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Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn [Gebundene Ausgabe]

Suzanne Collins , Hanna Hörl , Sylke Hachmeister , Peter Klöss
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (688 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

20. Januar 2011
Möge das Gute siegen! Möge die Liebe siegen! Das grandiose Finale! Katniss gegen das Kapitol! Schwer verletzt wurde Katniss von den Rebellen befreit und in Distrikt 13 gebracht. Doch ihre einzige Sorge gilt Peeta, der dem Kapitol in die Hände gefallen ist. Die Regierung setzt alle daran, seinen Willen zu brechen, um ihn als Waffe gegen die Rebellen einsetzen zu können. Gale hingegen kämpft weiterhin an der Seite der Aufständischen, und das, zu Katniss' Schrecken, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sie merkt, dass auch die Rebellen versuchen, sie für ihre Ziele zu missbrauchen, wird ihr klar, dass sie alle nur Figuren in einem perfiden Spiel sind. Es scheint ihr fast unmöglich, die zu schützen, die sie liebt.

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Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn + Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe + Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der dritte Band 3 der grandiosen, vielfach ausgezeichneten und alle Bestsellerlisten stürmenden "Panem"-Trilogie - steigert die Sapnnung von Band 1 und 2 weiter! "Wird in einem Atemzug genannt werden mit William Goldings "Herr der Fliegen" oder Stephen Kings "The Stand Das letzte Gefecht"   School Library Journal

"Verbindet die leidenschaftliche Gesellschaftskritik von "1984", die Exzesse von "Uhrwerk Orange", die imaginative Kraft der "Chroniken von Narnia" und den Einfallsreichtum von "Harry Potter"   The New York Times

Über den Autor

Suzanne Collins, 1962 geboren, begann ihre Karriere Anfang der 90iger Jahre als Drehbuchautorin für das amerikanische Kinderfernsehen. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Roman.Sylke Hachmeister, geboren 1966 in Minden, studierte Kommunikationswissenschaften, Anglistik und Soziologie an der Universität Münster. Sie promovierte im Fach Publizistik und lernte zusätzlich Niederländisch. Zunächst war sie einige Jahre in einem Hamburger Kinderbuchverlag tätig, bevor sie sich als freie Übersetzerin und Autorin etablierte. Ihre Arbeit wurde mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt, so mit dem "Luchs des Jahres" der ZEIT und mit dem "Gustav-Heinemann-Friedenspreis". Sylke Hachmeister lebt in der Nähe von Köln.Maria Koschny leiht ihre eindringliche, klare Stimme u. a. Anna Paquin in der Serie "True Blood". Seit 2007 wirkt sie sehr erfolgreich an Hörbuch- und Hörspielproduktionen mit, z. B. in "Die Tribute von Panem". -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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246 von 276 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorne drückt es, hinten kneift es 5. März 2012
Von Rob Fleming TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Flammender Zorn" bildet den Abschluss der sehr beliebten Panem-Trilogie und schlägt dabei eine ganz andere Richtung ein, als die beiden Vorgänger. Standen dort einige wenige Menschen und ihre Schicksale, Abenteuer und Gefühle im Mittelpunkt, geht es nun um nichts Geringeres als die gesamte Menschheit. Der Bürgerkrieg, der sich schon angedeutet hatte, bricht aus. Begleitet von einem politischen Ränkespiel bei dem keine Seite "Die Guten" zu sein scheint. In dieser Welt wirken die Protagonisten, um die sich bislang alles drehte, vergleichsweise unbedeutend und klein und sind nur noch ein Rädchen im Getriebe. Zusätzlich wird die Stimmung immer düsterer und bedrückender. In den Schlachten sterben mehrere lieb gewonnene Charaktere und die Hauptfiguren haben in den Kriegswirren wenig Kontakt zueinander. Diese Atmosphäre wird noch dadurch verstärkt, dass Ich-Erzählerin Katniss vor allem lethargisch und resignierend auf die Entwicklungen reagiert. Ihr Kampfeswille blitzt nur noch ganz selten durch.

Der Aufstandes gegen das totalitäre Regime wurde seit dem ersten Roman mit Andeutungen entwickelt. Es wurde zwar fast nie direkt thematisiert, aber dem Leser war schon klar, dass es letztlich unvermeidbar ist, dass es einen Widerstand gegen das System geben muss, der in einer Revolution eskalieren wird. Gleichfalls war zu erwarten, dass das Mädchen, das in den ersten Teilen im Mittelpunkt einer inszenierten Fernsehshow stand, in einem echten Krieg eine längst nicht so tragende Rolle spielen kann.
Für sich allein betrachtet ist der Roman also durchaus schlüssig und spannend sowieso. Ich finde es auch nicht verwerflich, dass die Geschichte nicht so schön endet, wie sich das viele Leser gewiss gewünscht haben. Es muss nicht immer auf ein rosarotes Hollywood-Happy-End hinauslaufen. Trotzdem bin ich nicht glücklich, denn es findet ein erheblicher Stilbruch zwischen Buch 2 und 3 statt. Der ist zwar nicht so sehr inhaltlicher, aber dafür emotionaler und literarischer Natur.

Autorin Suzanne Collins weckt Erwartungen und Hoffnungen, die sie nicht erfüllt. Das hat nichts mit einem guten/schlechten Ende zu tun, sondern dass sie mal eben den ganzen Erzählstil auf den Kopf stellt. Über zwei Romane hinweg baut sie behutsam eine Handvoll Charaktere auf, lässt sie sich entwickeln, ein Beziehungsgeflecht zueinander aufbauen und den Leser daran Teil haben. Ihr Roman spielt vor allem in diesem Mikrokosmos, die große, böse Welt dient lediglich als Kulisse. Im letzten Teil nimmt sie dann einen Vorschlaghammer zu Hand und legt all das vorher mühsam Aufgebaute innerhalb weniger Seiten in Schutt und Asche. Aus einem Abenteuer-Jugendbuch wird eine Kriegsberichterstattung. Von der Nahaufnahme zoomt sie plötzlich in die Totale.
Der dritte Teil bewegt, berührt und wühlt auf, aber eben auf ganz andere Weise als die Vorgängern. Es ist kein sympathisierendes Mitfiebern mehr, sondern besitzt die verschreckende Faszination eines Autounfalls. Die Ereignisse mögen sich zwar realistisch in das Gesamtgeschehen einfügen. Die Art und Weise wie sie geschildert und von den Hauptpersonen (und damit dem Leser) erlebt werden, passt aber nicht zu der Perspektive der ersten beiden Bände.

Der Trilogie als Gesamtheit fehlt der rote Faden, eine kontinuierliche Entwicklung und ein in sich schlüssiger Spannungsbogen. Wie kann der Leser sich mit einer Hauptperson identifizieren, die im Vergleich zu den ersten Büchern kaum wieder zu erkennen ist und überdies selbst das Interesse an ihrem Schicksal verloren zu haben scheint?

Suzanne Collins ist keine politische Berichterstatterin aus einem Krisengebiet, der es in erster Linie um Wahrheit und Realität gehen sollte (wir reden hier von einem Fantasy-SiFi-Roman). Sie schreibt Unterhaltungsliteratur für ein jugendliches Zielpublikum (zumindest lässt sie sich so vermarkten). Genau diesem Anspruch - "zu unterhalten" - wird sie aber im Abschlussband nicht mehr im gleichen Maße gerecht, wie in den Vorgängern.
Vielleicht war das auch nie ihre Absicht, vielleicht wollte sie die Leser absichtlich auf eine falsche Fährte locken, um dann besonders nachdrücklich zu schocken. Sollte das ihr Ziel gewesen sein, dann hat sie es gut gemacht. Ob das allerdings für den Leser spaßig und zufriedenstellend ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ein nachdrücklich in Erinnerung bleibendes Leseerlebnis ist es aber allemal.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unübersehbare Schwächen - gewohnte Stärken 11. September 2012
Von pollo
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss der eigentlichen Rezension vorausschicken, dass ich die ersten beiden Bände der Panem-Trilogie wirklich genossen und innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Suzanne Collins hat in diesen Bänden ein solch feines Gespür für liebenswerte (und dennoch komplexe) Charaktere, glaubhafte Welten und stimmiges Erzähltempo bewiesen, dass ich keinen Zweifel daran hatte, dass "Flammender Zorn" der Trilogie zu einem würdigen Abschluss verhelfen würde.

Enthält Spoiler

Leider krankt "Flammender Zorn" an Stilbrüchen und Schwächen, die unübersehbar sind. Die beinahe kammerspielartige Atmosphäre der Duelle in den Arenen muss im dritten Band einem lärmenden und blutigen Kampf gegen die anonymen Heerscharen des Kapitols weichen. Und auch wenn die Charaktere in Collins' Roman ständig Parallelen zwischen den Hungerspielen und dem Krieg gegen das Kapitol bemühen, ist letzterer doch weit weniger atmosphärisch dicht als der Kampf gegen den "vertrauten Feind" in der Arena. So zieht die Protagonistin Katniss in der ersten Hälfte des Romans stumpf von Distrikt zu Distrikt, schiesst gesichts- und namenlose Feinde vom Himmel und dreht Propagandavideos zur Stärkung der Truppenmoral. Das wird von der Autorin alles gewohnt flüssig erzählt und ist auch nicht wirklich langweilig, aber zum emotionalen Mitfiebern regt es nicht an.

Doch nicht nur der Umstand, dass hier Subtilität gegen den Holzhammer und Spannung gegen brachiale Action getauscht worden ist, hinterlässt Fragen. Auch die generelle Motivation von Katniss' Handeln wird nicht deutlich herausgearbeitet. Ja, sie äußert leise Zweifel an ihrer Rolle als Postergirl der Revolution, ja sie lässt sich unter anderem in diese Rolle drängen, weil ihr dafür Straffreiheit für Peeta zugesichert wird - trotzdem bleibt der Leser irritiert zurück, wenn Katniss sich von den Rebellen wie eine willenlose Schachfigur von A nach B und wieder zurück schieben lässt. Collins hat ja bereits geäußert, dass sie ihre Trilogie durchaus als ernste, zeitgenössische (Kriegs-, Medien-, Gesellschafts-) Kritik verstanden wissen will. Deshalb ist es im Sinne der Authentizität auch absolut plausibel, dass allzu plumpe Gut-Böse Gegensätze vermieden werden und die "guten" Rebellen in Katniss ebenfalls nur eine notwendige Spielfigur zum Erreichen ihrer Ziele sehen. Dadurch dass Katniss diese Rolle aber widerstandslos annimmt und sich mehr oder weniger passiv und lethargisch in ihr Schicksal fügt, scheint sie nur noch wenig mit der Figur gemein zu haben, die man in den ersten beiden Bänden der Trilogie kennengelernt hat.

Wenn Katniss dann aber doch mal aktiv wird, zeigt sich, dass "Flammender Zorn" noch ganz andere Probleme als eine inkohärente Figurenzeichnung hat. Nämlich Probleme mit einer nachvollziehbaren Plotentwicklung. Im letzten Drittel des Buches beispielsweise, führt Katniss einen kleinen Soldatentrupp auf eigene Faust tief ins Herz des Kapitols, um ... ja, warum eigentlich? Angeblich, weil sie diejenige sein will, die Präsident Snow das Leben nimmt. Dies ist ihr zu jenem Zeitpunkt allerdings schon längst zugesichert worden! Nichtsdestotrotz schickt sie ihren kleinen Trupp auf eine verlustreiche Selbstmordmission durch die Abwasserkanäle des Kapitols - nur um zu sehen, dass die Rebellenarmee die Stadt sowieso schon fast eingenommen hat und ihre kleine Schwester sogar vor ihr am Ziel der Mission, dem Präsidentenpalast, eingetroffen ist. Der Sinn von Katniss' Harakiri-Aktion, durch welche mehrere Charaktere ihr Leben lassen müssen, wird nie wirklich klar. Die Beiläufigkeit und Lieblosigkeit mit der erwähnte Charaktere von Collins über den Jordan geschickt werden, soll eventuell die Grausamkeit des Krieges verdeutlichen, der keine Zeit lässt, etwaige Opfer zu betrauern. Trotzdem scheint es wenig angemessen, dass Figuren, die von der Autorin über einen langen Zeitraum behutsam aufgebaut wurden, in einem knappen Nebensatz den Tod finden und anschließend nicht mehr erwähnt werden.

In den ersten beiden Bänden hielten sich die Grausamkeiten in der Arena und intime, zarte, hoffnungsvolle oder reflexive Momente stets die Waage. In solchen dialoglastigen Momenten wurden dann die Beziehungen zwischen Ich-Erzählerin Katniss und den anderen Figuren vertieft, was nicht nur für die Figurenentwicklung förderlich war, sondern auch eine willkommene Abwechslung für den Leser darstellte. Auch die Schlachtplatte in "Flammender Zorn" wäre wohl leichter zu verdauen, wenn es diese Form der Abwechslung gäbe, wenn die ersten 200 Seiten nicht überwiegend repetitive Kriegsszenarien abarbeiten würden. Leider sind die meisten jener Charaktere, mit denen Katniss die oben erwähnten Momente in den ersten beiden Bänden teilen konnte, in "Flammender Zorn" abwesend oder an die Leine gelegt. So einleuchtend die Gefangennahme Peetas war, um Katniss' Handeln und ihre Labilität verständlich zu machen, so sehr fehlt Peeta ihr als Interaktions- und Gesprächspartner. Mit Gale gibt es zwar zunächst einige, wenige intime Momente, allerdings wird Gale in den Augen des Lesers im Laufe des Romans zunehmend dekonstruiert. Wenn er beispielsweise dafür plädiert, die Bewohner von Distrikt 2 unter den Trümmern des Berges sterben zu lassen, lässt ihn dies herzlos und beinahe grausam erscheinen. Analog dazu dient die Szene, in der Gale die perfide Bombentaktik (Helfer anlocken und dann sprengen) befürwortet, die später eventuell Prim das Leben kostet. Solche Sequenzen sind wohl erzählerische Kniffe, die Katniss' Wahl für Peeta und gegen Gale vorbereiten. Aber sie disqualifizieren Gale gleichzeitig als den notwendigen Gesprächspartner auf moralischer Augenhöhe, der "Flammender Zorn" gut getan hätte. Durch die Abwesenbheit/Dekonstruktion Peetas und Gales wird also nicht nur der Entwicklung der Dreiecksgeschichte der Wind aus den Segeln genommen, es bedeutet auch, dass sich Katniss zunehmend in ausschweifenden Monologen verliert, die - trotz der grausamen Situation, in der sich die Protagonistin befindet - teilweise unangenehm selbstmitleidig und weinerlich wirken.

Das Ende an sich misfällt mir eigentlich gar nicht. Dass Teenager, die einen Krieg erlebt haben, zum Töten gezwungen wurden und geliebte Menschen verloren haben, nicht ohne seelische Narben davonkommen können, ist kaum verwunderlich. Im Gegenteil, wie lächerlich hätte wohl ein Ende gewirkt, in der sich alle fröhlich die Hände reichen und optimistisch in die Zukunft schauen. Was mich aber am Ende stört, ist, wie lieblos, beiläufig und lapidar es abgearbeitet wird:

Katniss' Mutter? Die arbeitet jetzt in einem anderen Distrikt und lässt ihre labile Tochter - ihr einziges verbliebenes Familienmitglied - allein. Kein aufklärender, abschließender Dialog mehr zwischen den beiden. Keine weiteren Erklärungen Sie ist einfach weg.
Gale? Ihre älteste Bezugs- und Vertrauensperson (außerhalb der Familie), ihr bester Freund, mit dem sie eine so lange Vergangenheit teilt, hat in Distrikt 2 eine neue Arbeit gefunden und "küsst jetzt wahrscheinlich die Lippen einer anderen". Keine dialogische Szene zwischen den beiden, keine Verabschiedung, kein Abschluss.
Peeta? Ja, der ist irgendwann auf einmal wieder da, ist nicht mehr verrückt und jetzt liebt Katniss ihn auch.

Nicht falsch verstehen, ich hab Peeta während der ganzen Lektüre "die Daumen gedrückt" und gehofft, dass Katniss ihn wählt, aber dass die Auflösung, warum sich Katniss für ihn entscheidet (sie braucht Peetas Güte und nicht Gales Feuer...), der Autorin nicht mehr als einen Satz Wert ist, erscheint schon eher schwach.

Dass manchen Leser solch ein unmotivierter, wenig detaillierter Abschluss im Zeitraffer eher unbefriedigt zurücklässt, darf nicht verwunden. Es muss ja nicht unbedingt ein episches, hundertseitiges Herr der Ringe Ende sein, aber ein wenig mehr Informationen oder einen "romantischen Showdown" zwischen Katniss-Peeta-Gale hätte man sich schon gewünscht. Dieser (Haupt)handlungsstrang, das Schicksal der drei Hauptcharaktere wird, wie gesagt, leider innerhalb einiger weniger Sätze abgehandelt. Dies verwundert vor allem deshalb, weil Suzanne Collins auch immer dann am stärksten ist, wenn sie ihren Charakteren genügend Raum gibt, die passenden Worte auszusprechen: Peeta, der Katniss auf dem Dach erzählt, er wolle diesen Moment einfrieren und für immer in ihm leben. Peeta, der Katniss gesteht, dass seine Albträume immer nur davon handeln, dass er sie verliert - und alles wieder in Ordnung sei, wenn er sie neben sich liegen sieht. Peeta, der Katniss davon überzeugen will, dass er in der Arena sterben müsse, da sie sein ganzes Leben sei und er ohne sie nie wieder glücklich werden könne. Das alles schrammt zwar haarscharf an der Grenze zum Kitsch vorbei, aber Collins schafft es, solche Sätze trotzdem rührend und vor allem glaubhaft klingen zu lassen. Umso unverständlicher, dass Collins ihre Charaktere hier nicht selbst sprechen lässt, um deren Entscheidungen, Gefühle und Motivationen glaubhaft, erfahrbar und nachvollziehbar zu machen, sondern dass der Leser alles nur retrospektiv und stark abgekürzt aus Katniss' Mund erfährt. Da kann dann auch der niedliche Dialogschnipsel "You love me. Real or not real? - Real!" nichts mehr daran ändern, dass das Ende einen eher durchwachsenen Eindruck hinterlässt. Lesen Sie weiter... ›
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129 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spotttölpel und Löwenzahn ;) 21. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe gestern den 3. Teil der Panem-Trilogie zu Ende gelesen und bin noch immer in seinem Bann, es hat mich derart mitgerissen und "gezeichnet", dass mir diese Geschichte nicht mehr aus dem Kopf will...ich wurde scheinbar "eingewebt"! ;)
VORSICHT SPOILER:
Ich möchte hauptsächlich etwas zu den negativen Rezensionen sagen, welche ich mir hauptsächlich durchgelesen habe, zumindest ein paar. Da ich nach diesem letzten Buch, wie auch den beiden Vorgängern keine einzige negative Assoziation habe.
Mir ist aufgefallen, dass viele der Negativrezensionisten das Buch scheinbar nicht richtig gelesen haben. Offene Fragen? Die genannten bleiben keineswegs offen, sie ergeben sich meist im Kontext, z.B. WARUM Katniss sich für Peeta und nicht für Gale entschieden, das kündigte sich schon im 2.Teil an, wurde stärker zu spüren als sie Peeta nach seiner Befreiung aus dem Kapitol wieder sah. (Ihr waren plötzlich Gales Gefühle "egal"), im 3.Teil gab es zwischen Gale und Katniss viel Streit und wenn Annäherung standfand, war sie wenig "wert", die Gedanken und Gefühle um Peeta wurden präziser, Katniss war sich spätestens nach dem Gespräch mit Finnick bewusst WAS genau sie für Peeta empfindet, auch als Peeta sie "hasste" und töten wollte sickerte das Gefühlsleben ans Tageslicht. In 1000 anderen Details war die Entscheidung schon recht weit am Anfang des 3.Teils für Peeta gefallen. Genauso wurde nicht offen gelassen, was mit Gale passiert ist, es wurde zwar nicht ausgeschmückt, aber erwähnt wurde er dennoch. Sicher hätte man sich gewünscht, dass man mehr über seine Gefühle und Gedanken erfährt, aber das geschah in allen 3 Teilen eher selten. Er schloss mit ihr quasi ab, als sie ihn auf die Falle ansprach (Bomben auf die Kinder), denn ab diesem Zeitpunkt war ihm klar ("....du wirst sowieso immer darüber nachdenken" - so oder so ähnlich ;)), dass er "verloren" hat. Es war ihm wohl schon klar, als er Katniss fragte, ob sie ihn für kaltherzig hält. Im Gespräch (im Keller von Tigris) mit Peeta deutete er das an, was sich auch durchaus bewahrheitet hat, dass Katniss denjenigen nehmen wird, der ihr überleben sichert (so oder so ähnlich), denn schlussendlich ist Gales Kampfeslust keine Grundlage für ein Überleben nach solchen Ereignissen. Peeta hat sie, nachdem sie Coin erschossen hatte, gerettet, sie vor dem Selbstmord bewahrt, somit ihr Überleben gesichert, schon da hätte man schalten können, dass Peeta es sein wird, der an ihre Seite gehört (auch wenn Katniss selbst es nicht so wollte, sondern lieber von Gale erschossen werden wollte).
Jmd. schrieb noch, dass unersichtlich war, warum sie Coin tötete, für mich persönlich, Glas klar, es war Rache, insgeheim glaubte sie Snow, warum auch nicht, was hätte er noch zu verlieren gehabt? Kurz bevor sie auf Coin zielte, erinnerte sie sich auch an die Worte ("Ach mein liebes Fräulein Everdeen, wir wollten doch immer ehrlich zueinander sein!"), sie suchte also Vergeltung für ihre Schwester und das sie als Marionette genutzt wurde. Coin war nicht besser als Snow und das erkannte sie und verhinderte damit eine neue "Schreckensherrschaft", Snow war ja sowieso dem Tod geweiht. Das sie den erneuten Hungerspielen zu stimmte, hatte nur einen Grund, sie wollte, dass so wenig wie möglich Leute sterben, genau das, kommt auch kurz vorher im Buch vor. Sie wollte immer den geringsten Schaden an Leib und Leben "anrichten", erreichte aber oft das Gegenteil, leider. Wieder eine Sache, die sie und Peeta gemeinsam haben und nicht Gale, er war von Anfang an (1. Buch) auf Rache, Vergeltung und Kampf/ Jagt aus.
Auch etwas, was ich nicht verstehe an den Negativstimmen, viele beschreiben, dass liebgewonnene Charaktere plötzlich unsympatisch werden. Gale war mir immer nicht sonderlich sympatisch, das einzig sympatische war die Liebe zu Katniss. Als Person an sich, war er nicht gerade ein herzensguter Mensch, das wurde auch in vielen Passagen des 1. und 2. Teils "angekündigt".
Das Peeta "durchdrehte" hatte ja auch einen "simplen" Grund, er war ja nicht mehr er selbst, dann ist ja ganz logisch, dass er als "Kapitol-Mutation" nicht gerade nett sein wird.
Haymitch wurde mir übrigens immer sympatischer.
Das Katniss IRGENDWANN resigniert und sich verändert ist, für mich, natürlich eine logische Schlussfolgerung der Ereignisse. Welches 17-jährige Mädchen wäre in dieser Situation "sie selbst" geblieben? Das wäre mir äußert merkwürdig vorgekommen, unsympatisch wurde sie mir nie, sie tat mir nur noch Leid.
Wer sonst wurde denn unsympatisch?

Die Liebesgeschichte: Wer genau gelesen hat, muss doch gemerkt haben, dass die kurzen und pregnanten Stellen keineswegs in eine "Alle-sind-happy-Lovestory" führen konnte. Unter diesen Bedingungen? NIEMALS!! Sie waren oft kurz umrissen, schnell unterbrochen, die ganze Zeit über. Das nachher nicht DAS Happy-End folgt, fand ich nur allzu passend. Es geht hier um Krieg, gebrochene JUNGE Menschen, wo soll in dieser Schrecklichkeit überhaupt Platz für Gefühle sein?
Es war ja ein Happy End vorhanden und zwar eines, was passgenau auf den Rest der Bücher abgestimmt ist. Hätte man diese Liebesduselei noch ausgebaut und eine Vereinigung aller erster Güteklasse "zelebriert" (Wie hier jmd. schreib: "Eher ein Blubb als ein Knall") wäre es mehr als nur nicht glaubhaft gewesen.
Auch der Epilog zerstört mir das Buch nicht, es ist weder eine Fortsetzung auszuschließen, noch der krönende Abschluss versaut.

Weiterhin wurde bemängelt, dass viele "liebgewonnene" Charaktere sterben und das auch nocht kurz und brutal. Was soll ich sagen? Es ist ein weiterer Bestandteil der "Glaubwürdigkeit", es haucht dem ganzen diese eiskalte Realität ein. Es verleiht den Büchern "das Leben". Unser Leben, hier und jetzt, ist gezeichnet von diesen Greueltaten. Überall auf unserer Erde spielen sich diese Dinge doch ab, da überlebt auch keiner, nur weil man ihn lieb gewonnen hat. Leider. Und ja, es passiert oft brutal und kurz. Schreckliche, blutige Beschreibungen des Kriegsgeschehens, Detailtreue, all diese Dinge machen die Trilogie doch zu dem was sie ist, sie verbindet Fakt mit der Fiktion. Das das nicht "schön" ist, ist wohl jedem klar, wer "Schön" will, muss kitschige Lovestorys lesen oder Liebeleien zwischen Vampiren (die ich übrigens auch sehr mag ;)). Nun haben wir hier aber etwas gänzlich anderes und nicht mit "Biss" und Co. zu vergleichen, dennoch herausragend oder gerade deshalb?

FAZIT: Die Bücher, vor allem auch das letzte Buch, sind ein Meisterwerk!!! Absolut zu empfehlen!! Jedoch sehe ich es überhaupt nicht als "Jugendbuch", eine Person unter 16, kann wohl kaum den Umfang des Buches begreifen.
Das einzige Nagative was, für mich, zurück bleibt ist, dass ich gern noch mehr hätte, noch ewig diese Bücher lesen würde, niemals aufhören, aber das geht mir sehr oft bei sehr guten, perfekten Büchern so. Wenigstens gibt es noch die Filme! :D Ich hoffe auch sehr, dass Suzanne Collins vielleicht in den nächsten Jahren ein weiteres, solch unfassbars Meisterwerk gelingt und wir alle daran teilhaben dürfen. Das wäre mein abschließender Wunsch.
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3.0 von 5 Sternen Nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte
Nach dem grandiosen ersten Buch und dem sehr guten 2. Buch, habe ich natürlich ähnliche Anforderungen an den Abschluss der Trilogie gestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Stunden von Desperado veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Obwohl ich mich lange gegen die Panem-Geschichte gewehrt habe, diejenigen die sich vom Film abschrecken lassen, ihr verpasst etwas! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von SZ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen None
ich persoenlich fnd das dritte buch der panem trilogie sehr spannend ich haette gerne noch weitergelesen und finde es schade das diese buechrreihe zu ende ist ich finde Collins... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Ursula Gysel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unglaublich gut!!!
Auch der dritte und leider letzte Teil ist so sagenhaft packend und anschaulich geschrieben, dass man sich kaum davon losreißen kann und sich beim Lesen voll und ganz in der... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von miladia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert!
Es wird wunderbar die Geschichte von Katniss erzählt. Ihr passieren soviele Sachen. Sie kann eigentlich nichts dafür muss aber die Gefahren meistern. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Angelika Stieglmeier veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ganz gut...
Teil 3 der Trilogie hat mich nicht so überzeugt wie die Anderen.
Die Geschichte ist sehr zäh und man vermisst die Spannung, wie sie in Teil 1 und 2 Gang und Gebe... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Fabian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen WOOOOWW!!!
Das letzte Buch der Tribute von Panem Reihe!!! Mitreissend, fesselnd und hoch spannend! Ein Buch, dass man fast nicht mehr weglegen kann! Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Elena veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Als ich den Film gesehen hatte wollte ih unbedingt das Bucch lesen der erste Teil hat meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Doch dann... der 2. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von MaWa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tribute
Alle drei Teile sind wirklich spannen und die Beste Bücherreihe die ich seid langem lese, kann man wirklich weiter empfehlen
Vor 9 Tagen von Sabrina Leibold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buc h
habe es noch nicht gelesen, aber nach dem 1. Teil war klar, Du willst alles wissen
2 . Teil als E-Book ist fast gelesen, rasend schnell
Vor 9 Tagen von Bergweiler veröffentlicht
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