'Die U-Bootjäger' hätte ein sehr gutes Buch werden können, doch leider verzettelt sich der Autor zu häufig in Nebenhandlungen, wie z.B. eine Liebesgeschichte, und konzentriert sich weniger auf Technik, Taktik, Einsatzschemata der Alliierten zur U-Boot-Abwehr und die Angriffstaktiken der dt. U-Boote. Vom Kriegsbeginn springt der Autor plötzlich ins letzte Kriegsdrittel, wo die Alliierten die Oberhand über die U-Boot-Gefahr errungen haben. Warum und wodurch wird leider nur unzureichend erklärt. Auch wird das alte Märchen, dass deutsche U-Boot-Besatzungen im WK-II auf Rettungsboote geschossen haben sollen, wieder ausgegraben, obwohl historisch nur ein Fall (Kptlt. H. Eck, U-852) dieser Art belegt ist. So langt's leider nur zu einem guten, aber nicht durchgehend mitreissenden Seekriegsroman.