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Die Triffids
 
 
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Die Triffids [Gebundene Ausgabe]

John Wyndham , John B. Harris , Hubert Greifeneder , Inge Seelig
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 261 Seiten
  • Verlag: Heinrich & Hahn (März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865970362
  • ISBN-13: 978-3865970367
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 486.699 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Kometenschauer ist über London niedergegangen, und alle Tätigkeit ist zum Erliegen gekommen. Riesige wandelnde Pflanzen bedrohen die plötzlich erblindeten Menschen. Die ganze Stadt ist in gespenstische Stille getaucht, überall bricht Chaos aus. Mit genauem Blick für realistisches Detail führt Wyndham den Leser durch ein apokalyptisches Szenarium, das durchaus aktuelle Züge trägt. Der Mensch hat rücksichtslos in die Natur eingegriffen, und die Natur wendet sich gegen ihn. "Der wohl beste Science-fiction-Autor, den England jemals hatte." Stephen King

Über den Autor

John Wyndahm wurde 1903 in der Nähe von Birmingham geboren. Ab 1925 versuchte er sich als Autor und 1931 erschien seine erste Erzählung, allerdings unter einem seiner vielen Pseudonyme, John Beynon Harris. Er orientierte sich stark an H. G. Wells und war diesem stilistisch durchaus ebenbürtig. Den Namen John Wyndham verwendete er erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Er genießt bei Science Fiction-Fans den Ruf eines Klassikers.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Riotgun
Format:Gebundene Ausgabe
Auf den amerikanischen SF-Autor John Wyndham bin ich gestoßen, als mir ein völlig unscheinbares Exemplar seines Romans "The Crysalids" in die Hände fiel. Ich konnte es kaum aus den Händen legen und so forschte ich nach weiteren bekannten Werken des Autors und gelangte an "Die Triffids" aus dem Jahre 1951.

Diese Triffids sind eine neue Züchtung, liefern ein hochwertiges Öl und dafür nimmt man gerne in Kauf, dass diese wandelnden Giftspritzer bevorzugt Menschen meucheln. Bill Masen kennt die Triffids sehr genau. Der Biologe liegt nach einer Triffidattacke im Krankenhaus. Als er erwacht, muss er mit Schrecken feststellen, dass der überwiegende Teil der Menschheit erblindet ist und hilflos durch die Straßen Londons irrt. Es gibt keine Regierung mehr, die Menschen fallen in primitivste Zustände zurück und in gleichem Maße wie Menschen von Blindheit und Seuchen dahingerafft werden, vermehren sich die Triffids unaufhaltsam. Die Pflanzen scheinen eine kollektive Intelligenz zu besitzen und für Bill beginnt eine Odyssee durch das verwaisende England.

Dieser Roman ist zweifellos ein Kind seiner Zeit. Der beginnende kalte Krieg zieht in Form einer gigantischen Aufrüstung durch auf Satelliten montierte ABC-Waffen in der Umlaufbahn der Erde (wohl der Grund für die Erblindung?) in den Roman ein. "Die Triffids" ist dabei immer so gut geschrieben, dass Beklemmung und Faszination eng beieinander liegen. Geradezu imminent drängen sich Bilder dieser Schreckensvision im Leser auf und auch wenn das Buch heute wohl nicht mehr so viel Angst wie zum Zeitpunkt seines Entstehens verbreitet, gehört der Roman zu den Klassikern der modernen SF.

Warum also nur 4 Sterne? Ich gestehe, dass das Buch bei etwa 2/3 etwas an Fahrt verliert. In dem Moment, in dem Bill mit wenigen anderen versprengten Flüchtlingen in einem Landhaus Zuflucht sucht und eine regelrechte Belagerung durch die Triffids beginnt, ist die Luft leider raus, denn hier fällt paradoxerweise der Spannungsbogen und auch die urbanen Katastrophen-Szenarien fehlen.

Fazit
-----
"Die Triffids" sind ein Klassiker der Endzeit-SF und wurden zu Recht neu aufgelegt. John Wyndham lesen, heißt eine der besten SF des 20. Jahrhundert zu lesen und "Die Triffids" gehören mit zum Besten und Bekanntesten des Autors. Nicht mein persönlicher Favorit (das sind "The Chrysalids"), da das Buch etwas abrupt und unvermittelt endet und der Spannungsbogen nicht das tolle Anfangsniveau halten kann, dennoch eine klare Leseempfehlung!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Say it with flowers - give her a triffid!" ist eine sarkastische Redewendung, die in die englische Alltagssprache eingegangen ist. Schon dies zeigt die Durchschlagskraft dieses klassischen Science Fiction Romans aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Denn die Triffids stellen sich als mannshohe, heimtückische und gefährliche Pflanzen heraus, die Menschen jagen und töten können. Sie sind der Inbegriff des Bösen im Roman; der Stängel des Bösen, sozusagen. Und laufen können sie auch noch.

*Die Story (I)*
Die bedrohliche Pflanze (eine zunächst nützliche Züchtung des Menschen) ist eines der Elemente, mit der im Roman die Spannung erzeugt wird. Nie erfährt man genau, wie schnell sie denn laufen kann; man weiß nie, ob der Abstand sicher genug ist, wie groß die Gefahr wirklich ist. Sie ist Träger der Botschaft: Die Natur rächt sich, wenn es der Mensch allzu hemmungslos treibt.

*Die Story (II)*
Aber den Roman auf diese Botschaft zu beschränken, greift zu kurz. Es sind die existentiellen Themen, die dem Roman Gewicht geben: Wie verhält sich der Mensch in Ausnahmesituationen? In wie weit sind unsere gesellschaftlichen Normen, auch religiöse Anschauungen, unter veränderten Umweltbedingungen noch gültig oder sinnvoll? Wie verhalten sich Menschen in Ausnahmesituationen, wie vernünftig oder wie emotional? Und müssten die Protagonisten nicht ihr traditionelles Verhalten ändern, jetzt, da sich die Lebensbedingungen geändert haben? Wie können, oder müssen gar, Menschen unter diesen Umständen geführt werden? Die einen warten ergeben auf Hilfe von außen oder von oben, die anderen nehmen ihr Schicksal tatkräftig selbst in die Hand. Es geht um den Schrecken der Einsamkeit, des hilflosen Alleingelassenseins. Es geht auch darum, in einer veränderten Welt weiterzuleben; nach vorne zu schauen statt zurück; einer Vergangenheit nicht nachzutrauern, die ohnehin nie wieder eintreffen wird.

*Mensch und Umwelt*
Es ist ja nicht immer pure Gier, die den Menschen in die Natur eingreifen lässt. Es hat auch mit Rohstoffen zu tun, die er zum Überleben benötigt. Wenn sich dann plötzlich die Voraussetzungen oder die Umweltbedingungen ändern, gibt es Probleme. An der Unfähigkeit, auf schnelle Veränderungen in der Umwelt zu reagieren, sind viele Tier- und Pflanzenarten im Laufe der Evolution gescheitert, da ihr Verhalten instinktiv gesteuert oder genetisch festgelegt ist. Nur der Mensch hat als einziges Geschöpf Verstand entwickelt und damit die Chance, ein solches Problem durch kluges Handeln zu meistern. Einige der Protagonisten des Romans sind auf dem richtigen Weg. Nur, welche?

*Spannung pur*
Das Buch fesselt, es gibt kein Entrinnen. Lediglich hin und wieder lässt es etwas locker, dann schimmert englischer Humor durch, versteckt wie die Triffids zwischen harmlosen Büschen. Allein schon der Name für die Geschöpfe, die auf drei Füßen laufen können! Wissenschaftlich würde man sie wohl Tripoda nennen, also Dreifüßer; Trifeet eben, oder - Triffid. Die merkwürdigen Ungeheuer, die auf drei Wurzelbeinen watscheln, erinnert mich irgendwie an Christian Morgensterns Nasobem: "Auf seinen Nasen schreitet / einher das Nasobem, / von seinem Kind begleitet. / Es steht noch nicht im Brehm."

Ähnlich dem Nasobem haben es auch die "Triffids" zwar nicht in den Brehm, aber ins Volkskulturgut gebracht. Der Klassiker ist heute noch eine Lust zu lesen. Auch wenn man die watschelnden Pflanzen mit einigem Schmunzeln beobachtet (wenig Science, viel Fiction), so berührt uns doch ihre verzweifelte Gefährlichkeit. Und der Roman ist zeitlos, da er existentielle Fragen aufwirft. Fünf Sterne aus vollem Herzen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
die Idee klingt zwar etwas langweilig - "laufende fleischfressende Pflanzen fressen Menschen auf" - ist aber wahnsinig spannend und einfallsreich geschildert; wie die Menschen gegen die Übermacht (?) ;-) der Pflanzen ankämpft usw.
tja, hier macht sich mal die Natur den Menschen "Untertan"
etwas drastische, aber äußerst gelungene Darstellung von einer Art Umweltkatastrophe o. Ungezieferplage, könnte man so sagen, eben nur auf Fantasy-Art ;-)
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Vor 23 Monaten von Der Planet der Affen veröffentlicht
wundervoll
...ich habe das buch das erste mal mit 11 glesen... meine eltern waren nicht zu hause und ich saß den ganzen nachmittag ganz alleine am dachboden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von G. Maria
ungewöhnliche Geschichte
Bin durch Zufall auf dieses Buch gestossen und fand es klasse. Die Grundthematik (was passiert wenn auf einmal ein Großteil der Menschheit über Nacht erblindet) hat mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Keyser Soze
Der Klassiker des Survival Horrors - seiner Zeit weit vorraus!
Der Begriff "DIE TRIFFIDS" war mir zwar schon lange geläufig, weil er eben recht häufig als Referenz genannt wird, aber ich habe das Buch erst vor einigen Tagen gelesen -... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2009 von Parsec
Genial erschreckend
Dieses Buch erzählt wie klein und unscheinbar doch die Menschheit ist und wie verletztlich und hilflos. Lesen Sie weiter...
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