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Historischer Roman der Extraklasse In den Kellergewölben des Vatikans wird 1848 ein junger Schlosser verschüttet. Dabei stößt er auf eine mysteriöse Truhe mit 700 Jahre alten Pergamenten - geheime Dokumente, die den Machtanspruch der römischen Kirche untergraben. Jahre später übergibt er seine Aufzeichnungen einem Ingenieur, der dadurch in ein Netz von Intrigen und Machtkämpfen verstrickt wird.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Streckenweise sehr gut, dann wieder sehr langatmig,
Rezension bezieht sich auf: Die Truhen des Arcimboldo: Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann. Roman (Taschenbuch)
Am Anfang beginnt dieses Werk sehr vielversprechend, vor allen Dingen die geäußerten Ansichten über die katholische Kirche machen sehr neugierig, aber dann: Kapitelweise zieht sich die Story durch mehr oder weniger interessante S/M-Sexspielchen hin, bis dann endlich nach 2/3 des Romans der Autor endlich zur Sache kommt. Die Story wird wieder sehr interessant, vor allen Dingen die Thesen, wie die Kirche Ihre Hierarchiestruktur und ihre Macht in den letzten 2000 Jahren begründet hat (Marienkult, Unfehlbarkeit des Papstes, Petrus als erster Papst etc.) Nervig an dem Roman ist zeitweise die Dreiteilung in die Zeiträume 1850 / 1870 / Zeitungsartikel von 1869/70. Vor allen Dingen die Zeitungsartikel nerven manchmal schon arg. Hier wäre weniger mehr gewesen. Denn Statistiken, wieviele Bewohner Berlins 1860 in einem 1-Zimmer-Appartment ohne Heizung gewohnt haben, mag ja manchmal interessant sein, aber zur Handlung tragen diese nichts bei. Im ganzen war das schon ein guter Ansatz, aber teilweise zu langatmig.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
absolut lesenswert,
Rezension bezieht sich auf: Die Truhen des Arcimboldo. Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Ich bin überrascht über die schlechten Bewertungen. Mich hat das Buch fasziniert. Es ist eine ausgesprochen intelligente Story. Wenn man die verschiedenen Zeitsprünge auseinanderhält und immer den Überblick behält, an welchem Storyfaden man sich gerade befindet, taucht man ein in eine unglaublich interessante Geschichte über kirchengeschichtliche Fragestellungen (obwohl ich 'Ungläubiger' bin), Eisenbahngeschichte, philosophische Fragen und über das Innenleben des Vatikanstaates (des 19. Jhd.). Die ganze Story wird mittendrin auch noch durch unerwartete erotische Ausschmückungen angereichert, die ebenfalls unbedingt lesenswert sind!Also lasst euch von der mäßigen Wertung nicht abschrecken! - Das Buch ist saugut! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Vorsicht: sehr kirchenfeindlich...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Truhen des Arcimboldo: Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann. Roman (Taschenbuch)
Der Autor Hanjo Lehmann tritt als Herausgeber der Tagebücher eines Namensvetters auf, in deren Besitz er irrtümlich gelangt ist. Diese Tagebücher eines Eisenbahningenieurs aus den 1860er/70er Jahren enthalten wiederum die 20 Jahre älteren Tagebücher eines Schlossers und Mitgliedes der vatikanischen Schweizer Garde, der in den vatikanischen Geheimarchiven eine Entdeckung macht, die die Existenz der katholischen Kirche ad absurdum führen. Eingebettet in die Rahmenhandlung und flankiert von zeitgenössischen Zeitungsberichten, wechselt die Erzählung zwischen den Aufzeichnungen des Ingenieurs und des Schlossers hin und her und entfaltet sich zwischen den beiden persönlichen Geschichten und vatikanischer Politik um Intrigen, Mord und dem geplanten Unfehlbarkeitsdogma. Gegen Ende des Buches, als deutlich wird, worin das entdeckte Geheimnis besteht, trägt Lehmann etwas zu dick auf, aber davon abgesehen ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Vorsicht: sehr kirchenfeindlich...
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