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am 12. März 2012
Jonas Gabler setzt sich sehr differenziert dem Thema Ultras und der Entwicklung des Fußballs vom Volkssport zu einer einem Marketingprodukt auseinander.
Der Autor geht umfassend auf die Entwicklung des Fußballs in Italien (dem Ursprungsland der "Ultras") und in Deutschland ein und beschreibt den Wandel, der besonders in den letzten 20 Jahren den deutschen Fußball weiterentwickelt (oder eben auch von den Fans entfremdet)hat. Für den Fußball in Deutschland beschreibt er sehr anschaulich und fundiert den Wandel von den "Kutten" in den 80er-Jahren zu den "Ultras", die mittlerweile mit ihren Choreographien und Gesängen maßgeblich das Erscheinungsbild der Fankurven beeinflussen. Jonas Gabler gibt einen guten Einblick in die Strukturen und in die Denkweise vieler Ultras. Hierbei geht es nicht "gute Ultras" oder "böse Ultras" sondern um eine in die Tiefe gehende Aufarbeiteung der Thematik - dabei nimmt er durchaus Bezug auf das Thema Gewalt, politische Radikalität und auch auf das nicht immer unproblematische Verhältnis zu den "normalen" Fans. Es geht in keinem Fall um Schuldzuweisungen- auch nicht in Richtung der Vereine, der Polizei oder der DFL. Sehr wohl weist der Autor auf den Umgang dieser Institutionen mit den Ultras hin und mahnt hier einen faireren Umgang an, ohne zu einer Idealisierung der Ultras zu neigen. In Zeiten, in denen der Kommerz immer mehr die Oberhand gegenüber dem einstigen Massensport gewinnt, sind die Ultras einerseits diejenigen, die ungute Schlagzeilen in Sachen Gewalt liefern, andererseits mit ihrer "Old-School"-Ausrichtung in Sachen Support auch diejenigen, die bedingungslos dafür sorgen, dass es in den Stadien noch das gibt, was viele mindestens genauso schätzen wie guten Sport: leidenschaftliche Unterstützung für die Mannschaft, Gänsehaut-Gefühl und eine Identifikation mit der Mannschaft, die "Modefans" nie haben werden.
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am 4. März 2014
Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich mich ausgiebig mit dem Thema Ultras und der gängigen Literatur hierzu beschäftigt.
Das buch "Die Ultras" von Herrn Gabler war hierbei eines der Wenigen, welches einen neutralen Einblick in die Ultrabewegung ermöglichte, es macht den Eindruck, als ob er sich wirklich tiefgründig mit der Materie beschäftigt hat.
Sehr empfehlenswert!
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am 4. November 2010
Das Buch ist tatsächlich sehr gut gelungen. U.a. durch das Auswerten von Szeneliteratur gelingt es Jonas Gabler ein deutliches Bild der Ultras in ihrem gegenwärtigen Zustand zu zeichnen, dass eine geschichtliche und politische Einordnung vornimmt, sowie ihre Strukturen und Verhaltensweisen analysiert.
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am 9. August 2013
Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Besonders für all die jenigen, die immer noch denken das Ultras "sowas wie Hoolians" sind, besonders für "sog. Journalisten". Diesen Menschen wird gezeigt welch Stellenwert Ultras haben. Das ganze ist dabei sehr gut recherchiert und lässt sich auch sehr gut lesen.
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am 12. Mai 2012
Das Buch über die erst vor kurzem entstandene Ultrabewegung als Sub- und Jugendkultur wurde von Jonas Gabler sinnvoll aufgebaut. Der Autor bedient sich an einem großen Ausholradius, indem er zuerst einmal die Entstehung der Fankultur in Deutschland kennzeichnet. Dabei geht er auch auf die Entwicklungen in England und Italien ein und baut seine Argumentation logisch auf. Man lernt die Mentalität der Ultras, Strukturen der Bewegung, positive als auch negative Aspekte kennen. Dabei wird auf Verallgemeinerung weitestgehend verzichtet und es werden keine klassischen Klischees verfolgt, wie sie heutzutage in den Massenmedien Verwendung finden.
Grundbaustein für diese vorwurfs- und klischeefreie Darstellung der Situation und der Eigenschaften der Bewegung ist eine gute Recherchearbeit, sowie Prüfung der Informationen, die Gabler im Laufe der Jahre gesammelt hat. Natürlich gibt es auch einige Passagen oder Thesen, die ich nicht ganz unterstützen kann, aber das beruht nunmal auf den verschiedenen Meinungen eines Individuums und schmälert die Bewertung dieses Werks auf keinen Fall.
Letztendlich kann man dieses Buch wohl jedem nahelegen, der sich für die deutsche Fankultur bzw. die Entstehung der Ultrabewegung interessiert. Eigentlich sollten sich auch mal diverse Journalisten dieses Werk zu Gemüte führen, um eine undifferenzierte Berichterstattung in Zukunft zu vermeiden, aber dazu fehlt wohl die Ausdauer, denn dieses Buch fasst rund 220 Seiten. Mir wurde eigentlich nie langweilig, weil die Thematik an sich sehr interessant ist und die Aussagen des Autors meist schlüssig und gut nachzuvollziehen sind.
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am 9. Oktober 2013
Gutes Buch!

Wer jedoch aktiv im Umfeld von Ultras Fußball lebt, der wird diese Lektüre als nicht so informativ empfinden. Dennoch ist es lesenswert und keine verschenkte Zeit.
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am 31. Dezember 2014
Geiles Buch, Sehr interessant und vorallem nicht einseitig geschrieben.
Der Autor ist bekannt, dass er sich offen mit dem Thema Ultras beschäftigt.
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am 18. Februar 2012
Sehr gut, dass sich mal ein Dipl.-Politologe mit dem Thema beschäftigt. Die Szene in DE wird angeschaut und mit anderen Szenen in Europa verglichen. Im gegensatz zu anderen Ländern ist es schon 20 Jahre her, dass jemand bei einem Fußballspiel zu Tode kam? Oder das Ultragruppen viel öffentliche Arbeit anbieten, und das für lau? Ich finde, dass dieses Buch jeder lesen sollte, der in den Stadien oder vor dem TV über Ultras und die "unbelehrbaren Chaoten" spricht. Es wird einigen die Augen öffnen, zumindest werden sies verstehen oder nachvollziehen können.
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am 8. Januar 2012
das Buch ist super, hat mein Sohn zu Weihnachten bekommen und ist totaler Fußballfan. die Lieferung war super schnell und ich bin total zufrieden.
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