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Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924 Taschenbuch – 9. August 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1040 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1 (9. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827008131
  • ISBN-13: 978-3827008138
  • Originaltitel: The Russian Revolution 1891-1924
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 6 x 21,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 372.841 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Orlando Figes, geboren 1959 in London, lehrt Geschichte am Birkbeck College in London. Er ist nicht nur einer der besten Kenner der russischen Geschichte, sondern zugleich ein überragender Erzähler. Über sein preisgekröntes Meisterwerk »Die Tragödie eines Volkes« (1998; Neuausgabe 2008) schrieb der große Historiker Eric Hobsbawm, es werde »mehr zum Verständnis der russischen Revolution beitragen als irgendein anderes Buch, das ich kenne«. Seine Bücher »Nataschas Tanz. Eine Kulturgeschichte Russlands« (2003; Neuausgabe 2011), »Die Flüsterer. Leben in Stalins Russland« (2008) sowie »Krimkrieg« (2011; Neuausgabe 2014) wurden von der Kritik ebenfalls begeistert aufgenommen. Alle vier Bücher sind im Berlin Verlag erschienen.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Friedrich Winterscheidt am 30. Dezember 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Orlando Figes Darstellung der "Tragödie eines Volkes", Werden und Geschichte der russischen Revolution in der Zeit von 1891 bis 1924, ist von so überwältigender Dimension, daß sie den Leser, allein durch erste Ansicht des Werkes, vor die respektgebietende Aufgabe stellt, sich mit dem Autor zusammen, gewissermaßen interdependent, auf eine Reise über annähernd 1000 engbedruckte Seiten, auf teilweise mehrfach ineinander verwobenen Pfaden, durch die dramatischste Epoche in der jüngeren Geschichte Russlands zu begeben.

Es ist nicht leicht, sich in das Buch zunächst einzulesen, sich an das gedrängte Schriftbild zu gewöhnen, das wie atemlos daherkommt, aber der Leser wird immer wieder durch den Autor buchstäblich vorangetrieben, indem beispielsweise schnell Perspektiven gewechselt werden, durch die die unabänderlichen, aber eintönigen Aufzählungen von Namen, Daten, Textstellen etc., im Kontext jeweils abtauchen, um teilweise schriftstellerisch hinreißenden Bildern Platz zu machen. Das fortdauernde Interesse des Lesers wird durch immer wieder neue Spannungsbögen so, mit feinem Gespür durch den Autor, der sich hier als kompetenter Leserpsychologe erweist, bildlich gesprochen nachhaltig "auf dem Laufenden" gehalten.

Orlando Figes Buch ist sowohl von mitreißender wissenschaftlicher wie schriftstellerischer Qualität, weil es dem Autor anscheinend mühelos gelingt, beiden Anforderungen, der des Historikers und Wissenschaftlers, wie der des interessierten Laien mit Informationsbedürfnis über eines der größten und in seiner Konsequenz unheilvollsten Geschehnisse der jüngeren Weltgeschichte, bis in die Gegenwart hinein, Rechnung zu tragen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 7. September 2009
Format: Taschenbuch
Der britische Historiker Orlando Figes zeigt mit seiner Monumentalmonographie "Die Tragödie eines Volkes", die 1996 erschien und zwei Jahre später ins Deutsche übersetzt wurde, wie Historiker aus dem angelsächsischen Sprachraum es zumeist schaffen, Geschichte auf eine fesselnde Art und Weise zu erzählen, ohne dabei den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit aufzugeben.

Figes ist Professor für Geschichte am Birkbeck College in London und gilt als ausgewiesene Koryphäe auf dem Gebiet der modernen russischen Geschichte. Sein erstes Werk "Peasant War, Civil War" von 1989 eröffnet den Reigen seiner Darstellungen über die Russische Revolution, und seine letzte Monographie "Die Flüsterer" aus dem Jahre 2007 befasst sich mit dem Terror in der Sowjetunion unter der Knute Stalins.

In "Die Tragödie eines Volkes" widmet sich Figes der Epoche der russischen Revolution, und er tut dies in einer dichten und dennoch flüssig geschriebenen Darstellung, die den Leser sofort in seinen Bann schlägt. Figes beginnt sein Buch mit einer Darstellung der vorrevolutionären Zustände im zaristischen Russland ab dem Jahr 1891, wobei er eingehend auf die Mechanismen der autokratischen Zarenherrschaft eingeht, deren Grundfesten schon vor der Bauernbefreiung Ende des 19. Jahrhunderts und dem Aufkommen von Anarchismus und Terrorismus zu bröckeln begangen. Auch die Instrumentalisierung panslawistischer Allmachtsphantasien und des Antisemitismus - von 1911 bis 1913 etwa zog sich in Kischinjow die sog. Bejlis-Affäre hin, in deren Verlauf ein Jude des Ritualmords beschuldigt wurde - zugunsten der Zarenherrschaft werden in diesem Zusammenhang beleuchtet.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Schubert am 21. November 2010
Format: Taschenbuch
Orlando Figes ist mit "Die Tragödie eines Volkes" durchaus eine detailreiche und vor allem vielschichtige Darstellung der revolutionären Entwicklungen im Russland der Jahre 1891 bis 1924 gelungen. Durch die zahlreichen Originaldokumente (Briefe, Tagebucheinträge etc.)schafft es Figes, die schwierige Thematik gut zu veranschaulichen. Dadurch, dass Figes die "Epoche der russischen Revolution" 1891 beginnen lässt, kommt ein tieferes Verständnis für die gesellschaftliche und soziale Situation in Russlands langem 19. Jahrhundert zustande. Diese "Vorgeschichte" ist, durch den zu engen zeitlichen Rahmen anderer Werke zur russischen Revolution, eine lobenswerte und sinnvolle Erweiterung dieser Epoche.
Sehr gut und verständlich werden die verschiedenen Ursachen und Entwicklungen, die zum sowjetischen Umsturz und zum folgenden Bürgerkrieg führten, beschrieben und auf die verschiedenen beteiligten Parteien eingegangen.

Schade ist bei diesem interessanten und informativen Werk, dass der Autor seine Abneigung zum Marxismus nicht verhüllt und die Schilderungen einen dementsprechenden Einschlag erhalten haben. Vor allem die Darstellung Lenins ist extrem negativ und grenzt teilweise schon an Verachtung. Auch wird die Persönlichkeit Nikolaus II. deutlich zu negativ beschrieben. Für den interessierten Laien ist zudem die unglaubliche Detailfülle vielleicht schon wieder zu groß. Zudem neigt Figes teilweise zur Langatmigkeit in seinen Ausführungen, was den Lesefluss an manchen Stellen doch erheblich beeinträchtigt.

Fazit:

Trotz der teilweise zähen Beschreibungen und der (deutlichen)antimarxistischen Perspektive, hebt sich "Die Tragödie eines Volkes" positiv von ähnlichen Werken ab.
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