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Jonathan Rhys Meyers, Henry Cavill und Special Guest Joely Richardson spielen die Hauptrollen in der packenden letzten Staffel von Die Tudors, dem Serienepos über Leben, Lieb- und Leidenschaften von Englands wohl berüchtigstem König.
König Heinrich VIII. heiratet in fünfter Ehe die 17-jährige Catherine Howard, eine betörende Schönheit, die sowohl die Leidenschaft des Königs als auch die seines Kammerherrn weckt und so ein tödliches Dreiecksverhältnis heraufbeschwört. In voller Midlife-Crisis heiratet Heinrich erneut und erklärt Frankreich den Krieg, um die Boulogne einzunehmen und, zumindest symbolisch, seine Jugend zurückzuerobern. In der Heimat eskaliert der Kampf zwischen Katholiken und Protestanten, als Heinrichs geliebte sechste Ehefrau der Ketzerei bezichtigt wird. Heinrich muss in zunehmendem Wahnsinn nun über ihr Schicksal entscheiden und für einen Nachfolger seiner prunkvollen Herrschaft sorgen.






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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
nicht das Ende :-),
Von Sir Steven (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [3 DVDs] (DVD)
ACH JA, WAR DAS SCHÖN....Die nun letzte Staffel der Tudors holt noch einmal richtig aus und läuft zur Höchstform auf. Ja, ich weiß, auch hier historisch nicht ganz korrekt, aber es ist eben eine TV-Show. Für Richtigkeit gibt es Doku-DVDs und Geschichtsbücher... Henry und Charles sind nun sichtbar älter und gereifter. Der König wird langsam müde und er merkt es auch. Deshalb muss er sich und der Welt noch einmal beweisen, dass er es kann und lässt unter allen Umständen das fast uneinnehmbare Boulogne dann doch einnehmen. Auch die quirlige Königin geht König Henry zunehmend auf den Nerv (wobei ich die von Anfang an EXTREM nervig fand). So kommt es, wie es kommen muss: Königin (grade mal 17 oder 18) findet den kecken Hofpagen vom König much more sexy... Böse Falle.. Wie das endet, ist dann aber geschichtlich doch korrekt... (und ließ mich bezüglich der nervigen Catherine Howard zum Aplaus vor dem Fernseher hinreißen). Aber ich will hier gar nicht mehr zur Story schreiben, was andere ja schon genug getan haben. Ich finde aber, dass die 4. Staffel wieder absolut zu den Tudors geworden ist, wie ich es in den ersten beiden Staffeln so geliebt habe. Ränken, Zänken, Verrat, Liebe, Vertrauen, Folter, Hinrichtung, Zweifel... Alles drin. Und zu schön anzusehen. Jonathan Rhys Meyers gibt auch in dieser Staffel einen großartigen King Henry ab, er ist so ein extrem talentierter Schauspieler! Völlig glaubwürdig, wie er immer noch den selben Charakter spielt, der sich immer noch als der große Herrscher sieht, aber immer mehr gegen sein Alter, die nachlassende Kraft und gegen die Mächte, die schon die Zeit nch ihm abstecken, ankämpfen muss. Auch Henry Cavill als sein bester Freund steht ihm da in nichts nach. Oft lassen Schauspieler in den Sequeln lustlos nach, nicht hier! Man könnte meinen, alle Staffeln seien an einem Stück gedreht worden. Sarah Bolger als heranwachsende Queen (Bloody) Mary sticht immer mehr aus dem Geschehen heraus und sie wird völlig glaubhaft in dem weiteren Verlauf der Geschichte, in der sie die Macht inne haben wird und für den Glauben viele Menschen Opfern wird. Nach wie vor ist Joss Stone als Anna von Cleveland zwar viel zu hübsch, aber die Rolle wird von ihr so symphatisch gespielt, dass man gut verstehen kann, dass sich der König zum Verschnaufen zu ihr flüchtet. Simon Ward als machtbesessener Kardinal, der versucht, die Machtstrippen zu ziehen ist auch bestens besetzt. Er hat zwar lange nicht die Eleganz und Präsenz von Sam Neil als Thomas Wolsey, aber eben dieser war in der Geschichte selbst auch herausragend. Absolute Gänsehaut habe ich bekommen, als zum Ende hin in Henrys Visionen Maria Doyle Kennedy als seine erste Frau Katharina und Nataly Dormer als Ann Boleyn noch einmal auftauchen. Und zwar nicht als alte eingespielte Szenen sondern die Visionen waren komplett neu gefilmt worden. Beide Exköniginnen forderten für ihre jeweilige Tochter das Recht auf die Macht ein. Das hat den Kreis der 4 Staffeln dann komplett geschlossen. Und dann kommt noch ein super Trick: Laoise Murray als junge, jetzt schon trotzige Elizabeth, kann man sich sehr gut als junge Cate Blanchet vorstellen. Und denkt man nun an die beiden Kinofilme ELIZABETH und ELIZABETH - DAS GOLDENE KÖNIGREICH, in denen Cate Blanchet Elizabeth Tudor spielt, dann wird schnell klar, dass die Tudors insgeheim weiter gehen :-) Und in der Tat fangen die Kinofilme genau da an, wo Staffel 4 aufhört. Und "ganz zufälliger Weise" hat für die beiden Kinofilme kein anderer die Drehbücher geschrieben als Michael Hirst, der auch die Drehbücher für die Tudors geschrieben hat.... Und auch die Kinofilme wurden in alten Kathedralen mit extrem aufwändigen Kostümen gedreht. Ich habe es dann so gemacht, nach den Tudors 4 die beiden Kinofilme gesehen, und man hat GENAU das Gefühl, dass man im Prinzip die Tudors Staffel 5 guckt :-) UNBEDINGT AUCH MACHEN!!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
135 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der krönende Abschluss!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [3 DVDs] (DVD)
Die 4. und zugleich letzte Staffel der Tudors läuft nach kleinen Schwächen in der 3. Staffel erneut zur gewohnten Form auf.Warnung: Wer an den erotischen und gewalttätigen Szenen der ersten 3 Staffeln Anstoß genommen hat, sollte von der 4. die Finger lassen. Hier werden freizügige Liebesszenen und grausame Folter- und Hinrichtungsszenen gezeigt, bei denen nichts der Phantasie des Zuschauers überlassen wird. Und wer die Geschichte der Tudors nicht kennt sollte hier aufhören zu lesen, denn es folgen einige Spoiler. Zum Inhalt: König Heinrich VIII heiratet am Tag der Hinrichtung von Sir Thomas Cromwell die junge Catherine Howard, eine Cousine seiner 2. Gemahlin Anne Boleyn. Sie ist zwischen 15 - 19 Jahre alt (das genaue Geburtsdatum ist unbekannt), der König war zu diesem Zeitpunkt um die 30 Jahre älter. Die blutjunge Königin ist kein Kind von Traurigkeit, sie hatte vor ihrer Heirat zumindest 2 Liebhaber. Aber Heinrich VIII ist in seine Braut bis über beide Ohren verliebt, er hat weder Zweifel an ihrer Unschuld noch ihrer Liebe zu ihm. Die junge Königin begeht den Fehler Joan Bulmer (eine Freundin aus der Vergangenheit) als Hofdame aufzunehmen und macht später noch Francis Dereham (ihren ehem. Liebhaber) zu ihrem Sekretär. Sowohl damit als mit ihrer heißblütigen Liaison mit Thomas Culpepper versetzt sie sich und anderen den Todesstoß. Im Alter von 52 Jahren heiratet Henry VIII am 12. Juli 1543 seine 6. und letzte Frau die knapp 30jährige Catherine Parr. Kurz darauf zieht er gegen Frankreich in den Krieg und versucht die Stadt Boulogne einzunehmen. Seine Soldaten leiden in dem kräftezehrenden Krieg an Hunger und sterben reihenweise an *bloody flux* (der roten Rhur), während der König sich und seinen hohen Herrn in einem herrschaftlichen Zelt nahe der Kampfstätte von seinen Leibköchen die allerfeinsten Speisen auftischen lässt. Schließlich gelingt es Boulogne einzunehmen und der König tritt samt dezimiertem Heer die Heimreise an, wo er sich von seinen Untertanen feiern lässt. Bishop Gardiner ist nach der Rückkehr seines Herrn nicht untätig, er lässt Glaubensabtrünnige foltern und hinrichten und versucht auch noch die Königin als Ketzerin bei Henry VIII anzuschwärzen, was ihm um ein Haar gelingt. Aber der König überlegt es sich in der letzten Sekunde anders, lässt seine Gemahlin am Leben und verbannt den ehrgeizigen und korrupten Bishop vom Hof. So gelingt es Königin Catherine Parr den sichtlich gealterten und körperlich zusehends verfallenden Heinrich VIII zu überleben, er stirbt Ende Januar 1547. Für Heinrichs 6 Ehen gibt es den Abzählreim: Geschieden, Geköpft, Gestorben, Geschieden, Geköpft, Überlebt" Die wichtigsten Schauspieler der 4. Staffel und deren Herkunftsland - in der Rolle als: Jonathan Rhys Meyers (Irland) - "King Henry VIII" Henry Cavill (Kanalinseln) - "Charles Brandon" Sarah Bolger (Irland) - "Mary Tudor" Anthony Brophy (Irland) - "Ambassador Bishop Chapuys" Tamzin Merchant (England) - "Catherine Howard, die 5. Gemahlin" Joely Richardson (England) - "Catherine Parr, die 6. Gemahlin" Max Brown (England) - "Edward Seymour" Simon Ward (England) - "Bishop Gardiner" David O'Hara (Schottland) - "Henry Howard, Earl of Surrey" Torrance Coombs (Kanada) - "Culpepper" Joanne King (Irland) - "Lady Rochford" Der amerik. TV-Sender SHOWTIME - auf dem die Serie als erstes zu sehen war - hat darauf verzichtet die Hauptrollen mit amerik. Darstellern besetzen zu lassen. Stattdessen hat man dem Schöpfer der Serie Michael Hirst bei der Auswahl freie Hand gelassen, er hat sich fast ausschl. für Schauspieler aus Irland und England entschieden. Dazu kann man den Verantwortlichen nur gratulieren! Jonathan Rhys Myers (als Henry VIII) entspricht vom Aussehen her in keinster Weise dem Bild das man dank alten Gemälden von dem Monarchen hat, aber was seine Darstellung betrifft bleiben keine Wünsche offen. Er hat die unvorhersehbaren Launen und Zornausbrüche des unberechenbaren, seine Umgebung in Furcht und Schrecken versetzenden Tyrannen in beeindruckender Weise verkörpert. Ich habe irgendwo aufgeschnappt dass ursprünglich geplant war, ab der 3. Staffel die Rolle des Königs mit einem anderen Schauspieler zu besetzen, das wäre m.E. unverzeihlich gewesen. Natürlich ist es fragwürdig wenn ein blendend aussehender durchtrainierter 32jähriger einen sichtlich gealterten, häßlichen, übergewichtigen und kranken König verkörpern soll, aber sowohl JRM als auch sein Maskenbildner haben eine großartige Arbeit abgeliefert. Eine Neubesetzung hätte vermutlich weit mehr gestört - und wer hätte an die Rolle nach JRM schon übernehmen sollen? Sarah Bolger hat mich in der Rolle der Mary Tudor (Tochter der verstoßenen 1. Gemahlin Königin Katharina von Aragon) ebenfalls sehr angesprochen. Sie spielt die Rolle der Prinzessin mit sehr viel Gefühl und großer Würde und lässt an dem Stolz und der Zielstrebigkeit der erzkatholischen späteren *Bloody Mary* keine Zweifel aufkommen. Um nur 2 Schauspieler hervorzuheben, viele andere hätten eine eingehende Würdigung ihrer Leistung ebenfalls verdient. Vermutlich wird es Kritiker geben, die den Produzenten der Serie vorwerfen sich nicht exakt an die Geschichtsbücher gehalten zu haben. Denen sei empfohlen sich auf die einschlägige Literatur zu beschränken - bei der man allerdings auch nicht weiß ob alles ganz genauso vorgefallen ist, wie es da zu lesen steht. Denn eins dürfte spätestens jetzt klar sein, wer nicht so über den König berichtete wie es dem gefiel wurde schwer bestraft. Dank der Serie steigt das Interesse an engl. Geschichte, es dürfte nicht wenige geben die sich nach dem Ansehen noch ausführlicher über Henry VIII und seine Nachkommen informieren. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung! Für all jene die die Staffeln 1 - 3 ihr eigen nennen ist die 4. ohnehin ein Muss. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als Staffel 3, schlechter als 2 und 1,
Von Christian Herwig "christianherwig2" (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Tudors - Die komplette vierte Season [3 DVDs] (DVD)
Meine Sorge, die Serie geht den Bach herunter konnte durch diese 4. Staffel wieder beruhigt werden.Sie ist im Ganzen gesehen wirklich gut geworden, doch eben nicht sehr gut wie die ersten beiden Staffeln. Warum? JRM als Henry spielt intensiv und gut, aus dem Geschichtsklischee (Frauenverächter und Tobsuchtsherrscher) der 3. Staffel wurde wieder eine komplexe Person mit einigen altersgeborenen Stärken (Durchschaut das Intrigenspiel um ihn herum, kann mit dem Volk umgehen, versteht seine Töchter beser) und vielen Schwächen (Mordet fröhlich weiter, eitel,diplomatischer Versager,jähzornig,kurz vorm religösen Größenwahn,quält und demütigt Frauen bis zum Exzess, etc.). Leider wirkt er aber gegen Ende eher kitschig, da man ihm einige sehr abstruse Abschiedsszenen a la Gladiator aufdrückt und JRM nicht gut genug ist, um mit 32 einen 50jährigen überzeugend darzustellen. Sarah Bolger als Henrys Tochter Mary gibt hier m.E. die beste Schauspielleistung, ihr Charakter ist sehr schwer glaubwürdig rüberzubringen, da sie sowohl unter ihrem Vater leidet, ihn aber im Alter trotzdem besser verstehen und auch schätzen lernt. Ebenfalls lässt Sarah Bolger die charakterliche Ähnlichkeit Marys mit ihrer Mutter, Katarina von Aragon ebenso geschickt wie diffizil hindurchschimmern und hebt sich mit ihrem wachsenden politischen Einfluss elegant vom Klischee der Bloody Mary ab. Das ist echte Schauspielkunst! Eine große Enttäuschung hingegen ist Brandon, der in der 3ten Staffel die größte Hoffnung war und hier nach einer guten Militärepisode plötzlich blass und demütig erscheint und von der mächtigen grauen Eminenz bei Hofe zu Henrys Pudel herabsteigt. Bei diesem Drehbuchzwang hatte der Schauspieler H. Cavill wenig Chancen. Schade, wie man diesen faszinierenden Charakter schlecht geschrieben hat. Cathrin Parr ist wiederum richtig überzeugend dargestellt, sie ist ebenso mutig wie ängstlich, hat starke Szenen und überzeugt darin, ein echter Lichtblick! Die anderen Charaktere sind nur Nebenfiguren und die Schauspieler können ihnen lediglich die üblichen Abziehbilder entlocken (der fanatische Bischoff, der dummdreiste Botschafer, die intrigante Hofdame, der arrogante Adlige, die jungfäuliche Prinzessin, etc. etc.) Nichts ist zu spüren vom Feuer des Kardinals Wolsey, der Komplexität eines Thomas Moore oder eines Cromwell aus den ersten beiden Staffeln, lediglich ein regelmäßiges Gähnen über den xten Prozss und das yte Schafott zeigt uns, dass die Serie keine weitere Staffel geschafft hätte. Ein kleiner Lichtblick ist der spanische Botschafter Chapuys zu Beginn der Staffel, der wirklich Mitleid und Verständnis für Mary überzeugend rüberbringt. Fazit: Insgesamt also doch noch ein würdiger Abschluss einer Serie mit vielen Höhepunkten, die aber ihre Schwächen zum Schluss auch nicht mehr verbergen kann. Wer sich als Fan der ersten Staffeln versteht, bekommt hier meine volle Kaufempfehlung, wer neu einsteigt dem würde ich auf jeden Fall die ersten beiden fulminanten Staffeln empfehlen. Wer sich für historische Authentizität interessiert wird sich eher ärgern, da der interpretierte Henry mit dem historischen Henry nur noch wenig zu tun hat. Damit hier nicht ein übermäßig negativer Eindruck ensteht: Ausstattung und Kostüme sind mal wieder über jeden Zweifel erhaben, hier wird mit Special Effects nicht gegeizt, die Eroberung von Boulogne und alle Szenen am Hof sind optisch ein Genuss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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