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Die Truhen des Arcimboldo: Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann. Roman [Taschenbuch]

Hanjo Lehmann
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Februar 1999
In den allergeheimsten Kellergewölben des Vatikans wird im Jahre 1848 der junge Schlosser Luigi Calandrelli verschüttet. Als er die Mauern seines Verlieses abklopft, stößt er auf eine mysteriöse Truhe mit siebenhundert Jahre alten Pergamenten - sorgsam verborgene Dokumente, die den Machtanspruch der römischen Kirche untergraben. Zwanzig Jahre später vertraut er einem befreundeten preußischen Ingenieur seine Aufzeichnungen über die damaligen Ereignisse an. Es entspinnt sich ein Netz von Intrigen und Machtkämpfen, dem der Leser atemlos folgt und das ihn immer tiefer eintauchen läßt in die Zeit der ersten Eisenbahnen.

Wird oft zusammen gekauft

Die Truhen des Arcimboldo: Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann. Roman + Die Säulen der Erde. Roman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 699 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Februar 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746615429
  • ISBN-13: 978-3746615424
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.371 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hanjo Lehmann wurde 1946 in Berlin geboren. Er studierte Deutsch und Philosophie in Köln. 1977 bis 1980 war er Lektor für deutsche Sprache an der Universität Oviedo (Spanien), danach bis 1985 Lektor an der Tongji-Universität in Shanghai (China). Beschäftigung mit der traditionellen chinesischen Medizin. Abgeschlossenes Medizinstudium an der Freien Universität Berlin. Er veröffentlichte mehrere Fachbücher. Sein erster Roman, "Die Truhen des Arcimboldo", erschien 1995.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht: sehr kirchenfeindlich... 7. April 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Autor Hanjo Lehmann tritt als Herausgeber der Tagebücher eines Namensvetters auf, in deren Besitz er irrtümlich gelangt ist. Diese Tagebücher eines Eisenbahningenieurs aus den 1860er/70er Jahren enthalten wiederum die 20 Jahre älteren Tagebücher eines Schlossers und Mitgliedes der vatikanischen Schweizer Garde, der in den vatikanischen Geheimarchiven eine Entdeckung macht, die die Existenz der katholischen Kirche ad absurdum führen. Eingebettet in die Rahmenhandlung und flankiert von zeitgenössischen Zeitungsberichten, wechselt die Erzählung zwischen den Aufzeichnungen des Ingenieurs und des Schlossers hin und her und entfaltet sich zwischen den beiden persönlichen Geschichten und vatikanischer Politik um Intrigen, Mord und dem geplanten Unfehlbarkeitsdogma. Gegen Ende des Buches, als deutlich wird, worin das entdeckte Geheimnis besteht, trägt Lehmann etwas zu dick auf, aber davon abgesehen ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Vorsicht: sehr kirchenfeindlich...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, gute Beschreibung des damaligen Umfeldes 25. April 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Lehmann hat in seinem Buch zwar noch ein paar Anfängerkrankheiten, so muss das Zugpferd Sex doch manchmal etwas zu sehr hinhalten, doch gibt die Beschreibung der Zeit um Pius IX und dem Konzil über die Unfehlbarkeit sehr viel her und die damaligen Strömungen in und um die Kirche herum werden recht gut getroffen. Trotz der steckenweisen Längen bringt er es fertig den Leser zum Mitdenken anzuregen, wobei das Krimielement sicher nicht im Vordergrund steht, sondern der Umgang mit der Religion, Kreuzzügen, der Kirche als Machtapparat. Die von ihm gewählte Variante der Schriften, welche im Vatikan gefunden wurden und den damit zusammenhängenden Verlauf der Geschichte ist spannend und regt zu eigenen Ueberlegungen an. Die Mischung aus Fiktion und Realität scheint mir sehr gelungen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wider der päpstlichen Unfehlbarkeit 6. Dezember 2005
Format:Taschenbuch
Unter Papst Pius IX. wurde im ersten Vatikanischen Konzil das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit verfügt. Dieses wurde nur mit knapper Mehrheit in Abwesenheit der protestierenden Minderheit der Konzilsväter verabschiedet. Hanjo Lehmann greift in die Truhen des Arcimboldo diese Skandalentscheidung auf und verpackt sie in einen spannenden und teilweise höchst erotischen Roman. Früher hätte der Roman es dank kirchenkritischer Äußerungen und der detaillierten Schilderung von SM-Szenen auf den Index gebracht. Heute ist er jedoch sogar bei Weltbild im Programm. Das pikante daran: die Verlagsgruppe Weltbild ist ein 100% Unternehmen der katholischen Kirche.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die "Leichen" im Keller des Vatikan 7. September 2002
Von Otto
Format:Taschenbuch
Muss die Amtskirche so sein wie sie ist? Das fragt sich sicher so mancher Christ und wenn er das Buch gelesen hat, sind seine Vorbehalte sicher um ein Vielfaches größer geworden.
Ich habe das Buch mit wachsender Begeisterung gelesen und finde die drei ineinander verschränkten Abläufe sehr gelungen. Einzig ärgerlich finde ich die bis zum Überdruss gehenden sexuellen Details, aber ansonsten ist das Buch sehr spannend und gut geschrieben. Bei vielen der negativen Rezensenten habe ich den Eindruck, dass sie die harsche Abrechnung mit der Amtskirche (und nur diese ist gemeint) aus welchen Gründen auch immer nicht gut verkraften können und deshalb loswettern. Aber, wer das Spiegelbild nicht erträgt, der darf eben nicht hineinschauen und am Ende ist es doch auch nur ein Roman.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas
Format:Taschenbuch
Am Anfang beginnt dieses Werk sehr vielversprechend, vor allen Dingen die geäußerten Ansichten über die katholische Kirche machen sehr neugierig, aber dann: Kapitelweise zieht sich die Story durch mehr oder weniger interessante S/M-Sexspielchen hin, bis dann endlich nach 2/3 des Romans der Autor endlich zur Sache kommt. Die Story wird wieder sehr interessant, vor allen Dingen die Thesen, wie die Kirche Ihre Hierarchiestruktur und ihre Macht in den letzten 2000 Jahren begründet hat (Marienkult, Unfehlbarkeit des Papstes, Petrus als erster Papst etc.) Nervig an dem Roman ist zeitweise die Dreiteilung in die Zeiträume 1850 / 1870 / Zeitungsartikel von 1869/70. Vor allen Dingen die Zeitungsartikel nerven manchmal schon arg. Hier wäre weniger mehr gewesen. Denn Statistiken, wieviele Bewohner Berlins 1860 in einem 1-Zimmer-Appartment ohne Heizung gewohnt haben, mag ja manchmal interessant sein, aber zur Handlung tragen diese nichts bei. Im ganzen war das schon ein guter Ansatz, aber teilweise zu langatmig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur für die Klügsten geeignet 25. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Ganz sicher kein Buch für jedermann, dazu ist es einfach zu komplex .. wer jedoch neben einer (fiktiven) spannenden historischen Story, die sich über mehrere Ebenenen erstreckt, noch ein gut ausgefeilt recherchiertes Bild über die damalige Zeit sucht (Zeitungsausschnitte im Original), ist hier genau richtig. Ein Buch, das wegen vielen verschiedenen Aspekten im Kopf bleibt, auch wenn es etwas schwerer zu lesen ist.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Lärm um nichts 20. März 2006
Von exlibris
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch als heiße Empfehlung geschenkt bekommen und so scheute ich mich nicht, den durch 2 bzw. 3 Erzähl- und Zeitebenen doch recht umständlichen und anstrengenden Aufbau in Angriff zu nehmen. Leider sah ich mich nach den ersten immerhin leidlich spannenden Seiten schnell enttäuscht: die sich inhaltlich ständig wiederholenden und mit dem Verlauf der Handlung in keinem weiterführenden Zusammenhang stehenden Sexszenen, die zwischengestreuten angeblich authentischen Zeitungsartikel und die "doppelte (Tage-)Buchführung" ermüden und erzeugen statt Spannung eher ANspannung. So gelangt man nach ca. 2/3 des Buches endlich an die im Klappentext voraussagte Stelle, an der einer der Helden die besagte Truhe findet. Auf eine Auflösung, einen Höhepunkt, eine logische Konsequenz oder eine irgendwie geartete Erklärung des Anliegens stößt man im restlichen Teil nicht mehr. Es bleibt - wie für den Helden des Buches - irgendwie unbefriedigend...
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Spannend
Ein sehr spannendes Buch was einen neuen Blick frei gibt auf die Kath. Kirche
Ihr Päpste und die Kreuzzüge in vergangener Zeit
Vor 3 Monaten von Marlies Blech veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder gern gelesen
Es ist zwar kirchenfeindlich, aber nicht glaubensfeindlich oder gar anti-christlich. Ich finde die Endbotschaft sogar sehr schön. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von gregoria veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Grundidee okay, Umsetzung furchtbar
Die Rückseite von diesem Buch hat mich eigentlich von Anfang an angesprochen, und auch der Aufbau durch Tagebücher hat mich interessiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2010 von Eovinn
1.0 von 5 Sternen Nur teilweise Interessant...
... diese nahezu wollüstig detailliert beschriebenen Sexszenen hätte der Autor sich wirklich sparen können! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2009 von Impatiens
1.0 von 5 Sternen Sexistischer Historienschinken
Die Idee wäre eigentlich ganz nett: Eine Kombination von Zeitungsartikeln mit historischen Geschehnissen und einer spannenden Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2007 von Amazon Customer
1.0 von 5 Sternen Gab schon Besseres
Ich weis eigentlich so gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll...

Ich lese ja wirklich viel und auch fast alles...aber auch nur fast! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2006 von Sunlight by Night
1.0 von 5 Sternen Großer Schinken, wenig Geschmack
Schon nach dem ersten Viertel wünschte ich mir, das Buch würde in der Truhe des Arcimboldo verschwinden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2006 von "viluslesemus"
3.0 von 5 Sternen Historischer-Sado-Maso-Kirchenkritik-Schinken
Na ja, richtig schlecht ist das Buch nicht. Aber leider ist es auch nicht richtig gut.
Erzählt wird in Tagebuchform zum einen die Geschichte eines jungen Schweizer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2006 von Zebrapunkt
3.0 von 5 Sternen Kirche und Sex...
..das kann nicht gut gehen; und tut es auch nicht. Soviel ich mir von diesem Buch versprochen habe, so sehr wurde ich enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2006 von A.Henßler
5.0 von 5 Sternen Ersetzt fast ein Theologiestudium
Der Germanist, Philosoph und Arzt Hanjo Lehmann beleuchtet in seinem packenden Roman "Die Truhen des Arcimboldo" in einzigartiger Präzision das machtkorrumpierte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2005 von portago
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