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Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924 [Taschenbuch]

Orlando Figes , Barbara Conrad
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. August 2008
Einfühlsam verbindet Figes die öffentliche Sphäre der großen Politik und die privaten Überzeugungen der Beteiligten zu einer fesselnden Erzählung, in der die Revolution als menschliche Tragödie begriffen wird. Ein meisterhaftes Panorama der russischen Revolutionsära 1891-1924, in dem unzählige Stimmen von Zeitgenossen in Tagebüchern, Briefen und persönlichen Aufzeichnungen zu Wort kommen

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Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution 1891 bis 1924 + Die Flüsterer: Leben in Stalins Russland + Krimkrieg
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1040 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag; Auflage: 1 (9. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827008131
  • ISBN-13: 978-3827008138
  • Originaltitel: The Russian Revolution 1891-1924
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 222.800 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Orlando Figes lehrt Geschichte am Birkbeck College in London. Über sein preisge - kröntes Standardwerk Die Tragödie eines Volkes (1998) schrieb der große Historiker Eric Hobsbawm, es werde mehr zum Verständnis der russischen Revolution bei - tragen als irgendein anderes Buch, das ich kenne . Auch sein Buch Nataschas Tanz. Eine Kulturgeschichte Russlands (2003) erhielt zahlreiche hervorragende Besprechungen. Beide Bücher sind im Berlin Verlag erschienen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend, mitreißend, bewundernswert 30. Dezember 2011
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Orlando Figes Darstellung der "Tragödie eines Volkes", Werden und Geschichte der russischen Revolution in der Zeit von 1891 bis 1924, ist von so überwältigender Dimension, daß sie den Leser, allein durch erste Ansicht des Werkes, vor die respektgebietende Aufgabe stellt, sich mit dem Autor zusammen, gewissermaßen interdependent, auf eine Reise über annähernd 1000 engbedruckte Seiten, auf teilweise mehrfach ineinander verwobenen Pfaden, durch die dramatischste Epoche in der jüngeren Geschichte Russlands zu begeben.

Es ist nicht leicht, sich in das Buch zunächst einzulesen, sich an das gedrängte Schriftbild zu gewöhnen, das wie atemlos daherkommt, aber der Leser wird immer wieder durch den Autor buchstäblich vorangetrieben, indem beispielsweise schnell Perspektiven gewechselt werden, durch die die unabänderlichen, aber eintönigen Aufzählungen von Namen, Daten, Textstellen etc., im Kontext jeweils abtauchen, um teilweise schriftstellerisch hinreißenden Bildern Platz zu machen. Das fortdauernde Interesse des Lesers wird durch immer wieder neue Spannungsbögen so, mit feinem Gespür durch den Autor, der sich hier als kompetenter Leserpsychologe erweist, bildlich gesprochen nachhaltig "auf dem Laufenden" gehalten.

Orlando Figes Buch ist sowohl von mitreißender wissenschaftlicher wie schriftstellerischer Qualität, weil es dem Autor anscheinend mühelos gelingt, beiden Anforderungen, der des Historikers und Wissenschaftlers, wie der des interessierten Laien mit Informationsbedürfnis über eines der größten und in seiner Konsequenz unheilvollsten Geschehnisse der jüngeren Weltgeschichte, bis in die Gegenwart hinein, Rechnung zu tragen.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der britische Historiker Orlando Figes zeigt mit seiner Monumentalmonographie "Die Tragödie eines Volkes", die 1996 erschien und zwei Jahre später ins Deutsche übersetzt wurde, wie Historiker aus dem angelsächsischen Sprachraum es zumeist schaffen, Geschichte auf eine fesselnde Art und Weise zu erzählen, ohne dabei den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit aufzugeben.

Figes ist Professor für Geschichte am Birkbeck College in London und gilt als ausgewiesene Koryphäe auf dem Gebiet der modernen russischen Geschichte. Sein erstes Werk "Peasant War, Civil War" von 1989 eröffnet den Reigen seiner Darstellungen über die Russische Revolution, und seine letzte Monographie "Die Flüsterer" aus dem Jahre 2007 befasst sich mit dem Terror in der Sowjetunion unter der Knute Stalins.

In "Die Tragödie eines Volkes" widmet sich Figes der Epoche der russischen Revolution, und er tut dies in einer dichten und dennoch flüssig geschriebenen Darstellung, die den Leser sofort in seinen Bann schlägt. Figes beginnt sein Buch mit einer Darstellung der vorrevolutionären Zustände im zaristischen Russland ab dem Jahr 1891, wobei er eingehend auf die Mechanismen der autokratischen Zarenherrschaft eingeht, deren Grundfesten schon vor der Bauernbefreiung Ende des 19. Jahrhunderts und dem Aufkommen von Anarchismus und Terrorismus zu bröckeln begangen. Auch die Instrumentalisierung panslawistischer Allmachtsphantasien und des Antisemitismus - von 1911 bis 1913 etwa zog sich in Kischinjow die sog. Bejlis-Affäre hin, in deren Verlauf ein Jude des Ritualmords beschuldigt wurde - zugunsten der Zarenherrschaft werden in diesem Zusammenhang beleuchtet.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr detailierte Übersicht 21. November 2010
Format:Taschenbuch
Orlando Figes ist mit "Die Tragödie eines Volkes" durchaus eine detailreiche und vor allem vielschichtige Darstellung der revolutionären Entwicklungen im Russland der Jahre 1891 bis 1924 gelungen. Durch die zahlreichen Originaldokumente (Briefe, Tagebucheinträge etc.)schafft es Figes, die schwierige Thematik gut zu veranschaulichen. Dadurch, dass Figes die "Epoche der russischen Revolution" 1891 beginnen lässt, kommt ein tieferes Verständnis für die gesellschaftliche und soziale Situation in Russlands langem 19. Jahrhundert zustande. Diese "Vorgeschichte" ist, durch den zu engen zeitlichen Rahmen anderer Werke zur russischen Revolution, eine lobenswerte und sinnvolle Erweiterung dieser Epoche.
Sehr gut und verständlich werden die verschiedenen Ursachen und Entwicklungen, die zum sowjetischen Umsturz und zum folgenden Bürgerkrieg führten, beschrieben und auf die verschiedenen beteiligten Parteien eingegangen.

Schade ist bei diesem interessanten und informativen Werk, dass der Autor seine Abneigung zum Marxismus nicht verhüllt und die Schilderungen einen dementsprechenden Einschlag erhalten haben. Vor allem die Darstellung Lenins ist extrem negativ und grenzt teilweise schon an Verachtung. Auch wird die Persönlichkeit Nikolaus II. deutlich zu negativ beschrieben. Für den interessierten Laien ist zudem die unglaubliche Detailfülle vielleicht schon wieder zu groß. Zudem neigt Figes teilweise zur Langatmigkeit in seinen Ausführungen, was den Lesefluss an manchen Stellen doch erheblich beeinträchtigt.

Fazit:

Trotz der teilweise zähen Beschreibungen und der (deutlichen)antimarxistischen Perspektive, hebt sich "Die Tragödie eines Volkes" positiv von ähnlichen Werken ab.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Die Tragödie eines Volkes: Die Epoche der russischen Revolution...
Das Buch ist sehr, sehr gut im Inhalt. Ich habe bisher kein besseres Buch gelesen, was diese Land in dieser Zeit historisch beschreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gert Bestrzynski veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Umfassend und kompetent.
Orlando Figes beweist mit diesem Buch, dass er einer der gegenwärtig besten westlichen Kenner der russischen Geschichte ist. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von taiyo.ki veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Tragödie eines Volkes
Ein sehr aktuelles Thema. Die Geschichte wurde endlich mal aufgearbeitet. Sehr interessant für alle geschichtsinteressierten Leser. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Peti veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erschütternd
Dieses Buch kulminiert in einem beiläufigen Satz: "Anstatt als konstruktive kulturelle Kraft zu wirken, hatte die Revolution faktisch die gesamte russische Zivilisation... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Charlie W. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht fuer Inhalt, wegen mieser Verarbeitung des Taschenbuchs
der eine Stern hier nicht fuer den Inhalt des Buches sondern dessen unterirdische Verleimung (Taschenbuchausgabe) die schon bei aeusserst vorsichtigem Blaettern auseinander... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von J. Stephan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Voluminöses Werk zu den russischen Revolutionen von 1905 und 1917
Zwar kann die Epoche der russischen Revolutionen als hinlänglich gut erforscht gelten, jedoch ist diese Darstellung aus mehreren Gründen auch für den lesenswert, der... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von C.H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genial
Persönlich bin ich ein großer Figes Fan und finde sein Werk über die Russische Revolution bemerkenswert. Der Umfang erlaubt einen detaillierten Blick. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dominik Oberhofer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Figes Tragödie
Figes Werk ist mitnichten ein "Standardwerk" über die Geschichte der russischen Revolution. Trotz der dokumentarischen Materialfülle (in meinen Augen typisch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2012 von Volker Koehn
5.0 von 5 Sternen Kritisch und objektiv
Eine umfassende und durchaus kritische sowie auch objektive Darstellung dieses wichtigsten Zeitraumes der russischen bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2011 von fennes1
5.0 von 5 Sternen brillante Rekonstruktion des Weges in die Revolution
Die Stärke dieser Darstellung liegt nicht in der Fülle des aufbereiteten Materials, sondern in seiner Fähigkeit, dem engagierten Leser ein Verständnis der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2010 von thanepower
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