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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen17
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 4. März 2008
In erster Linie dreht sich die Story zwar um den Hauptdarsteller Matthew Hawkwood, einen "Bow Street Runner" ( so nannte man die ersten Polizisten in London Anfang des 19. Jahrhunderts ) der in diesem Buch nun seinen zweiten Fall zu lösen hat ( zuvor gab es vom Autor schon das Buch "Rattenfänger" )jedoch lernt man ganz nebenbei auch eine Menge über die Verhältnisse in London zu dieser Zeit und über die Anfänge der Chirugie und der Organtransplantation. Die Story ist spannend bis zum Ende, jedoch aufgrund mancher detailierter Beschreibung nichts für zart besaitete Leser. Der "Runner" Hawkwood verfolgt einen aus der Irrenanstalt geflohenen ehemaligen Feldarzt, Colonel Hyde, der seine chirugischen Fähigkeiten zu Zeiten der napoleonischen Kriege anhand von französischen Kriegsgefangenen versucht hat zu "verfeinern". Nun, da es keinen Krieg mehr gibt, versucht dieser sich auf anderen Wegen "fortzubilden". Wie gesagt, nichts für schwache Nerven, auch wenn ab und an mal etwas ( schwarzer ) englischer Humor aufflackert. Rundum eine Empfehlung wert.
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am 7. Juni 2008
Ich habe das Buch in der Buchhandlung liegen sehen und es gekauft, weil die erste Beschreibung etwas an Jack the Ripper/From Hell erinnerte. Die Stroy ist wirklich sehr spannend und man bekommt einen Einblick in das historische London zu Beginn des 19. jahrhunderts. Leichenraub, medizinische Experimente, die soziale Situation... nicht immer für zartbesaitete Gemüter zu empfehlen, da manche Sachen doch sehr detailgenau beschrieben werden ;-)
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am 10. Januar 2011
London, Anfang des 19. Jahrhunderts..
Das Buch beginnt in einem riesigen alten Gebäude. Verzweifelte Schreie ertönen durch das Treppenhaus. Ein Ort verbunden mit Wahnsinn, Hoffnungslosigkeit und Elend. Das Bethlehem Royal Hospital. Auch Bedlam genannt, die Klapsmühle, das Irrenhaus...

Eine typisch düstere kalte Atmosphäre durchflutet dieses Buch. Dunkle dreckige Gassen, vereiste Friedhöfe, Huren in schäbigen Lokalen und Leichenräuber die mit Anatomisten Geschäfte abwickeln. Geld für Tote, eine begehrenswerte Bereicherung in diesen Zeiten. Ein übel riechender süsslicher Verwesungsgestank, der uns in diesem Buch sehr häufig begleitet, und mit dem Hawkwood, ein ehemaliger Captain und Bow Street Runner, immer öfter zu kämpfen hat, um dem Grauen aufzulauern...

Patienten werden in öffentlichen Säälen, umgeben von Studenten, unter vollem Bewusstsein operiert. Leichenexperimente, die die Medizin revolutioniert haben. Organtransplantationen, auch von Tieren, die dazu dienten Colonel Titus Hyde's Operationstechniken zu perfektionieren. Und ob der Versuch, einen Toten mit Ersatzorganen unter Beeinflussung von Strom wieder lebendig zu machen, funktioniert? Das dürft Ihr gern selbst heraus finden...

"Denn eines Tages werde es möglich sein mit Organen und Blut von Toten oder Sterbenden das Leben anderer Menschen zu verlängern..."

Dieses Buch hat Frankenstein-Charme und ist absolut lesenswert mit Gänsehaut-Faktor!
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am 15. Dezember 2008
Wie bereits auch in anderen Bewertungen erwähnt, ist die eigentlich Handlung eher mittelmäßig. Gestohlene Leichen und geflohene Irrenanstaltsinsassen sind nicht wirklich neu. Trotzdem ist das Buch an keiner Stelle langweilig.

Was das Buch aus der Masse heraushebt, ist der wirklich sehr interessante Handlungsort. London zu Beginn des 19. Jahrhunderts, so schmutzig, verarmt und skrupellos. Rohe Gewalt und Prostitution prägen das Bild, ein Menschenleben ist wenig wert und auch die '"Guten"' passen sich diesen Umständen an. Ein Ort ohne Gewissen, Helden und englischen Gentlemen. Das alles wird von James McGee hervorragend vermittelt und läßt diese düstere Gegenden wirklich bildlich werden.

Gepaart mit einer spannende Geschichte, wäre das Buch eines meiner Highlights 2008 gewesen, so reicht es 'nur' zu 4 Sternen. Ein 3. Roman aus der Serie um den Runner Hawkwood, erhält bei mir aber auf jeden Fall eine Chance.
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am 24. August 2008
Als ich das Buch erstmals in die Hände bekam war ich rein von der Kurzfassung des Buchrückens sehr gespannt auf den Inhalt.
Da bereits einige Rezessenten den Inhalt wiedergegeben haben möchte ich die Leser der "Empfehlungen" nicht nochmal damit langweilen.
Jedoch sei nun zum Buch selbst gesagt, dass es eine wirklich gute, vor allem aber gut recherchierte und geschichtlich top aufgearbeitete Story hat. Unglücklicherweise wird das durch den Stil des Schreibens selber etwas naja wie soll man sagen, vernachlässigt.
Die beiden Kritikpunkte die ich deshalb hier anbringen will sind die teilweise doch recht derben Ausdrück des Autors, die zwar vielleicht schon angemessen sein mögen für Hintergrund und Erzählung der Story, aber meiner Meinung nach unnötig sind für ein gutes Buch wie dieses.
Danebeben gibt es leider Gottes auch einige Längen mit denen das Werk zu kämpfen hat. Also wenn man kein "Ausdauerleser" ist kann es schon etwas schwierig werden mit Interesse am Buch dabei zu bleiben.
Das es nichts für zartbesaitete ist, wie hier schon erwähnt wurde, stimmt zwar aber es gibt wesentlich schlimmeres heutzutage als die detaillierte Wiedergabe in diesem Buch.
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am 3. Januar 2012
Das Buch ist wirklich sehr gut. Es gelang mir nicht, es nach den ersten zwei Seiten wieder aus der Hand zu legen. Die Übergänge zwischen den einzelnen Protagonisten werden wirklich raffiniert zusammenkonstruiert, so dass am Ende eine schlüssige Geschichte entsteht. Ich fand es großartig, möchte auch nicht zu weit ausholen und gern fünf Punkte vergeben !!
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am 15. November 2012
"Die Totensammler" von James McGee ist ein historischer Krimi, der in London des 19. Jahrhunderts spielt. Es geht um Leichenraub und experimentelle Medizin sowie um skrupellose bzw. geisteskranke Chirurgen. Der Autor hat für die Hintergründe des Buches recherchiert und die Fakten sowie die Anlehnung an einige historische Figuren mit einfließen lassen. (Am Ende des Buches finden sich hierzu ein paar Seiten.)
Die Sprache war vereinzelt derb, sonst hat sie mir gefallen. Sie war "rund", gut und flüssig zu lesen; vor allem anschaulich durch Beschreibungen. Bei den Hauptfiguren gefallen hat mir besonders Sonderermittler Hawkwood und seine Partnerin Maddy. Diese kommt leider nur sehr kurz vor. Den weiblichen Part der Roman-Figuren übernehmen fast ausschließlich Liebesdienerinnen, was ich ein bisschen schade fand.
Ich persönlich habe mich gut unterhalten gefühlt, ich fand es auch nicht zu heftig, was die Szenen oder die Thematik angeht. (Wahrscheinlich hatte ich eher einen medizinischen als einen ethischen Blick.)
Liebe Grüße
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am 1. September 2012
...um diese auszuschlachten oder gar zu obduzieren (damals war die Anatomie noch in den Anfängen). In diesem Roman geht es nicht nur um Leichen für die Medizin oder um skrupellose Organhändler, die die toten Körper oder deren Organe für gutes Geld verschachern, nein, hier ist ein Psychopat am Werk, der die fixe Idee verfolgt, einen Körper zurechtzubasteln, der lebensfähig ist (ähnlich wie bei Frankenstein). Die Geschichte ist spannend, weil ständig irgendwas passiert und auch gut beschrieben wird, wie es passiert und wie es aussieht. Man kann es sich sehr gut vorstellen und davon lebt dieses Buch auch.
Eigentlich bin ich nicht so für historische Romane, aber dieser hat mir sehr gut gefallen. Auch ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schluss war zudem noch spektakulär, aber auch amüsant und ein wenig überraschend.
Für jeden, der eigentlich wie ich nicht so auf historische Romane steht, wäre dieses Buch ein guter Einstieg oder eine kleine Abwechslung. Es ist Gänsehaut vom Feinsten ;o)
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am 7. Februar 2008
Der Roman ist ein richtiger Pageturner.
Vor dem Hintergrund der teilweise erschütternden Lebensumstände im London des
frühen 19. Jahrhunderts beschreibt der Autor einen ungeheuerlichen Kriminalfall im Millieu der Leichenräuber.
Zu der Zeit der Handlung war es besonders in London an der Tagesordnung, dass die Körper Verstorbener aus ihren frischen Gräbern gestohlen und an Anatomieschulen verkauft wurden.
James Mc Gee gelingt es, die Spannung den ganzen Roman über aufrecht zu erhalten. Anzumerken ist allerdings noch, dass einige Passagen sehr schauerlich sind und sicherlich nicht jeden Geschmack treffen.
Für mich ist das Buch ein gelungener Mix aus Krimi mit gut recherchiertem historischen Hintergrund und Schauergeschichte. An manchen Stellen fühlte ich mich an den "Leichendieb" von Robert Louis Stevenson erinnert.
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am 28. November 2012
Nach meinem Lieblingsbuch "Leichenraub" von Tess Geritsen wieder ein Treffer. Bei Leichenraub hat mich die Reise in die Vergangenheit begeistert. Genau so hier in dem historichen Krimi der die grausamme Zeit zu Anfang des 19. Jahrhunderts realistisch wiedergibt. Kurz es geht um Leichen, Gestank, Brutalität, Hunger, Huren, Kälte usw. und begeistert und erschauert mich zugleich. Es zeigt mir wie hart das Leben damals in Europa war.
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