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Die Ufa-Story. Geschichte eines Filmkonzerns
 
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Die Ufa-Story. Geschichte eines Filmkonzerns [Illustriert] [Taschenbuch]

Klaus Kreimeier
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Kurzbeschreibung

Die opulent bebilderte Geschichte der Ufa: von Ernst Lubitsch über Fritz Lang bis Veit Harlan, von Ludendorff über Hugenberg bis Goebbels, von Henny Porten über Marlene Dietrich bis Zarah Leander und Hildegard Knef, von der experimentierfreudigen Filmwerkstatt der Weimarer Jahre bis hin zum nationalsozialistischen Staatskonzern und seiner problematischen "Einflechtung" in die Adenauer Jahre.

Über den Autor

Der Publizist Klaus Kreimeier, geboren 1938, ist Medienwissenschaftler. 1971-76 war er Dozent an der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 1997 ist er Leiter des Studiengangs Medienplanung, -entwicklung und -beratung an der Universität Siegen und verantwortet ein Projekt zum Dokumentarfilm der Weimarer Republik. Daneben ist er Kritiker und Freier Publizist.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Sehr informativ, 25. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Ufa-Story. Geschichte eines Filmkonzerns (Taschenbuch)
Dieses Buch strotzt nur so vor Fakten und ist daher sehr interessant. Die vielen Bilder illustrieren dabei den Inhalt hervorragend. Es ist auch gut lesbar, allerdings habe ich das Buch nicht von vorn nach hinten gelesen, sondern kapitelweise. Das geht sehr gut, da das Buch nur lose chronologisch aufgebaut ist und vielmehr in jedem Kapitel ein bestimmter Aspekt der UFA-Geschichte aufarbeitet.

Warum nun aber nur 3 Punkte? Ich ziehe 2 Punkte ab, weil der Autor es sich bei der Bewertung der UFA-Stars während des Nationalsozialismus sehr einfach macht. Mit der Arroganz des Spätgeboreren richtet er über das vermeintliche Fehlverhalten fast aller UFA-Stars. Selbst in eine Diktatur hineingeboren und darin aufgewachsen, fällt mit mir ein Urteil über die Situation dieser Schauspieler bedeutend schwerer. Ich weiß, wie schwer es ist, in der Situation zu erkennen, gebe ich gerade den kleinen Finger oder verkaufe ich gerade den ganzen Körper. Die Übergänge sind fließend und hinterher ist man immer schlauer.

Erstaunlich dabei ist, dass es offensichtlich für den Autor gilt, wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Ich will dies kurz am Beispiel Hans Albers vs. Heinz Rühmann belegen. Dem ersten verzeiht er großmütig, dass er den "chauvinistisch-antisemitischen Kolonialpionier" Carl Peters gespielt hat, Rühmann seinen Quax jedoch nicht. Dabei hatte Albers (nach Kreimeier) ein unerhörtes Privileg: er hatte vertraglich zugesichert das Recht, Drehbücher massiv zu beeinflussen oder gar abzulehnen. Außerdem hält er Albers für den einzigen deutschen Star der damaligen Zeit, der eine gewisse internationale Bedeutung hatte. Eine Aussage, die für mich neu war. Wie auch immer, offensichtlich spielt hier die persönliche Sympathie des Autors bei der Beurteilung derselben Sache eine große Rolle. Ich teile diese Sympathie nicht (im Gegenteil, dass Albers mitspielt, ist für mich das definitive K.O.-Kriterium eines Filmes, ich mag ihn einfach nicht), aber auch ohne dies finde ich, dass diese Sympathie bei dieser Beurteilung keine Rolle spielen dürfte.

Trotzdem finde ich, es ist alles in allem ein lesenswertes Buch.

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