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Die Tulpe des Bösen: Roman
 
 
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Die Tulpe des Bösen: Roman [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Jörg Kastner
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (5. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426662620
  • ISBN-13: 978-3426662625
  • Originaltitel: Die Tulpe des Bösen
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 368.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jörg Kastner
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Zwei Morde geben im Amsterdam des Jahres 1671 Rätsel auf: ein Werftbesitzer und ein Bankier werden erstochen aufgefunden, in der Hand haben beide ein Tulpenblatt, schwarz, „mit tropfenförmigen roten Flecken“, wie Blutstropfen. Kein leichter Fall für Amtsinspektor Jeremias Katoen, zumal die Stimmung zwischen Tulpenhassern und leidenschaftlichen Verehrern aufgeladen und explosiv ist.

„Nie wieder würde die Tulpe die Niederlande an den Rand einer Katastrophe bringen", dachte man.“ Nun aber, vierzig Jahre nach Ende des Tulpenwahns diese bestialischen Morde. Beide Opfer waren Mitglieder der Vereinigung der „Verehrer der Tulpe“, die sich regelmäßig in dem Amsterdamer Lokal „Drei Tulpen“ trifft. Für schnell ausfindig gemachte Tulpenkenner ist sofort klar: für Zwiebeln dieser unbekannten Tulpe wäre vor Jahren ein Vermögen gezahlt worden. „Ihr würdet euer Seelenheil dafür geben, auch nur ein Exemplar dieser Tulpe zu besitzen.“

Eine schaurig-schöne Atmosphäre ist es, in die Jörg Kastner entführt, die dunklen, dreckigen und gefahrvollen Gassen des alten Amsterdams, dann schillernde und zwielichtige Orte und Plätze. Gerüchte machen die Runde, und von weit her, von Kreuzfahrern stammt die Kunde von der giftigen, schwarzen „Tulpe des Bösen“. „ Wer ihr zu nahe kommt, verliert den Verstand und ist nur noch von dem Wunsch besessen, seinem Leben ein Ende zu bereiten und seine Seele dem Teufel auszuliefern.“ Eine Tulpe, makellose Schöpfung der Natur, als Waffe? Wer verfolgt welche Absichten, die sogar Morde einkalkulieren?

Eine wunderbare, dichte und runde Geschichte, die die buntesten Bilder wach ruft, gefangen nimmt und ausgesprochen spannend bis zum Schluss bleibt. Das mag nicht zuletzt an dem sympathischen Jeremias Katoen liegen, der es nicht leicht hat, die Tulpenmorde aufzuklären, dabei souverän, aber auch ganz menschlich, sprich anfällig für die Liebe bleibt. Wie immer spannend an historischen Romanen: was ist Tatsache und Geschichte, was Fiktion und dichterische Freiheit. Die schwarze Tulpe hat es nie gegeben, aber nicht immer ging auch die Gefahr von der Tulpe aus, sondern eher vom Menschen. „Ihre Spekulations- und Gewinnsucht hat zu dem Desaster von 1637 geführt, als der Tulpenmarkt in sich zusammenbrach.“ Das klingt nicht nur irgendwie aktuell sondern war auch alles andere als Fiktion.--Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Amsterdam 1671. Bis vor kurzem hielt das »Tulpenfieber« die Niederlande in Atem – hochgefährliche Spekulationen mit Tulpenzwiebeln kosteten nicht wenige Bürger die Existenz. Und noch immer treffen sich wöchentlich die »Verehrer der Tulpe«, ein exklusiver Club … Als sich eines Abends ein ehrenwertes Mitglied, Bankier de Koning, auf den Heimweg macht, wird er von einer fremden Frau angehalten und brutal niedergestochen. Amsterdam ist in Aufruhr. Er ist der zweite Ermordete, der ein seltenes Blütenblatt in der Hand hält. Inspektor Jeremias Katoen führt die Ermittlungen, bei denen fanatische Liebhaber und ebenso fanatische Tulpenhasser ihn auf die Spur eines extrem raren und gefährlichen Exemplars bringen, das einst im Osmanischen Reich gestohlen wurde. Ein dämonisches Gewächs von schillernder Farbe, das jeden, der ihm zu nahe kommt, den Verstand verlieren lässt … Nun scheint die Tulpe des Bösen in die Hände von Landesverrätern geraten zu sein. Und Jeremias Katoens Leben hinge bald am seidenen Faden, wären da nicht ein ihm blind ergebener Betteljunge und eine fechtkundige junge Frau.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nichts ist wie es scheint 23. November 2008
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Jörg Kastner hat seinen zweiten Roman um Jeremias Katoen eingebunden in die historischen Ereignisse des Jahres 1671, als die Niederlande kurz vor dem Krieg mit Frankreich stehen und der Einmarsch der französischen Truppen immer wahrscheinlicher wird. Kurz nacheinander werden in Amsterdam zwei Männer ermordet, die der Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde angehören. In der rechten Hand der Toten findet man das Blütenblatt einer bis dahin unbekannten Tulpenart. Jeremias Kattoen, dem Leser schon aus "Die Farbe Blau" bekannt, übernimmt die Ermittlungen. Bald wird klar, dass die Vereinigung der Liebhaber der Tulpenfreunde nicht nur hehre Motive hat und die ermordeten Mitglieder keinesfalls unbescholtene Bürger sind.

Wenn Jörg Kastner erzählt, dann ist man mitten drin im Geschehen, zieht mit Jeremias Katoen durch das Labyrinth des nächtlichen, nebelverhüllten Amsterdam und fühlt das beklemmende Gefühl der Gefahr, der er ausgesetzt ist. Genauso genießt man aber die ruhigeren Passagen, in denen sich der Ermittler eine kleine Pause gönnt und die auch dem Leser ein wenig Luft verschaffen in diesem rasanten und abwechslungsreichen Krimi, der auf jeder Seite zum Miträtseln einlädt, oft auf falsche Fährten führt, dem Leser nebenbei noch einen lehrreichen Exkurs über die Geschichte der Tulpe bietet und am Ende für eine überraschende Auflösung sorgt.

Es ist ein lebensechtes Bild, das Jörg Kastner von Amsterdam, seinen Bewohnern und deren Ängste, Sorgen und Träumen zeichnet. Immer, wenn ich eines seiner Bücher um Jeremias Katoen lese, wünschte ich, ich könnte in der Zeit zurückreisen, mit dem Boot über die Grachten fahren, die Märkte besuchen, Tulpenfelder besichtigen und in einer der kleinen Garküchen Schmalzbrote oder in Wein gedünsteten Fisch genießen.

Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Roman um den Ermittler Jeremias Katoen war, denn ich würde mich gerne wieder von Jörg Kastner ins historische Amsterdam entführen lassen.

Dieser Krimi ist ein Muss für Leser, die anspruchsvolle historische Krimis mit zeitgeschichtlichem Hintergrund lieben
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Epperlein TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch entführt den Leser nach Amsterdam im Jahre 1671.
In der Republik der Vereinigten Niederlande wächst sich der Tulpenhandel zu einem regelrechten Fieber mit wilden Spekulationen aus.
1637 bricht der Handel mit den Tulpenzwiebeln zusammen und reißt viele Spekulanten in den Ruin.

Im Jahre 1671 gibt es aber noch einen Kreis hochrangiger Amsterdamer Bürger, die sich "Verehrer der Tulpe" nennen und sich jeden Montag im Wirtshaus "Zu den drei Tulpen" treffen.
Nach diesen wöchentlichen Treffen sind nun bereits zwei Mitglieder dieses Kreises erstochen worden, da wird der Amtsinspektor Jeremias Katoen mit seinen Bütteln Jan Dekkert und Joris Kampen beauftragt, den Mörder zu fassen. Bei den Opfern wird jeweils ein schwarzes Tulpenblatt mit roten Tropfen gefunden, was dem Mörder den Namen der Tulpenmörder einbringt.

Der Leser begleitet Katoen auf seinem Weg durch ganz Amsterdam auf der Suche nach diesem Mörder. Dabei verschlägt es den Amtsinspektor sowohl in das heruntergekommene und gefährliche "Labyrinth", verwinkelte Gassen am Hafen, in denen sich nachts zwielichtige Gestalten tummeln, als auch in die vornehmen Grachtenviertel.
Die Ermittlungen erstrecken sich von Tulpenliebhabern, wie dem fanatischen Willem van Drop, bis zu dem verschrobenen Tulpenhasser Sybrandt Swalmius und seiner Ziehtochter Anna.
Ein sehr gefährliches Tulpenexemplar, "die Tulpe des Bösen", die von der geheimen "Tulpenküste" stammt, hat ihren Weg nach Amsterdam gefunden.
Für Katoen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn der nächste Montag könnte ein weiteres Todesopfer fordern.

Eine spannende Geschichte um eine rätselhafte Tulpe, ein wertvolles Manuskript, eine geheime Seekarte und eine Verschwörung, die auch politische Dimensionen hat.
Neben der Kriminalhandlung erfährt man viel über das Amsterdam des 17. Jahrhunderts.
Ein Personenregister, eine Zeittafel und ein Plan Amsterdams runden dieses wunderbare Buch ab.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Auf der Basis eingehender vor Ort Recherche ist es dem Autor Jörg Kastner wieder einmal gelungen einen besonderen historischen Thriller und Kriminalroman auf den Markt zu bringen. DIE TULPE DES BÖSEN dreht sich um eine Mordserie an ehrbaren Bürgern Amsterdams im Jahre 1671 unter der Zuhilfenahme einer unbekannten und betörenden Tulpe - doch die Tulpe umgibt ein düsteres Geheimnis, an den Tatorten bleibt nur ein Blütenblatt von ihr zurück.

Der Amtsinspektor Jeremias Katoen ist im Jahre 1671 mit mehreren unwirklichen Todesfällen konfrontiert, jedes Mal werden am Tatort bei der Leiche die Blütenblätter einer unbekannten Tulpe hinterlassen.

Im Laufe seiner Recherchen stößt Katoen auf das Geheimnis der Tulpe des Bösen oder der sogenannten Bluttulpe - einem Vertreter der Tulpengewächse, dessen das aus ihm gewonnen Elixier den Tod schenkt - unter Verwirrung des Geistes geraten die Delinquenten in einen Zustand des Suizids.

Ohne es zu merken ist die Phiole mit dem tödlichen Elixier auch schon fasst bei Katoen selbst angelangt und am Ende wird er selbst direkt das Ziel eines Anschlags.

Das Buch besticht durch eine genaue Recherche der Zeitumstände und der Umgebung und führt uns in die Welt des Jahres 1671. Mit morbider Gründlichkeit vermag es Jörg Kastner wieder einmal dem Leser den Gänseschauer zu verpassen, welchen dieser wohl bei gut gemachten historischen Krimis sehnsüchtig erwartet.

Empfehlenswert!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Katoens zweiter Fall
Kurz hintereinander werden zwei Männer in Amsterdam ermordet. Bei beiden wird das schwarze Blatt einer bisher unbekannten Tulpenart gefunden. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Skatersally veröffentlicht
nett, aber bitte die niederländische Aussprache lernen!!!!
Der Inhalt hat ganz gut gefallen - nichts außergewöhnliches aber doch unterhaltsam. Was aber extrem gestört hat, war jedoch, dass der Sprecher Wolfgang Condrus der... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von gerbiline veröffentlicht
Seichte Krimi-Unterhaltung
Die Tulpe des Bösen - tolles Cover, und schon gekauft. Die Kurzangabe war leider besser als der Rest. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2009 von lesezeichen
Das Beste an dem Buch ist das Cover
Zum Inhalt: Amsterdam im 17. Jahrhundert in der Blüte seines Wandels.
Das Tulpenfieber hat so manchen Kaufmann seine Existenz gekostet als sich neuer Schrecken in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von Bücherfee
unterhaltsam, aber ohne Tiefe
Amsterdam 1671 erholt sich vom Tulpenwahn, der das Land fast an den Rand einer Katastrophe gebracht hat. Die schöne Blume wird von einigen gehasst, von den anderen verehrt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2009 von elfirina
leichte Unterhaltung
Ein historischer Roman aus den Niederlanden des 17. Jahrhunderts:
In der Welthandelsstadt Amsterdam hat bis vor kurzem das Tulpenfieber" die Geschäfte bestimmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2009 von J. Seibold
Das frühneuzeitliche Amsterdam
Im 17. Jahrhundert war Amsterdam der Mittelpunkt der Welt. Von hier aus starteten die Niederländer ihre weltweiten Seereisen, um all die begehrten Güter aus fernsten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2008 von Media-Mania
Blütenpracht mit Todesmacht
Im späten 17. Jahrhundert sorgt Amtsinspektor Jeremias Katoen für Recht und Ordnung in der aufstrebenden und bedeutenden niederländischen Handelsstadt an der Amstel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2008 von Uli Geißler
Deftig gewürzter Kriminalroman
....je mehr es dabei zu verdienen gab, desto besser, und niemand dachte daran, dass das, was der eine verdient, vom anderen auch bezahlt werden muss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von timediver®
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