verbrechen holt die Akteure kurzfristig aus dem immer gleichen Trott, bringt Emotion und Abwechslung.

So ist das Buch manchmal makaber, manchmal verstörend, aber immer von hoher literarischer Qualität und nie langweilig
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Pätzold am 28. Mai 2007
Format: Taschenbuch
Die japanische Originalausgabe trägt den Namen "OUT" und diesen Titel ins Deutsche mit "Die Umarmung des Todes" zu übertragen war auf jeden Fall eine blöde Idee. Was ist das hier in Deutschland mit dem Buchmarketing?? Dieses Buch ist kein Krimi (zumindest nicht im klassischen Sinne), es geht -wenn überhaupt- nur vordergründig um die Aufklärung eines Mordes, sondern Thema sind vielmehr die Außenseiter in der japanischen Gesellschaft, die tagein, tagaus ihr Satellitendasein fristen: die Nachtarbeiterinnen in der Lunchbox-Fabrik, die Menschen der Unterwelt, dann noch diejenigen, die im Laufe der Geschichte Obsessionen an sich entdecken, von denen sie davor nicht zu ahnen gewagt hätten. Die manchmal als übermäßig empfundene Darstellung von blutigen Szenen ist hier auch nur Mittel zum Zweck: den Bruch zwischen dem "IN" und dem "OUT" zu illustrieren. Diese Menschen, die durch ihre gesellschaftliche Stellung schon Außenseiter sind, durch einen Mord aufeinandertreffen und die Geschichte in solch einem Feuerwerk der Abartigkeiten explodieren zu lassen, finde ich eine fantastische Idee.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 31. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Yayoi, Mutter zweier Kinder, arbeitet nachts in einer Lunchpaketfabrik ebenso wie die verwitwete Yosie, die ihre pflegebedürftige Schwiegermutter versorgt, Kuniko, die mehr kauft und besitzen will als sie Geld verdient, und Masako, deren Familie, obwohl noch unter einem Dach lebend, langsam zerbricht. Als Yayois Mann ihr gesteht, das gemeinsam Ersparte verspielt und zu Prostituierten getragen zu haben, erdrosselt sie ihn. Um die Leiche loszuwerden, wendet sie sich an die praktische Masuko und initiiert damit ein Szenario, das für die vier Frauen zum Horror wird.
Ein furioser Krimi; trotz seiner 600 Seiten schnell zu lesen, sobald man sich an die fremd klingenden Namen gewöhnt hat und die Personen voneinander unterscheiden kann. Was mich am meisten gewundert hat: Wie wenig fremdartig das Buch wirkt. Abseits vom dörflichen japanischen Leben mit seinen Traditionen und Familienbanden sind Lebenssituationen und -probleme dieselben wie man sie aus den Schilderungen von europäischen und amerikanischen Großstadt-Randsiedlungen kennt: Beengte Wohnverhältnisse, Konsum um jeden Preis, Geldprobleme, familiäres Auseinanderleben und Menschen, v.a. Frauen, die zwischen beruflicher Arbeit, Haushalt und Versorgung der Familie keinen Platz und keine Zeit zum Verschnaufen haben.
Die Krimihandlung wird von einer Spannung getrieben, für die nur das Wort "unerträglich" gelten kann. Daneben hat die Autorin die Personen so gezeichnet, dass man als Leser mit jeder mitfühlen kann, sogar mit Kuniko, dem Schwachpunkt des Quartetts, und auch mit dem sadistisch veranlagten Bordell- und Spielclubbesitzer Satake.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A Bee am 11. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Ich muss es gestehen: obwohl es sich um Trivialliteratur handelt (die Autorin erhebt aber auch keinen Anspruch künstlerischer Elitarität), ist dieses Buch mein unerreichter Liebling. Es ist mir zufällig in der Bücherei in die Hand gefallen und hat mich zunächst aufgrund des covers irritiert. Egal, den am Ende werden sie wissen wen es darstellen soll und dass es seine Berechtigung hat. Dennoch hab ich mich auf einen Stuhl gesetzt und mir mal die erste Seite durchgelesen...
Es ist wirklich unglaublich ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und verbrachte eine geschlagene Stunde bis ich mich überwund es einzupacken und mit nach hause zu nehmen. Von da an hatte ich keine ruhige minute mehr. Dieses Buch macht süchtig. Definitiv. Glauben sie es mir.
Es ist unglaublich fesselnd, berührend, spannend und ekel- und angstschweißerregend zugleich und das von der ersten bis zur letzten Minute.
Ich möchte nichts vom Inhalt vorweg nehmen, aber soviel sei gesagt, Tokio als düsterer, kalter Spielort in dem Yakuza in den Vororten die Prostitution und Autoritäten fest in der Hand der Gewalt hält, in denen Menschen leben um ihr Leben durch montone Arbeit am Fleißband bestimmen zu lassen, wie es das bei bspw. Masako der fall ist. Alles ist derart atmosphärisch dicht gestrickt, man könnte förmlich ersticken.

Unbedingt lesen. Ein Juwel der japanischen Literatur
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