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Die Truppenluftabwehr der NVA
 
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Die Truppenluftabwehr der NVA [Broschiert]

Paul Kneiphoff , Michael Brix
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 452 Seiten
  • Verlag: Verlag am Park; Auflage: 1 (1. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897931001
  • ISBN-13: 978-3897931008
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 791.594 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Waffengattung der Landstreitkräfte der NVA sollte sie im Ernstfall Truppen und Objekte decken. Im Diensthabenden System der Luftverteidigung sicherte sie den Himmel über der DDR. Generalleutnant a. D. Paul Kneiphoff, von 1973 bis 1990 deren Chef, und andere führende Militärs blicken kritisch auf ihren Dienst und die Geschichte der Truppenluftabwehr zurück. Die einstige Führung einer Waffengattung der NVA, die der Truppenluftabwehr, äußert sich erstmals in diesem Sammelband zu ihrem Thema. Im Ernstfall sollten ihre Einheiten Truppen und Objekte decken. Zudem sicherten sie im Diensthabenden System der Luftverteidigung den Himmel über der DDR. Anschaulich und auch für Nichtmilitärs interessant berichten die ehemaligen Militärs über Geschichte, Entwicklung und Aufgaben ihrer Waffengattung. Sie schreiben offen und ehrlich auch über das Verhältnis zu den sowjetischen Waffenbrüdern, das nicht nur beim Gefechtsschießen in Kasachstan nicht frei von Spannungen war. Ihre Darstellung ist faktenreich und über weite Strecken emotional berührend. Mit Beiträgen von Dietmar Gerber, Christian Liebig , Horst Otto, Karl-Heinz Otto, Peter Schenk, Heinz Steingrüber, Rolf Stolpe und Sigurd Westphal.

Über den Autor

Paul Kneiphoff,geboren 1929, zog 1949 die Uniform der Volkspolizei an. Von 1951 bis 1956 war er Artillerieoffizier bei der KVP, dann bei der NVA. Er besuchte die Militärakademie in Kiew und die Generalstabsakademie in Moskau. Von 1973 bis 1990 war er Chef Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte der DDR. Michael Brix, Jahrgang 1934, absolvierte von 1953 bis 1955 die Offiziersschule der KVP, danach studierte er an der Militärakademie in Leningrad, 1969/70 an der in Kiew. Von 1979 bis 1987, als er aus der NVA ausschied, war er Leiter der Operativen Abteilung (Bereich Luftabwehr) des Kommandos Landstreitkräfte der NVA.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Herzblut, Schweiß und Raketen, 24. Februar 2006
Von 
Uwe Kraus "ukraus0807" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Truppenluftabwehr der NVA (Broschiert)
Eggesin, Pinnow, Altwarp, Stern-Buchholz oder Erfurt, die Orte gehörten zu den vielen Standorten, an denen Soldaten und Offiziere der Truppenluftabwehr der NVA dienten. Ihnen widmet ein Autorenkollektiv unter Leitung des langjährigen Chefs der Waffengattung. Generalleutnant a. D. Paul Kneiphoff, ein umfangreiches Buch. Es erschien dieser Tage unter dem leider sehr nüchternen Titel „Die Truppenluftabwehr der NVA“. Der Leser spürt, in diesem Buch schreiben Menschen, die aus erstklassigen Quellen und einem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen können.
Diese Insider bestimmten in maßgeblichen Dienststellungen Ausbildung und Gefechtswert der Waffengattung mit. Den Autoren lag es am Herzen, einen durchaus offenen und kritischen Blick auf ihre Dienstzeit zu werfen. Neben technischen Details, die den Laien eher abschrecken, spielen die hohen Belastung des Armeeangehörigen durch überzogene Forderungen nach einer hohen Gefechtsbereitschaft, die nicht immer so waffenbrüderliche Zusammenarbeit mit der Sowjetarmee, aber auch die Strahlenbelastung eine Rolle. Neben exakter Darstellung der Waffentechnik von alten Wehrmachtsgeschützen bis hin zu den modernsten Raketensystemen im Diensthabenden System lebt der 452seitige Band von der Schilderung der realen Alltags in den Truppenteilen, aber auch beim Gefechtsschießen in der kasachischen Steppe bei Aschuluk, wo, so Karl-Heinz Otto „ein Quäntchen Herzblut und ein Gros Schweiß vergossen wurde“. Heinz Steingrüber erinnert sich an die Ankunft in Altwarp, gleichsam am Ende der Welt. Später entstand dort eine Infrastruktur, nach deren Zusammenbruch seit 1990 „die Region wieder in ihren früheren Zustand zurückkehrte, eine der perspektivlosesten Gegenden in Vorpommern.“ Gerade dem Fla-Raketenregiment 9 „Rudolph Dölling“ in Altwarp/Eggesin sind lesenswerte Abschnitte über die Truppen mit der roten Waffenfarbe gewidmet. Schließlich absolvierte das FRR-9 von 1980 bis 1989 sechs Gefechtsschießen in der damaligen Sowjetunion.
Entgegen der landläufigen Meinung vermochten die exakten Militärs durchaus lebendig zu schreiben. Das gelingt besonders dem Mitherausgeber Michael Brix, der neben dem klaren Abriss der Entwicklung der TLA so manche Geschichte hinter der offiziellen Militärgeschichtsschreibung niederschrieb. Gleiches gilt für Dietmar Gerber, der eine Verlegung per Bahn zum Fla-Raketenschießplatz schildert. Wobei sich mancher ehemalige NVA-Angehöriger fragen wird, wie es möglich war, derartig militärische Details als Tagebuch festzuhalten.
Das Buch richtet sich sowohl an ehemalige Angehörige der Waffengattung, die auf den zahlreichen Fotos ihre alte Technik oder Mitstreiter finden werden, sondern auch an militärhistorisch und -technisch Interessierte. Der Anhang verzeichnet wohl erstmalig eine umfassende Übersicht über die Truppenteile, Einheiten und Einrichtungen der TLA, deren Bewaffnung, Standorten und den Namen der Kommandeure auf den verschiedenen Ebenen. Bedauerlich dagegen ist neben kleineren Satzfehlern das Fehlen eines Orts-, Namens- und Technikverzeichnisses, das das Auffinden interessanter Informationen sehr erleichtert hätte.
Insgesamt ein lesenswertes Sachbuch, das eingebettet in die geschichtlichen Zusammenhänge das Innenleben einer eher geheimnisumwitterten Waffengattung der vergangenen anderen deutsche Armee bringt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Konkurrenzlos, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Truppenluftabwehr der NVA (Broschiert)
Das Buch ist von Fachleuten geschrieben.
Böse Zungen würden sie als Nostalgiker bezeichnen.
Das Buch hat so gut wie keine Konkurrenz, das merkt man ihm an. Außer denen, die die Truppenluftabwehr von innen kennen, ist das Buch nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Selbigen aber wohl als Papier gewordenen Erinnerung an einen Lebensabschnitt.
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