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Produktinformation
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Packend vom ersten Satz an erzählt die Autorin die Geschichte ihrer wunderbar sperrigen Heldin. Die Idee vom Kampf jeder gegen jeden, bis einer übrig bleibt, ist nicht neu. Auch über eine an das alte Rom erinnernde düstere Zukunftswelt samt Brot und Spielen (”panem et circenses”) hat man durchaus schon einmal gelesen. Aber die Autorin macht etwas Besonderes daraus. Sie schafft es, einen sofort in ihre Geschichte hineinzuziehen und für ihre Heldin einzunehmen – und bis zum Ende kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Vom Verlag ist dieser Science-Fiction-Roman für alle Altersstufen ausgewiesen, er ist jedoch erst für Jugendliche zu empfehlen. Diese (und auch die erwachsenen LeserInnen) werden mit einer aufrüttelnden Geschichte belohnt, deren zweiter und dritter Teil hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt. -- Gabi Neumayer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
175 von 189 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das soll ein Jugendbuch sein?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
111 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandioser Auftakt, der einen nachdenklich zurücklässt,
Von Stefanie Leo "Redaktion Buecherkinder.de" (Solingen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben. Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage. Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen? Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate. Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt. Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
superspannd und zugleich eine beängstigende Metapher,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (Gebundene Ausgabe)
Um es vorweg zu nehmen: Ich bin 50 jahre alt und selber Kinder- und Jugendbuchautorin. Ich schreibe selten Rezensionen. Diesmal mache ich es, weil dieses Buch mich sehr beeindruckt hat. Es ist so spannend, dass ich es in einem Rutsch lesen musste. Es ist durchdacht, perfekt aufgebaut, ich konnte keinen logischen Fehler entdecken. Die Protagonisten sind toll, nie eindimensinal entsprechen sie der Logik ihrer Legende, man kann sie ins Herz schließen, auch oder gerade weil sie nicht hundertprozent perfekt sind. Sie sind Menschen eben, die von ihren unsichtbaren Machthabern benutzt werden und trotz der Hölle an Brutalität, in die sie hineingestoßen werden, sich ihre Würde bewahren, einfach lieben oder klug und kalkuliert aufbegehren. Echte Vorbilder also, genau das, was wir in allen Lebenformen und Gesellschaften brauchen.Auch bei uns geht es nicht anders zu als in Panem, wir machen es nur zivilisierter, dafür aber nicht unbedingt weniger brutal. Im Gegenteil, unsere Methoden sind weitaus perfider und sie zerstören nicht unsere Körper, sondern unsere Seelen oder unsere Lebensgrundlagen, manchmal vernichten wir einzelne, manchmal ganze Gruppen und viele von uns weiden sich in alltäglichen Shows am scheinbaren Leid anderer. Es sind wir Erwachsene, die unseren Kindern und Jugendlichen tagtäglich im Umgang miteinander, in NAchbarschaft, Job und Politik vormachen, wie man Konkurrenz ausschaltet. Insofern kann man eigentlich nur hoffen, dass viele Jugendliche dieses Buch lesen und verstehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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